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Conference: Marginalized Masculinities and the Nation. Global Comparisons, 1800-1945, 15.-17.03.2012, Heidelberg

Februar 9th, 2012

Veranstalter: Simon Wendt, University of Frankfurt and Pablo Dominguez, Humboldt University Berlin

Zeit:15.-17.03.2012
Ort: Heidelberg Center for American Studies

Historical scholarship has long established the inextricable interrelationship between gender and the nation. Feminist scholars in particular have demonstrated how male nationalists incorporated women as symbolic, cultural, and biological reproducers of the nation into their “imagined communities.” Most studies on the subject tend to focus on the tensions between women’s inclusion in nationalist discourse and their exclusion from political decision-making. Others have explored women’s active role in nation-building projects. Despite scholars’ insistence on the relational character of gender, however, masculinity continues to be neglected by scholars of gender and the nation. If masculinity is addressed, historians either overstate the cohesion of interests among men or focus exclusively on hegemonic models of manhood and the corresponding perpetuation of the nation-state and patriarchy. Read more …

Vortrag: Rolf Pohl: Gibt es eine Krise der Männlichkeit? Über Antifeminismus und Weiblichkeitsabwehr in der neuen deutschen ‘Männerbewegung’, 15.02.2012, Wien

Februar 9th, 2012

Eine Veranstaltung der Reihe Gender Talks von White Ribbon Österreich. Verein zur Prävention männlicher Gewalt (Web)

Zeit: 15.2.2012 um 19:00
Ort: Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Es gibt keine aktuelle Krise der Männlichkeit, denn in männlich dominierten Kulturen und Gesellschaften ist Männlichkeit grundsätzlich ein fragiles und krisenhaftes Konstrukt. Die verbreiteten Klagen über die „Krise der Männer“, die „benachteiligten Jungen“ und die „entsorgten Väter“ sind eine rückwärtsgewandte Reaktion auf die marktradikale Verschärfung des gesellschaftlichen Krisengeländes, die immer wieder mit misogynen (frauenfeindlichen) Schuldzuweisungen einhergeht. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Überlagerung gesellschaftlicher und geschlechtlicher Ungleichheitslagen schrumpft bei vielen diskursbestimmenden Ansätzen auf das manichäistische, die Welt der Geschlechterbeziehungen in „gut“ und „böse“ unterteilende Bild eines die Männer beherrschenden und diffamierenden „Feminats“ zusammen. Vor diesem Hintergrund kann die daran entzündete, selbsternannte „Männerbewegung“ als Backlash, als antifeminine und antifeministische Gegenbewegung im Rahmen einer allgemeinen Re-Maskulinisierung der Gesellschaft interpretiert werden. Read the rest of this entry »

CfP: New law – new gender structure? Codifying the law as a process of inscribing gender structures (Event, 09/2012, Innsbruck); DL: 15.04.2012

Februar 8th, 2012

7th Conference of the International Research Network „Geschlechterdifferenz in europäischen Rechtskulturen“ – „Gender Differences in the History of European Legal Cultures“.

Organiser: Institute of History and European Ethnology / Research Cluster “Political Communication” (Research Platform “Politics Religion Art”), University of Innsbruck (Web), (Web), Team of organisation: Ellinor Forster (Innsbruck), Margareth Lanzinger (Berlin/Vienna), Gunda Barth-Scalmani (Innsbruck), Karin Gottschalk (Frankfurt a. M.)

Venue: Innsbruck
Time: 13th–15th September 2012
Deadline: 15th April 2012
Conference language: English, CfP_PDF

The year 2012 is the 200th anniversary of when the “Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch” (ABGB; the Austrian Civil Code) came into effect in the German hereditary lands of Austria. The proclaimed objective of this codification was the creation of a legal system for a new – civil – society. However, it actually codified the hierarchy relations in a different way.

Power relations are organised and structured largely by means of law in the way in which they are anchored territorially. Read the rest of this entry »

Ausstellung: Kabelsalat – Energiekonsum im Haushalt, bis 15.04.2012, München

Februar 8th, 2012

Sonderausstellung im Foyer der Bibliothek des Deutschen Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik, kuratiert von Sophie Gerber, Nina Lorkowski und Nina Möllers

Ort: Deutsches Museum, Museumsinsel 1, 80538 München
Laufzeit:13. Januar bis 15. April 2012, Eintritt frei
Website

Kühlen, kochen, toasten, föhnen – heute findet sich für jeden Handgriff im Haushalt das passende Gerät. Die Elektrifizierung und Technisierung der Privathaushalte seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat vieles erleichtert und lang gehegte Komfortwünsche erfüllt. Mehr Geräte und häufigere Benutzung führten jedoch dazu, dass der private Energieverbrauch rasant anstieg. Heute liegt er gleichauf mit dem der Industrie und dem des Verkehrs – trotz effizienter Kühlschränke und Energiesparlampen.

