mac online slots for fun play ,

Archive for the 'Topic_LGBTIQ* / FLIT*' Category

Queer History Day 2018: 1918 – 1938 – 1968: Wegmarken auf dem Weg zur Befreiung?, 08.06.2018, Wien [REMINDERIN]

Donnerstag, Mai 24th, 2018

QWIEN (Web)

Zeit: Fr., 8. Juni 2018, 14:00-17:00 Uhr
Ort: Sky Lounge, Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien

Der 5. Queer History Day steht dieses Jahr ganz im Zeichen der 2018 begangenen Jubiläen. In drei Vorträgen befragen bekannte Historiker_innen diese historischen Wegmarken auf ihre Bedeutung für die LGBTI*-Community. Welche Bestrebungen gab es in der Ersten Republik die strafrechtliche Verfolgung von Homosexuellen abzuschaffen? Welche Bedeutung hatte die 1938 einsetzende Verfolgung in der NS-Zeit für die Lesben- und Schwulenbewegung der Nachkriegszeit? Welchen Einfluss hatte die „sexuelle Revolution“ für die Entwicklung der LGBTI*-Bewegung?

Programm

  • Begrüßung durch Wolfgang Schmale, Institut für Geschichte der Universität Wien, und Stadtrat Jürgen Czernohorsky
  • Andreas Brunner (Wien): Vergebliche Versuche. Gescheiterte Bemühungen einer Entkriminalisierung von Homosexualität in der Ersten Republik
  • Corinna Tomberger (Berlin): Historisches Erbe, politischer Antrieb. Die Schwulen- und Lesbenbewegung und die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung
  • Ingrid Bauer (Wien/Salzburg): Die Sexuelle Revolution, „1968“ und die Anfänge der Lesben- und Schwulenbewegung

Mit Unterstützung der Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt)
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht: qhd@qwien.at

CfP: GeschlechterKampfRegeln – Möglichkeiten und Grenzen der geschlechtsspezifischen (Selbst)Ermächtigung in den Künsten von der Antike bis zur Gegenwart (Event: 09/2018, Paderborn); DL: 15.06.2018

Mittwoch, Mai 23rd, 2018

Studierenden-Workshop des Studiengangs Komparatistik / Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft (Web)

Ort: Universität Paderborn
Zeit: 26.–27. September 2018
Einreichfrist: 15.06.2018

Wie aktuelle Diskussionen und Debatten in den Medien zeigen, ist die Frage nach Grenzüberschreitungen im Verhältnis der Geschlechter, v.a. im Zusammenhang mit Machtstrukturen, präsenter denn je. Eine Grenzüberschreitung setzt allerdings Regeln im Umgang der Geschlechter miteinander voraus, die gewissen, meist unausgesprochenen, Konventionen unterliegen, welche eben dieses Verhältnis in der Gesellschaft organisieren. Jene Regeln und ihre Verhandlung in den Künsten – von Literatur über Kunst und Musik bis hin zu Film und Fernsehen – sollen im Rahmen dieses Workshops aus interdisziplinärer Perspektive untersucht werden.

Der Titel „GeschlechterKampfRegeln“ umfasst dabei verschiedene Dimensionen dieser Geschlechterverhältnisse, die es näher zu bestimmen gilt. Denn wo Regeln und Konventionen eine Normierung des Umgangs der Geschlechter anstreben, ergeben sich für das jeweilige Subjekt innerhalb dieses Rahmens eventuell Handlungsspielräume, die es ermöglichen, sich gegen Konventionen zu richten, ohne sich dabei außerhalb der gesellschaftlichen Regeln zu bewegen oder diese gar zu brechen. Die Grenzen zwischen … weiterlesen und Quelle (Web).

CfP: Körper_Grenze. Über den Zusammenhang von Körperlichkeit, Raum und Gewalt (Event, 10/2018, Straßburg); DL: 07.06.2018

Freitag, Mai 18th, 2018

Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne (CIERA), gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung; Sarah Frenking (Göttingen), Julian Naujoks (Berlin), Nina Régis (Toulouse), Fabio Santos (Berlin) und Verena Triesethau (Leipzig)

