Über L'HOMME

"L'HOMME. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft" ist eine Schnittstelle verschiedener Sprach- und Wissenschaftskulturen und trägt dem mit vielfältigen Themen und regionalen Bezügen Rechnung. Die Originalbeiträge werden auf Deutsch und Englisch veröffentlicht. Die peer-reviewed-Zeitschrift erscheint zwei Mal jährlich.

Zu den Themenbeiträgen kommen Forschungsüberblicke, Interviews, Kommentare und Debatten sowie Rezensionen.

 

Begleitet wird die Zeitschrift von den Reihen L'HOMME Schriften und L'HOMME Archiv.


Das Herausgeberinnen-Gremium ist international.

 

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Neue Ausgabe von "L'HOMME": mit Sprachen (1/2015)

hg. von Ulrike Krampl und Xenia von Tippelskirch

Feministische Forschung legt seit ihren Anfängen ein besonderes Augenmerk auf Sprache als einem zentralen Ort des Herstellens und Tradierens von symbolischen Ordnungen. Doch sprechen wir wirklich nur eine Sprache? Trotz der nunmehr großen Aufmerksamkeit für die diskursive und rhetorische Dimension des Historischen blieben Sprachen auch der Frauen- und Geschlechtergeschichte bisher nahezu unsichtbar. Versteht man die Verwendung von Sprachen als soziale Praxis, kann ihre Analyse die geschlechtsspezifische Verfasstheit von Gesellschaften greifbar machen. Die Beiträge des Heftes zeigen, wie der Gebrauch von verschiedenen Sprachen im Laufe der Geschichte je spezifische Handlungsräume von Frauen und Männern mitgestalten, aber auch in Frage stellen konnte. Weitere Informationen ...

 
L'Homme Archiv 5 erschienen: Helene Stöcker, Lebenserinnerungen

Die Frauenrechtlerin, Sexualreformerin und Pazifistin Helene Stöcker (1869–1943) gehörte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den bekannten Kulturpolitikerinnen in Deutschland. Ihr Einsatz für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen den Nationalsozialismus zwang sie noch im März 1933 in die Emigration. Die Idee, eine Autobiographie zu verfassen, nahm sie ins Exil mit. Die für die historische Friedensforschung wie die Frauen­bewegungsforschung wichtige autobiographische Quelle, wenn­gleich unvollendet geblieben, wird hier erstmals kommentiert und mit einer wissenschaftlichen Einordnung versehen ab­gedruckt. Ergänzt wird sie durch Briefe, Gedichte, Karikaturen und Fotos. Weiterlesen ...

 
L'Homme Schriften 19 erschienen: Christopher Treiblmayr, Bewegte Männer

Homosexualität wurde im Kino lange tabuisiert. Seit den 1980er Jahren hat sich dies vor allem in den "westlichen" Gesellschaften allmählich geändert. Homosexualitäten und insbesondere die männliche Homosexualitäten scheinen hier den Nimbus des Unnatürlichen, Schrecklichen und Abstoßenden verloren zu haben. Christopher Treiblmayr analysiert diese Entwicklung am Beispiel des deutschen Films nach 1989 und erklärt die neue Sichtbarkeit Homosexueller am Ende des 20. Jahrhunderts durch das Konzept einer "Krise der Männlichkeit". Weiterlesen ...

 
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