Aktuelle Ausgabe von "L'HOMME" erschienen: Spektakel (1/2012) | Drucken |

Hg. von Mineke Bosch, Hanna Hacker und Ulrike Krampl

"Spektakel" ist all das, was zur Schau gestellt, was explizit dem Blick anderer gezeigt wird. Zurschaustellungen (re-)produzieren Ordnungen der Geschlechter, eröffnen aber auch die Möglichkeit zu – spielerischen – Aneignungen der Normen des Sozialen. Wie funktioniert dies im Einzelnen? Welche Einsichten eröffnet "Spektakel" als analytischer Ansatz? Neuere feministische und Geschlechter-Theorien arbeiten vielfach mit Konzepten, die dem Spektakel verwandt sind, mit Begriffen wie Repräsentation, Parodie, Mimikry, mit Metaphern aus dem Bereich des Theaters, also enactment, Performativität, Rollenspiel, Maskerade, Repertoire, oder auch mit Bildern aus dem Feld der Mode und der Kleidung ("self-fashioning"), wenn geschlechtliche Stile oder stilisierte Subjekte thematisiert werden. Mehr Informationen ...
Erschienen Mitte Juni 2012!