Archive for the 'Category_Events' Category

Ausstellung: „Das ist das starke Geschlecht.“ Frauen in der Psychoanalyse, 15.10.2015-12.06.2016, Wien

Montag, August 31st, 2015

Marie Bonaparte fotografiert in Sigmund Freuds ArbeitszimmerSonderausstellung im Sigmund Freud Museum (Web)

Ort: Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
Laufzeit: 16. 10. 2015 – 12. 6. 2016
Eröffnung: 15. Oktober 2015, 19 Uhr

Marie Bonaparte, Helene Deutsch, Emma Eckstein, Anna Freud, Lou Andreas-Salomé und Sabina Spielrein beeinflussten das Werk von Sigmund Freud ebenso wie die Entwicklung der Psychoanalyse maßgeblich.

„Das ist das starke Geschlecht.“ mit dieser ironischen Anspielung soll Emma Eckstein einst Sigmund Freud begrüßt haben. Dieses Zitat vermittelt in aller Kürze die möglichen Neudeutungen herrschender Geschlechterrollen. Als Patientinnen lieferten diese Frauen Sigmund Freud die Grundlage für seine Entdeckung des Unbewussten; wie er mit ihnen gemeinsam seine Behandlungsmethode der ‚Redekur’ entwickelte, wurde auch vom „Vater der Psychoanalyse“ selbst bestätigt. (mehr …)

Vortrag: Renate Flich: Poesie und Wirklichkeit im 19. Jhd. Der Mensch im Spannungsfeld von Öffentlichkeit und privatem Gefühlsleben, 17.09.2015, Wien

Freitag, August 28th, 2015

Folder-1Vortrag im Rahmen der Ausstellung “Denk an mich! Stammbücher und Poesiealben aus zwei Jahrhunderten” (Web)

Ort: Österreichisches Museum für Volkskunde, 1080 Wien
Zeit: Do, 17.09.2015, 18:00 Uhr

In der ersten Hälfte des 19. Jhds. – im Biedermeier – feierte das Poesiealbum eine Hochblüte. Ein spezieller Lebensstil, der sich in gediegener Wohnkultur, in der Kunst und im Gesellschaftsleben äußerte, prägte diese Zeitspanne zwischen dem Wiener Kongress 1815 und dem Ausbruch der Revolution 1848. Woher kommt der Begriff ‘Biedermeier’ und welche Inhalte verbinden wir heute mit ihm? War das Biedermeier ausschließlich bieder? Lebten damals die Menschen wirklich so idyllisch und unbeschwert gesellig – wie es viele Lieder und Gemälde vermuten lassen?

Die Bemühungen um Harmonie im kleinen Kreis konnten immer weniger über die Disharmonie im Staatsgefüge hinwegtäuschen. Zensur, Einschränkung der persönlichen Freiheit und politische Unmündigkeit ließen gleichzeitig Umsturzpläne reifen, die 1848 schließlich in einer Revolution eskalierten. Das Biedermeier entpuppt sich als eine vielschichtige und widersprüchliche Epoche.

Tagung: Mann – Frau – Partnerschaft. Genderdebatten des Christentums, 17.-19.09.2015, Weingarten [REMINDER]

Freitag, August 28th, 2015

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Referat Geschichte; Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Graduiertenkolleg “Religiöses Wissen im vormodernen Europa”, Universität Tübingen (Web)

Ort: Weingarten (Oberschwaben)
Zeit: 17.-19.09.2015

Die Idee von Männlichkeit und Weiblichkeit, die Rollen, die den Geschlechtern zugeschrieben werden oder in die sie sich selbst fügen, sind Ergebnis einer kulturellen Auseinandersetzung und zeit- und raumabhängige soziale Konstruktionen.

Das Christentum liefert vielfältige Vorgaben, wie Männlichkeit, Weiblichkeit und ihre Gemeinsamkeit oder Unterschiedlichkeit zu verstehen sind: biblische Erzählungen, Verhaltensmuster aus seinen Umgebungskulturen, Rituale, Lebensformen. Diese werden als vollzogene Praxis, aber auch durch Theologie, Predigt oder sozialen Wandel immer wieder herausgefordert und umgeformt.

