Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie. Virtuelle Ausstellung zur Geschichte des Krieges von 1914 – 1918 in Österreich – online!

Februar 28th, 2015

Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie (Link zur Ausstellung)

Das neue Projekt des mehrfach ausgezeichneten Portals „Die Welt der Habsburger“, das in Kooperation mit zahlreichen Institutionen erstellt wurde, ging am 24. Juni 2014 online. Für die umfangreiche Web-Ausstellung haben ein 7-köpfiges Team und eine Reihe von GastautorInnen unter der wissenschaftlichen Leitung von Franz X. Eder über 1.000 Abbildungen sowie Ton- und Filmquellen gesammelt.

Dabei ist nicht nur Quellenmaterial aus unterschiedlichen Archiven, sondern auch eine Vielzahl an Erinnerungsstücken aus Privatbesitz zusammengetragen worden. Die Basis dafür bildete ein Sammelaufruf, der in Kooperation mit der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen an der Universität Wien durchgeführt wurde sowie zahlreiche Bestände aus der Sammlung Frauennachlässe. Weiterlesen über das Projekt … (Web)

Podiumsdiskussion: 20 Jahre Weltfrauenkonferenz von Peking, 03.03.2015, Wien

Februar 27th, 2015

Veranstaltung von Frauen*solidarität (Web) und WIDE (Web)

Zeit: Di, 3. März 2015, 19.00–21.00 Uhr
Ort: C3 – Centrum für internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Einladung als PDF

  • Podiumsdiskussion aus internationaler Perspektive mit Gumato Ukur Yatani (Kenia), Beatriz Sagrado Roberto (Spanien), Gertrude Eigelsreiter-Jashari (Ö) und Julia Günther (Ö), Moderation: Ulrike Lunacek (Ö/Brüssel)

20 Jahre nach der 4. und bisher letzten Weltfrauenkonferenz wird gefragt, was aus den Forderungen der damals von den StaatenvertreterInnen unterzeichneten “Deklaration und Aktionsplattform von Beijing” und den 12 “Critical Areas of Concern” geworden ist.

Die “Aktionsplattform” bildet eine zentrale Grundlage für Geschlechtergerechtigkeit, Gleichstellung und das Empowerment von Frauen. Die Gleichstellung von Frau und Mann wird als Menschenrecht verstanden und als Vorbedingung für soziale Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden. Wie haben ausgewählte Länder die Aktionsplattform umgesetzt? Welche Relevanz hat die „Deklaration und Aktionsplattform von Beijing“ noch im Jahr 2015? Inwiefern bedeutet sie die Grundlage für Feminismus 2.0? Weiterlesen … (Web)

CfP: Ages of life, gender and social temporalities (Journal: Enfances, Familles, Générations); DL: 16.03.2015

Februar 27th, 2015

Enfances, Familles, Générations (Web); Guest Editors: Aline Charles, Université Laval (Canada) and David Troyansky, Brooklyn College and the Graduate Center, CUNY (USA)

Deadline for the submission of proposals: March 16, 2015

Long pursued in parallel fashion, studies of the ages of life and of gender have increasingly converged in recent years, nonetheless leaving large areas to be discovered. This issue of the journal Enfances Familles Générations therefore proposes to contribute to this convergence. It will focus on constructions of age by sex and trajectories structured by gender. This will lead naturally to take account of the passage of time and historical time, female and male lifecycles, (inter)generational experiences or gendered social temporalities (work, family, leisure, etc.).

If some researchers have already opened a path, there remains a long way to go so that age and gender are treated as two systems of social relations simultaneously distinct and intertwined. The social sciences and humanities still treat age (and sometimes gender) as a simple variable which does not require problematization. Feminist approaches to intersectionality … read more (Web)

REMINDER: CfP: Feminist Love Studies in the 21st Century (Publication: Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy); DL: 01.08.2015

Februar 27th, 2015

coverHypatia: A Journal of Feminist Philosophy (Web), Volume 32 Issue 1, 2017, Guest Editors: Ann Ferguson (University of Massachusetts Amherst, U.S.) and Margaret E. Toye (Wilfrid Laurier University, Canada)

Abstracts due: August 1, 2015

“Love Studies” marks a significant interdisciplinary interest over the last two decades in rethinking the concept of “love” as a distinct and important area of study. Thinkers across many disciplines are studying love as “love” rather than in terms of connected concepts such as “care” or “sexual desire,” and claiming love as an important ethical, social, and/or political force. But how much are these studies being led by male and non-feminist scholars? Love in Western thought is often associated with women/the feminine, but has this rhetorical ploy made it more difficult for female and feminist thinkers to theorize love? Certainly, love played an important role in the work of early feminist thinkers, such as Mary Wollstonecraft and Simone de Beauvoir Read the rest of this entry »

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 31: Tagebuch von Bernhardine Alma, 26. Februar 1915 bis 10. März 1915, Wien

Februar 26th, 2015

NL 09 Alma Bernhardine 1915 02 26Die 20jährige Wiener Bürgerstochter Bernhardine Alma (geb. 1895) hatte sich seit Juli 1914 um eine Position im freiwilligen Kriegshilfsdienst bemüht. Im Februar 1915 erhielt sie nun ihre erste Stelle. Ihre – unentgeltliche – Aufgabe war es, Listen mit Namen von gefangenen Soldaten abzuschreiben, wozu sie an fünf Nachmittagen in der Woche eingeteilt war.

