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Hg. von Bozena Choluj, Ute Gerhard und Regina Schulte
Prostitution ist im Zuge der Frauenemanzipation zu einer Art Aporie der Frauenbewegung und der feministischen Forschung geworden. Die Positionen reichen von Ablehnung bis zur Akzeptanz dieses Phänomens. Die aktuelle Ausgabe von "L'HOMME" (Juli 2010) versucht, ein möglichst breites Spektrum historischer Einblicke, politischer Lösungsentwürfe und kulturwissenschaftlicher Anaylsen vorzustellen.
Es geht dabei nicht um Prostitution als Phänomen an sich, im Zentrum des Interesses stehen auch nicht die Frau als Prostituierte oder Prostitution als sexuelle Praxis. Vielmehr begreifen die Autorinnen Prostitution als einen Knotenpunkt, der Machtverhältnisse jeglicher Art erkennen lässt, auch wenn diese vertuscht werden, weil ihre Offenlegung dem nationalen Diskurs oder den ökonomischen Interessen im Wege steht. Mehr ...
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