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Archive for the 'Category_Events' Category

Ausstellungseröffnung, gemeinsames Erzählen und Erinnern: Verschwundene Räume. Fotografien von Pez Hejduk, 12.12.2017, Wien [REMINDER]

Montag, Dezember 11th, 2017

Veranstaltung im STICHWORT anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ (Web)

Ort: STICHWORT, Gusshausstraße 20/1A+B, A-1040 Wien
Zeit: Di., 12.12.2017, 19.00 Uhr

Die Wiener Architekturfotografin Pez Hejduk beschäftigt sich in ihrem aktuellen Fotoprojekt mit verschwundenen FrauenLesbenlokalen in Wien. Im Kontext der FrauenLesbenbewegung wie auch unabhängig von ihr entstanden und damit ausgesprochen unterschiedlich in ihrer Art, wurden sie teils schon nach kurzer Zeit wieder geschlossen. Sie dienten als Treffpunkte, Ausgehlocations und ein Stück Gegenwelt, teils auch als politische Orte, an denen spontan oder in Arbeitsgruppen diskutiert und Neues erdacht werden konnte. In der von queeren Diskursen geprägten Gegenwart entstehen Orte in dieser Form heute nicht mehr neu.

Während die historische Forschung seit Jahren ein lebhaftes Interesse an den Lesbenorten der Zwischenkriegszeit, vor allem in Berlin, zeigt, sind die rezenten Orte aus den 1970er bis 1990er Jahren heute praktisch vergessen. Für ältere Frauen sind sie (mehr …)

Vortrag: Ingrid Bauer: 1968 ff. Neuverhandlungen der Balance zwischen Liebe, Sexualität und Selbstverwirklichung. Befunde aus Paarkorrespondenzen von den ausgehenden 1960er bis in die frühen 1980er Jahre, 12.01.208, Wien

Dienstag, Dezember 5th, 2017

15. Tea Hour der Sammlung Frauennachlässe

Zeit: Fr., 12. Jänner 2018, 15.00-17.00 Uhr
Ort: Lesesaal der FB für Geschichtswissenschaften, Universitätsring 1, 2. Stock, 1010 Wien

In Briefwechseln aus der Post-1968er-Zeit manifestiert sich in Bezug auf Geschlechterrollen, Beziehungen, Liebe und Sexualität ein dynamischer Umbau: sowohl in den gesellschaftlich-strukturellen Mustern als auch in den individuell-persönlichen Wahrnehmungen. Das „Private“ wird – auch herausgefordert durch die Neue Frauenbewegung – zu einem offenen, kritisch reflektierten und zwischen Frauen und Männern neu formulierten Projekt. Über die Quelle „Paarkorrespondenzen“ lässt sich die subjektive Dimension dieser Erosion bis dahin gültiger Normen, Diskurse und gelebter Praxen erschließen: die intime Innenseite einer beschleunigten Transformation von Lebensmodellen und die Feinmechanismen solcher Neugestaltungen.

Die Forschungen, die diesem Vortrag zugrunde liegen, wurden (mehr …)

Filmprojektion „Vessel“ und Diskussion: Mein Körper gehört mir!, 06.12.2017, Wien [REMINDER]

Montag, Dezember 4th, 2017

Veranstaltung im STICHWORT anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ (Web)

Zeit: Mi., 06.12.2017, 19 Uhr
Ort: STICHWORT, Gusshausstraße 20/1A, 1040 Wien

Film: Vessel, Regie: Diana Whitten, 2014; Länge: ca. 90 min; engl. OV (Web)

„Women on Waves“ ist eine von der niederländischen Ärztin Rebecca Gomperts 1999 gegründete Non-Profit-Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über Verhütung und ungewollte Schwangerschaften zu informieren und sichere Abtreibungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. In Kampagnen fährt das „Women on Waves“-Schiff Länder an, in denen Abtreibung illegal ist, und bietet vor Ort medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche an.

Die mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnete Dokumentation „Vessel“ zeigt den Werdegang eines Projektes, das trotz staatlicher, religiöser und militärischer Proteste Frauen Autonomie über ihren Körper ermöglicht. Website Women on Waves (Link).

  • Moderation: Andrea Zaremba

Unkostenbeitrag: EUR 2,90; Veranstaltung nur für Frauen, Transgender willkommen.