26. II. 1915. Freitag, abends.
Mir ist nicht gut. (…) Heute bekam ich eine Karte von der Anmeldestelle des R.K., weshalb ich Nachmittags in die Tuchlauben 7 ging, mit Fritz u. Marius [dem kleinen Bruder, geb. 1902], die aber unten warteten. Der eine Herr, der mir schon damals dort auffiel u. G. oder S. heißt, war wieder da und ziemlich nett. Dann kam die Frl. v. B., die sehr liebenswürdig war. Sie ist nicht mehr jung, war aber mit mir sehr lieb. Sie führte mich in ihr Appartement, wobei sie mir den Vortritt ließ. Und gab mir eine Karte an den Sektionschef von H. als ich zusagte, bei der Gefangen-Korrespondenz helfen zu wollen. Sie ließ telefonieren, ob der Sektionschef zu sprechen sei, und ersuchte mich dann um diesbezügliche Nachricht. Ich ging also ins Rote Kreuz in der Landskrongasse 1, III Stock. Zwei Beamte sagten natürlich „Küßdiehand“ (ich glaube, alle beide) waren aber sonst sehr dummsinnig. Dann wurde ich zum Sektionschef geführt; dieser war überaus liebenswürdig, außer Mittwoch u. Sonntag gehe ich alle Nachmittage von 3–6 vorläufig hin; morgen fange ich an, er schien schon heute zu wollen; aber das ging noch nicht von mir aus. – Jetzt bin ich doch erst wieder zu dieser Gefangenen-Korrespondenz gekommen, aber Read the rest of this entry »

Ausstellungseröffnung: Marianne Maderna: Radical Busts, 02.03.2015, Wien

Februar 25th, 2015

d9f05d3caaEröffnung des Programm-Schwerpunktes “Geschlechtergerechtigkeit” des 650-Jubiläumsjahres der Universität Wien 2015 (Web)

Ort: Universität Wien, Aula
Ausstellungsdauer: 03.03.-17.04.2015
Eröffnung: Mo., 02.03.2015, 18.00 Uhr

Eröffnung durch Rektor Heinz W. Engl mit Redebeiträgen von Gabriella Hauch (Leitung des Programm-Schwerpunkts), Sigrid Schmitz (Projektleitung), Kuratorin Maia Damianovic und einer Lesung von Marianne Maderna

Die österreichische interdisziplinäre Künstlerin Marianne Maderna befasst sich seit über zwei Dekaden mit sozial relevanten Themen. Für ihr aktuelles Projekt Radical Busts, entwickelt über einen Zeitraum von fünf Jahren, wählte sie Denkerinnen, Gelehrte, Künstlerinnen, soziale Aktivistinnen und politische Figuren von der Antike bis in die Neuzeit aus.

Jede der 33 skulpturalen Büsten wird Read the rest of this entry »

CfP: Beziehungen über Grenzen: Paare und Familien in der mobilen Moderne Beziehungen über Grenzen: Paare und Familien in der mobilen Moderne (Event, 12/2015, Paris); DL: 15.03.2015

Februar 25th, 2015

Organisation: Bettina Severin-Barboutie (DHIP/Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne), Maren Röger (DHI Warschau), Christoph Lorke (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) (Website)

Ort: Deutsches Historisches Institut Paris
Zeit: 10.-11. Dezember 2015
Abgabetermin: 15. März 2015

Grenzen überschreitende Paar- und Familienkonstellationen waren zu keinem Zeitpunkt ihrer Geschichte reine Privatsache. Zum einen stellen Ehe und Familie bis heute zentrale rechtliche und soziale Institutionen nationalstaatlich organisierter Gesellschaften dar. Wer wen heiratet und mit wem eine Familie gründet, hängt deshalb immer noch stark von den normativen Rahmungen des einzelnen Landes ab. Zum anderen wurden grenzüberschreitende Paar- und Familienkonstellationen öffentlich wesentlich stärker diskutiert als Beziehungen zwischen Angehörigen ein und desselben Staats. In politischen Krisenzeiten und militärischen Konfliktlagen gerieten solche Beziehungen sogar unter Generalverdacht, wurden kritisiert oder behindert.

Im Workshop sollen Formen familiärer Grenzüberschreitungen im 19. und 20. Jhd. vorgestellt und erörtert werden. Gefragt werden soll dabei nach… weiterlesen (Web).