mac online slots for fun play ,

Vortrag: Katharina Prager: Relationalität und auto/biografische Praxis am Beispiel der Familie Viertel, 03.05.2018, Wien

April 23rd, 2018

Institut für Zeitgeschichte, Veranstaltungsreihe INTERAKTIONEN

Zeit: Do 3. Mai 2018, 12:00
Ort: Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Das reichhaltig dokumentierte „autobiografische Leben“ der Familie Viertel stellt in mehrfacher Hinsicht den „Idealfall“ dar, um auto/biografische Praktiken zu untersuchen und auszuprobieren: Die Schauspielerin und Drehbuchautorin Salomea Sara (Salka) Viertel (geb. Steuermann, 1889–1978), ihr Ehe­mann, der Schriftsteller und Regisseur Berthold Viertel (1885–1953) und ihr mitt­lerer Sohn, der Autor und Filmschaffende Peter Viertel (1920–2007) fanden zwar nie wirklich Eingang in einen europäi­schen oder angloamerikani­schen Kanon des Theaters, Films oder der Literatur. Im Gegensatz zu einer überwältigenden Mehrzahl von Personen, die nichts oder kaum etwas hinterließen, blieben sie aber auch keine „Geschichtslosen“.

An der Familie Viertel zeigt sich zudem bespielhaft, dass ein von Migration/en gepräg­tes Leben zwar verstärkt zur Biografisierung desselben drängte, dass die Materialität dieser Lebensdoku­mentation im „Exil“ aber schwierig zu erhalten war und dass der Verlust von kulturellen Kontexten auf die Erzählung der eigenen Geschichte auswirkte.

Katharina Prager hat Read the rest of this entry »

Ausstellungseröffnung: „Am Anfang war ich sehr verliebt …“ 40 Jahre Wiener Frauenhäuser, 24.04.2018, Wien [REMINDERIN]

April 23rd, 2018

Volkskundemuseum (Web) und Wiener Frauenhäuser (Web)

Eröffnung: Do, 26.04.2018, 19.00 Uhr
Laufzeit: bis 30.09.2018
Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Im November 1978 öffnete das erste Frauenhaus in Wien seine Pforten für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Heute gibt es in Wien vier Frauenhäuser und eine ambulante Beratungsstelle. Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein gesellschaftlich relevantes, vor allem im Kulturbetrieb aber kaum behandeltes Thema.

Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums 2018 erarbeiten das Volkskundemuseum Wien und der Verein Wiener Frauenhäuser deshalb die Ausstellung. Ziel des gemeinsamen Ausstellungsprojekts ist es, die Wahrnehmung und die Sensibilisierung für das Thema Gewalt gegen Frauen zu verstärken und die professionelle und gesellschaftspolitische Arbeit der Frauenhäuser einem breiten Publikum vorzustellen.

Die Ausstellung zeigt sowohl die Entstehung und Geschichte der Frauenhäuser seit den 1970er Jahren als auch ihre aktuelle Arbeit. Darüber hinaus stellt sie die persönlichen Geschichten gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder in den Mittelpunkt. Eingebettet wird all dies in den Kontext politischer und gesellschaftlicher (Frauen-)Bewegungen und Realitäten der vergangenen Jahrzehnte.

Klicktipp: „fernetzt – der Blog“ für Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte (Weblog)

April 21st, 2018

fernetzt. Verein zur Förderung junger Forschung zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Mit fernetzt – der Blog wurde im November 2015 eine interdisziplinäre Plattform für die Förderung des wissenschaftlichen Austausches und der Vernetzung junger Forscher*innen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte online geschalten. Der Anspruch des Weblogs ist es, Impulse für Diskussionen zu setzen und die Sichtbarkeit junger Forschung zu erhöhen.

Die Autor*innen berichten zu unterschiedlichen Themen, aus der Forschungswerkstatt und dem Forschungsalltag, diskutieren Quellen, schildern Eindrücke von Konferenzen oder setzen sich kritisch mit aktuellen gesellschaftlichen oder (geschichts-)wissenschaftlichen Theorien, Debatten und Ereignissen auseinander.

