Korrespondenz mit spanischen Gesandten (1558-1598)

Die Korrespondenz der Kaiser mit ihren Gesandten in Spanien (1558-1598) 

Das Projekt wurde von Friedrich Edelmayer und Alfred Kohler 1987 beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich eingereicht. 1988 wurden erstmalig Gelder bewilligt, sodaß gemeinsam mit vorerst einer Mitarbeiterin mit den Editionsarbeiten begonnen werden konnte. Das Projekt läuft seit damals nahezu ununterbrochen, auch der Kreis der MitarbeiterInnen konnte erweitert werden. Denn momentan arbeiten unter der Leitung von Friedrich Edelmayer insgesamt neun MitarbeiterInnen für den Zeitraum von 1558-1598 an insgesamt 11 Bänden. Der erste Band ist bereits erschienen: Die Korrespondenz der Kaiser mit ihren Gesandten in Spanien. Herausg. v. Friedrich Edelmayer. Band 1: Der Briefwechsel Ferdinands I. und Maximilians II. mit Adam von Dietrichstein, 1563-1565. Bearb. v. Arno Strohmeyer. (Studien zur Geschichte und Kultur der Iberischen und Iberoamerikanischen Länder - Estudios sobre Historia y Cultura de los Países Ibéricos e Iberoamericanos 3, Wien-München 1997). Da mit diesem Projekt erstmalig wieder ein hispanistischer Forschungsschwerpunkt am Institut für Geschichte geschaffen wurde, soll auf dieses Vorhaben noch etwas genauer eingegangen werden:

Es wird im Rahmen dieses Projektes die Korrespondenz der Kaiser Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolf II. mit ihren Gesandten in Spanien ediert. Dabei wird folgendermaßen vorgegangen:

  1. Um die Edition auch für wissenschaftliche Fragestellungen relevant zu machen, die heute möglicherweise noch von keinem besonderen Interesse sind, kommt nur eine Volledition in Frage.
  2. Die Edition muß rasch benützbar sein. Aus diesem Grund müssen den Brieftexten ausführliche Kopfregesten vorangestellt werden.
  3. Die Edition muß, da sie die Berichte aus Spanien enthält, auch für die kastilischsprachigen Forscher, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, benützbar sein. Daher müssen die Kopfregesten sowohl in deutscher als auch in kastilischer Sprache abgefaßt werden.
  4. Die Edition muß mehr bieten als nur den bloßen Text. Daher soll sie auch mit einem ausführlichen Kommentar in den Anmerkungen versehen werden.

Von dieser Edition ist eine Fülle von Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen zu erwarten, von denen an dieser Stelle nur einige angeführt werden sollen:


Site Admin