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> Studium > Diplomarbeiten
Diplomarbeiten / Masterarbeiten
Die
folgenden Richtlinien dienen der Orientierung bei der Verfassung von
Master- bzw. Diplomarbeiten. Im Einzelnen sind Aufbau und Vorgehensweise mit den
Betreuern abzustimmen.
Die
administrativen Regelungen und Titelvorschriften finden Sie auf der Homepage des SSC Lebenswissenschaften, bitte beachten Sie die entsprechenden
Einreichfristen.
Als
Master- bzw. Diplomarbeitsbetreuer kommen nur habilitierte Universitätslehrer
in Frage, die ein Fach im Umfang von mindestens zwei Wochenstunden im
2. Studienabschnitt vertreten. Master- bzw. Diplomarbeiten, die bei anderen Universitätsangehörigen,
oder extern betreut werden, müssen von einem Universitätslehrer
entsprechend der obigen Angabe offiziell übernommen werden. Ausnahmen
von dieser Regel sind möglich, müssen aber durch die Studienpräses (über die SPL) genehmigt
werden.
Dem Fach, das der Master- bzw. Diplomarbeitsbetreuer im Studienplan vertritt, entstammt
auch der Prüfungsstoff in der Master- bzw. Diplomprüfung.
| Beginn
und Dauer |
Es
ist sinnvoll, mit der Masterarbeit frühestens im 3. Semester, mit der Diplomarbeit im 7. Semester,
vorzugsweise nach Absolvierung aller Pflichtlehrveranstaltungen
im 2. Studienabschnitt, zu beginnen.
Die Dauer der Master- bzw. Diplomarbeit
sollte ein Semester nicht überschreiten, dies hängt jedoch
sehr von der Art und dem Thema der Master- bzw. Diplomarbeit ab. |
| Themavergabe |
Master- bzw. Diplomarbeiten
dürfen von habilitierten Lehrbeauftragten (Univ.-Doz.,
ao. Univ.-Prof., Univ.-Prof., o. Univ.-Prof) vergeben werden, die mit mindestens
einer Lehrveranstaltung im Ausmaß von 2 Semesterstunden im
jeweiligen Studienplan vertreten sind. Ausnahmen hiervon sind möglich,
diese müssen jedoch von der Studienpräses genehmigt werden (Ansuchen
auf Aufnahme in die Prüfungskommission). |
| Externe
Diplomarbeiten |
Externe
Master- bzw. Diplomarbeiten, z.B. in der Industrie oder im Ausland, sind selbstverständlich
möglich. Hier muss jedoch ein Betreuer gefunden werden, der
das Master- bzw. Diplomarbeitsthema inhaltlich in der Master- bzw. Diplomprüfung vertreten
kann und die obigen Voraussetzungen erfüllt, bzw. muss beantragt
werden, den externen Master- bzw. Diplomarbeitsbetreuer in die Prüfungskommission
auf zu nehmen. In der Praxis hat es sich bewährt, bei externen
Master- bzw. Diplomarbeiten einen Betreuer aus den Lehrbeauftragten des Studienplanes
zu wählen, der bereit ist, die offizielle Betreuung der Master- bzw. Diplomarbeit
zu übernehmen. |
| Formulare |
Die
offizielle Anmeldung der Diplomarbeit erfolgt durch das Formular
"Übernahme
des Diplom-/Master-Arbeitsthemas". Erst mit dem vollständig
ausgefüllten und vom SPL genehmigten Formular sollte mit der Bearbeitung des Themas
begonnen werden.
INFOBLATT FÜR EINREICHUNG HOCHSCHULSCHRIFTEN:
http://ssc-lebenswissenschaften.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/SSC/SSC_Leben/Infoblatt_Einreichung_und_Abschluss_Diplom_Master.pdf |
| Aufbau
der Diplomarbeit |
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| Gliederung: |
Vor
der endgültigen Ausarbeitung des vergebenen Themas ist dem
Betreuer eine Gliederung vorzulegen.
Die Master- bzw. Diplomarbeit ist entsprechend nachfolgender
Gliederung einheitlich zu gestalten:
Masterarbeiten dürfen KEINE Literaturarbeiten sein.
