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Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 83, Liebesgaben-/Feldpostkarten von Emanuel B. an die Volksschülerin Ella Reichel von unbestimmten Orten an der “Südfront”, 27. September 1916

September 27th, 2016

NL 38 Emanuel Binder 1916 09 27Die Familie der 11jährigen Ella Reichel (geb. 1905) zählte zur angesehenen Bürger/innenschaft in Neulengbach im Wienerwald. Seit April 1915 korrespondierte sie regelmäßig mit dem aus Sibiu/Hermanstadt gebürdigen jungen Leutnant Emanuel B. Der Postkontakt war über eine Liebesgaben-Aktion hergestellt worden. Zwar stehen auf den erhaltenen Schreiben hauptsächlich standartisierte Grüße, gleichzeitig spricht Emanuel B. immer wieder an, dass ihm dieser Post-Kontakt wichtig war, was sich auch darin zeigt, dass er über einen so langen Zeitraum aufrechterhalten wurde. Vereinzelt gab der junge Mann auch knappe Auskunft über seine aktuelle Situation, z.B. als er zu Weihnachten 1916 von der Adria aus feststellte, „in Russland“ wäre es „viel schöner“ gewesen.

neu Adr. nicht schreiben vorläufig
27/IX. 916
vorläufig.
Liebe kleine Ella! Jetzt mußt du ja eigentlich schon groß sein, wie gerne hätte ich euch besucht, doch hatte keine Gelegenheit dazu. Jetzt bin ich wieder drausen u. zwar im S. [vermutlich Süden] Haben bis heute keine Feldpost gehabt und so konnten wir niemanden schreiben Recht herzliche Grüße an Frau Mama. mit einem Hurra schreibe ich dein B.Lt

5/X. 916.
Liebe kleine Ella! Jetzt sitzen wir wieder fest, haben Feldpost 356. Habe ein hübsches Zimmer gegen die blaue Adria. Wie geht es Dir kleine Ella! Recht herzliche Grüße an Frau Mama. Lasse bald etwas von Dir hören. Herzlichen Gruß sendet Dir B.Lt

9/XI. 916.
Liebe kleine Ella! Du wirst sicherlich denken ich bin ein schlechter Mensch, doch wirklich ich habe keine Zeit dazu gehabt, auch nur eine Zeile jemandem zu schreiben. Ich hoffe daß ich Dir jetzt öfters Nachricht geben kann. Herzlichen Gruß an Frau Mama, mit Gruß verbleibe ich dein Emanuel

26/XII 916.
Liebe kleine Ella! Für deine lieben Weinachtsgrüßen danke ich Dir recht herzlichst, ebenso auch bei Deiner lieben Mama. Wie geht es Dir? Ich bin wohlauf, doch war es in Russland viel schöner als da. Doch was soll man machen. Was hat Dir das kristkindel [Christkind] gebracht. Herzliche Grüße u Handkuß an Frau Mama. mit Gruß verbleibe ich dein B.Lt Read the rest of this entry »

Tagung: Verwandtschaft und Politik: den Dialog anstoßen, 06.-07.10.2016, Bielefeld

September 26th, 2016

Eröffnungstagung der neuen Forschungsgruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Univ. Bielefeld (Web); Erdmute Alber (Bayreuth), David Warren Sabean (Los Angeles), Simon Teuscher (Zürich) und Tatjana Thelen (Wien)

Ort: Bielefeld
Zeit: 06.-07.10.2016

Verwandtschaftsverhältnisse spielen in der Politik keine Rolle: dies gehört zum Selbstverständnis moderner westlicher Staaten. Das Vererben von Ämtern und Würden gilt als vormodern oder außereuropäisch. Und doch folgte George W. Bush seinem Vater auf den Präsidentensessel, kandidiert aktuell die Gattin eines Ex-Präsidenten und gehört das verwandtschaftliche Vererben noch immer zu den wichtigsten Faktoren, die Sozialstrukturen und damit auch politische Kräfteverhältnisse konservieren. Woher also stammt die für uns so selbstverständliche Trennung von persönlicher Nähe und politischer Ordnung? Welchen Einfluss hat sie auf politische Entscheidungen? Und ist sie mehr als eine wohlfeile Fiktion? Mit diesen Fragen startet die international besetzte ZiF-Forschungsgruppe in ihre Eröffnungstagung „Kinship and Politics: Initiating a Dialogue“ („Verwandtschaft und Politik: den Dialog anstoßen“). Weiterlesen und Quelle … (Web)

Vortrag: Helene Belndorfer und Elisabeth Fritsch: Ein inneres Frauen-Exil im Wien der 1930er und 1940er Jahre: Elfriede Berg, 18.10.2016, Wien

September 26th, 2016

öge. Frauen AG der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (Web)

Zeit: Di., 18.10.2016, 18:30 Uhr
Ort: IWK, Berggasse 17, 1090 Wien, Einladung als PDF

„Bei uns war nicht der Herrgott im Herrgottswinkel, sondern Marx und Lasalle“, skizziert Elfriede Berg geb. Macher, Jg. 1927, den weltanschaulichen Standort ihrer Familie. Auch das Kruckenkreuz und das Hakenkreuz fanden in die Wohnung des Roten Wien, die zum Rückzugsort der oppositionellen Familie, zum Ankerpunkt des inneren Exils wurde, keinen Zugang. Elfriede Berg, einst „das jüngste Trotzkistenkind“ und gelernte Schneiderin, folgte, als sie zur Rüstungsarbeit dienstverpflichtet wurde, der Aufforderung ihres politischen Kreises zur Sabotage. Wie Frauen häufig, machte sie später keinerlei Aufhebens über ihre lebensbedrohliche Widerstandstätigkeit.