Wann und warum denken Christen Männer und Frauen in einer je spezifischen Weise und formen daraus erneut kulturelle Muster, Sinnstiftungen und Ordnungen? Dieser Fragestellung will die Tagung in drei Sektionen, die einen Bogen von der Vormoderne zur Moderne  schlagen sollen, nachgehen. Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Resisting Oppression, Fighting Violence and Transforming the Law and Politics: Women’s Action Across the World (Event: 07/2016, Vienna): DL: 30.09.2015

Mittwoch, August 26th, 2015

Session at Third ISA Forum of Sociology “Resisting Oppression, Fighting Violence and Transforming the Law and Politics: Women’s Action Across the World” (Web)

Venue: University of Vienna
Time: 10.-14.07.2016
Proposals due: 30. September 2015

  • Session-Organizers: Barbara G. BELLO, University of Milano, Italy and Alexandrine GUYARD-NEDELEC, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne, France

Taking as a starting point the bottom-up instances of participation and resistance by women’s movements around the world, the session of the Working Group “Gender, Law and Society” of the RCSL aims at discussing how the laws and policies can be transformed, nurtured, deconstructed or improved in a way that they are responsive to women at the local level. In line with the main topic of the Congress, this session welcomes papers strengthening the connections between international, European or local law and politics and their gender implications, inquiring into the role of women as social actors and their agency in the struggles in different scenarios (e.g. Arab Springs, postcolonial settings/countries, racially/ethnically segregated areas within metropolis, etc.), be they part of emancipatory movements, of cultural/religious/racial/ethnic/sexual or other minorities or acting as individuals. Read more and Source … (Web)

Nachwuchskonferenz: DINN_A* – Normen, Normierungsprozesse und deren Brüche in Narrativen und Disziplinen, 03.-05.09.2015, Wien [REMINDER]

Montag, August 24th, 2015

dinn_aOrganisatorinnen: Marlene Haider, Magdalena Hangel und Ulrike Koch

Zeit: 03.-05.09.2015
Orte: Aula am Campus sowie Übungsräume Germanistik der Universität Wien
Anmeldungfrist  war angegeben bis zum 27.07.2015
Website der Tagung

Programm

  • Keynote: Eveline Kilian (HU Berlin): Normen – Subjekte – Transgressionen: epistemologische und ästhetische Perspektiven ÖGS; Do, 03.09.2015, 19:00 Uhr
  • Das komplette Programm als PDF

Conference: Sharing the past, debating the present, creating the future International conference on archiving the 21st century. 80 Years Collection “International Archives for the Women’s Movement”, 03.-04.12.2015, Amsterdam

Freitag, August 14th, 2015

Girls are Magic via AtriaAtria, Institute on Gender Equality and Women’s History in the Netherlands (Web), invites to its conference to commemorate the 80th anniversary of the Collection International Archives for the Women’s Movement (IAV). The Collection IAV is one of the oldest collections on women and gender worldwide and is preserved by Atria.

Time: December 3-4, 2015
Venue: Beurs van Berlage in Amsterdam

The conference will focus on the social, cultural and political importance of women’s archives and institutions for the enhancement of gender equality in the 21st century. Distinguished speakers from Egypt, Germany, Hungary, Peru, Serbia, South Africa, Sweden, UK, USA and the Netherlands will present current perspectives and findings on the role of women’s archives in the 20st and 21st century.

Information about the speakers, schedule, location and more can be found on the conference website.

Registration for the conference here. Early birds receive a 20% discount on the conference fee. (mehr …)

Konferenz: Kritik der Repräsentation, 3. Jahrestagung der ÖGGF, 21.-23.9.2015, Klagenfurt [REMINDER]

Freitag, August 14th, 2015

3. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (Web)

Zeit: 21.-23.9.2015
Ort: Universität Klagenfurt
Link zum Programm

Die Tagung beleuchtet die Relevanz des Visuellen und des Audiovisuellen, seine argumentativen und politischen Handlungspotentiale bzw. seine ästhetischen, analytischen und bildlich-textuellen Praktiken in Hinblick auf die Konstituierung und Destituierung von Geschlecht und Geschlechter-Herrschaftsverhältnissen. Mit dem Begriff des Geschlechterimaginären ist die Gesamtheit der Imaginationen, Vorstellungen, Affekte, Bilder, Bedeutungen, Symbole und Konstruktionen zu bzw. von Geschlecht gemeint, die unter spezifischen historischen und politischen Bedingungen in der Gesellschaft zirkulieren. Dies, sowie Blickregime und Einbildungskraft, (audio-)visuelle Kultur im weitesten Sinn, können dabei aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven kritisch hinterfragt werden. Zudem sollen inter- und transdisziplinäre Ansätze zu neuen methodischen Verknüpfungen beitragen.