Christa Hämmerle, Nikola Langreiter, Margareth Lanzinger, Edith Saurer Hg.: Gender Politics in Central Asia (L'Homme Schriften 18) | Print |

ImageIn Zentralasien – Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenien und Usbekistan – führte der nach dem Ende des Sozialismus eingeleitete Umbau in eine politische, ökonomische und kulturelle Krise. Die geschlechtsspezifischen Implikationen dieses Übergangs sind schwerwiegend. Sie manifestieren sich vor allem als Einkommensverluste sowie im Verschwinden von Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit. Zusehends werden Arbeitslosigkeit und Armut feminisiert, patriarchalische Strukturen und Gewalt werden virulent. Die Beiträge dieses Bandes sammeln Material über die Situation in den zentralasiatischen Staaten, um es aus der Geschlechterperspektive und vor dem Hintergrund der Erfahrungen von Frauen und Frauenorganisationen vor Ort zu analysieren. Die durchwegs englischsprachigen Beiträge setzen die aktuellen Lebenssituationen von Frauen in politische, soziale, ökonomische und kulturelle Kontexte und liefern darüber hinaus – stets mit historischer Perspektive – grundlegende Informationen und Daten.

 

Christa HämmerleNikola Langreiter | Margareth Lanzinger | Edith Saurer (Hg.)

Gender Politics in Central Asia. Historical Perspectives and Current Living Conditions of Women. L'Homme Schriften 18
Böhlau Verlag Köln/Weimar/Wien 2008, 160 S., ISBN 978-3-412-20140-1, EUR 22,90

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