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Konferenz: Kritik der Repräsentation, 3. Jahrestagung der ÖGGF, 21.-23.9.2015, Klagenfurt

Dienstag, Juni 30th, 2015

3. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (Web)

Zeit: 21.-23.9.2015
Ort: Universität Klagenfurt
Link zum Programm

Die Tagung beleuchtet die Relevanz des Visuellen und des Audiovisuellen, seine argumentativen und politischen Handlungs-Potentiale bzw. seine ästhetischen, analytischen und bildlich-textuellen Praktiken in Hinblick auf die Konstituierung und Destituierung von Geschlecht und Geschlechter-Herrschafts-Verhältnissen. Mit dem Begriff des Geschlechter-Imaginären ist die Gesamtheit der Imaginationen, Vorstellungen, Affekte, Bilder, Bedeutungen, Symbole und Konstruktionen zu bzw. von Geschlecht gemeint, die unter spezifischen historischen und politischen Bedingungen in der Gesellschaft zirkulieren. Dies, sowie Blickregime und Einbildungskraft, (audio-)visuelle Kultur im weitesten Sinn, können dabei aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven kritisch hinterfragt werden. Zudem sollen inter- und transdisziplinäre Ansätze zu neuen methodischen Verknüpfungen beitragen.

Defensio: Georg Tschannett: Zerrissene Ehen. Scheidungen von Tisch und Bett in Wien (1783-1850), 09.07.2015, Wien

Montag, Juni 29th, 2015
http://medienportal.univie.ac.at/uniview/forschung/detailansicht/artikel/trennung-von-tisch-und-bett/

331. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte

Zeit: Do, 09.07.20145, 10:00 Uhr
Ort: Institut für Osteuropäische Geschichte, Dissertantinnenraum, Universitätscampus, Spitalgasse 2-4; Hof 3, 1090 Wien

Georg Tschannett hat sich im Rahmen eines FWF-Projekts und seiner Dissertation mit der Ehegerichtsbarkeit des Erzherzogtums Österreich unter der Enns vom ausgehenden 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts auseinandergesetzt. Seine Aufmerksamkeit galt insbesondere jenen Gerichtsprozessen, welche die Beendigung (Verfahren in puncto Scheidung von Tisch und Bett sowie in puncto Nichtigkeit der Ehe) beziehungsweise die Fortführung des ehelichen Zusammenlebens unter bestimmten Bedingungen (Cohabitierungsverfahren) zum Inhalt hatten. Weitere Informationen zum Forschungsfeld und den Arbeiten von Georg Tschannett unter dem folgenden Link.

Präsentationen & Diskussionen: WIDERSTÄNDIGE ARCHIVE / ARCHIVING AS RESISTANCE / DIRENISIN ARSIVLENMESI, 04.07.2015, Wien

Sonntag, Juni 28th, 2015

VBKÖ, Konzept & Organisation: Maren Luise Blume, Andrea Haas, Ipek Hamzaoglu, Franziska Kabisch, Ruth Lang, Juliane Saupe, Katharina Swoboda und Julia Wieger

Zeit: Sa. 04.07.2015, 15:00 bis 18:30 Uhr
Ort: VBKOE, Maysedergasse 2, 1010 Wien

Präsentationen & Diskussionen mit

WAS MACHT EIN WIDERSTÄNDIGES ARCHIV AUS? Sind es die dokumentierten Realitäten – Ereignisse, Erfahrungen, Gefühle? Sind es seine Verhältnisse zu hegemonialen Institutionen und herrschenden Erzählungen? WIE WIRD ARCHIVIEREN ZUM WIDERSTAND? Geht es um Ansprüche und Forderungen? Um das Sichtbarmachen von marginalisierten Geschichten? Geht es um Praxen des Archivierens? Um die Verortung des Archivs oder die Produktion eines Raums? Um Zugänglichkeit oder die Herstellung von Öffentlichkeiten? KANN MAN WIDERSTAND ARCHIVIEREN? In welchen Formen lässt er sich festhalten? In welcher Sprache? Wie kann man ihn lesen? Und wo stößt ein Archiv an seine Grenzen? Was lässt sich nicht im Archiv aufheben? Kann ein Archiv Stimmungen oder Haltungen speichern? (mehr …)

REMINDER: Podiumsdiskussion: Frauen- und Geschlechtergeschichte. Von der Bewegung ins Archiv und in die Geschichtsbücher, 16.07.2015, München

Freitag, Juni 26th, 2015

Archiv des Instituts für Zeitgeschichte der Universität München (Web)

Zeit: 16. Juli 2015, 14:30 Uhr
Ort: Leonrodstraße 46, 80636 München

Bei der Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Frauenbewegung, aus dem Archivbereich, der Forschung sowie der schulischen Vermittlung, wollen die Veranstalterinnen mit einer breiteren Öffentlichkeit ins Gespräch kommen und u.a. folgende Fragen diskutieren:

