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Archive for the 'Catgory_Öffentliche Präsentationen_Ausstellungen' Category

Ausstellung „Super Queeroes“, ab 11.07.2018 / Tagung: Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic, 18.-19.09.2018, Köln [REMINDERIN]

Mittwoch, Juli 11th, 2018

13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung: Christine Gundermann, Nina Heindl und Véronique Sina, Universität zu Köln (Web)

Ausstellung: ab 11. Juli 2018
Tagung: Zeit: 18.-19.09.2018
Ort: Köln

Der Comic ist über Dekaden hinweg als populärkulturelles Massenphänomen wahrgenommen worden, das (geschlechter-)stereotype Darstellungen manifestiert und damit gesellschaftlich fest- und fortschreibt. So gehört etwa das Bild des besonders hilflosen, passiven, dafür aber umso attraktiveren weiblichen Opfers genauso zum Repertoire des Darstellungskanons wie die Repräsentation eines strahlenden, weißen, heterosexuellen, muskulösen Helden, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Welt und ihre Bewohnerinnen vor unsäglichem Unheil zu bewahren. In diesem Sinne scheint sich der Comic also nicht zwingend von anderen (massen-)medialen Formen zu unterscheiden, die im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit eine Tendenz zur Verallgemeinerung und zum Klischee aufweisen.

Auch die Reaktionen auf die weltweiten Anti-Comic-Kampagnen der 1950er-Jahre und die damit einhergehende Selbstzensur vieler Comicverlage verweisen aus historischer Perspektive exemplarisch auf heteronormative und oftmals xenophobe Tendenzen der massenmedialen Comic-Kultur, die sich lange … weiterlesen und Quelle (Web).

Ausstellung: Machen Sie mich schön, Madame d’Ora!, 13. Juli bis 29. Oktober 2018, Wien

Montag, Juli 9th, 2018

Leopoldmuseum in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg sowie dem Photoinstitut Bonartes in Wien; Kuratorinnen: Monika Faber und Magdalena Vukovic (Web)

Zeit: 13.07.–29.10.2018
Ort: Leopoldmuseum, Museumsquartier, 1070 Wien

Im Atelier d’Oras traten die Größen der Kunst- und Modewelt, der Aristokratie und der Politik des 20. Jahrhunderts vor die Kamera. Der erste Künstler, den sie fotografierte, war 1908 Gustav Klimt, der letzte war 1956 Pablo Picasso. Kaiser Karl von Österreich fand sich ebenso ein wie die Familie Rothschild, Coco Chanel und Josephine Baker oder Marc Chagall und Maurice Chevalier.

Im Jahr 1907 eröffnete Dora Kallmus’ als eine der ersten Frauen in Wien ein Fotostudio. Innerhalb weniger Monate galt das Atelier d’Ora als eleganteste und renommierteste Adresse für das künstlerische Porträt und ihre Aufnahmen fanden in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften im In- und Ausland weite Verbreitung. Im Jahr 1925 brachte ein Angebot des Modemagazins L’Officiel d’Ora nach Paris, das fortan ihr Lebens- und Arbeitsmittelpunkt sein sollte.

Zahllosen Aufträge für Mode- und Lifestylezeitschriften folgten, die erst Mitte der 1930er-Jahre abebbten, als die politische Lage in Europa zunehmend prekärer wurde. Als entrechtete Jüdin verlor d’Ora 1940 ihr Atelier in Paris und musste sie sich jahrelang vor den deutschen Besatzungssoldaten in Frankreich versteckt halten. Gerade noch davongekommen, richtete die Gesellschaftsporträtistin nach 1945 (mehr …)

Ausstellung: MusicaFemina. Women made music, bis 02.09.2018, Wien

Donnerstag, Juli 5th, 2018

Pflanzenorangerie, Schloss Schönbrunn; Kuratorinnen: Irene Suchy und Clarisse Maylunas