- bei
experimentellen und empirischen Master- bzw. Diplomarbeiten:
- Einleitung
und Fragestellung
Literaturübersicht
Material und Methoden
Ergebnisse und Diskussion
Schlußbetrachtung
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
(mitgebundener) Lebenslauf
bei Literaturarbeiten:
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| Titelblatt
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siehe "Titelblattvorschriften" auf der Homepage des SSC Lebenswissenschaften:
http://ssc-lebenswissenschaften.univie.ac.at/formulare-und-infoblaetter-download/diplom-und-masterstudium/ |
| Inhaltsverzeichnis,
Verzeichnis der Abbildungen, Verzeichnis der Tabellen, Abkürzungsverzeichnis
|
Die
Seiten des Inhaltsverzeichnisses, des Abbildungsverzeichnisses,
des Tabellenverzeichnisses und des Abkürzungsverzeichnisses
sind mit römischen Ziffern zu nummerieren. In das Inhaltsverzeichnis
ist jede Überschrift aufzunehmen und mit der entsprechenden
Seitenzahl versehen anzugeben. Gleiches gilt für das Verzeichnis
der Tabellen und der Abbildungen. Ein Abkürzungsverzeichnis
muss dann erstellt werden, wenn Abkürzungen verwendet
werden, die nicht allgemein geläufig (z.B. Enzymbezeichnungen)
oder die nicht im Text beim ersten Erscheinen erklärt werden.
Bei der Verwendung international gebräuchlicher Abkürzungen
von Enzymen u.a. (bio-)chemischen Substanzen sind die Vorschriften
der IUPAC einzuhalten. Bei Enzymen ist darüber hinaus die EC-Nummer
mit anzugeben. |
| Einleitung
und Fragestellung |
In
der Einleitung und Fragestellung soll kurz (1-2 Seiten) in die Problematik
und den Versuchsansatz eingeführt werden. |
| Literaturüberblick
|
Der
Literaturüberblick soll einen Einblick in bisher unternommene
Untersuchungen mit themenrelevanten Ansätzen und - falls nötig
- eine kurze Einführung in kompliziertere, grundlegende Zusammenhänge
liefern. Aus dem Literaturüberblick soll deutlich werden, wie
der derzeitige Forschungsstand zu dem entsprechenden Thema ist und
in welchem Sinne die erstellte Arbeit eine Ergänzung und/oder
Weiterführung der aktuellen Erkenntnisse darstellt. Er soll
maximal ein Drittel der gesamten Arbeit umfassen. |
| Material
und Methoden |
Im
Material- und Methoden-Teil werden das Untersuchungsmaterial (Probanden,
Versuchstiere, Lebensmittel, usw.), deren Versorgung oder Bearbeitung,
alle verwendeten Hilfsmittel (Geräte und Chemikalien soweit
für das Verständnis der angewandten Methoden erforderlich)
und jede angewandte Methode mit dem Bestimmungsprinzip aufgeführt.
Bei Methoden, die nicht der üblichen laborchemischen, klinisch-chemischen
oder biochemischen Praxis entstammen, sind darüber hinaus Reaktionsgleichungen,
Berechnungsgrundlagen und genaue Vorgehensweisen anzugeben. Für
alle angewandten Methoden ist ein Variationskoeffizient zu ermitteln
und anzugeben.
Bei empirischen Arbeiten sind angewandte Methoden wie Fragebogen, FFQ, ... anzugeben.
Teil dieses Kapitels ist auch die Angabe der verwendeten statistischen
Rechen- und Auswertungsverfahren mit allen Voraussetzungs- und Anschlusstests
mit Angabe des zur Auswertung verwendeten Statistikprogramms. |
| Ergebnisse
und Diskussion |
In
diesem Kapitel sind alle während der Arbeit ermittelten Ergebnisse
unter der Angabe statistisch signifikanter Unterschiede tabellarisch
oder grafisch darzustellen und zu beschreiben. Die eigenen Ergebnisse
sollen unter Einbeziehung relevanter Studien aus der Literatur diskutiert
werden und es sollen Überlegungen zur Erklärung erzielter
Ergebnisse angestellt werden. Alle Vergleiche mit Studien aus der
Literatur sind mit den entsprechenden Quellen zu belegen. Längere,
nicht belegte Abschnitte sind als eigene Hypothesen und Erklärungsansätze
zu betrachten. |
| Schlußbetrachtung |
Die
Schlussbetrachtung faßt die wesentlichen Aussagen der
Arbeit zusammen, beantwortet die im Kapitel Einleitung und Fragestellung
gestellten Fragen und liefert grundlegende Erklärungsansätze
und neue Aspekte, die sich aus den eigenen Untersuchungen ergeben.