Die Sonderausstellung „Kabelsalat – Energiekonsum im Haushalt“ verfolgt die Geschichte der Haushaltstechnik vom späten 19. Jahrhundert bis heute und verdeutlicht ihren Einfluss auf Geschlechterrollen, Lebensstile und Umweltdebatten.

Das Spektrum der Exponate reicht von Kuriositäten wie elektrischen Bratpfannen und Zigarrenanzündern über Design-Klassiker wie die Sixtant-Rasierer bis zu modernen Lifestyle-Geräten der Massenkonsumgesellschaft. Historisches Werbematerial (Plakate, Broschüren, Filme), politische Schriften und populärwissenschaftliche Zeugnisse betten die Objekte in ihre sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge ein. Read the rest of this entry »

Internationale DissertantInnentagung: un/diszipliniert? Methoden, Theorien und Positionen der Frauen- und Geschlechtergeschichte | un/disciplined? Research Methods, Theories and Standpoints of Women’s and Gender History, 27.-29.02.2012, Wien

Februar 7th, 2012

“fernetzt – Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte” (Web), Organisationsteam: Alexia Bumbaris, Veronika Helfert, Jessica Richter, Brigitte Semanek und Karolina Sigmund

Zeit | Time: 27.-29.02.2012
Ort | Venue: Aula am Campus der Universität Wien
Anmeldung bis | Please register until Febuary 15th 2012, Programm als PDF

PROGRAMM

Montag | Monday, 27.02.2012, 7 p.m.

Begrüßung | Welcome

  • Alexia Bumbaris, Veronika Helfert, Jessica Richter, Brigitte Semanek, Karolina Sigmund
  • Gabriella Hauch, Johanna Gehmacher (Sprecherinnen des Fakultätsschwerpunktes Frauen- und Geschlechtergeschichte, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien |  Speakers of the Faculty’s Research Focus Women’s and Gender History, Faculty of Historical and Cultural Studies, University of Vienna)

Eröffnungsvortrag | Keynote Lecture

  • Barbara Duden (Leibniz Universität Hannover): Sehepunkte in der Frauen- und Geschlechtergeschichte diesseits und jenseits der 1990er Jahre | Perspectives in Women’s- and Gender History before and after the 1990s (in German)

Dienstag | Tuesday, 28.02.2012, 9 Uhr | 9 a.m.

Panel 1: Frauenbewegungen und Theorien | Women’s Movements and Theories
Chair: Veronika Helfert Read the rest of this entry »

Vortrag und Lesung: Ilse Stahr und Anna Glatthaar “Lieber leben in der Fremde als sterben in der Heimat.” Tagebücher von Alja Rachmanowa, 21.02.2012, Wien

Februar 7th, 2012

Vortrag und Lesung im Rahmen von “MIGRATION 8″, Veranstaltung des Katholischen Akademiker/Innenverbandes Wien

Zeit: 21. Februar 2012, 19 Uhr
Ort: Otto Mauer Zentrum, Währinger Strasse 2-4, 1090 Wien
Einladung als PDF

Das Zitat “Lieber leben in der Fremde als sterben in der Heimat” aus einem Tagebuch der Autorin Alja Rachmanowa, vor allem bekannt durch das Buch, “Milchfrau in Ottakring”, verweist auf ein Motiv für Migration vieler Menschen, die durch freiwilliges oder unfreiwilliges Ver-lassen ihrer Heimat zu Migrantinnen und Migranten werden.

An diesem Abend wird dem Schicksal der russischen Migrantin Galina Djurjagina, alias Alja Rachmanova, die mit dem österreichischen Re-Migranten Arnulf von Hoyer verheiratet war, nachgegangen. Ihre berühmten, einst viel gelesenen und jetzt wieder entdeckten Tagebücher geben reichen Einblick in ein Migrantenleben. Read the rest of this entry »

REMINDER: Workshop: “(Über) Liebe schreiben.” Historische Analysen zum Verhandeln von Geschlechterbeziehungen und -positionen in Paarkorrespondenzen des 19. und 20. Jahrhunderts, 10.02.2012, Berlin

Februar 7th, 2012

Ein aus Eintritts- und Fahrkarten montierter “Zettel-Brief” aus 1971 (mehr dazu hier)

FWF-Forschungsprojekt “(Über) Liebe schreiben.” (Web) und Max Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin/Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“

Ort: Max Planck-Institut, Lentzeallee 94, 14195 Berlin, Seminarraum 111
Zeit: Freitag, 10. Februar 2012, 11-17 Uhr

Programm