Arbeitsgruppe für Wissenschaftsgeschichte (AGW) 

Die Arbeitsgruppe für Wissenschaftsgeschichte am Institut für Geschichte wurde am 24. Juni 1992 durch Beschluss der Institutskonferenz ins Leben gerufen und hat im Wintersemester 1992/93 ihre Arbeit aufgenommen.  Sie ist heute eine der führenden Organisationseinheiten auf diesem Gebiet im deutschsprachigen Raum. Das Lehrangebot der Mitglieder Arbeitsgruppe im Rahmen der Studienprogrammleitung (SPL) 7 (Geschichte) sowie ihre damit verbundenen Forschungsschwerpunkte reichen vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. In geographischer Hinsicht werden Entwicklungen in Europa und den USA sowie das Verhältnis dieser beiden 'Zentren' zur außereuropäischen Welt behandelt. In thematischer Hinsicht bestehen Schwerpunkte u.a. im Bereich der Kulturgeschichte des Wissens und der Wissenschaften sowie der Naturwissenschaften.

Die Aufgaben und Tätigkeiten der AG sind:

  • Jour Fixe: Findet meist monatlich, jeweils am letzten Dienstag des Monats statt. Bildet einen Diskussionsrahmen und -raum für Texte im Stadium von  Work in progress. 
    Programm 2017:
    10. Jänner: Diskussion über einen Text von Mackenzie Cooley (Stanford, Gast): „Strange Ressonances: Della Porta’s Naples from Lepard to Lynx“
    27. März: Vortrag von Kären Wigen (Stanford) im Rahmen von GaM: „Entering „Asia“: Imagining Continents in the Early Modern World through Japanese Eyes“
    25. April: Ulrike Spring (Sogn og Fjordane University College/Oslo, Gastforscherin am Institut für Geschichte im SS 2017). Titel wird noch bekanntgegeben

  • Koordination der laufenden Aktivitäten in Forschung und Lehre im Bereich Wissenschaftsgeschichte
  • Mitarbeit mit Fachkollegen anderer Geschichtsinstitute sowie anderer Einrichtungen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät im Rahmen des Fakultätsschwerpunktes „Wissenschaftsgeschichte, Wissenskulturen, Wissensgesellschaften"
  • Interfakultäre Zusammenarbeit mit historisch interessierten Natur-, Sozial- und GeisteswissenschaftlerInnen (derzeit unter anderem im Initiativkolleg „Naturwissenschaften im historischen Kontext")
  • Öffentliche Präsentation von Ergebnissen aus Lehre und Forschung, z.B. in den Ausstellungen, in Fachdidaktikzentren, digitale Medien und der Presse
  • Kontaktnahme mit gleichgerichteten universitären und außeruniversitären Instituten und KollegInnen in Österreich und im Ausland (z.B. mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin und der History of Science Society/USA). Vom Anfang an bestand eine Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte, dem einzigen gesamtösterreichischen Verein auf diesem Gebiet.
  • Einladung international renommierter Wissenschaftshistoriker zu Gastvorträgen, Workshops und Tagungen

Die Mitglieder der AGW sind:

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Marianne Klemun - Leiterin
Secretary-General of the INHIGEO

o. Univ.-Prof. Mitchell G. Ash
Mitglied des Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Univ.-Prof. Dr. Peter Becker

Univ.- Doz. Mag. Dr. Johannes Feichtinger

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Eveline List

Dr. Johannes Mattes

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Meta Niederkorn

Mag. Dr. Christine Ottner-Diesenberger, MAS

Mag. Brooke Peneloza Patzak

Mag. Dr. Petra Svatek

Dr. Thomas Stockinger, MAS

Mag. Dr. Thomas Wallnig