Mag. Dr. phil., Brigitte Rath

Vertretung für Christa Ehrmann-Hämmerle bis 30.6.2010

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Lebenslauf

  • Studium der Geschichte und Soziologie an den Universitäten Graz und Wien (Mag.phil 1987, Dr. phil 2002)
  • 1988 bis 1990: Lektoratstätigkeit im Verlag für Gesellschaftskritik;
  • Diverse freiberufliche Tätigkeit in unterschiedlichen Forschungsprojekten
  •  Organisation von Tagungen
  • Lehrtätigkeiten an den Universitäten Graz, Innsbruck und Wien

  

Forschungsschwerpunkte

Frauen- und Geschlechtergeschichte

Geschichte der Prostitution im Spätmittelalter sowie um 1900

Geschichte weiblicher religiöser Kommunitäten in Österreich im Spätmittelalter

Historische Kriminalitätsforschung

Historische und genderspezifische Bildanalysen

Geschichte der Frauenbewegung in Österreich um 1900

  

Lehrveranstaltungen an der Universität Wien

SS 1994 2stündige Übung an der Universität Wien zum Thema „Einführung in Datenbanksysteme";

WS 2004/05 2stündiger Kurs an der Universität Wien: Analyse und Interpretation dinglicher und bildlicher Quellen: Gender-Konstruktionen in Bildquellen des Spätmittelalters

SS 2005 4stündige Vorlesung und Übung gemeinsam mit Mag. Therese Garstenauer an der Universität Wien: Einführung in Methoden und Theorien der Genderforschung in den Kultur- und Sozialwissenschaften

WS 2007/08 2stündiger Kurs an der Universität Wien: Gute Frauen - böse Frauen. Genderkonstruktionen in spätmittelalterlichen Bildquellen

  

Publikationsliste

  • Historische Arbeitsgemeinschaft Graz: Tod in Armut. Zu den Totenbüchern des Barmherzigen Brüderspitals in Linz von 1757 bis 1850, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz 1982, Linz 1984, 11-73.
  • Prostitution und spätmittelalterliche Gesellschaft im österreichisch-süddeutschen Raum, in: Frau und spätmittelalterlicher Alltag, Wien 1986, 553-571.
  • „Herr Schütky, na, na!" Zu lokaler Ausdehnung und Reglementierung von Prostitution in Graz, in: Grazer Gastlichkeit. Beiträge zur Geschichte des Beherbergungs- und Gastgewerbes in Graz, Graz - Wien 1985, 192-200.
  • Auf der Suche nach Alltagen - der ‚Frauenalltag' im Mittelalter oder „Leicht hatten es die Frauen nicht", in: Medium Aevum Quotidianum 10 (1987), 49-57.
  • „De sacramentis, concubinatu et ludo taxillorum...". Über ein böhmisches Visitationsprotokoll aus dem 14. Jahrhundert, in: Von Menschen und ihren Zeichen. Sozialhistorische Untersuchungen zum Spätmittelalter und zur Neuzeit, (Hg.) Ingrid Matschinegg, Brigitte Rath und Barbara Schuh, Bielefeld 1990, 41-59.
  • Gemeinsam mit Katharina Simon-Muscheid: Interview mit Barbara Hanawalt, Mediävistik und Frauengeschichte, in: ÖZG 4 (1993), 298-304.
  • Zur Sexualität im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit, in: Familie. Ideal und Realität, Niederösterreichische Landesausstellung Barockschloß Riegersburg, Elisabeth Vavra (Hg.), Horn 1993, 98-104.
  • Von Huren, die keine sind, in: Privatisierung der Triebe. Sexualität in der Frühen Neuzeit, Daniela Erlach, Markus Reisenleitner, Karl Vocelka (Hg.), Frankfurt am Main ua. 1994, 349-366.
  • Frauenleben in Wiener Neustadt, in: „Die Wienerische Neustadt": Handwerk, Handel und Militär in der Steinfeldstadt, Sylvia Hahn, Karl Flanner (Hg.), Wien ua. 1994, 399-324.
  • Der Ärmel und das Haar. Darstellungsweisen von Maria Magdalena in der Kunst des Spätmittelalters, in: Zeichen, Manipulation. Akten des 5. Symposiums der Österreichischen Gesellschaft für Semiotik, Klagenfurt 1984, Jeff Bernard (Hg.), Wien 1995, 489-504.
  • „Solche Frauenspersonen". Prostitution in Graz im 19. und 20. Jahrhundert, in: Carmen Unterholzer, Ilse Wieser (Hg.), Über den Dächern von Graz ist Liesl wahrhaftig. Eine Stadtgeschichte der Grazer Frauen,  Wien 1996 (Reihe Dokumentation), 122-141.
  • Im Reich der Topoi. Nonnenleben im mittelalterlichen Österreich zwischen Norm und Praxis, in: L'Homme 7/1 (1996), 122-134.
  •  „... und wolt das Schwert durch in stossen." Zur physischen Gewalt in Südtirol um 1500, in: L'Homme 7/2 (1996), 56-69.
  •  Entrüstung. Sexualität und Prostitution in Graz an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 26 (1996), 105-126.
  • Familienstand und geschlechtsspezifische Kriminalität in Bozen im 16. Jahrhundert, in: Der ledige Un-Wille. Norma e contratietà, Siglinde Clementi und Alessandra Spada (Hg.), Wien-Bozen 1998, 257-268.
  • Zeichen  "anderer" Kultur im 16. Jahrhundert: Räuberbanden in Tirol, in: Modellierungen von Geschichte und Kultur. Akten des 9. Internationalen Symposiums der Österreichischen Gesellschaft für Semiotik in Graz 1996, Jeff Bernard, Peter Grzybek, Gloria Withalm (Hg.), 2 Bde., Wien 2000, 657-668.
  • Zur Sozialgeschichte niederösterreichischer Frauenklöster im Spätmittelalter, in: Abgekommene Stifte und Klöster in Niederösterreich, Thomas Aigner und Ralph Andraschek-Holzer (Hg.), (Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs 6) St. Pölten 2001, 32-41.
  • Zur Repräsentation von Gewalt, oder: Landsknechte in Tirol zu Beginn des 16.        Jahrhunderts, in: Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit 6 (2002), 7-21
  • Aspekte geschlechtsspezifischer Kriminalität in Bozen um 1500. phil. Diss., Wien 2002.
  • Frauen-Geschichte-Ebensee. Von der HER-Story zur Geschlechtergeschichte, in: Frauenforum Salzkammergut: frauensichtbarmachen, Oktober 2007, 3-24.
  • Das Geschlecht des Brunnens im Bild, in: Dorothee Rippmann, Wolfgang Schmid, Katharina Simon-Muscheid (Hg.), „...zum allgemeinen statt nutzen." Brunnen in der europäischen Stadtgeschichte, Trier: Kliomedia 2008, 107-116.
  • „...so hat sy faren muessen..."- Aspekte eines Hexereiprozesses, in: Katrin Keller, Gabriele Viertel, Gereald Diesener (Hg.), Stadt, Handwerk, Armut. Eine kommentierte Quellensammlung zuf Geschichteder Frühen Neuzeit. Helmut Bräuer zum 70. Geburtstag, Leipzig 2008, 626-642.