Lynne Heller im Gespräch mit Hedi Ballantyne: „Kind im Exil“, 12.12.2017, Wien

Samstag, Dezember 2nd, 2017

Frauenarbeitsgemeinschaft der österreichischen Gesellschaft für Exilforschung(öge) und biografiA-Dokumentationsstelle Frauenforschung (IWK) in Zusammenarbeit mit dem Verein Orpheus News

Zeit: Di., 12.12.2017, 18:30 Uhr
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst | Berggasse 17 |1090 Wien

Hedi Ballantyne wurde 1927 als Hedwig Stöhr in Wien als jüngstes Kind von Marie Stöhr (geb. Eitler) und Richard Stöhr (geb. Stern), dem Komponisten, Musiktheoretiker und Pädagogen geboren. Sie besuchte einen Montessori-Kindergarten und die Evangelische Volks- und Hauptschule am Karlsplatz. Nach dem „Anschluss“ konnte sie am 16. Juni 1939 mit einem Kindertransport nach Großbritannien flüchten. Mit Hilfe einer Sponsorin und später auf einem Freiplatz besuchte sie dort eine private Schule. Nach der Evakuierung nach South Devon und Somerset und dem Schulabschluss 1944 absolvierte sie eine Ausbildung zur „Nursery Nurse“.

Nach Kriegsende war Hedi Ballantyne kurz als Kinderschwester tätig, bevor sie nach Schweden ging, wo sie ihre Mutter und ihren Bruder wiedersah. 1946 emigrierte sie in die USA, wo ihr Vater Zuflucht vor dem NS-Regime gefunden hatte. Sie besuchte die University of Vermont, die sie 1950 in German Language abschloss, arbeitete als (mehr …)

Vortrag: Margareth Lanzinger: Verwandtschaft, Vermögen, Vererbung – multiperspektivisch, 06.12.2017, Wien

Freitag, Dezember 1st, 2017

Vortrag im Rahmen des wisokolloquium des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Zeit: Mi., 06.12.2017, 9.00–10.00 Uhr
Ort: Universität Wien, Universitätsring 1, Seminarraum WISO, Stiege 6, 2. Stock, Zwischengeschoß

Um die Logiken frühneuzeitlicher Vermögenstransfers zu verstehen, ist es notwendig, die unterschiedlichen Formen zu untersuchen, in denen diese erfolgt sind. Heirat und Vererbung spielten dabei eine zentrale Rolle. Damit rücken eheliche Güterregime, Erbrecht und Erbpraxis in den Fokus. Doch nicht weniger bedeutsam für die Ausgestaltung von Vermögenstransfers in der Praxis waren verwandtschaftliche Beziehungen.

  • Kommentar: Samuel Nussbaum

Ausstellungseröffnung, gemeinsames Erzählen und Erinnern: Verschwundene Räume. Fotografien von Pez Hejduk, 12.12.2017, Wien

Mittwoch, November 29th, 2017

Veranstaltung im STICHWORT anlässlich der Aktion „16 Tage gegen Gewalt“ (Web)

Ort: STICHWORT, Gusshausstraße 20/1A+B, A-1040 Wien
Zeit: Di., 12.12.2017, 19.00 Uhr

Die Wiener Architekturfotografin Pez Hejduk beschäftigt sich in ihrem aktuellen Fotoprojekt mit verschwundenen FrauenLesbenlokalen in Wien. Im Kontext der FrauenLesbenbewegung wie auch unabhängig von ihr entstanden und damit ausgesprochen unterschiedlich in ihrer Art, wurden sie teils schon nach kurzer Zeit wieder geschlossen. Sie dienten als Treffpunkte, Ausgeh-Locations und ein Stück Gegenwelt, teils auch als politische Orte, an denen spontan oder in Arbeitsgruppen diskutiert und Neues erdacht werden konnte. In der von queeren Diskursen geprägten Gegenwart entstehen Orte in dieser Form heute nicht mehr neu.

Während die historische Forschung seit Jahren ein lebhaftes Interesse an den Lesbenorten der Zwischenkriegszeit, vor allem in Berlin, zeigt, sind die rezenten Orte aus den 1970er bis 1990er Jahren heute praktisch vergessen. Für ältere Frauen sind sie (mehr …)

Vortrag: Oswald Überegger: Todeszone Front. Zur räumlichen Differenzierung eines Gewaltraumes am Beispiel des Ersten Weltkrieges, 11.12.2017, Wien

Dienstag, November 28th, 2017

Forschungsschwerpunkt „Diktaturen, Gewalt, Genozide“ der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

Zeit: Mo., 11.12.2017, 18:30 Uhr
Ort: Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien, Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

Mit Blick auf das Wesen der Kriegsführung im Ersten Weltkrieg erscheint eine Analyse der neuen Räumlichkeit des Krieges und des ‚modernen‘ Schlachtfeldes von zentraler Bedeutung. Letzterem wurde aus gewaltsoziologischer, aber auch aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive lange keine größere Aufmerksamkeit entgegengebracht. Lediglich in klassischen militär- bzw. operationsgeschichtlichen Studien rückte das Schlachtfeld – allerdings eher im Rahmen eines applikatorischen Blicks – in das Zentrum des Interesses.

Kriegsgewalt und die ihr inhärenten Eskalationsprozesse erscheinen letztlich nur dann begreifbar, wenn das industrialisierte Schlachtfeld als ‚Ort‘ der militärischen Konfrontation nicht ausschließlich als dinglicher oder – spezifischer – als militärgeographisch-physikalischer Raum, sondern (mehr …)