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Tagung: Medikalisierte Kindheiten. Die neue Sorge um das Kind vom ausgehenden 19. bis ins späte 20. Jhd., 29.06.-01.07.2017, Innsbruck

Juni 27th, 2017

header-med-kindVerein für Sozialgeschichte der Medizin – Wien / Forschungszentrum „Medical Humanities“ der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung. Transformationen – Identitäten – Diskurse; Institut für Erziehungswissenschaft; Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck (Web)

Zeit: 29. Juni–1. Juli 2017
Ort: Institut für Erziehungswissenschaft, Liebeneggstraße 8, 6020 Innsbruck

Die jüngere Forschung im Umfeld der Auseinandersetzungen über den gewaltförmigen Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Fürsorgeerziehungseinrichtungen der Nachkriegsjahre stellt die Sorge um das „erziehungsschwierige“ Kind als ein trans-disziplinäres Projekt der Moderne heraus, in welchem differente Wissensordnungen wie die Psychiatrie und die Pädiatrie, die Pädagogik und die Psychologie, die Kriminologie und Jurisdiktion sowie die Sexual- und Bevölkerungswissenschaften das diskursiv auszuhandeln begannen, was am Kind als gesund oder krank, normal oder abweichend anzusehen sei. Vor einem medikalen Hintergrund und in wechselnder Leaderschaft prägten diese Wissenschaftszweige die Debatten über Kinderschutz und Kindergesundheit und fanden in Schulen, Heimen, Kliniken, Kinderbeobachtungsstellen oder Einrichtungen der Säuglings- und Kinderfürsorge ihre räumliche Gestalt und institutionalisierte Wirkung. Ihr regulatorisches Interesse richtete sich auf den Körper, den Geist und die Ausdrucksformen von Kindern (und Jugendlichen) in Entwicklungs- und/oder Erziehungs-schwierigkeiten. Als besonders einflussreich haben sich dabei die medizinischen Fächer Pädiatrie und Psychiatrie sowie hybride Teilfächer wie die Heil- oder Sonderpädagogik erwiesen. Weiterlesen … (Web)

Ausstellungseröffnung: Inge Morath Portraits, 03.07.2017, Graz

Juni 27th, 2017

Foto_Inge_Morath__Anais_Nin__Hollywood__Kalifornien__USA__1959__c__The_Inge_Morath_Foundation__Magnu_188dfe8a9dGrazMuseum. Reihe „Grazer Weltenbürger/-innen VII“. Mit Bildern aus dem Atelier der Künstlerin von Kurt Kaindl (Kurator) (Web)

Ort: GrazMuseum
Eröffnung: 03.07.2017, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 04.07.-28.08.2017

Ihre Welt war Berlin, Bukarest, Paris, London, New York. Sie bereiste Irland, Italien, Spanien, die USA, Iran, Mexiko, China oder die Sowjetunion. Geboren aber wurde die weltenbürgerliche, vielsprachige Magnum-Fotografin 1923 als Ingeborg Hermine Mörath in Graz. Ihre am Jakominiplatz wohnende Großmutter, spirituell und künstlerisch empfänglich, hatte sie sehr geprägt für ihre Karriere zu einer der wichtigsten Fotografinnen der renommierten Agentur Magnum.

Die Fotohof-Ausstellung im GrazMuseum „Inge Morath Portraits“ enthält eine exklusive Auswahl von Schwarz-Weiß-Fotografien vieler berühmter europäischer und amerikanischer Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft und gibt stille fotografische Einblicke in ihr Atelier nahe New York von Kurt Kaindl. Weiterlesen … (Web)

CfP: Hochschule und Gender (Publikation: ZS Gender); DL: 05.07.2017 [REMINDER]

Juni 27th, 2017

GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 3/18 (Web), hg. Marion Kamphans, Meike S. Baader, Carola Bauschke-Urban und Beate Kortendiek

Einreichfrist: 05.07.2017

Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. In diesem Themenheft sollen diese durch Reform- und Ökonomisierungsprozesse ausgelösten Veränderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem und der Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht für die Themenfelder „Bildungsprozesse“ und „Wissenschaftskarriere“ aufgegriffen, analysiert und interpretiert werden.

Weiterelesen … (PDF)

CfP: Disciplining the Modern Family: Gender, State, and Society (Event, 12/2017, Tel Aviv); DL: 30.06.2017

Juni 26th, 2017

The Lester and Sally Entin Faculty of Humanities (Web); The Zvi Yavetz School of Historical Studies (Web)

Venue: Tel Aviv
Time: December 26-28, 2017
Proposals due: June 30, 2017

With the rise of the modern nation-state, the interest in the family as an institution and in its functions in modern life expanded as well. Rulers, bureaucrats, revolutionaries, writers, and readers all looked to mobilize families and individual family members to their goals. Approaches to the family varied greatly: some perceived it as the torchbearer of traditional values and practices that must be protected from new perceptions of self and society; others saw it as a site for the promotion of social and cultural reforms. The family was presented as the solution to all kinds of problems, from issues of health and sexuality to questions of controlling populations, winning wars and maintaining and enhancing economic production.Gender was an essential part of every approach to the family, as each of these approaches entailed a different understanding of masculinity and femininity and their role in society.

