Vortrag: Carola Sachse: Weibchen oder Männchen? Geschlecht als Kategorie in der Geschichte der Beziehungen von Menschen und anderen Tieren, 12.11.2014, Wien

Oktober 31st, 2014

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung: Gabriella Hauch: Schwerpunkt-Einführung: Frauen- und Geschlechtergeschichte, WiSe 2014/2015

Zeit: 12.11.2014, 09.45-11.15 Uhr
Ort: Univ. Wien, Universitätsring 1, Hörsaal 41, Stiege 8, 1. Stock

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Themenfelder und Forschungsergebnisse, die im Rahmen des Fakultätsschwerpunktes Frauen- und Geschlechtergeschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät bearbeitet werden. In Form einer Ring-Vorlesung präsentieren Wissenschafterinnen und Wissenschafter ihre Forschungsergebnisse.

Weitere Vorträge der Ringvorlesung:

  • 26.11.2014: Maria Mesner: Reproduktion und Geschlecht: einige Ordnungsversuche am Beispiel Österreichs
  • 03.12.2014: Christa Hämmerle: Krieg und Geschlecht
  • 10.12.2014: Gabriella Hauch: Geschlechtergeschichte im Nationalsozialismus Read the rest of this entry »

REMINDER: CfP: Becoming with Things – Bodies, Objects, Practices (Publication: Body Politics); DL: 15.11.2014

Oktober 31st, 2014

gewaltverhältnisseThemenheft der Zeitschrift Body Politics, Heft 9, Mitte 2016, herausgegeben von Paula-Irene Villa und Cornelia Schadler (Web)

Einreichfrist: 15.11.2014

Körper und Dinge sind Teil des Werdens der Welt. Verschiedene theoretische Strömungen von der (historischen) Anthropologie und der Phänomenologie über die Praxistheorie, den Posthumanismus, die Actor-Network-Theory bis zum New Materialism, haben sich mit den Verhältnissen und Grenzziehungen zwischen Körpern und Dingen beschäftigt und tun es noch. Wir möchten uns in diesem Heft dem gemeinsamen Werden von Körpern und Dingen widmen. Dabei gehen wir von folgendem Horizont aus:

Denkhistorisch gehört die Auseinandersetzung mit der Unterscheidung zwischen Objekt und Subjekt, zwischen Ding und Mensch oder zwischen Maschine und Person zu den Grundfragen der Philosophie … weiterelesen und Quelle (Web)

Workshop: „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Neue Perspektiven auf die Zeit- und Geschlechtergeschichte, 28.11.2014, Köln

Oktober 30th, 2014

Verena Limper und Berit Schallner, Zentrum für Vergleichende Europäische Studien (ZEUS)

Zeit: 28.11.2014
Ort: Köln
Anmeldung bis 20.11.2014

Der Austausch zwischen den historischen Teildisziplinen Zeit- und Geschlechtergeschichte ist bisher im besten Fall durch beidseitige Zurückhaltung gekennzeichnet. Während ein großer Teil der geschlechtergeschichtlich ausgerichteten Neuzeit-Forschung sich nach wie vor auf das 19. und die erste Hälfte des 20. Jhds. bezieht, kommen die gängigen Interpretationen zumindest der bundesdeutschen Zeitgeschichtsforschung weitgehend ohne geschlechterhistorische Fragestellungen aus. Dabei liegt eine Verknüpfung beider Forschungsfelder auf der Hand: Die Frauen- und Geschlechtergeschichte war – metaphorisch gesprochen – ein „Kind der Zeitgeschichte“. Sie konstituierte sich im Rahmen gesellschaftlicher Umbrüche vor allem … weiterlesen und Quelle (Web)

Tagung: Krippe, Küche, Kombinat – Frauen im Kommunismus, 05.11.2014, Berlin

Oktober 30th, 2014

7. Hohenschönhausen-Forum

Zeit: Mittwoch | 5. November 2014 | 9 bis 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen | Genslerstraße 66 | 13055 Berlin

25 Jahre nach dem Sturz der SED-Diktatur trifft man immer noch auf die Meinung, den Frauen in der DDR sei es besser gegangen als in der Bundesrepublik. Zumindest bei der Gleichberechtigung der Frau sei der Kommunismus dem Westen überlegen gewesen. Die Wirklichkeit sah meistens weniger rosig aus: Frauen unterlagen de facto nicht nur einem Arbeitszwang, sondern waren zusätzlich auch noch für die Organisation von Kindererziehung und Haushalt verantwortlich. Führungspositionen, zum Beispiel im Politbüro oder in der Regierung, bekleideten nahezu ausschließlich Männer.