|
| Zusammenfassung |
Die
ganze Arbeit ist auf maximal 1-2 Seiten zusammenzufassen. Aufzuführen
sind das Untersuchungsmaterial, wichtige Methoden und die wesentlichsten
Ergebnisse. Die Zusammenfassung soll einen informativen
Überblick über die in der Arbeit angesprochenen Themen
liefern.
Die Arbeit muss eine in deutscher und englischer Sprache verfasste Zusammenfassung (Summary) enthalten. Wird die Arbeit in englischer Sprache verfasst, steht die deutsche Zusammenfassung im Anschluss an die Summmary. |
| Literaturverzeichnis |
Jede
verwendete Literaturstelle ist zu zitieren, wobei wörtliche
Zitate nach Möglichkeit vermieden werden sollten, andernfalls
unbedingt in Anführungszeichen gestellt werden müssen.
Im Text wird zitiert: bei einem Autor [NAME, Jahr], bei zwei Autoren
[1. AUTOR und 2. AUTOR, Jahr], bei mehreren Autoren [1. AUTOR et
al., Jahr]. |
| Allgemeine
Anmerkungen zum Zitieren |
Grundsätzlich darf nur Literatur zitiert
werden, die auch für die Erstellung der Diplomarbeit verwendet
wurde. Einheitliche Regelungen für das Zitieren gibt es leider
nicht, aber eine Orientierung an folgende Punkte mag eine Hilfe
sein:
- Allgemeine Zitierregeln finden Sie unter Instructions
for Authors of the American Journal of Clinical Nutrition.
Dort finden Sie auch Angaben, wie Zitate aus dem Internet zu
behandeln sind.
- Jede Aussage, bei der konkrete Daten genannt
werden, sollte mit der Quelle, aus der diese Daten stammen,
belegt werden, es sei denn, es handelt sich um Daten, die allgemein
bekannt sind.
- Jede wissenschaftliche Kernthese ist mit der
entsprechenden Quelle zu belegen, es sei denn, es handelt sich
um (natur)wissenschaftliche Allgemeinbildung.
- In der Regel wird davon ausgegangen, dass ein
Zitat am Ende eines Absatzes sich auf den gesamten vorherigen
Absatz bezieht. Es ist daher nicht erforderlich, innerhalb eines
Absatzes eine einzige Quelle nach jedem Satz zu wiederholen,
umgekehrt ist es aber bei der Verwendung verschiedener Quellen
innerhalb eines Absatzes selbstverständlich erforderlich,
diese an der jeweiligen Stelle anzugeben.
- Wörtliche Zitate sollten vermieden werden.
Eine Übertragung aus dem Englischen ist kein wörtliches
Zitat. Es gibt (wenige) Ausnahmen, bei denen eine Formulierung
so treffend gemacht wurde, dass ein wörtliches Zitat akzeptabel
ist, in diesem Falle ist das Zitat dann in Anführungszeichen
anzugeben (und selbstverständlich unter Angabe der Quelle!).
- Bei Tabellen und Abbildungen sind die Quellen
ebenfalls anzugeben, bei unveränderter Übernahme ohne
weitere Zusätze, bei Veränderungen entweder mit dem
Zusatz modifiziert nach (mod. nach [...]) oder unter Angabe
aller verwendeter Quellen.
- Vermeiden Sie das Zitieren von unnötig
vielen Quellen für einzelne Aussagen. Es ist zwar in manchen
Fällen erforderlich, einer Aussage durch die Angabe mehrer
Quellen mehr Gewicht zu verleihen bzw. deren Bedeutung und wissenschaftliche
Tragweite zu demonstrieren, aber auch in diesen Fällen
reichen drei Zitate neueren Datums in der Regel aus.
- Verwenden Sie Zitate aus Lehrbüchern nur
in Ausnahmefällen.
