| Die Heimatfront zerbricht (Tagebuch-Studie) - Seite 2 | | Drucken | |
Seite 2 von 2 Das heißt die Tagebücher werden auf eine bestimmte Weise historisch eingespannt. Zunächst soll untersucht werde, welche Erlebnisse die Frauen in welcher Breite aufgeschrieben haben und auf welche Diskurse von Weiblichkeit, 'Rasse', Sexualität und Nation sie dabei zurückgegriffen haben. Die Untersuchung konzentriert sich ganz bewusst auf das Kriegsende, weil dort die so genannte 'Heimatfront' endlich zusammenbrach. Die Frauen wurden mit unterschiedlichen Verlusten konfrontiert und kamen mit verschiedenen Besatzungsarmeen in Berührung. Diese Verschiedenartigkeit der Erlebnisse hat in der jetzigen deutschen Gesellschaft Resonanz und birgt daher nach wie vor Konfliktpotentiale der Erinnerungskultur in sich.Kontakt: Sabine Grenz (sabine.grenz (at) gender.hu-berlin) Aktuelle Publikation |