Laufzeit: 4. Juli bis 2. September 2018, täglich 9.00-18.00 Uhr
Ort: Pflanzenorangerie, Schloss Schönbrunn
Eintritt zur Ausstellung frei, Eintritt zur Orangerie (Web)

Wussten Sie, dass „Happy Birthday to you…“ das meistgesungene Lied der Welt ist? Und dass es von Mildred und Patty Hill komponiert wurde? Was wären die Filme „Chocolat“ oder „The Human Stain“ ohne die Musik von Rachel Portman? Endlich! Yoko Ono ist offiziell als Co-Autorin für den Welthit „Imagine“ anerkannt!

Zum 100-jährigen Jubiläum der Erlangung des Frauenwahlrechts 1918 und der Feier des Friedens nach dem Ersten Weltkrieg, erreicht auch durch die großen pazifistischen Bemühungen der Frauenbewegungen, wird in Schönbrunn Licht auf die Arbeit von Komponistinnen geworfen.

MusicaFemina ist die erste interaktive und inszenierte Themenausstellung zum Musikschaffen der Frauen. In 9 Räumen kann in begehbaren Raum- und Klanginstallationen die Arbeit von vergangenen und zeitgenössischen Komponistinnen erlebt werden. Der weite Rahmen reicht dabei von Hildegard von Bingen bis hin zu dem US-Superstar Madonna. Die Besucher/innen begeben sich auf eine Zeitreise – durch den klösterlichen Raum, die Bühne der Hofkomponistinnen, die Ausstrahlung des Salons, den Glamour des Kabaretts oder die Filmmusik.

Bericht über die Ausstellung auf ORF.at (Link)

Ausstellung: Verfolgt. Verlobt. Verheiratet. Scheinehen ins Exil, Laufzeit bis 07.10.2018, Wien

Samstag, Juni 23rd, 2018

Jüdisches Museum Wien; Kuratorinnen: Sabine Bergler und Irene Messinger (Web)

Laufzeit: bis 7. Oktober 2018
Ort: Museum Judenplatz, Folder zur Ausstellung

Im März 1938 begann für österreichische Jüdinnen und Juden ein Wettlauf gegen die Zeit. Einige Wiener Jüdinnen retteten sich durch eine Scheinehe mit einem ausländischen Staatsbürger – Frauen übernahmen damals bei einer Eheschließung automatisch die Staatsbürgerschaft des Ehemannes. Diese Ehen wurden pro forma geschlossen, aus Solidarität oder gegen Bezahlung, um in ein Land zu gelangen, in dem Jüdinnen und Juden (noch) nicht verfolgt wurden. Frauen, die bereits im Exil waren, gingen eine Scheinehe ein, um der Staatenlosigkeit zu entgehen oder sich eine Arbeitserlaubnis zu verschaffen.

Nur wenige Frauen erzählten später über ihre Scheinehe. In der Ausstellung werden exemplarisch 13 Lebensgeschichten von Frauen vorgestellt. Diese berichten von den Chancen und Risiken einer Scheinehe als Überlebensstrategie und von unterschiedlichen Schicksalen – mit unterschiedlichem Ausgang. Die Theaterleiterin Stella Kadmon konnte sich nach Palästina retten, die Violinistin Alma Rosé wurde in Auschwitz ermordet.

  • Weiterführende Ausführungen zum Thema von der Kuratorin Irene Messinger im Weblog „fernetzt“: „Verhinderte Scheinehen ins Exil“ (Web)

Ausstellung: „Am Anfang war ich sehr verliebt …“ 40 Jahre Wiener Frauenhäuser, Rahmenprogramm, Juli bis September 2018, Wien

Freitag, Juni 22nd, 2018

Volkskundemuseum (Web)