Ort: Universität Straßburg
Zeit: 11.-12.10.2018
Einreichfrist: 07.06.2018

Noch bis vor wenigen Jahren erschien es vielerorts einleuchtend, im Zuge des Globalisierungsdiskurses und der gelebten Praxis zumindest eines Teils der Weltbevölkerung von einer „borderless world“ zu sprechen (Ohmae 1990). Mittlerweile wurden jedoch viele Zweifel an dieser Einschätzung geäußert; angesichts von Renationalisierungstendenzen und aktuellen Grenzziehungen weltweit lässt sich eher von einer „Gemengelage aus Öffnungen und Schließungen“ (Schroer 2017) ausgehen. Niemand wird dies stärker bekräftigen können als jene „border dwellers“ (Agier 2015), die an den Außengrenzen des sogenannten globalen Nordens ausharren und dort physische Grenzerfahrungen erleben – und durch deren Körper die Grenze oftmals erst sichtbar gemacht wird. Unvergessen bleibt etwa das Bild afrikanischer Geflüchteter, die auf dem meterhohen Grenzzaun von Melilla ausharrten, während in unmittelbarer Nähe Bälle auf einem Golfplatz abgeschlagen wurden.

Gegenwärtig und historisch lässt sich konstatieren, dass es oft eine asymmetrische Anordnung von Menschen in Grenzgebieten gibt: Für die einen leicht passierbar, erscheinen Grenzen für andere unbezwingbar und werden oft (unter Gefahren) dennoch überwunden: Grenzgänger/innen sind Grenzregimen nicht nur unterworfen, sondern verfügen über agency. Aus der Perspektive dieser … weiterlesen und Quelle (Web).

CfP: Gleichberechtigung als Prozess. Die langen Wege zur Gleichberechtigung in Deutschland (ZS Ariadne); DL: 04.06.2018

Donnerstag, Mai 17th, 2018

Archiv der deutschen Frauenbewegung: Ariadne: Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, Heft 75 (Web)

Einreichfrist: 04.06.2018

„[…]daß aber diese Gleichberechtigung immer noch eine rein papierne ist. Wir müssen nun dahin wirken, daß die Gleichberechtigung in der Praxis bis zur letzten Konsequenz durchgeführt wird […]“, so Elisabeth Selbert im Oktober 1920 auf der 8. Frauenkonferenz der SPD. Selbert reagiert mit dieser Äußerung auf die Formulierung der Weimarer Verfassung, in der in Artikel 109 die „grundsätzliche“ und „staatsbürgerliche“ Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau festgeschrieben worden war. Ihr und anderen war durchaus klar, dass diese beiden Wörter, nämlich „grundsätzlich“ und „staatsbürgerlich“, und vor allem eine Nichtinfragestellung des im Jahr 1900 verabschiedeten Ehe- und Familienrechts des BGB eine tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter verunmöglichten.

Es waren sicher auch die Erfahrungen der Weimarer Republik, die 1949 dazu führten, dass im Grundgesetz der BRD wie auch in der Verfassung der DDR die (scheinbar) unbeschränkte Gleichberechtigung der Geschlechter festgeschrieben wurde; allerdings in der BRD erst nach massivem Protest. So kann man 1949 als Paradigmenwechsel in der rechtlichen Gleichberechtigung ansehen: Das ambivalente Zugeständnis der „grundsätzlich [die]selben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten“ aus der Weimarer Verfassung wurde … weiterlesen und Quelle (Web)

CfP: Geschlecht und Körper in Bewegung. Perspektiven auf sportliche und geschlechtliche Praxis (Event: 10/2018, Osnabrück); DL: 31.05.2018 [REMINDERIN]

Donnerstag, Mai 10th, 2018

Judith von der Heyde, Univ. Osnabrück; In Kooperation mit Forschungsstelle Geschlechterforschung Osnabrück

Zeit: 05.10.2018
Ort: Osnabrück
Einreichfrist: 31.05.2018

Homophobie im Stadion, »Fitnesswahn« und »Körperkult«, Fußball vs. »Frauenfußball«, Geschlechtstests in der Leichtathletik, – Geschlecht und Körper geraten in Bewegung, wenn es um sportliche Praxen geht! Mit dem Fokus auf sportliche Körper und Praxen möchte die Tagung neue Perspektiven für die Geschlechterforschung eröffnen und an bestehende Diskurse um Körper, Geschlechtlichkeit und Bewegung anschließen und diese weiterdenken. Praxeologische bzw. praxistheoretische Perspektiven auf Geschlecht und Sport können neue Erkenntnismöglichkeiten und innovative Anknüpfungspunkte an bestehende Theoriediskurse, wie Intersektionalität, Doing Gender oder Hegemoniale Männlichkeit, bieten. Körperbezogene Perspektiven können so z. B. Erkenntnisse dazu liefern, wie über zweigeschlechtliche Grenzen hinausgedacht werden kann.

