Princeton - Oxford - Vienna Graduate Exchange

Das von der historisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät geförderte Doktoranden-Programm sieht ein jährliches Treffen von DoktorandInnen vor, die sich mit spätantiken, byzantinistischen und frühmittelalterlichen Themen beschäftigen. Das Projekt wird in Wien von Walter Pohl, Claudia Rapp und Bernhard Palme betreut, in Princeton sind John Haldon, Brent Shaw und Helmut Reimitz beteiligt, in Oxford Chris Wickham, Bryan Ward-Perkins, Neil McLynn, Mark Whittow und Conrad Leyser. Die Leitung obliegt also überall international angesehenen ForscherInnen aus verschiedenen Bereichen der historischen Wissenschaften.

Das Ziel des Projekts ist es, jungen angehenden WissenschafterInnen die Möglichkeit zum Austausch mit KollegInnen zu bieten, die unterschiedlichen intellektuellen Traditionen entstammen. Denn die Art, wie wir unsere Forschungsfragen stellen, wird nicht unwesentlich davon beeinflusst, in welchem Umfeld wir ausgebildet wurden. Die DoktorandInnen sollen daher die Chance erhalten, in diesem Rahmen ihre Arbeiten zu präsentieren und zu diskutieren.

Die Graduiertentreffen sind zunächst für den Zeitraum von drei Jahren geplant. Das erste Treffen zum Thema „Urban Contexts" findet von 29. März bis 1. April 2011 in Princeton statt. Der zweite Workshop wird am 18. und 19. Mai 2012 in Wien stattfinden und sich der Frage der „Uses of Antiquity" widmen. Zu guter Letzt wird im Frühjahr 2013 ein Treffen in Oxford stattfinden, das sich der „Transformation of Elites" annehmen wird.

Siehe auch:

http://www.princeton.edu/international/doc/OP-Proposal-Late-ancient-Byzantine-and-early-medieval-land-ownership-and-the-state.pdf

http://www.humanities.ox.ac.uk/research/oxford-princeton_partnerships/2009-10