GLOBALGESCHICHTE an der UNIVERSITÄT WIEN
GLOBAL HISTORY at the UNIVERSITY of VIENNA
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KURZINFORMATION

Globalgeschichte ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Thema geworden. Gleichrangig behandelt die Globalgeschichte die historischen Prozesse in verschiedenen Weltregionen und der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in diesen Weltregionen. Mit den Begriffen Interaktion, Vernetzung und Verdichtung beschreibt die Globalgeschichte, in welcher Weise, mit welcher Intensität und in welchem Zeitraum Regionen und soziale Gruppen in der Welt miteinander verbunden waren und sind. Geschichte wird dabei als Element und Ergebnis lokaler, regionaler, nationaler und globaler Tendenzen, Konflikte, Akteure und Interessen begriffen, die miteinander auf vielfältige und häufig hierarchische Weise verflochten sind.

An die Stelle des Eurozentrismus in der Geschichtswissenschaft tritt eine multifokale und globale Perspektive. Diversität und Vielfalt werden durch die globalgeschichtliche Betrachtung als historische Prozesse sichtbar.

Das Magisterstudium Globalgeschichte wird ab dem Wintersemester 2005 an der Universität Wien angeboten. In das Magisterstudium Globalgeschichte können Studierende mit Bakkalaureats-Grad aus geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächern sowie der Rechtswissenschaften an einer anerkannten in- oder ausländischen Universitäten aufgenommen werden. Die Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bakkalaureatsstudium bzw. ein gleichwertiger oder höherwertiger Studienabschluss. Für das Magisterstudium Globalgeschichte an der Universität Wien ist die gute Kenntnis zweier Fremdsprachen verpflichtend.

Das Magisterstudium Globalgeschichte in Wien als Teil des Erasmus Mundus European Master „Global Studies“  Es gibt die Möglichkeit, das Magisterstudium in Wien als Teil des Erasmus Mundus European Master „Global Studies“ zu studieren. Dieses Mobilitätsprogramm der Europäischen Union sieht vor, dass die Studierenden je ein Jahr an einer der vier beteiligten Universitäten (Leipzig, Wien, Wroclav, London School of Economics) verbringen. Der Aufenthalt im zweiten Jahr an einer der Partneruniversitäten kann durch ein Erasmus-Stipendium finanziert werden.