Aktuelle Ausgabe von "L'HOMME" erschienen: Geschlechtergeschichte global (2/2012)

Hg. von Almut Höfert, Claudia Opitz-Belakhal und Claudia Ulbrich

Zu den jüngeren Trends in der Geschichtswissenschaft gehört die erneute Hinwendung zur Globalgeschichte und generell der Blick über den europazentrierten Horizont hinaus unter der Prämisse einer transnationalen, transkulturellen oder verflochtenen Geschichte. Dabei wird die Frage nach der geschlechtergeschichtlichen Dimension von Globalgeschichte nur selten thematisiert. Obgleich feministische und geschlechtergeschichtliche Ansätze methodisch zur Entthronung des "weißen Mannes" als Norm der Geschichte grundlegend beigetragen haben, scheinen sie in der methodischen Debatte zur Überwindung des Eurozentrismus wieder in die zweite Reihe gerückt. Dieses Heft befasst sich daher kritisch mit dem Verhältnis von Globalgeschichte und Geschlechtergeschichte. Mehr Informationen… Erschienen im Dezember 2012!

 
12./13.11.2012: René-Kuczynski-Preis an und Diskussion mit Karin HAUSEN

Wir freuen uns, dass Karin Hausen, eine Pionierin der Frauen- und Geschlechtergeschichte und langjährige Mitherausgeberin der Zeitschrift "L'HOMME. Z. F. G.", am Montag, den 12. November 2012 den René-Kuczynski-Preis 2012 für ihr Buch "Geschlechtergeschichte als Gesellschaftsgeschichte" verliehen bekommt (17 Uhr, Lesesaal des Instituts für Geschichte, Universität Wien; weitere Infos Infos zur Preisverleihung ...).

Am Dienstag, 13. November 2012, lädt die Forschungsplattform "Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veränderten europäischen Kontext" zu einer Diskussionsveranstaltung mit Karin Hausen zu diesem Buch ein, das u.a. einen neuen Aufsatz zur Rezeption ihrer "Polarisierung der Geschlechtscharaktere" enthält (14-16 Uhr, Seminarraum 3, Hauptgebäude Universität Wien; weitere Infos zur Diskussionsveranstaltung ...).

 
Künstler Erwin Thorn (18.5.1930–17.7.2012) gestorben

Erwin Thorn ist am 17. Juli 2012 im Alter von 82 Jahren gestorben. 1990 hat er das Logo von "L'Homme" entworfen. Seine Idee, den vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci so umzuwandeln, dass aus dem männlichen Menschen eine Leerstelle wird, die durch feministische Forschung aufzufüllen ist, war und ist eine gelungene Visualisierung des Programms von "L'Homme".

 
Aktuelle Ausgabe von "L'HOMME" erschienen: Spektakel (1/2012)

Hg. von Mineke Bosch, Hanna Hacker und Ulrike Krampl

"Spektakel" ist all das, was zur Schau gestellt, was explizit dem Blick anderer gezeigt wird. Zurschaustellungen (re-)produzieren Ordnungen der Geschlechter, eröffnen aber auch die Möglichkeit zu – spielerischen – Aneignungen der Normen des Sozialen. Wie funktioniert dies im Einzelnen? Welche Einsichten eröffnet "Spektakel" als analytischer Ansatz? Neuere feministische und Geschlechter-Theorien arbeiten vielfach mit Konzepten, die dem Spektakel verwandt sind, mit Begriffen wie Repräsentation, Parodie, Mimikry, mit Metaphern aus dem Bereich des Theaters, also enactment, Performativität, Rollenspiel, Maskerade, Repertoire, oder auch mit Bildern aus dem Feld der Mode und der Kleidung ("self-fashioning"), wenn geschlechtliche Stile oder stilisierte Subjekte thematisiert werden. Mehr Informationen ...
Erschienen Mitte Juni 2012!

 
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