CfP: Gender and Democracy: Women’s Activism in a Long-Term Political Perspective (Publication, The Yearbook of women’s History 2015); DL: 10.02.2015

Januar 31st, 2015

Jaarboek voor Vrouwengeschiedenis / The Yearbook of women’s History (Web)

In the year of the Arab Spring, UN Secretary Ban Ki-Moon remarked in his opening address to a UN Roundtable on Gender Equality and Democracy: “It is no coincidence that the revolutionary fervor sweeping North Africa and the Middle East began in Tunisia – and that women played such a role. Tunisia was among the first Arab countries to grant women the right to vote, in the late 1950s. Tunisian women have also made important gains in the professions and parliament. Girls growing up with such role models quite naturally expect to follow suit.” He went on to conclude: “While women’s political participation improves democracy, the reverse is also true: democracy is an incubator for gender equality” (UN Roundtable, 4 May 2011). Such a strong public statement suggesting a self-evident connection between women’s empowerment and democratic politics may be read as an auspicious indication of ways in which feminist aspirations have become acknowledged in high places. However, it also raises questions. Most importantly: does every kind of women’s activism really automatically improve democracy? The 2015 Yearbook of Women’s History will devote itself to this issue. Read more … (Web)

REMINDER: CfP: DINN_A* – Normen, Normierungsprozesse und deren Brüche in Narrativen und Disziplinen (Nachwuchskonferenz, 09/2015, Wien); DL: 13.02.2015

Januar 31st, 2015

Nachwuchskonferenz, organisiert von Marlene Haider, Magdalena Hangel und Ulrike Koch (Web)

Zeit: 3. bis 5. September 2015
Ort: Wien
Abstracts bis spätestens 13. Februar 2015

Normen sind allgegenwärtig. Sie regulieren alltägliche Interaktionen, geben vor, was gesagt werden darf und wer sprechen kann. Zudem wirken Normen auf die Produktion von Wissen und vermeintlichen Wahrheiten ein. Reflektiert, interpretiert und in Frage gestellt werden diese gesellschaftlichen Strukturierungsmuster in und durch Medien_Texte – ein sprachliches Konstrukt, das hier bemüht werden soll, um möglichst viele Darstellungs- und Repräsentationsformen zu umfassen. Doch auch die Beschäftigung mit diesen Medien_Texten, sei es nun wissenschaftlich oder im Feuilleton, ist von Normen durchzogen, die u.a. vorgeben, wie mit diesen Medien_Texten interpretatorisch umzugehen ist. Wissenschaft, Medien_Textkritik und Gesellschaft können dabei nicht isoliert voneinander betrachtet werden, stehen sie doch in einem engen Wechselverhältnis der gegenseitigen Beeinflussung.

Doch wie kann Normen innerhalb wissenschaftlicher Disziplinen und außeruniversitärer Diskussionen begegnet werden? Wie werden … weiterlesen (Website)

Panel: Radical memories, imagined futures: practices of history-making and prefiguration in social movements, 21.-25.06.2015, Zabreb

Januar 30th, 2015

International Society for Ethnology and FolkloreInternational Society for Ethnology and Folklore (SIEF) 2015 12th Congress (Web)

Venue: Zagreb, Croatia
Time: 21-25 June 2015

  • Convenors: Marion Hamm (University of Graz) and Johanna Stadlbauer (University of Graz)

This panel explores the dynamics between radical memories and imagined futures by examining the everyday practices in social movements. It invites contributions on narrative, visual, musical, corporeal or archival practices of producing new social imaginations looking to both past and future.

Social movements are suspended between radical memories and imagined futures. In their everyday realities, they prefigure alternative futures (Maeckelbergh), and construct radical heritages which ground them in history. As moments of collective creation (Eyerman/Jamison) they provide societies with new forms of social imagination which circulate in embodied and digital forms. Read the rest of this entry »

REMINDER: “Let IT Go”. Vom Wert des Lebens oder wie eine feministische Unternehmerin zur Philanthropin wurde. Dame Stephanie Shirley im Gespräch mit Rosa Lyon, 12.02.2015, Wien

Januar 30th, 2015

Wiener Stadtgespräch, ArbeiterInnenkammer Wien

Zeit: Do., 12.02.2015, 19.00 Uhr
Ort: AK-Bildungszentrum, Großer Saal, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