Bisherige Posts (Web):

  • „So ist das eben in der Ehe“. Zofka Kveder und die jugoslawische Frauenbewegung; von Dijana Simic
  • Spuren sichten. Rezension zu Vida Bakondys „Montagen der Vergangenheit“; von Marina Rauchenbacher
  • Strafprozesse zum Schutzalter und die Macht von Bildern; von Sonja Matter
  • Alte Mythen neu verpackt. Camelia und die Menstruation; von Marion Wittfeld
  • “Hausgehilfe” – Making of einer Verwaltungskategorie; von Jessica Richter
  • Tagungsbericht Doing Gender in Exile, 18.-20.10.2017, Wien; von Irene Messinger & Katharina Prager
  • Sex an der Front: Bordelle der k.u.k. Armee; von Michaela Sehorz
  • Read the rest of this entry »

Studientag: Fotografie – Inszenierung – Narrativ, 17.-18.5.2018, Innsbruck

April 20th, 2018

7. Studientag der Forschungsgruppe Auto_Biographie – De_Rekonstruktionen, Univ. Innsbruck (Web) und Konpetenzzentrum für Regionalgeschichte, Freie Univ. Bozen

Ort: Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Innsbruck
Zeit: 17.-18.05.2018

Programm

Donnerstag, 17.05.2018

  • 18.30 Uhr: Vida Bakondy (Wien): Abendvortrag: Montagen der Vergangenheit. Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener Hakoah-Schwimmerin Fritzi Loewy

Freitag, 18.05.2018

  • 9.00-9.45 Uhr: offene Runde: Erfahrungen mit Fotografien und Fotoalben als historische Quellen, als Kunst und als ikonographische Darstellungen
  • 9.45-10.30 Uhr: Li Gerhalter (Wien): „Hier sind sie, links Grete, rechts Thilde“. Der soziale Gebrauch von Portraitfotografien unter Freundinnen im frühen 20. Jhd.
  • 11.00 – 11.45 Uhr: Michaela Krucsay und Milijana Pavlovic (Innsbruck): Inszenierungen musikalischer Weiblichkeit zwischen Konvention und Subversion
  • 11.45-12.30 Uhr: Doris Eibl (Innsbruck): Bedeutung der Fotografie in den biographischen Narrativen über die Künstlerin und Schriftstellerin Leonora Carrington
  • 14.00-14.30 Uhr: Christina Wieder (Wien): Zwischen Popkultur und Feminismus. Grete Sterns fotografisches Werk und das Bild der „Neuen Frau“

Read the rest of this entry »

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 128: Feldpost von Christl und Leopold Wolf, 19. April 1918, von Wien an einen unbekannten Ort in Polen

April 19th, 2018

Im Frühling 1918 war die Wienerin Christl Wolf (geb. Lang, geb. 1891) Mutter geworden. Brieflich berichtete die 27-Jährige ihrem Ehemann Leopold Wolf (geb. 1891) von der Entwicklung des Säuglings. Daneben schilderte sie auch die neue Situation als Haushaltsvorständin und ihre Erwartungn an ihr Dienstmädchen. Im selben Brief erklärte sie geschäftliche Entscheidungen ihrer Eltern, über die sie detailliert informiert war und fragte nach Anweisungen von ihrem Ehemann, wie sie hier in seiner Abwesenheit auftreten solle.

