Die Österreichisch-Französische Bibliographie (ÖFB) ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Geschichte der Universität Wien und der Österreichisch-Französischen Vereinigung. Mit freundlicher Unterstützung der Verlags- und Universitätsbuchhandlung Manz und des Französischen Kulturinstituts Wien. Die ÖFB erfasst wissenschaftliche Arbeiten und Primärquellen zu den österreichisch-französischen Beziehungen von den Anfängen bis heute. Interessierte ForscherInnen, insbesondere DiplomandInnen, DissertantInnen und ihre BetreuerInnen, sollen sich damit über den aktuellen Forschungsstand unterrichten und auch Hinweise auf entlegen erschienene oder unveröffentlicht gebliebene Untersuchungen finden können. Aus Platzgründen enthält die ÖFB nur Arbeiten, die ausschließlich oder in erster Linie in den Themenbereich fallen. Literatur, die das Thema im größeren Zusammenhang oder nur am Rande behandelt, ist oft ebenso wichtig, kann aber über Hinweise in den hier gesammelten Spezialuntersuchungen erschlossen werden. Komparatistische Arbeiten werden erfasst. Die ÖFB ist eine dynamische Bibliographie. Sie befindet sich derzeit noch in der Aufbauphase und wird auch im weiteren laufend vervollständigt und aktualisiert. Der Zeitbereich "seit 1918" ist bislang am Besten ausgearbeitet, der Zeitbereich "bis 1815" derzeit noch am Geringsten. Verbesserungsvorschläge, Hinweise auf Fehler, fehlende Angaben oder fehlende Titel - ob übersehene ältere oder frisch abgeschlossene neue Arbeiten - richten Sie, bitte, an Thomas Angerer. Danke im Voraus! Die ÖFB gliedert sich chronologisch und systematisch. Um möglichst übersichtlich zu bleiben, unterscheidet sie nur drei Zeiträume - bis 1815, 1815 bis 1918 und seit 1918 - und drei Lebensbereiche - Politik und Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, wobei Kultur hier im altherkömmlichen Sinne aufzufassen ist. Innerhalb der jeweiligen Bereiche sind die Titel alphabetisch geordnet, zunächst nach dem Autor/der Autorin, bei mehreren Arbeiten desselben/derselben Autor/in nach dem Titel. Nur im Bereich Kultur gibt es weitere Unterteilungen: Allgemeines - Literatur, Theater, Film - Musik - Bildende Kunst, Architektur - Wissenschaften. Am Ende jedes Zeitabschnitts findet sich noch ein Unterabschnitt mit Quellen: Quellen aller Art wie Memoiren, Publizistik, historische Romane usw., aber auch Dokumentationen, Editionen und Literatur zur Quellenlage. Unausweichlich kommt es zwischen den verschiedenen Bereichen zu Überlappungen. Außerdem ist die ÖFB keine Datenbank und eine Suche mit Schlagwörtern daher nicht möglich. Daher ist es auch bei Spezialforschungen wichtig, alle Bereiche durchzusehen, will man sich des Forschungsstandes genau vergewissern. Um dies zu erleichtern, befinden sich die chronologisch zusammengehörigen Bereiche Politik, Wirtschaft und Kultur jeweils in einem Fließtext, der sich zusammenhängend ausdrucken lässt. Eine Binnennavigation erlaubt den direkten Zugriff auf die Einzelbereiche durch Anklicken des entsprechenden Feldes am linken Bildschirmrand. Darüber hinaus gibt es im linken Rand des Bildschirms unten die Möglichkeit zur Volltextsuche nach Wörtern, die in den Titeln aufscheinen (einschließlich AutorIn, Verlag, Erscheinungsort und -jahr). Innerhalb der jeweiligen Zeitrubriken werden Titel nicht mehrfach zugeordnet, sondern nur dort, wo der inhaltliche Schwerpunkt jeweils liegt. Literatur von allgemeinem oder mehrfachem Belang ist im Bereich "Politik" verzeichnet, da sie in der Regel - wenn auch nicht immer - einen politikgeschichtlichen Schwerpunkt hat. Das numerische Ungleichgewicht zwischen den drei Bereichen hat aber noch einen anderen Grund: Das Forschungsinteresse hat sich bislang höchst ungleich verteilt. Lassen sich Titel mehreren Zeitrubriken zuordnen, werden sie in allen zutreffenden Zeitrubriken aufgeführt, um die gesonderte Arbeit mit einzelnen Zeitrubriken zu erleichtern. Die ÖFB stützt sich auf eine Datenbank, die der Projektleiter seit 1989 aufgebaut hat. Eine Teilveröffentlichung erfolgte 1994 im Anhang zu einem Sammelband, den Friedrich Koja und Otto Pfersmann herausgegeben haben (siehe ÖFB > Seit 1918 > Politik). Die Gesamtveröffentlichung der in der Zwischenzeit um ein Vielfaches gewachsenen Bibliographie erfolgt hiermit im Internet. Bei der Erschließung und Aufbereitung weiterer Titel für die Netzfassung halfen Günter Kastner, Projektmitarbeiter am Institut für Geschichte der Universität Wien, Gwénaëlle Beynet, Praktikantin in der Mediathek des Französischen Kulturinstituts Wien, und Dr. Nicolas Roudet, Leiter der Mediathek des Französischen Kulturinstituts Wien. Günter Kastner hat auch die meiste Redaktions- und EDV-Arbeit geleistet. Seit 2005 hilft bei der Datenüberprüfung Mag. Markus Gatschnegg. Allen sei an dieser Stelle für ihre große Hilfe und die ausgezeichnete Zusammenarbeit gedankt. Darüber hinaus dankt der Projektleiter den ideellen und finanziellen Förderern des Projekts, der Österreichisch-Französischen Vereinigung, der Verlags- und Universitätsbuchhandlung Manz und dem Französischen Kulturinstitut Wien. Wer sich mit der ÖFB beschäftigt, wird nicht nur zahlreiche Forschungen entdecken, die unbeachtet geblieben oder vergessen sind, sondern auch ein genaueres Bild über die vielen Forschungslücken gewinnen, die noch bestehen. Möge die Österreichisch-Französische Bibliographie vielen ForscherInnen bei der Arbeit helfen und weiteres Interesse an der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Geschichte der österreichisch-französischen Beziehungen wecken. Zitierweise: Österreichisch-Französische Bibliographie, http://www.univie.ac.at/Geschichte/oefb/ ([Datum des Abrufs]).
Letzte Aktualisierung: 9-06-2012optimiert
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