| Li Gerhalter | | Drucken | |
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» Betreuerin der Sammlung Frauennachlässe
Forschung -) Schwerpunkte Tagebuch- und Auto/Biographieforschung, Freundinnenforschung, Erinnerungspraktiken, materielle Kulturen, Geschlechtergeschichte im 20. Jahrhundert, Sammel- und Archivierungspolitiken -) laufende Projekte Dissertationsprojekt "Schwärmen für die Lehrerin" zu hierarchie-bestimmten Beziehungen zwischen Frauen am Beispiel der Verehrung von Lehrerinnen als Thema in Tagebüchern von Mädchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gemeinsam mit Christa Hämmerle: Herausgabe eines Sammelbandes zu "Tagebücher von Frauen im 20. Jahrhundert" (Arbeitstitel, Veröffentlichung 2013) Mitarbeit bei der Ausstellung "Gelehrte Objekte" im Volkskundemuseum Wien, einem u.a. von Marianne Klemun geleiteten Ausstellungsprojekt (Eröffnung im Frühjahr 2013).
Publikationen -) Herausgaben gemeinsam mit Christa Hämmerle (Hg.innen) unter der Mitarbeit von Ingrid Brommer und Christine Karner: Apokalyptische Jahre. Die Tagebücher der Therese Lindenberg (1938 bis 1946), Köln 2010. gemeinsam mit Heidi Niederkofler: Frauen gedenken anders. Grundlagentexte zur Ausstellung von Frauenstadträtin Sonja Wehsely und der Frauenabteilung der Stadt Wien im Rahmen des Gedenkjahres 2005. Wien 2005. gemeinsam mit Christian Aspalter, Susanne Hehenberger, Edith Saurer, Anton Tantner, Thomas Tretzmüller und 14 Studierenden (Seminar für Neuere Geschichte: Methoden und Probleme der Projektarbeit): Ort(e) des Lesens? Die Universitätsbibliothek Wien. Nachlese zur Ausstellung (20.01.-24.02.2001). Wien 2001. -) Zusammenstellungen Bibliographie von unveröffentlichten Tagebüchern von Wiener Frauen in Wiener Archiven (online verfügbar), unter der Mitarbeit von Brigitte Semanek, Ingrid Brommer und Christine Karner. 2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage des Bestands-Verzeichnis-Katalogs der Sammlung Frauennachlässe. Wien 2012, unter der Mitarbeit von Brigitte Semanek. Bestandsverzeichnis der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien. Wien 2008. -) Website gemeinsam mit Remigo Gazzari, Christiane Koch, Maria Mesner und Sonja Niederacher: Erinnerungsort Wien (Launch 2005). -) Aufsätze und Texte gemeinsam mit Edith Saurer: Wrapped-Up Memory. Things and Their Order in the Estate of Martha Teichmann (Saxony/New York, 1888-1977), in: Michi Messer, René Schröder und Ruth Wodak (Hg.innen): Migrations: Interdisciplinary Perspectives, Wien/New York 2012, S 161-174. Sammlung Frauennachässe, in: Claudia Feigl (Hg.in): Schaukästen der Wissenschaft. Die Sammlungen an der Universität Wien, Wien/Köln/Weimar 2012, S 53-55. "Erika hätte so gern ein Bild von Koch." Materielle Erinnerungskulturen in Mädchenschulen in Österreich und Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert, auf: Genre & Histoire, La revue de l’Association Mnémosyne, Paris 8/2011. gemeinsam mit Brigitte Semanek: Für eine Einzelne eine ziemlich umfangreiche Arbeit. Der persönliche Nachlass von Johanna Monschein in der Sammlung Frauennachlässe, in: libri liberorum. Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, Wien 37/2011, S 5-7. Zwei Quellenfunde, k/ein Archiv. Die Tagebuchsammlung des Wiener Forschungsteams von Charlotte Bühler, in: Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit, Wien 2/2010, S 53-72. gemeinsam mit Edith Saurer und Michaela Hafner: The Research Platform "Repositioning of Women's and Gender History" at the University of Vienna, auf: Genre & Histoire, La revue de l'association Mnémosyne , Paris 7/2010. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Materielle Aspekte persönlicher Beziehungen unter Schülerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in: Verband Österreichischer Historiker und Geschichtsvereine (Hg.): Publikation zum Österreichischen Historikertag 2008, St. Pölten 2010, S 736-748. Geschichten und Voraussetzungen. Die Bestände der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien, in: Unsere Heimat Zeitschrift für Landeskunde von Niederösterreich 81 1/2010, S 27-41. gemeinsam mit Edith Saurer: Eine Geschichte mit Nachhaltigkeit. Frauen- und Geschlechtergeschichte und die Sammlung Frauennachlässe, in: ROTWEISSROT. Auslandsösterreicher Journal. 