- Achten Sie bei der Nennung von "neuerer
Literatur", "vor kurzem durchgeführten Studien",
"neuen Erkenntnissen" usw. darauf, dass Ihre Literaturhinweise
diesem zeitlichen Rahmen entsprechen. Literaturangaben aus den
90er Jahren sind keine neueren Erkenntnisse mehr.
- Bei Problemfällen setzen Sie sich am besten
mit Ihrem Master- bzw. Diplomarbeitsbetreuer oder der SPL in Verbindung.
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| Zitierweise |
bei
Zeitschriften:
alle Autoren, Nachnamen in Kapitälchen oder Großbuchstaben
vorangestellt, Initialen. Titel des Beitrages. Zeitschriftentitel
(bei Verwendung von Abkürzungen ist das internationale Abkürzungsverzeichnis
des Index Medicus zu verwenden), Erscheinungsjahr; Jahrgang: Seiten.
Beispiel:
ELMADFA I, BOTH-BEDENBENDER N, SIERAKOWSKI B, STEINHAGEN-THIESSEN
E. Die Bedeutung von Vitamin E im Alter. Z Gerontol 1986; 19:
206-214.
im Text: [ELMADFA et al., 1986]
ELMADFA I, SCHWALBE P. Einige Aspekte der Bioverfügbarkeit
von Ó-Tocopherol. Fat Sci Technol 1989; 91: 402-407.
im Text [ELMADFA und SCHWALBE, 1989]
bei
Monographien:
alle Autoren, Nachnamen in Kapitälchen oder Großbuchstaben
vorangestellt, Initialen. Titel, Verlag, Erscheinungsort. Erscheinungsjahr;
Seiten.
Beispiel:
ELMADFA I, BOSSE W. Vitamin E. Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart,
1985; 59-65.
im Text: [ELMADFA und BOSSE, 1985]
bei Büchern:
alle Autoren des zitierten Kapitels, Nachnamen in Kapitälchen
oder Großbuchstaben vorangestellt, Initialen, Titel des
Beitrages, Titel des Buches, Herausgeber in Klammern, Verlag,
Erscheinungsort, Erscheinungsjahr; Seiten.
Beispiel:
ELMADFA I, KÖNIG J. Vitamin C und Vitamin E in der Tumorgenese.
In: Ernährung und Tumorerkrankungen (Schauder P, Hrsg). Karger
Verlag, Basel, 1991; 133-146.
im Text: [ELMADFA und KÖNIG, 1991]
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| Seitenformatierung |
Rand
oben 3 cm (bis zu ersten Textzeile), Rand links 4 cm, Rand rechts
2 cm, Rand unten 3 cm, Seitenzahlen oben rechts, Zeilenabstand 1.5,
Schriftgröße 12 Punkt, Block- oder Flattersatz (Trennung
beachten - Textlücken vermeiden). |
| Sprache |
Master- bzw. Diplomarbeiten
sind in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen, bei letzterem
wird aber empfohlen, dies nur nach Absprache mit dem Betreuer und
den Prüfern durchzuführen. Zweisprachige Arbeiten sind
nicht zulässig. |
| Umfang |
Es
existieren keine Richtlinien über die erforderliche Seitenzahl
einer einzureichenden Arbeit. Grundsätzlich gilt: Zusammenhänge
kurz und prägnant darstellen. Der Nachweis eines wissenschaftlichen
Unterscheidungsvermögens von wichtigen und unerheblichen Details
ist Bestandteil der Bewertung. |
| Lebenslauf |
Für die Vereinbarung eines Prüfungstermins
für die Master- bzw. Diplomprüfung benötigen Sie Ihre Zusammenfassung
auf Diskette in deutscher UND englischer Sprache, sowie einen lückenlosen und unterschriebenen Lebenslauf. |
Diese
Richtlinien gelten für alle Master- bzw. Diplomarbeiten dieses Instituts. Sie
gelten auch für Arbeiten, die an anderen Instituten der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien
bzw. anderen Fakultäten und Universitäten durchgeführt
und für das Master- bzw. Diplomstudium Ernährungswissenschaften bzw. das
Lehramtsstudium Haushaltsökonomie und Ernährungslehre eingereicht
werden.
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