L'Homme Schriften 21 erschienen: Gerhalter/Hämmerle (Hg.), Krieg - Politik - Schreiben

Im 20. Jahrhundert haben mehr Frauen als jemals zuvor ein Tagebuch geführt. Sie taten das vor dem Hintergrund politischer Umwälzungen und der Katastrophe zweier Weltkriege, die sie ihren Aufzeichnungen – ganz anders als es der gängige Topos der Privatheit nahelegt – in komplexer Weise eingeschrieben haben. Die Beiträge dieses Buches zeugen davon. Sie führen in die Forschungsdiskussion ein und verweisen auf die Hybridität und Vielfalt des Genres Tagebuch. Es diente der Buchführung wie dem Selbstgespräch und der Dokumentation von Alltag, der Erinnerung, dem Bezeugen von Leid und Verfolgung sowie einer steten Selbstkonstruktion. Untersucht werden Tagebücher bekannter wie unbekannter Frauen – von Rosa Mayreder über Elise Richter bis hin zu einer Müllerin namens Theresia Vogt.

Buchpräsentation im Rahmen der Festveranstaltung anlässlich 25 Jahre Sammlung Frauennachlässe
Zeit: Fr., 11.12.2015, 15 Uhr c.t.
Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Institut für Geschichte, Universitätsring 1, 2. Stock, 1010 Wien
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Neue Ausgabe von "L'Homme. Z.F.G.": Visuelle Kulturen (2/2015)

hg. von Maria Fritsche und Anelia Kassabova

Die Interdependenzen zwischen Geschlecht und fotografischem und filmischem Bild bilden das Leitthema dieser Ausgabe von "L'Homme". Ausgehend von der Kamera als Instrument zur visuellen Konstruktion von geschlechtlichen, aber auch nationalen, sozialen, kulturellen oder ethnischen Identitäten gehen die Beiträge der Frage nach, wie Geschlechternormen und -vorstellungen durch die Kamera erzeugt und durch ihre Reproduktion und Verbreitung in illustrierten Zeitschriften, in Film und Fernsehen gesellschaftlichen Einfluss entfalten. Die Untersuchungen fokussieren auf die „visuellen Kulturen“ in der Periode des Kalten Krieges - und zwar auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Dabei wird die Produktion von Geschlecht in eindeutig politischen Inszenierungen ebenso unter die Lupe genommen wie jene in fiktionalen Formaten oder in Fernsehnachrichten. Weiterlesen ...

 
Buchpräsentationen von Helene Stöcker, Lebenserinnerungen

Buchpräsentationen von L'HOMME Archiv 5: Helene Stöcker, Lebenserinnerungen. Die unvollendete Autobiographie einer frauenbewegten Pazifistin, hg. von Reinhold Lütgemeier-Davin und Kerstin Wolff

Buchvorstellung und Vortrag von Kerstin Wolff "100 Jahre Friedensfrauen"

Zeit: Dienstag, 1. Dezember 2015, 19.30 Uhr
Ort: Lila Salon, Varnhagen Haus, Piepenstockstraße 21, Iserlohn (D)
Eintritt: 8 Euro (erm. 6 Euro) / Imbiss
Flyer Lila Salon (PDF) bzw. Programm Frauenarbeit im ev. Kirchenkreis Iserlohn (PDF)

Vorstellung des Buches durch Reinhold Lütgemeier-Davin
und Enthüllung einer Gedenktafel für Helene Stöcker

Zeit: Mittwoch, 4. November 2015, 18-20 Uhr
Ort: Bergische Volkshochschule, Auer Schulstraße 20, Wuppertal-Elberfeld (D)
Veranstalter: GeschichteGestalten, Armin T. Wegner Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der Bergischen Volkshochschule und der Buchhandlung v. Mackensen
Weitere Informationen und Einladung (PDF)

 
Neue Ausgabe von "L'Homme. Z.F.G.": mit Sprachen (1/2015)

hg. von Ulrike Krampl und Xenia von Tippelskirch

Feministische Forschung legt seit ihren Anfängen ein besonderes Augenmerk auf Sprache als einem zentralen Ort des Herstellens und Tradierens von symbolischen Ordnungen. Doch sprechen wir wirklich nur eine Sprache? Trotz der nunmehr großen Aufmerksamkeit für die diskursive und rhetorische Dimension des Historischen blieben Sprachen auch der Frauen- und Geschlechtergeschichte bisher nahezu unsichtbar. Versteht man die Verwendung von Sprachen als soziale Praxis, kann ihre Analyse die geschlechtsspezifische Verfasstheit von Gesellschaften greifbar machen. Die Beiträge des Heftes zeigen, wie der Gebrauch von verschiedenen Sprachen im Laufe der Geschichte je spezifische Handlungsräume von Frauen und Männern mitgestalten, aber auch in Frage stellen konnte. Weiterlesen ...

 
L'Homme Archiv 5 erschienen: Helene Stöcker, Lebenserinnerungen

Die Frauenrechtlerin, Sexualreformerin und Pazifistin Helene Stöcker (1869–1943) gehörte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den bekannten Kulturpolitikerinnen in Deutschland. Ihr Einsatz für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen den Nationalsozialismus zwang sie noch im März 1933 in die Emigration. Die Idee, eine Autobiographie zu verfassen, nahm sie ins Exil mit. Die für die historische Friedensforschung wie die Frauen­bewegungsforschung wichtige autobiographische Quelle, wenn­gleich unvollendet geblieben, wird hier erstmals kommentiert und mit einer wissenschaftlichen Einordnung versehen ab­gedruckt. Ergänzt wird sie durch Briefe, Gedichte, Karikaturen und Fotos. Weiterlesen ...

 
L'Homme Schriften 19 erschienen: Christopher Treiblmayr, Bewegte Männer

Homosexualität wurde im Kino lange tabuisiert. Seit den 1980er Jahren hat sich dies vor allem in den "westlichen" Gesellschaften allmählich geändert. Homosexualitäten und insbesondere die männliche Homosexualitäten scheinen hier den Nimbus des Unnatürlichen, Schrecklichen und Abstoßenden verloren zu haben. Christopher Treiblmayr analysiert diese Entwicklung am Beispiel des deutschen Films nach 1989 und erklärt die neue Sichtbarkeit Homosexueller am Ende des 20. Jahrhunderts durch das Konzept einer "Krise der Männlichkeit". Weiterlesen ...

 
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