2/2009, S 26-27. Decisions and Chances – the Winding Path of Women’s Personal Testimonies. The Collection of Women’s Estates / Sammlung Frauennachlässe, Vienna, in: Kristina Popova, Marijana Piskova, Margareth Lanzinger, Nikola Langreiter and Petar Vodenicharov (Hg.innen): Women and Minorities: Ways of Archiving, Sofia 2009, S 29-34. „Ich werde von nun an mehr hereinschreiben …“ Schreiben im Alltag, Schreiben als Alltag. Beispiele von Frauen- und Mädchentagebüchern aus der Sammlung Frauennachlässe, in: Petra Maria-Dallinger (Hg.in): (M)Ein Tagebuch. Überlegungen zum autobiographischen Schreiben an ausgewählten Beispielen, Linz 2008, S 12-51. Wie Angora. Körperbehaarung ist out – und krause Politik, in: Sonja Eismann (Hg.in): Hot Topic. Popfeminismus heute. Mainz 2007, S 90-99. Willst Du mein Friend sein?, in: SCIQ. Wissen für junge Leute 5/2007, S 14f. Garfield, Blümchen und Deine liebste Popgruppe. Was können uns Freundschaftsbücher verraten? / Garfield, Flowers and Your Favourite Pop Group. What can friendship books tell us?, auf: http://ecfun.univie.ac.at/ (Launch: 2007). Verbuchte Leidenschaft. Mädchentagebuch der Irmgard Schlinger 1925 bis 1935, in: geheimsache:leben. schwule und lesben im wien des 20. jahrhunderts. Ausstellungskatalog. Wien 2005, S 186-187. Freundinnenschaft als geschriebener Ort. Briefliche Selbst/Inszenierungen von Frauenfreundschaften der jungen Lehrerin Tilde Mell (Wien, 1903-1912), in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte 48/2005, S 62-69. Verbriefte Freundinnenschaft. Zur Geschichte von Frauenbeziehungen und Frauenbriefen im Allgemeinen und der Korrespondenz von Enrica von Handel-Mazzetti mit Matha Doutaz im Speziellen, in: Petra-Maria Dallinger (Hg.in): Enrica von Handel-Mazzetti. „und küsse ihre Busipfötchen“. Ein Leben in Briefen. Linz 2005, S 19-39. Gedanken über Liebe und Ehe, auf: http://www.dieuniversitaet-online.at/ (Launch: 2005). gemeinsam mit Ulrike Seiss: Die Sammlung Frauennachlässe, in: Stichwort Newsletter 11/2001, S 13-16. Auf zur eigenen Dokumentation von Erinnerung! Feministische Archive für auto/biografische Dokumente als Schnittstellen von Erinnerungspolitiken und Forschung. Erscheint in: Elke Krasny und Frauenmuseum Meran (Hg.innen): Frauen:Museum – Zwischen Sammlungsstrategie und Sozialer Plattform, Wien 2012. gemeinsam mit Georg Schinko: Musik machen hören schreiben. Musikkulturellen Praktiken als Themen in auto/biographischen Dokumenten von Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jhds. in Österreich, in: Danielle Roster und Melanie Unseld (Hg.innen): Luxemburgische Komponistinnen - Helen Buchholtz (1877-1953) und Lou Koster (1889-1973). Erscheint in der Reihe Musik - Kultur - Gender, Köln/Weimar/Wien 2013.
-) unveröffentlichte Diplomarbeit Freundinnenschaft als geschriebener Ort. Selbst/Konstruktionen in den Briefen der Blindenlehrerin Tilde Mell an die frauenbewegte Schulkollegin Tilly Hübner 1903 bis 1912. Wien 2004.
Ausstellungen „Fragmente aus vielen Leben. Eine Kooperation des Frauenmuseums Hittisau mit der Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien“, (Hittisau, Vorarlberg 2009); Kuratorin gemeinsam mit Christa Hämmerle und Nikola Langreiter „In Geschichte eingeschrieben. Die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien“ (Wien 2008/2009); Kuratorin gemeinsam mit Christa Hämmerle und Nikola Langreiter „Frauen gedenken anders“ der Frauenabteilung der Stadt Wien/MA57 anlässlich des „Gedenkjahres 2005“ (Wien 2005); wissenschaftliche Mitarbeiterin „Ort(e) des Lesens? Die Universitätsbibliothek Wien.“ (Wien 2001). Forschungsgruppe gemeinsam mit Christian Aspalter, Susanne Hehenberger, Edith Saurer, Anton Tantner, Thomas Tretzmüller und 14 Studierenden aus dem Seminar für Neuere Geschichte: Methoden und Probleme der Projektarbeit.
Berufliche Tätigkeiten Lehrbeauftragte der Donau-Universität Krems (WiSe 2012) Lehrbeauftragte der Universität Wien (SoSe 2012) seit 2000 Betreuerin der Sammlung Frauennachlässe von 2003 bis 2006 Mitarbeiterin der Stiftung Bruno-Kreisky-Archiv und im Johanna-Dohnal-Archiv 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung „Frauen gedenken anders“ der Frauenabteilung der Stadt Wien/MA57 anlässlich des „Gedenkjahres 2005“
(Berufliche) Tätigkeiten während dem Studium gewählte Studienrichtungsvertreterin Geschichte Mitglied des unabhängigen Frauentutoriumsprojekts Fachtutorin für Geschichte bei Univ. Prof.in Edith Saurer hilfswissenschaftliche Mitarbeit bei verschiedenen Projekten, u.a.:
Studium seit 2006: Dissertationsstudium Geschichte 1994 bis 2004: Studium der Geschichte, Soziologie und Genderstudies in Wien und Berlin
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