Wien, 19. IV. 1918.
Liebster Poldi!
Schönen Dank für Deinen heutigen Brief, der allerdings erst nach 5 tägiger Pause eintraf. Also trotzdem Dich die Langeweile plagt wie ich bemerke entwickelst Du nicht einmal den in letzter Zeit so bewährten Schreibfleiß. Oder, nimmt Dich die ominöse Kaffeehausbedienung, auf die Du ein Auge (wie schön von Dir, daß Du nicht gleich alle zwei wirfst) zu werfen beabsichtigtest so in Anspruch? Armes Kind was hast du für einen Vatta!!! –
Nun die Einleitung Deines Briefes in der es heißt, daß Du Dich nur für 14 Tage installierst ist ja sehr verheißungsvoll, ansonsten verrätst Du mir aber nicht viel, wie die Sache steht. Die 14 Tage wären ja bald um, also lang hast Du nimmer Zeit. […]
Dann gleich noch eine Neuigkeit. G., d. i. dem Papa sein Häuseragent, der ihm bis jetzt Häuser kauft u. verkauft hat ist vorgestern gekommen und hat dem Papa einen Käufer für das Stroheckgassenhaus gebracht und seit gestern hat Papa schon das Geld in der Tasche. Und zwar mit glänzenden Gewinn. Kannst Dir vorstellen was für ein Geris um die Häuser ist. Der Besitzer vom Blatt „Salon“, ein gewißer E. hats gekauft. […] (Reiner Gewinn 40.000 K) doch bitt ich Dich das nicht weiterzuerzählen. Mama setzt sich nun in den Kopf bis l. Mai muß ein anderes in Hitzing gekauft sein, und setzt alle Hebel in Bewegung. Na ich bin neugierig ob das gelingt.
[…] Bei der Gelegenheit mach ich Dich aufmerksam, daß es Mama ihre Absicht ist, falls sie ein Haus jetzt kaufen und eine halbwegs passende Wohnung drinnen ist, selbe uns anzutragen. Das heißt auf Deutsch, daß sie will, daß wir in ihr Haus ziehen. Wie verhältst Du Dich dazu, daß es seine Vor- u. Nachteile hätte brauche ich nicht erst sagen. Bitte schreibe mir, wie ich mich diesbezüglich Mama gegenüber zu verhalten habe.
Dann erinnere ich Dich gleich, daß Mama am 7. Mai Namenstag hat, einen Tag nach Read the rest of this entry »

Tagung: Die ’68er‘ in der katholischen Kirche. Was bewirkten sie? Was bleibt von ihnen?, 22.-23.06.2018, Mülheim an der Ruhr

April 19th, 2018

Katholische Akademie „Die Wolfsburg“; Essener Kreis; KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche (Web)

Zeit: 22.-23.06.2018
Ort: Mülheim an der Ruhr

Die „68er“ haben die Kirche stark politisiert. Exemplarisch steht dafür der Essener Katholikentag 1968 mit seinem Motto „Mitten in der Welt“. Inspiriert vom II. Vatikanischen Konzil engagierten sich die „68er“ z.B. für eine Reform der kirchlichen Sexualmoral, für Entwicklung, Frieden und Versöhnung. Aus der Synthese aus sozialem bzw. politischem Engagement und Spiritualität entwickelte sich das „Politische Nachtgebet“.

Worin bestehen aus heutiger Sicht die Verdienste der „68er“ in der Kirche? Wie stark wirkten sie auf Politik und Gesellschaft? Welche Verletzungen sind entstanden? Und was bleibt von ihrem Wirken in einer Kirche übrig, die stärker als je zuvor mit einem gesellschaftlichen Bedeutungsverlust zu kämpfen hat? Zeitzeug/innen, Wissenschaftler/innen und Aktive im kirchlichen Dienst wie gesellschaftspolitischen Feld gehen diesen Fragen während der Tagung nach. Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Social Movements after 1968 (Event: 11/2018, New Brunswick); DL: 01.05.2018 [REMINDERIN]

April 19th, 2018

Rutgers University Center for European Studies

Venue: New Brunswick, NJ
Time: 08.-09.11.2018
Proposald due: 01.05.2018

The year 2018 marks the 50th anniversary of 1968. On account of the Paris May and the Prague Spring, not to mention major demonstrations that took place in Bonn, Rome, Warsaw, and beyond, that year has come to be considered the high-water mark of postwar social activism in Europe. But that high point did not last long; instead, 1968 was quickly cast as the swansong of traditional social movement mobilization. That is, in addition to all else, the year came to stand for the breakdown of politics defined through conventional categories of class and ideology.

The West German case is informative: Already in September 1968, West German women formally challenged the misogynist male leadership of the main student movement organization, the Socialist German Student League (SDS). By 1970, the SDS had dissolved itself altogether, as outside pressures exacerbated internal fissures. Social scientists sorted the activist groups that succeeded it into a handful of categories, ranging from “armed resistance” cells like the Red Army Faction (RAF) and dogmatic Communist sects or “K-Groups,” to “Citizens’ Initiatives” concerned “only” with local issues or environmental matters, and other “lifestyle” movements. Read more and source … (Web)