Such approaches did not stop in the borders of the nation-states, particularly with the rise of modern imperialism, colonialism and migration. Around the world, men, women and children continued to live, produce and reproduce in families, but the form, meaning and uses of their families changed dramatically from generation to generation. Family forms and practices became the markers of culture and served to distinguish between identity groups. Thus the family became a site for conflicts, on the individual, communal, national and international levels. Read more and source … (Web)

Tagung: Für Kaiser und Vaterland. Jüdische und nichtjüdische Erfahrungen im Ersten Weltkrieg, 05.-07.07.2017, Wien [REMINDER]

Juni 26th, 2017

Institut für jüdische Geschichte Österreichs (Web)

Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudong. 15-19, 1080 Wien
Zeti: 05.-07.07.2017

Der Erste Krieg nahm im Familiengedächtnis vieler Juden jahrzehntelang einen zweitrangigen Platz ein. Das Erinnern an im Feld gefallene Familienmitglieder, an Flucht, Vertreibung, Hunger und Verlust war durch die Katastrophe der Shoah überlagert worden. In den letzten Jahren gelangten erstmals in großer Zahl Feldpostbriefe, Fotos und Tagebücher aus den Familienarchiven in die Öffentlichkeit. Darauf fußend fokussieren die Beiträge der Tagung drei Schauplätze des Kriegsgeschehens – Feld, Heimatfront, Flucht – und stellen vor diesen Hintergründen jüdische und nichtjüdische Erfahrungen vergleichend gegenüber. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Lesung von Inga Fischer und Film mit Gerda Eisler: Eine Jugend in Graz und Tel Aviv, 27.06.2017, Graz

Juni 25th, 2017

19399838_10154717695858181_4808664052243935380_nClio Graz (Web)

Zeit: Mo., 26.06.2017, 19.00 Uhr
Ort: GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz

„Palästina ist herrlich, so schön und warm und so viel Sonne. Kommt schnell nach.“ Diese Zeilen schreibt Gerda Eislers Vater, Heinrich Engel, kurz nach seiner Ankunft in Tel Aviv an seine Familie in Graz. Also brechen die Mutter Rosa Engel und die Kinder Gerda und Alfred 1933 ebenfalls nach Tel Aviv auf, wo sich die Familie nach finanziellen Schwierigkeiten ein neues Leben aufbauen will. Schneller als ihre Eltern findet sich Gerda in dem fremden Land zurecht, besucht die Schule und lernt Hebräisch.

Als 1936 der arabische Aufstand beginnt, fürchtet die Familie um ihre Sicherheit und kehrt kurz vor der Machtübernahme der Nazis nach Graz zurück. Von den Nationalsozialisten zur Ausreise gezwungen, flieht die Familie 1939 erneut nach Palästina. Andere Teile der Familie retten sich in die USA, nach Schweden oder Großbritannien. Einige Familienmitglieder jedoch wollen oder können Graz nicht verlassen und werden in die Vernichtungslager deportiert.

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Tagung: Kritischem Denken Raum geben: 20 Jahre Femina Politica – Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, 30.06.2017, Berlin

Juni 23rd, 2017

homepageImage_de_DEFemina Politica (Web); Organisiert von: Agnes Blome, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) (Web)

Zeit: 30. Juni 2017
Ort: WZB, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin

Kritischem Denken Raum zu geben – das ist der Anspruch der Femina Politica, der einzigen deutschsprachigen Fachzeitschrift für feministische Politikwissenschaft. Seit 1997 erscheint sie mit dem Ziel, zur Akademisierung und Professionalisierung dieser Richtung beizutragen. Sie veröffentlicht Beiträge, die bestehende sozialwissenschaftliche Ansätze feministisch erweitern und reformulieren oder auch neue Debatten anstoßen. Der Anspruch, ein Forum für Geschlechterperspektiven in der Politikwissenschaft zu schaffen und einen Raum für kritische Interventionen zu (er-)öffnen, ist zwar so aktuell wie 1997 – aber der Kontext hat sich geändert.

Die Veranstalterinnen nehmen das Jubiläum zum Anlass , über Geschichte, Stand und Zukunft der feministischen Politikwissenschaft zu diskutieren und sich darüber zu verständigen, was feministisches Denken heute noch bedeutet: in den Politik- und Sozialwissenschaften, in der politischen Praxis, in gesellschaftlichen Debatten.

  • Festvortrag von Birgit Sauer, Universität Wien
  • Weitere Beiträge als eine Bilanz der Gleichstellung in der Wissenschaft sowie zur Diskussion von  Geschlechter- als Machtverhältnisse; Programm und weitere Infos als PDF