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Archive for April, 2011

Konferenz: Eherecht 1811 bis 2011, 06/2011, Wien

Freitag, April 29th, 2011

Kommission für Rechtsgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Web); Wiener Rechtsgeschichtliche Gesellschaft; Österreichische Richtervereinigung

Zeit: 16.-17.06.2011
Ort: Kleiner Festsaal der Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Anmeldefrist: 01.06.2011
Programm (pdf)

Aus Anlass des 200. Geburtstags des österreichischen Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches 2011 widmet sich die Tagung jenem Teilgebiet des Zivilrechts, in dem die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zwei Jahrhunderte wohl am deutlichsten sichtbar geworden sind: dem Eherecht.

HistorikerInnen, RechtshistorikerInnen und JuristInnen aus dem In- und Ausland spannen in 17 Vorträgen einen Bogen vom „Eherecht des ABGB 1811“ über die „Eingetragene Partnerschaft“ bis zur „Europäischen Ehe“. Neben Fragen des Eheschließungs-, des Ehenamens- und des Ehescheidungsrechts interessieren insbesondere Aspekte der Rechtspraxis, vom „Eherecht in der Judikatur der Obersten Justizstelle“ über das Spannungsverhältnis zwischen Eherecht und (Schein-)Migration bis zur Problematik der überwunden geglaubten, jedoch wieder brisanten „Zwangsehen“. (mehr …)

Lesung: Meine roten Großmütter (Erstes Wiener Lesetheater), 05.05.2011, Wien

Freitag, April 29th, 2011

Junge Generation in der SPÖ Währing und der SPÖ Wiener Frauen, in Kooperation mit dem Ersten Wiener Lesetheater

Zeit: Donnerstag, 5. Mai 2011, 19 Uhr
Ort: ega, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

In dem 2010 erschienen Buch „Meine roten Großmütter. Politische Aktivität aus der KPÖ ausgetretener/ausgeschlossener Frauen“ von Vera Schwarz geht es um die Frage politischer Aktivität von Frauen, die die Kommunistische Partei Österreichs als Folge der Niederschlagung des Prager Frühlings verlassen haben. Sie sind von dreifacher Unsichtbarkeit betroffen: Als Kommunistinnen, Frauen und in weiterer Folge als Ex-Parteimitglieder.
In der Arbeit werden nicht nur die Rahmenbedingungen politischer Aktivität im Rahmen der KPÖ (insbesondere für Frauen) ausführlich behandelt, sondern es werden auch mit Hilfe fünf ausführlich wiedergegebener Interviews Beispiele für politische Aktivität nach der KPÖ vorgestellt. Die Untersuchung bewegt sich einerseits in einem bislang wissenschaftlich kaum erforschten Bereich, andererseits geht die Beschäftigung mit den Interviewpartnerinnen über das wissenschaftlich Übliche hinaus.

Vera Schwarz und Susanna C. Schwarz-Aschner lesen aus den Interviews mit Ilse M. Aschner, Hannah Fischer, Lisa Markstein, Maria Verber und Maria Zottl. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Relaunch der Website des Alice Salomon Archivs in Berlin und neuer Newsletter

Donnerstag, April 28th, 2011

Alice Salomon ArchivWebsite

Das Alice Salomon Archiv ist aus dem historischen Teil des Verwaltungsmagazins der ASFH hervorgegangen. Es befindet sich am traditionellen Standort in Berlin-Schöneberg im Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH ) und ist öffentlich zugängig. Hier bildet es mit dem Archiv des PFH ein gemeinsames Archiv- und Dokumentationszentrum für soziale und pädagogische Frauenarbeit.

Seit April 2011 wird ein Newsletter herausgebracht (Anfrage per Email).

Die Bestände des Alice-Salomon-Archivs haben die folgenden Schwerpunkte:

  • Ausbildungs- und Schulakten
  • Unterlagen der Vereinigungen der Sozialen (Frauen-)Schulen und Sammlungen zu Alice Salomons Werk (mehr …)

Frauen in Bewegung. Gespräch und Diskussion mit der Soziologin Claudia Honegger, 12.05.2011, Zürich

Mittwoch, April 27th, 2011

Stadt Zürich – Fachstelle für Gleichstellung (Web)

Zeit: Donnerstag, 12. Mai 2011, 19:00 Uhr
Ort: Zürich, Stadthaus, Stadthausquai 17

Vor 40 Jahren erkämpften die Schweizerinnen die politische Gleichberechtigung, seit 30 Jahren ist die Gleichstellung von Frau und Mann in der Verfassung verankert. Mit Forderungen wie dem Recht auf den eigenen Körper und der Losung «das Private ist politisch» stellte die neue Frauenbewegung die Geschlechterverhältnisse radikal in Frage. Die Soziologin Claudia Honegger hat die Aufbruchbewegung der Frauen miterlebt und mitgeprägt. Die emeritierte Soziologieprofessorin der Universität Bern ist Autorin u.a. von «Die Ordnung der Geschlechter» (1991) und «Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt» (2010).