Ort: Volkskundemuseum, Laudongasse, 1080
Laufzeit bis 30.09.2018

Am 27. April 1978 wurde der Verein Soziale Hilfen für gefährdete Frauen und ihre Kinder gegründet. Im November 1978 eröffnete das erste Frauenhaus in Wien. Die vom Volkskundemuseum Wien gemeinsam mit dem Verein Wiener Frauenhäuser gestaltete Ausstellung nimmt das 40-jährige Jubiläum zum Anlass, erstmals in einer Gesamtschau auf die Geschichte und Entwicklung der Wiener Frauenhäuser zurückzublicken. (Web)

Rahmenprogramm

dotdotdot. Open Air Kurzfilmfestival: WE‘RE IN THIS TOGETHER NOW
Di, 03.07.2018 bis Fr, 24.08.2018
Für eine Kommunikationskultur des (Selbst-)Verständnis. Mit Filmprogrammen, die sich mit der Notwendigkeit der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen befassen, dockt dotdotdot mit dem Programmschwerpunkt an die Ausstellung an.
Eintritt: freie Spende

Kuratorinnenführungen
Do, 30.08.2018, 18.00 Uhr; Do, 27.09.2018, 18.00 Uhr
Kosten: Eintritt + € 4,- Führungstarif (mehr …)

Ausstellung „Super Queeroes“, ab 11.07.2018 / Tagung: Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic, 18.-19.09.2018, Köln

Mittwoch, Juni 6th, 2018

13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung: Christine Gundermann, Nina Heindl und Véronique Sina, Universität zu Köln (Web)

Ausstellung: ab 11. Juli 2018
Tagung: Zeit: 18.-19.09.2018
Ort: Köln

Der Comic ist über Dekaden hinweg als populärkulturelles Massenphänomen wahrgenommen worden, das (geschlechter-)stereotype Darstellungen manifestiert und damit gesellschaftlich fest- und fortschreibt. So gehört etwa das Bild des besonders hilflosen, passiven, dafür aber umso attraktiveren weiblichen Opfers genauso zum Repertoire des Darstellungskanons wie die Repräsentation eines strahlenden, weißen, heterosexuellen, muskulösen Helden, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Welt und ihre Bewohnerinnen vor unsäglichem Unheil zu bewahren. In diesem Sinne scheint sich der Comic also nicht zwingend von anderen (massen-)medialen Formen zu unterscheiden, die im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit eine Tendenz zur Verallgemeinerung und zum Klischee aufweisen.

Auch die Reaktionen auf die weltweiten Anti-Comic-Kampagnen der 1950er-Jahre und die damit einhergehende Selbstzensur vieler Comicverlage verweisen aus historischer Perspektive exemplarisch auf heteronormative und oftmals xenophobe Tendenzen der massenmedialen Comic-Kultur, die sich lange … weiterlesen und Quelle (Web).

Wanderausstellung „feminism loaded“. Ausstellung zu Feminismus und Frauenbewegungen, Laufzeit bis 13. Juni 2018, Wien [REMINDERIN]

Samstag, Juni 2nd, 2018

Die vom Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft (AEP) (Web) in Innsbruck u.a. kuratierte Wanderausstellung wird nun erstmals auch in Wien gezeigt.

Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Dauer der Ausstellung: bis Mittwoch, 13. Juni 2018
Öffnungszeiten: Mo, Di: 10:30–13:30 Uhr; Do: 13:00–16:00 Uhr und nachtelefonischer Vereinbarung

Geschichte und Aktualität von Frauenbewegungen und Feminismus sind zentral für die Demokratisierung der Gesellschaft. Sie sind jedoch bis heute nicht im kollektiven Gedächtnis verankert – weder in Schulbüchern noch in der medialen Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund stellt die Wanderausstellung feminism loaded zentrale Themen wie Gewalt gegen Frauen, Einkommensdiskriminierung, Pflege und Sorgearbeit, die Unterscheidung Sex-Gender oder geschlechtsspezifische Rollenbilder zur Diskussion und vermittelt Denkanstöße. In einfachen Worten, damit es für Jeden und Jede verständlich ist.