mac online slots for fun play ,

CfP: Wiederkehr der Gefühle? (Event, 08/2017, Altmünster); DL: 30.03.2017

Januar 24th, 2017

IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz in Wien (Web)

Zeit: 20.-26.08.2017
Ort: Altmünster am Traunsee
Einreichfrist: 30.03.2017

Seit einer Reihe von Jahren wird ein „affective turn“ in den Kultur- und Sozialwissenschaften beobachtet. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit sind Affekte, Gefühle und Emotionen gerückt; ihr Einfluss auf Kulturen und Gesellschaften wird zunehmend schärfer reflektiert. So widmet sich beispielsweise seit 2008 ein eigener Forschungsschwerpunkt – unter Leitung von Ute Frevert – am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin der Frage nach der Geschichte der Gefühle. Untersucht wird, wie Gefühle, Affekte, Emotionen und ihre Ausdrucksweisen kulturell geformt und sozial erlernt, aber auch verändert werden. Am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig werden – unter Leitung von Tania Singer – die Grundlagen sozialer und moralischer Emotionen wie Mitgefühl, Empathie oder Fairness erforscht. Der 22. Welthistorikertag des International Committee of Historical Sciences wurde 2015 in Jinan (China) veranstaltet, und zwar u. a. zum Thema Historicizing Emotions. In ihren Adorno-Vorlesungen von 2004 vertrat Eva Illouz die These, dass die Etablierung einer Kultur des Kapitalismus von intensiven Emotionalisierungsprozessen gestützt und begleitet wurde, was … weiterlesen (PDF)

CfP: Evidence of Feeling: Law, Science and Emotions in Modern Europe (Event, 04/2017, Berlin); DL: 19.02.2017

Januar 24th, 2017

Center for the History of Emotions, Max Planck Institute for Human Development, Berlin, Organizer: Daphne Rozenblatt (Web)

Time: April 10-11, 2017
Venue: Berlin
Proposals by: 19th February 2017

The power to prove or disprove a feeling is nowhere more strongly exhibited than in the courts of law, where emotions can determine the motives (and therefore culpability) of a defendant accused of a crime; affirm, discredit, or cast doubt upon the validity of a witness’s testimony; or determine the damages and compensation owed to the offended party. But what constitutes evidence of feeling? As a legal concept, evidence is both mutable and case specific. A court can reject and deny the admittance of evidence, can produce evidence through testimony and interrogation, and can rely upon extra-legal systems of knowledge, often times including scientific expertise. The challenges of legal evidence are further complicated by the emotions both implicit and explicit to juridical processes. Despite these ambiguities, emotions are often crucial to detecting and determining motive, intent, mens rea, etc. and affecting not only the verdict of a trial, but its broader social and political meaning. Read more … (Web)

Vortrag: Verena Wetzel: Feministisch an den NS erinnern?, 02.03.2017, Wien

Januar 23rd, 2017

Verband feministischer Wissenschafterinnen (Web), Veranstaltungsreihe feminismen diskutieren

Zeit: Do., 02.032017, 19 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien (Web)

Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus durch feministische und queere Gruppen ist oft dem Vorwurf ausgesetzt, historisch unangemessene Opferidentifizierung zu betreiben oder zu emotional zu sein. Im Vortrag werden jene feministischen Konzepte besprochen, die es möglich machen, diese Erinnerung emotional und politisch zu denken, ohne dabei ahistorisch und vereinnahmend zu werden.

  • Verena Wetzel, Geschlechterforscherin und angehende Historikerin, Wien
  • Moderation: Sabine Prokop (VfW)

Quelle: https://www.vfw.or.at/index.php/aktivitaeten/feminismen-diskutieren/

Buchpräsentation: Drei Generationen. Shoah und Nationalsozialismus im Familiengedächtnis, 31.01.2017, Wien [REMINDER]

Januar 23rd, 2017

14962639_1839175012991337_6301890534032862702_nInstitut für jüdische Geschichte, St. Pölten (Web)

Zeit: Di., 31.01.2017, 20.00-22.00 Uhr
Ort: Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien

Programm

  • Philipp Mettauer und Martha Keil (Hrsg.): Einführung
  • Jürgen Müller-Hohagen (Dachau): Die seelischen Auswirkungen der NS-Zeit auf Nachkommen von Tätern und Mitläufern
  • Nina Flurina Caprez (Zürich): spricht mit ihrer Mutter Lilian über die Spuren der Shoah bei ihrer überlebenden Großmutter und deren Nachkommen
  • Renate Stockreiter liest Texte aus dem Buch
  • Anschließend Getränkebuffet

Die in diesem Band versammelten Beiträge nähern sich der Problematik der Nachkommen einerseits von Überlebenden und Opfern der Shoah sowie der rechtzeitig Geflohenen, andererseits von Täterinnen, Tätern und Mitläufer/innen an. Fragen der transgenerationalen Weitergabe sowohl von Trauma als auch von Ressourcen, Formen der Auseinandersetzung und Reflexion, Strategien der Verarbeitung bzw. Verdrängungsphänomene werden nicht nur auf wissenschaftlicher und gesellschaftlicher, sondern auch auf sehr persönlicher Ebene diskutiert. Read the rest of this entry »