“I have been very lucky in my life. My experience as an unaccompanied child refugee gave me the drive to prove that my life had been worth saving.” Dame Stephanie Shirley, geboren 1933 als Vera Stephanie Buchthal in Dortmund, ist eine erfolgreiche britische Softwareunternehmerin, leidenschaftliche Philanthropin und Arbeitsplatzrevolutionärin. 1939 konnte sie im Alter von fünf Jahren mit einem der letzten Kindertransporte vor dem NS-Regime nach Großbritannien flüchten, wo für sie ein neues Leben begann. Schon früh war sie von der beginnenden elektronischen Datenverarbeitung fasziniert. Von Kollegen und Vorgesetzten als Frau benachteiligt, gründete sie 1962 mit einem Startkapital von sechs Pfund die Software-Firma F International Group und baute sie zu einem globalen Unternehmen aus. Das F steht für ihre Personalpolitik: feministisch, mit Freelancern. Um in der männlich dominierten IT-Welt akzeptiert zu werden, verwendete sie den männlichen Vornamen Steve. Selbst… weiterlesen und Anmeldung (Web)

Buchpräsentation: Karin Stögner und Ruth Wodak: Antisemitismus und Sexismus, 06.03.2015, Wien

Januar 29th, 2015

logo_vfwVfW-Veranstaltungsreihe (Web) feminismen diskutieren (Web)

Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien (Web)
Zeit: Freitag, 6. März 2015, 19 Uhr

Worin bestehen die Konstruktionen des “Jüdischen” und des “Weiblichen” in Antisemitismus und Sexismus? Und lassen sich darin Gemeinsamkeiten aufzeigen? Die Analyse zielt auf die struktur-funktionalen Affinitäten zweier durchaus unterschiedlicher Ideologien, die in Praxis und Diskurs widersprüchliche, aber umso wirkungsvollere Verbindungen eingehen.

Buchpräsentation mit

  • Karin Stögner, Soziologin in Wien und
  • Ruth Wodak, Linguistin in Wien und Lancaster

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CfP: Kindheit im Zweiten Weltkrieg – eine vergleichende Perspektive / Childhood during World War II – a Comparative Perspective (Event, 11/2015, Leipzig); DL: 01.04.2015

Januar 29th, 2015

Alfons Kenkmann, Lehrstuhl Geschichtsdidaktik am Historischen Seminar der Univ. Leipzig; André Postert und Francesca Weil, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden

Ort: Universität Leipzig
Zeit: 12.-14.11.2015
Bewerbungsschluss: 01.04.2015

HistorikerInnen, PsychoanalytikerInnen, SoziologInnen, PädagogInnen und LiteraturwissenschafterInnen haben sich verstärkt seit den 1990er Jahren – unter Zuhilfenahme von Methoden der qualitativen Sozialforschung – den Berichten und Erlebnissen der Kriegskinder-Generation angenommen. Dies gilt für fast alle Staaten Europas. Auf der Konferenz sollen neu gewonnene Erkenntnisse zur Thematik diskutiert und vor allem zusammengeführt werden. Damit wird der Versuch unternommen, die Geschichte der Kinder im Zweiten Weltkrieg, die bis dato hauptsächlich aus der Perspektive der jeweiligen Nationalstaaten erzählt wurde, zu internationalisieren. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Symposion: Bilderbuch-Heimkehr? Remigration im Kontext, 18.–20.02.2015, Wien

Januar 28th, 2015

Kooperation des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien und der Wiener Vorlesungen; Konzept und Organisation: Katharina Prager und Wolfgang Straub

Zeit: 18.–20. Februar 2015
Orte: Institut für Germanistik der Universität Wien, Wienbibliothek und RadioKulturhaus
Website mit Programm

  • Keynote: Marita Krauss, Augsburg: Remigrationen – europäische Perspektiven; Vortrag im Rahmen der “Wiener Vorlesungen” im ORF RadioKulturhaus

Der Kritiker und Schriftsteller Hans Weigel bezeichnete seine Rückkehr aus dem Schweizer Exil nach Österreich im Herbst 1945 als „Bilderbuch-Heimkehr“. Ihm gelang es, rasch im Kulturbe­trieb (wieder) Fuß zu fassen. Weigel war eine Ausnahme, was den frühen Zeitpunkt seiner Rückkehr, seinen Erfolg und auch seine Haltung, Hiergebliebene und Zurückgekehrte seien „quitt“, betrifft. Grundsätzlich wurde nämlich immer wieder festgehalten, dass Rückkehrende in den Nach­kriegsgesellschaften Österreichs und Deutschlands sich weder willkommen fühlten, noch willkommen waren. Nur sehr vereinzelt wurden Vertriebene offiziell durch die Nachkriegs­regierungen zur Rückkehr eingeladen. Wenn sie sich doch entschieden zu kommen, sahen sich Read the rest of this entry »