  • Wie kann das Bewusstsein von (ehemaligen) Aktivistinnen für die historische Relevanz ihrer Unterlagen geschärft werden?
  • Nach welchen Kriterien übernehmen die verschiedenen Archive Unterlagen?
  • Braucht es von Seiten der Archive (mehr) Angebote und Schulungen zu Grundlagen der Schriftgutverwaltung und Archivierung für Aktivistinnen selbst?
  • Welche Bedürfnisse und Wünsche haben WissenschaftlerInnen z.B. an die Erschließung und Zugänglichkeit von Beständen?
  • Wie können Archive und Wissenschaft kooperieren?
  • Wie wird die Neue Frauenbewegung in den Bildungsmedien dargestellt?
  • Inwiefern fließen Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte in die bayer. Lehrpläne ein?

(mehr …)

REMINDER: Defensio: Vida Bakondy: Montagen der Vergangenheit. Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener Hakoah Schwimmerin Fritzi Löwy (1910-1994), 03.07.2015, Wien

Donnerstag, Juni 25th, 2015

330. Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte

Zeit: 3. Juli 2015, 13.00 Uhr
Ort: Seminarraum Geschichte 1, 1. Stock im Hauptgebäude der Universität Wien

Vida Bakondy wird im Rahmen ihrer Defensio ihr Dissertationsprojekt “Montagen der Vergangenheit. Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener Hakoah Schwimmerin Fritzi Löwy (1910-1994)” vorstellen.

Erste Informationen zum Projekt finden sich im Beitrag “Durch die Schichten des Vergessens. Die Fotoalben der Hakoah-Schwimmerin Fritzi Löwy”, in: Stimme. Zeitschrift der Initiative Minderheiten 81/Winter 2011, S 16-17  (PDF, 455 KB). Ein ausführlicher Text wurde veröffentlicht auf dem “Forschungsportal der Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät (Launch 2014)” unter diesem Link.

REMINDER: Vortrag: Li Gerhalter: Poesiealben, Korrespondenzen und Portraitfotografien. Die ‘Top Drei’ der materiellen Erinnerungskulturen in Mädchenschulen im frühen 20. Jahrhundert, 25.06.2015, Wien

Dienstag, Juni 23rd, 2015

Vortrag im Rahmen der Ausstellung ‘Denk an mich! Stammbücher und Poesiealben aus zwei Jahrhunderten’ im Österreichischen Museum für Volkskunde (Web)

Zeit: 25.06.2015, 18.00 Uhr
Ort: Laudongasse 15-19, 1080 Wien
Laufzeit der Ausstellung bis 22.11. 2015

Poesiealben, Korrespondenzen und Portraitfotografien wurden von der Vortragenden als jene Objekte identifiziert, die in Mädchenklassen in Österreich und Deutschland in den ersten Jahrzehnten des 20. Jhds. als Erinnerungsgegenstände weitergegeben wurden.

Obwohl zwischen den Schülerinnen und dem Lehrpersonen die gleichen Gegenstände ausgetauscht wurden, waren die Handlungsmuster ihrer Weitergaben streng hierarchisch gestaltet: Die Schülerinnen sammelten Briefe, Einträge in Poesiealben oder Fotografien von ihren Kolleginnen – und trachteten gleichzeitig danach, diese Andenken auch von ihren Lehrerinnen zu erhalten, was aber kaum erfüllt wurde. Ihrerseits sammelten Lehrerinnen nur äußerst selten Erinnerungsgegenstände an Schülerinnen.

Die materiellen (bürgerlichen) Erinnerungskulturen trugen also nicht zuletzt zur Re/Produktion der Hierarchieverhältnisse innerhalb der Schulen bei. Gleichzeitig waren die hierarchischen Grenzen gerade im Zusammenhang mit den Erinnerungsgegenständen auch ein Stück weit brüchig. Welche Gegenstände für diese Brüchigkeit gesorgt haben könnten, wird im Vortrag diskutiert.

REMINDER: Buchpräsentation: Zu spät? Dimensionen des Gedenkens an homosexuelle und transgender NS-Opfer, 25.06.2015, Wien

Dienstag, Juni 23rd, 2015

Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) (Web)

Datum: 25.06.2015, 18.00 Uhr
Ort: Mahnmal „raising the bar“, Naschmarkt 2, 1060 Wien (Open-Air)

WASt stellt das gemeinsam mit QWIEN herausgegebene Buch „Zu spät? Dimensionen des Gedenkens an homosexuelle und transgender NS-Opfer“ vor. Es dokumentiert die Fachtagung Gedenken neu gedacht. Wien gedenkt vergessener Opfer und legt die Tagungsergebnisse nachvollziehbar dar.

Mit Stadträtin Sandra Frauenberger, Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher (QWIEN) und Wolfgang Wilhelm (WASt). Willi Landl liest aus „Die Männer mit dem Rosa Winkel. Der Bericht eines Homosexuellen über seine KZ-Haft 1939-1945 (Erste Auflage 1972)“ von Heinz Heger.