Eine Genderperspektive kann die Geschlechtersegregation und Leistungsvermutungen qua Geschlechtszugehörigkeit beleuchten, die im Sport größtenteils unhinterfragt bleiben. Auch die Bedeutung der Kategorie Sexualität/Begehren für Sport und vergeschlechtliche Körper … weiterlesen und Quelle (Web).

Queer History Day 2018: 1918 – 1938 – 1968: Wegmarken auf dem Weg zur Befreiung?, 08.06.2018, Wien

Mittwoch, Mai 9th, 2018

QWIEN (Web)

Zeit: Fr., 8. Juni 2018, 14:00-17:00 Uhr
Ort: Sky Lounge, Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien

Der 5. Queer History Day steht dieses Jahr ganz im Zeichen der 2018 begangenen Jubiläen. In drei Vorträgen befragen bekannte Historiker_innen diese historischen Wegmarken auf ihre Bedeutung für die LGBTI*-Community. Welche Bestrebungen gab es in der Ersten Republik die strafrechtliche Verfolgung von Homosexuellen abzuschaffen? Welche Bedeutung hatte die 1938 einsetzende Verfolgung in der NS-Zeit für die Lesben- und Schwulenbewegung der Nachkriegszeit? Welchen Einfluss hatte die „sexuelle Revolution“ für die Entwicklung der LGBTI*-Bewegung?

Programm

  • Begrüßung durch Wolfgang Schmale, Institut für Geschichte der Universität Wien, und Stadtrat Jürgen Czernohorsky
  • Andreas Brunner (Wien): Vergebliche Versuche. Gescheiterte Bemühungen einer Entkriminalisierung von Homosexualität in der Ersten Republik
  • Corinna Tomberger (Berlin): Historisches Erbe, politischer Antrieb. Die Schwulen- und Lesbenbewegung und die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung
  • Ingrid Bauer (Wien/Salzburg): Die Sexuelle Revolution, „1968“ und die Anfänge der Lesben- und Schwulenbewegung

Mit Unterstützung der Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt)
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht: qhd@qwien.at

2 Vorträge von Susanne Wosnitzka zu „Frauen in der Musikgeschichte“, 1 Vortrag zu „militanten Frauen in Hosen“, 15.-18.05.2018, Wien

Mittwoch, Mai 9th, 2018

Die deutsche Musikwissenschafterin Susanne Wosnitzka hält drei Vorträge in Wien:

1) „Shout, shout, up with your song!“ Die Komponistin Ethel Smyth; am Di., 15.05.2018, 19.00 Uhr; im Stichwort

2) Vilma von Webenau. Einführungsvortrag zum Festkonzert zum IDAHOT Day 2018; am Do., 17. Mai, 19.00 Uhr; im Schlosstheater Schönbrunn

3) Die Löwinnen von Paris. Frauen in Hosen an vorderster Front; am Fr., 18. Mai 2018, 18.00 Uhr; in der FZ-Bar

1) „Shout, shout, up with your song!“ – Die Komponistin Ethel Smyth

Zeit: Di., 15. Mai 2018, 19.00 Uhr
Ort: STICHWORT, Gusshausstr. 20/1, 1040 Wien (Veranstaltung für Frauen*)

Ethel Smyth – Lesbe, Suffragette, Komponistin, Schriftstellerin. Schöpferin des legendären The March of the Women, die – von Clara Schumann beeindruckt – in Leipzig Komposition studierte, von Johannes Brahms und Gustav Mahler als ‚Schrulle‘ abgetan wurde. Einer ihrer großen Lieben, Pauline Trevelyan, widmete Ethel Smyth ihre spektakuläre Messe in D, zu der sie in München inspiriert wurde und große Unterstützung von Queen Victoria erhielt. Mit Emmeline Pankhurst, dem Flaggschiff der ersten Frauen(wahl)rechts-Bewegung, demonstrierte Ethel Smyth um 1910 für die Rechte der Frauen, wurde eingesperrt und dirigierte selbst noch im Gefängnis ihren The March of the Women, der zur Hymne der britischen Frauenbewegung wurde.

Nach dem Ersten Weltkrieg und einer Odyssee durch Europa und Ägypten (mehr …)