Den Besonderheiten, Grenzen und Handlungsspielräumen des Wiener inneren Exils einer jungen Frau zwischen 1934 und 1945 spürt Helene Belndorfer anhand von Interviewpassagen mit Elfriede Berg und Familienfotos nach. Liesl Fritsch, die Elfriede Berg seit vielen Jahren kennt, erzählt Charakteristisches über eine couragierte, nicht angepasste Freundin, die auch nach 1945 ihren emanzipierten Weg ging. Weiterlesen … (PDF)

Buchpräsentation: Sylvia Köchl; »Das Bedürfnis nach gerechter Sühne«, 14.10.2016, Wien

September 26th, 2016

big_9783854765073Buchhandlung ChickLit (Web)

Zeit: Fr., 14.10.2016, 19:00 Uhr
Ort: Buchhandlung ChickLit, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien

Die Nazis träumten von einer verbrechensfreien Gesellschaft. Sie zogen Ideen und Dis­kur­se rechtsextremer Kriminalisten heran und konzipierten die »vorbeugende Ver­bre­chens­­bekämpfung«. Sie wollten also Ver­brechen »be­kämp­fen«, bevor sie über­haupt geschahen. Men­schen wurden als »Berufs­ver­bre­che­r/in­nen« klassi­fiziert und in »Vorbeugungs­haft« genommen, das heißt, in einem Kon­zen­tra­tions­lager interniert und mit dem »grünen Win­­kel« gekennzeichnet. Das Buch erzählt die Geschichten von acht »Berufsverbrecherinnen« – vorbestrafte Abtreiberinnen und Diebinnen aus Österreich, die ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurden. Über diese KZ-Häftlingsgruppe ist bis heute fast nichts bekannt, und von den Opfern existieren keinerlei Selbstzeugnisse. Anhand von Gerichtsakten rekonstruiert Sylvia Köchl die Biografien und arbeitet ein bisher unbekanntes Kapitel der NS-Geschichte auf.

Den Fokus der Präsentation legt Sylvia Köchl auf Österreicherinnen, die wegen Abtreibungen, die sie an anderen Frauen ausgeführt haben, mehrfach gerichtlich vorbestraft waren und im NS als „Berufsverbrecherinnen“ ins KZ Ravensbrück deportiert wurden. Read the rest of this entry »

Klicktipp: LeMO – Lebendiges Museum Online: Auto/biografische Erzählungen und Texte (Portal)

September 24th, 2016

guenther04LeMO – Lebendiges Museum Online des Deutschen Historischen Museums (Web)

Auf der Site von LeMO sind unter der Rubrik „Zeitzeugen“ persönliche Erinnerungen und individuelle Berichte online verfügbar. Der Bereich ergänzt damit die chronologischen Kapitel der Site, in denen politik-historische Ereignisse dargestellt sind.

Unterteilt sind die Zeitzeug/innen-Berichte nach den folgenden Zeitabschnitten:

CfP: Homosexualitäten revisited / Homosexualities revisited (Publikation: OeZG); DL: 30.09.2016 [REMINDER]

September 23rd, 2016

Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (OeZG) (Web); Heft 1/2018; Hg. Elisa Heinrich, Johann Kirchknopf, Barbara Kraml

Einreichfrist: 30.09.2016

Vor knapp 20 Jahren hat die ÖZG bereits einmal ein Heft dem Schwerpunkt „Homosexualitäten“ gewidmet (Jahrgang 9, Heft 3, 1998). Im Editorial begründete Franz X. Eder, einer der Mitherausgeber, die Verwendung des Plurals damit, dass sich eine Komplexität und Vielfalt in der Geschichte der Homosexualität(en) abzeichnete, die nicht mit einem Begriff im Singular erfasst werden könne.

Die Themen, theoretischen und methodischen Ansätze und Perspektivierungen gewannen seither an Komplexität und Vielfalt, die großen Topoi, unter denen Studien firmieren, scheinen jedoch dieselben geblieben zu sein: Identitätskonstruktionen, die zwischen Selbst- und Fremdzuschreibungen oszillieren, genderspezifische Fragestellungen, Handlungsräume von Akteur_innen, und … weiterlesen (PDF).

Abschiedssymposium für Erna Appelt: Geschlechterforschung zwischen Kritik und Konformismus, 03.10.2016, Innsbruck

September 23rd, 2016

kalender_careUniversität Innsbruck

Montag, 3. Oktober 2016, 15:00 – 20:00 Uhr
Claudiana, 2. Stock, Herzog-Friedrichstraße 3, Universität Innsbruck

Universitätsprofessorin Erna Appelt, Mitgründerin und ehemalige Leiterin der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck, Mitgründerin des Forschungsnetzwerks Gender, Care and Justice, Mitgründerin des Masterstudiums Gender, Culture and Social Change, Mitgründerin des Vereins Netzwerk Geschlechterforschung und von vielem mehr – unsere wichtige Visionärin und Genderforscherin – geht im Herbst in Pension.

Programm

15:00 Verabschiedungsworte

  • Sabine Schindler, Vizerektorin für Forschung; Helmut Staubmann, Dekan der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie; Nikita Dhawan, Leiterin der Forschungsplattform Geschlechterforschung

16:00-17:00 Vorträge „Geschlechterforschung zwischen Kritik und Konformismus“ Read the rest of this entry »