Aktuelle Ausgabe von "L'HOMME": Auto/Biographie (2/2013)

hg. von Claudia Ulbrich, Gabriele Jancke und Mineke Bosch

In den Geschichts- und Kulturwissenschaften besteht seit langem ein großes Interesse an individuellen Lebensgeschichten. Neue autobiographische Texte werden entdeckt, gesammelt und erschlossen, Methoden und Theorien der Biographieforschung diskutiert, Vorstellungen binärer Konstruktionen von Geschlecht durch Hinweise auf multiple Identitäten ersetzt. In dieser Diskussion bleibt die Frage, in welcher Weise sich die binäre Geschlechterordnung auf auto/biographisches Schreiben auswirkte, oft im Hintergrund. Um die Frage zu beantworten, wie sich soziale Normen und Machtverhältnisse auf die Selbst-/Darstellung von Individuen auswirkten, soll Schreiben in den Beiträgen dieses Heftes als performativer Akt verstanden werden. Neben den Formen des Self-/Fashioning und der materiellen Kultur wird auch das Verschweigen zum Thema. Mehr Informationen... Erschienen im Dezember 2013.

 
"L'HOMME" jetzt zusätzlich im digitalen Abo erhältlich!

Seit 2013 ist "L'HOMME" zusätzlich zu den gedruckten Exemplaren auch im digitalen Abo erhältlich. Print- und Digitalversion jeder Ausgabe erscheinen gleichzeitig und zum selben Preis. Details dazu finden Sie auf unserem Informationsblatt zum digitalen Abo (pdf, deutsch oder englisch). Direkt zur Bestellung gelangen Sie über die Online-Plattform für die digitale Ausgabe.

 
Aktuelle Ausgabe von "L'HOMME" erschienen: Romantische Liebe (1/2013)

hg. von Ingrid Bauer (Salzburg) und Christa Hämmerle (Wien)

Dieses Heft setzt sich – in kritischer Ausrichtung – mit dem kulturellen Konzept der „Romantischen Liebe“ auseinander, das in der europäischen Moderne seit der Aufklärung zu einer hegemonialen Leitidee wurde. In verschiedenen zeitgenössischen Spielarten ist es bis heute, d. h. über die Postmoderne hinaus, wirkmächtig geblieben – ungeachtet der vielen Brechungen und Widersprüche, die ein Blick auf die Formen und Praxen gelebter Liebe vom 19. bis ins 21. Jahrhundert rasch deutlich macht. An Fallbeispielen wird aufgezeigt, ob beziehungsweise wie dieses Konzept angeeignet, weiterentwickelt und in hetero- sowie homosexuelle Paarbeziehung umgesetzt wurde. Außerdem wird nach Dimensionen und Grenzen einer globalen Bedeutung und Verbreitung dieses Liebesleitbildes gefragt. Mehr Informationen... Erschienen im Juni 2013.

 
28.6.2013: L'HOMME-Tagung in Basel

L'HOMME-Tagung 2013: Geschlechtergeschichte. Vertraute Gegenstände - neue Fragen

Freitag, 28. Juni 2013, 14 bis 19.30 Uhr im Bildungszentrum Mission 21, Missionsstrasse 21, 4003 Basel

in Zusammenarbeit mit dem Departement Geschichte, Universität Basel

organisiert von Caroline Arni, Susanna Burghartz und Claudia Opitz

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Aktuelle Ausgabe von "L'HOMME" erschienen: Geschlechtergeschichte global (2/2012)

Hg. von Almut Höfert, Claudia Opitz-Belakhal und Claudia Ulbrich

Zu den jüngeren Trends in der Geschichtswissenschaft gehört die erneute Hinwendung zur Globalgeschichte und generell der Blick über den europazentrierten Horizont hinaus unter der Prämisse einer transnationalen, transkulturellen oder verflochtenen Geschichte. Dabei wird die Frage nach der geschlechtergeschichtlichen Dimension von Globalgeschichte nur selten thematisiert. Obgleich feministische und geschlechtergeschichtliche Ansätze methodisch zur Entthronung des "weißen Mannes" als Norm der Geschichte grundlegend beigetragen haben, scheinen sie in der methodischen Debatte zur Überwindung des Eurozentrismus wieder in die zweite Reihe gerückt. Dieses Heft befasst sich daher kritisch mit dem Verhältnis von Globalgeschichte und Geschlechtergeschichte. Mehr Informationen… Erschienen im Dezember 2012!

 
12./13.11.2012: René-Kuczynski-Preis an und Diskussion mit Karin HAUSEN

Wir freuen uns, dass Karin Hausen, eine Pionierin der Frauen- und Geschlechtergeschichte und langjährige Mitherausgeberin der Zeitschrift "L'HOMME. Z. F. G.", am Montag, den 12. November 2012 den René-Kuczynski-Preis 2012 für ihr Buch "Geschlechtergeschichte als Gesellschaftsgeschichte" verliehen bekommt (17 Uhr, Lesesaal des Instituts für Geschichte, Universität Wien; weitere Infos Infos zur Preisverleihung ...).

Am Dienstag, 13. November 2012, lädt die Forschungsplattform "Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veränderten europäischen Kontext" zu einer Diskussionsveranstaltung mit Karin Hausen zu diesem Buch ein, das u.a. einen neuen Aufsatz zur Rezeption ihrer "Polarisierung der Geschlechtscharaktere" enthält (14-16 Uhr, Seminarraum 3, Hauptgebäude Universität Wien; weitere Infos zur Diskussionsveranstaltung ...).

 
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