Klicktipp: Migration und Mobilität (Deutschland) (Portal)

Januar 21st, 2017

Migration_KopfWerkstatt der Erinnerung (WdE) (Web)

Die Website „Migration und Mobilität“ (Web) präsentiert eine Auswahl an Migrationserzählungen aus der vielfältigen Sammlung der WdE, dem Oral-History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Zu Wort kommen Hamburgerinnen und Hamburger, die ihre Heimatstadt im 20. Jahrhundert aus unterschiedlichen Gründen – teils unter Zwang – verließen oder die hier ein neues Zuhause fanden.

In lebensgeschichtlichen Interviews berichten sie von ihren Erfahrungen als Arbeitsmigrantin, Handwerker auf der Walz, Au-Pair-Mädchen, aber auch vom Schicksal als verschleppte Zwangsarbeiterin während des Zweiten Weltkriegs oder als jüdische Emigrantin.

Neben Auszügen aus Audio- und Videointerviews bietet die Plattform zahlreiche Fotos und persönliche Dokumente sowie Informationen zum biografischen und historischen Kontext der Interviews. Link zur Website

„Eine Minuten dunkel macht uns nicht blind.“ Film über Margarete Schütte-Lihotzky, 27.01.2017, Wien

Januar 20th, 2017

Filmvorfühung als Teil des Begleitporgrams zur Ausstellung „Widerstand und Befreiung“ im Margarete Schütte-Lihotzky Raum in der Frauenhetz (Web)

Ort: Urania Film-Soirée, VHS Wiener Urania, Mittlerer Saal
Zeit: Fr., 27.01.2017, 18:30 Uhr

  • Eine Minuten dunkel macht uns nicht blind: Susanne Zanke, Ö (1986)

Ein Spielfilm über Margarete Schütte-Lihotzkys Tätigkeit im Widerstand und ihre Jahre im Gefängnis; Margarete Schütte-Lihotzky schließt sich 1940 einer Widerstandsgruppe um Herbert Eichholzer an. Sie fährt nach Wien, um eine Verbindung dieser Widerstandsbewegung mit dem Ausland herzustellen. Am Tag ihrer geplanten Rückreise wurde sie wegen »konspirativer Tätigkeit« von der Gestapo verhaftet. Es wurde die Todesstrafe beantragt. Ein gefälschter Brief hatte zur Folge, dass die beantragte Todesstrafe in 15 Jahre Gefängnis umgewandelt wurde. Viele MitstreiterInnen, auch Herbert Eichholzer, wurden hingerichtet. 1945 wurde Schütte-Lihotzky aus dem Zuchthaus Aichach (Bayern) befreit. (Beschreibung via DieStandard)

  • Die von der Frauenhetz gestaltete Ausstellung „Widerstand und Befreiung“ soll einen Beitrag leisten die, sozial und politisch engagierte Architektin Margarete Schütte-Lihotzky und ihren Einsatz im antifaschistischen Widerstand bekannt zu machen und zu würdigen. Laufzeit: bis 30.06.2017 (Web)

Veronika Siegmund und Lea Luna Holzinger: Werkstattberichte aus zwei laufenden Masterarbeitsprojekten zu unterschiedlichen Formen des diaristischen Schreibens im NS, 27.01.2017, Wien [REMINDER]

Januar 20th, 2017

13-tea-hour-zwei-buchhaelften_9613. „Tea Hour“ der Sammlung Frauennachlässe (Web)

Zeit: Fr., 27.01.2017, 15.15-17.00 Uhr
Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

  • Lea Luna Holzinger: Reisen – Schreiben – Politik. Die Funktionen von Reisetagebüchern und Tourenbüchern in den 1930er und 1940er Jahren

Gerade zur Zeit des Nationalsozialismus fand eine starke politische Instrumentalisierung der vermeintlich unpolitischen Bereiche des Wanderns und Reisens statt. In meiner Masterarbeit und in dieser Präsentation soll dargestellt werden, inwieweit Politik in Reisetagebüchern und Tourenbüchern eine Rolle spielte. Im Fokus stehen die Reisetagebücher und Tourenbücher von vier Frauen, die in den 1930er und 1940er Jahren ihre Reisen und Wanderungen festhielten. Ziel ist es, die Funktionen dieser Aufzeichnungen herauszuarbeiten.

  • Veronika Siegmund: „Heraus mit Bleistiften und Tuschkästen (…).“ Die Vereinnahmung von Jugendtagebüchern in der Kinderlandverschickung 1940 bis 1945

In den Lagern der Erweiterten Kinderlandverschickung (KLV) fand eine massive politische Indoktrinierung statt: Fernab ihres Elternhauses sollten 10 bis 14-jährige Mädchen und Burschen hier gemäß nationalsozialistischer Erziehungs- und Wertvorstellungen geprägt werden. Häufig Read the rest of this entry »