Das 7. Hohenschönhausen-Forum untersucht erstmals genauer die Lage der Frauen im Kommunismus – als Opfer von Verfolgungen, als Teil des Herrschaftsapparates und als unzureichend gewürdigte Trägerinnen von Opposition und Widerstand. Weiterlesen … (Website)

REMINDER: Buchpräsentation: Corinna Oesch: Yella Hertzka (1873-1948). Vernetzungen und Handlungsräume in der österreichischen und internationalen Frauenbewegung, 06.11.2014, Wien

Oktober 30th, 2014

Buchpraesentation Yella Hertzka KopieVeranstaltung der Reihe „GenderTalk Geschichte“

Datum: Donnerstag, 6. November 2014, 18:00 Uhr
Ort: Lesesaal der Fachbereichsbibliothek Geschichtswissenschaften, Universitätsring 1, 1010 Wien
Einladung und Beschreibung als PDF

Yella Hertzka (1873-1948) war eine Frauenrechtlerin aus Österreich, die auffallend viele und breit gefächerte transnationale Beziehungen unterhielt. Die vorliegende Biographie basiert auf einer Untersuchung von Praktiken für länderübergreifende Vernetzungen und der Rekonstruktion ausgewählter Handlungsräume: Es sind dies der Frauenklub in Wien, eine Gartenbauschule für Frauen, die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, Flucht und Exil und der Musikverlag Universal-Edition. Ein Fokus der Arbeit liegt auf persönlichen Beziehungen als einem wesentlichen Motor von sozialen Bewegungen. Yella Hertzkas Aktivitäten machen die Verwobenheit vielfältiger Reformdiskurse in der Zeit um 1900 bis Ende der 1930er Jahre deutlich. Read the rest of this entry »

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 20: Tagebuch von Bernhardine Alma, 29. und 30. Oktober 1914, Wien

Oktober 29th, 2014

Tagebuch von Bernhardine Alma, 29. Oktober 1914Bernhardine Alma (geb. 1895) lebte in gutbürgerlichen Wiener Verhältnissen. Im Oktober 1914 hatten ihr die Eltern nach bisherigem Zögern den Besuch eines Kurses für die Pflege von Verwundeten erlaubt. Ende des Monats sollte sie nun eine Prüfung darüber ablegen.

29. Oktober 1914. abends. Donnerstag.
Eigentlich bin ich sehr unglücklich und möchte wissen, warum gerade mir, die ich so heiß und so innig wünschen kann, kein großer Wunsch ausgeht. Heute hätte Prüfung sein sollen, d.h. sie war, aber nicht bei mir. Denn die Prüfungstaxe war 6 K, wovon ich gar keine Ahnung hatte. Mama hat mir auf meine Bitte für alle Fälle 1 K mitgegeben, mit der ich aber nichts anfangen konnte. Ich ging also fort, warf einen letzten Blick auf die Prüfungsbogen, die die glücklichen Besitzerinnen von 6 K ihr eigen nannten und ging und wieder verschloß mir ein schwarzer Vorhang die heiteren Bilder einer schönen Zukunft. Wieder ist eine Hoffnung aus – ein Traum zerronnen, wieder ein Wunsch in die Ferne gerückt – denn ganz nehmen lasse ich ihn mir nicht. Read the rest of this entry »

Workshop: Tagebücher zwischen Text und Quelle, 21.-22.11.2014, Regensburg

Oktober 28th, 2014

Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Konzeption und Organisation: Volker Depkat (Regensburg) und Wolfram Pyta

Zeit: 21. und 22. November 2014
Ort: Regensburg
Einladung und Programm als PDF

Tagebücher haben Konjunktur. Diese verdankt sich der kulturwissenschaftlichen Wende in den Geisteswissenschaften, insbesondere ihrem Interesse an den subjektiven Dimensionen von Geschichte und der Selbstvergewisserung von Individuen und Gruppen im historischen Prozess.

Im Kontext der neuen Kulturgeschichte sind Tagebücher als narratives Instrument zur Selbstbeobachtung, Selbstreflexion und Deutung historischer Erfahrung eine potentiell sehr ergiebige Quelle für die historische Rekonstruktion von Sinnstiftungsprozessen. Allerdings steht die quellenkritische Durchdringung von Tagebüchern im Lichte der Read the rest of this entry »