Im Gespräch mit Bettina Weber (Redaktorin „Tages-Anzeiger“) analysiert Claudia Honegger die Emanzipationsbewegung der Frauen und diskutiert über Fragen wie: Ist die Gleichstellung von Frau und Mann in allen Lebensbereichen erreicht? Wo stehen die Frauen heute? In welche Richtung geht die Bewegung?
Begrüßung: Stadtpräsidentin Corine Mauch

Die Frauenbewegung und der Wandel des Frauenbildes sind auch Thema der Ausstellung «Zürich bewegt – eine Stadtgeschichte in Bildern», 8. April bis 16. Juli 2011, im Stadthaus Zürich.

Workshop Embedded Feminism?, 02.05.2011, Wien

Mittwoch, April 27th, 2011

Verband feministischer Wissenschafterinnen in Kooperation mit dem Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec

Zeit: Montag, 2. Mai 2011, 19.00
Ort: Depot, 1070 Wien, Breite Gasse 3

Die Bezugnahme auf Frauenrechte und/oder sexuelle Minderheiten spielt bei militärischen Interventionen immer wieder eine Rolle. Sie tut es auch in Debatten um Migration und Integration, um innere und äußere Sicherheit, um Bildung u.v.a.m. Hunt spricht daher analog zur Strategie des in militärische Aktivitäten integrierten ‚embedded journalism‘ von ‚embedded feminism‘, wenn es um die Indienstnahme von Frauen- und Geschlechterfragen für die Legitimation staatlicher Gewalt geht. Doch tragen feministische und queere Positionen mitunter nicht auch selbst mitunter dazu bei, repressive Politiken zu legitimieren? Diese Frage wollen wir in einem offenen Workshop-Format diskutieren, bei dem die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen mit und Reflexionen über ‚embedded feminism‘ einbringen sollen.

Workshop mit Claudia Brunner, Politikwissenschafterin, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Katrin Oberdorfer, Psychologin, Universität Wien
Moderation: Sabine Prokop, Kulturwissenschafterin, Wien (mehr …)

Buchpräsentation: Margareth Lanzinger: Ungleichheit an der Grenze, 21.04.2011, Bozen

Donnerstag, April 21st, 2011

EVA Ethnologischer Verein Südtirol (Web) in Zusammenarbeit mit Edition Raetia, Arbeitsgruppe „Geschichte und Region“, Studentenverein Kikero

Zeit: Donnerstag, 21.04.2011, 19.00 Uhr
Ort: Freie Universität Bozen, BZ – Universitätsplatz 1, Raum F6 Aula, Social Club

Programm
Einleitung & Begrüßung
Buchvorstellung mit Dr. Margareth Lanzinger
Diskussionsrunde
Buffet & Musik mit Max Castlunger

Zum Buch Margareth Lanzinger / Edith Saurer (Hg. ): Ungleichheit an der Grenze.  Historisch-anthropologische Spurensuche im alpinen Raum: Tret und St. Felix. Bozen: Edition Raetia 2010.

Die Studie „Die unsichtbare Grenze“ von John W. Cole und Eric R. Wolf (1974) beschreibt die bäuerliche Gesellschaft der nur wenige Kilometer auseinanderliegenden Dörfer Tret und St. Felix am Trentiner bzw. Südtiroler Nonsberg. Diese zum Klassiker gewordene Untersuchung hat anthropologische, historisch-politische und ökologische Zusammenhänge auf innovative Weise verknüpft. Doch wie haben sich die beiden Orte in der Zwischenzeit verändert? Dieser Frage ist eine interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe der Universität Wien nachgegangen. Insgesamt betrachtet, ist die Grenze heute zum Teil sichtbarer als vor vierzig Jahren, und sie ist in Bewegung. Sie verschiebt sich, allerdings ungleich gewichtet.

Vortrag: Carl Djerassi: Ist Interdisziplinarität ohne intellektuelle Promiskuität überhaupt möglich?, 27.04.2011, Wien

Mittwoch, April 20th, 2011

IDee Lectures – Vortragsreihe des Interdisziplinären Dialogforums (Web)

Zeit: 27. April 2011, 18.00 Uhr
Ort: Kleiner Festsaal der Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
 
Interdisziplinariät in den Naturwissenschaften unterscheidet sich von Interdisziplinarität in den Geisteswissenschaften in einigen fundamentalen Aspekten, was besonders deutlich wird, wenn sie beide Bereiche erfasst. Die interdisziplinäre Arbeit einzelner ForscherInnen impliziert fast immer ein gewisses Maß an intellektueller Promiskuität, welche wiederum Oberflächlichkeit nahelegt. Der Vortrag wird anhand einiger persönlicher Erfahrungen, sowohl aus dem akademischen Bereich, als auch aus der Welt der Industrie und Technik, illustriert. (mehr …)