Für die Zukunft von "L'Homme. Z.F.G." und der "Sammlung Frauennachlässe" an der Universität Wien (2011)

 

Im März 2012 haben die Mitgleider der Forschungsplattform die folgende Petition initiiert. Der Aufruf stieß auf große Resonanz. Mittlerweile wurde die Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte institutionalisiert. Die Redaktion sowie der Druck der Zeitschrift L'Homme Z.F.G sind weiterhin auf Drittmittel angewiesen.

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Die Forschungsplattform Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veränderten europäischen Kontext an der Universität Wien läuft in Kürze definitiv aus – und noch immer ist eine Zukunft der von 2006 bis 2011 in diesem Rahmen finanzierten Einrichtungen ungewiss. Die "Sammlung Frauennachlässe" und "L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft" sind dadurch akut gefährdet.

Link zur Online-Petition; English translation

 
Research Platform Repositioning of Women''s and Gender History

The research platform "Repositioning of Women's and Gender History in an Altered European Context. Networking – Resources – Projects" was established at the University of Vienna in 2006. It builds upon resources and facilities that specialists in women's and gender history have successfully initiated at the University of Vienna.

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In memoriam Edith Saurer (20.8.1942 ‒ 5.4.2011)

Edith Saurer, doyenne of the women's and gender history in Austria, professor at the University of Vienna and head of the research platform "Repositioning of Women's and Gender History in an Altered European Context", died on Tuesday, 5th April 2011 at age 68.
Obituary (pdf, in German)
Death Notice (pdf, in German)

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Neu: Manfred Nowak und Edith Saurer Hg.: Vom Umgang mit den "Anderen" Historische und menschenrechtliche Perspektiven der Abschiebung

Studienreihe des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte Band 25

Herausgegeben von Manfred Nowak, Edith Saurer (+) unter Mitarbeit von Anna Müller-Funk und Brigitte Rath

Der Sammelband ist Ergebnis des interdisziplinären, gemeinsam mit der Forschungsplattform „Human Rights in an European Perspective“ im Dezember 2009 veranstalteten Workshop „Historische und menschenrechtliche Aspekte von Abschiebungen“. Die Beiträge des Buches machen deutlich, dass die Praxis der Abschiebung durchaus kein Phänomen der Moderne ist, sondern eine seit dem 18. Jahrhundert praktizierte Form des gewaltsamen Ausschlusses der „Anderen", die einen Einblick in die politische Kultur eines Landes eröffnet. Weiterlesen ...

 

 
2.4.2014: Vortrag von Dorothee Wierling und Buchpräsentation "Gender and the First World War"

Vortrag von Dorothee Wierling: Kriegsgewalt – imaginiert und kommuniziert: Die Korrespondenz einer Berliner Familie, 1914-1918
und
Präsentation des Sammelbandes Gender and the First World War, Palgrave McMillan 2014, durch die Herausgeber/innen Christa Hämmerle, Oswald Überegger und Birgitta Bader-Zaar
im Rahmen der Reihe „Geschichte am Mittwoch“

Zeit: 2. April 2014, 18.30 Uhr
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek Geschichtswissenschaften, Universitätsring 1, 1010 Wien

Programm
Begrüßung: Claudia Theune-Vogt, Dekanin der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät
Vorstellung des Sammelbandes durch die Herausgeber/innen
Vortrag: Dorothee Wierling: Kriegsgewalt – imaginiert und kommuniziert: Die Korrespondenz einer Berliner Familie, 1914-1918
Moderation: Gabriella Hauch, Institut für Geschichte

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13.3.2014: Workshop und Buchpräsentation „Krieg – Geschlecht – Region“, Bozen

Workshop Krieg – Geschlecht – Region. Der Erste Weltkrieg aus frauen- und geschlechtergeschichtlicher Perspektive. Deutschland, Österreich und Italien im Vergleich

Ort: Kolpinghaus Bozen

Zeit: 13. März, Beginn 9.30 Uhr

Buchpräsentation „Gender and the First World War“ und Lesung mit der Schauspielerin Chris Pichler „Um für uns Herd und Heimat zu schützen“. Texte von und über Frauen aus dem Ersten Weltkrieg (Einladung als PDF)

Ort: Universitätsbibliothek Bozen

Zeit: 13. März, 20 Uhr

Ohne die systematische Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht kann der Erste Weltkrieg nicht umfassend verstanden werden. Es geht um die Frage, wie Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit und ihre subjektiven Ausprägungen Phänomene wie die Mobilisierung der Massen, die Kriegsgewalt, die Fürsorge, Protest und Widerstand, pazifistische Bewegungen sowie die Idee von „citizenship“ geprägt haben.

Der Sammelband „Gender and the First World War“ (Palgrave Macmillan, Basingstoke 2014) wurde von Christa Hämmerle, Birgitta Bader-Zaar und Oswald Überegger herausgegeben und entstand aus der Tagung "The First World War in a Gender Context".

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