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Archive for Juni, 2011

Konferenz: Frau und Herrschaft: Fürstliche Witwen in der höfischen Repräsentation der Frühen Neuzeit, 07/2011, Trier

Donnerstag, Juni 30th, 2011

PD Dr. Ulrike Ilg, FB III – Kunstgeschichte, Universität Trier

Zeit: 1.-2. Juli 2011
Ort: Stadtbibliothek im Palais Walderdorff, Vortragssaal 5 (EG), Domfreihof 1b, 54290 Trier
Programm (pdf)

Im Laufe des 19. Jahrhunderts etablierte sich in der positivistischen Geschichtswissenschaft die Sichtweise, Frauen sei ganz generell und seit jeher der Zugang zur dynastischen Macht verschlossen gewesen. Wie jedoch die jüngere historische Forschung gezeigt hat, ist diese Ansicht zum einen das Resultat von Säkularisation und Mediatisierung nach 1803, durch die zahlreiche, auch von Frauen versehene weltliche und geistliche Herrschaften verschwanden; zum anderen wurzelt diese Sichtweise in der ab 1800 immer klareren Scheidung von „öffentlicher“ und „privater“, vornehmlich der Frau zugewiesener Sphäre.

Im Unterschied hierzu ist die Frühe Neuzeit charakterisiert durch eine oft informelle aber keineswegs marginale Teilhabe v.a. von Frauen des höheren Adels am politischen und kulturellen Leben bei Hof. Dies gilt im verstärkten Maß für fürstliche Witwen, die vielfach als Regentinnen ihre minderjährigen Söhne vertraten und damit einen noch größeren Handlungsspielraum besaßen, der sich auch in ihrer herausragenden Bedeutung als künstlerische Mäzenatinnen äußert. Diesem weiblichen Mäzenatentum in den Bildkünsten und der Architektur sind die Beiträge der Tagung „Frau und Herrschaft: Fürstliche Witwen in der höfischen Repräsentation der Frühen Neuzeit“ vornehmlich gewidmet. (mehr …)

Vortrag: Rutvica Andrijaševic (Leicester): Conflicts of Mobility: Sex Work, Citizenship, Europe, 30.06.2011, Wien

Mittwoch, Juni 29th, 2011

Gender Initiativkolleg (GIK) der Universitaet Wien (Web)

Zeit: 30. Juni 2011, 12 – 13.30 Uhr
Ort: Hörsaal 3, NIG/Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 1010 Wien

In this talk I will discuss how the complexity of desires and decisions behind women’s migratory projects, the interdependency of structural and personal forces that sustain the conditions of exploitation, and the multiple social positions and identifications that migrant women take up in relation to prostitution get hidden when addressed under the rubric of ‘trafficking’ in women. I will argue that the emphasis on criminal organisations and victimised women, typical of the discourse on sex trafficking as the new slave trade, depoliticises the debate on migration and labour. Additionally, it closes down the possibility for seeing the ways in which migrant women’s assertion of social positions that are not deemed legitimate for victims of ‘sex trafficking’ presses onto and reshapes citizenship in Europe. By bringing to the fore the relationship between migrant women’s enactment of mobility at the ‘micro’ level and its unequal distribution at the ‘macro’ level, I will suggest that trafficking discourse and anti-trafficking policies normalise a differential regime of mobility through which the EU organises access to its labour market and citizenship. (mehr …)

Spaziergang Frauenspuren in der Brigittenau: Die widerständigen Frauen der Brigittenau, 07.07.2011, Wien

Dienstag, Juni 28th, 2011

Petra Unger (Web)

Zeit: Donnerstag, 7. Juli 2011, 18 Uhr, Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Vor der Brigittakirche, 1200, Brigittaplatz 10
Ende des Rundgangs: Gedenkstätte der Schule in der 1200, Karajangasse 2

Kosten: 12 € pro Person
Anmeldung bis 5.7. 2011 unbedingt erforderlich bei: ulli.fuchs@oegb.at oder 01/534 44 39246 ( 9-17 Uhr)

Im 19. Jahrhundert ist die Brigittenau Zufluchtsort zahlreicher meist jüdischer Flüchtlinge aus Osteuropa, aber auch verarmte Kleingewerbetreibende und Arbeiterinnen versuchen ihr Glück in Wien. Der Kampf ums Überleben, die Konfrontation mit Klassenkämpfen und Antisemitismus lässt viele Frauen widerständig und politisch werden. Viele riskieren dabei ihr Leben, noch mehr werden im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet. Eine Geschichte des Kampfes, des Mutes und des Widerstandes der Frauen in der Brigittenau.

Frauen und Männer haben die Menschheitsgeschichte geprägt. Mindestens die Hälfte der sichtbaren Geschichte wurde von Frauen durch ihre Arbeit, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Kreativität geschrieben. Aber kaum etwas erinnert an sie. Deshalb Spaziergänge auf den Spuren von Frauengeschichte.

Defensio: Gudrun WOLFGRUBER: Zwischen ‚Auftrag und Eigensinn‘ – Berufsbiografische Erzählungen von Fürsorgerinnen und SozialarbeiterInnen der Wiener Jugendwohlfahrt, 01.07.2011, Wien

Montag, Juni 27th, 2011

219 . Defensio einer Dissertation aus der Studienrichtung Geschichte

  • Es spricht Mag.a Gudrun WOLFGRUBER über: Zwischen ‚Auftrag und Eigensinn‘ – Berufsbiografische Erzählungen von Fürsorgerinnen und SozialarbeiterInnen der Wiener Jugendwohlfahrt

Zeit: Freitag 01.07.2011; 11:30 Uhr
Ort: Seminarraum des Institutes für Osteuropäische Geschichte, Universitätscampus, Spitalgasse 2-4, Hof 3; 1090 Wien

Conference: Why is there no Happiness in the East? The Making of European Gender Studies, 09/2011, Stockholm

Montag, Juni 27th, 2011

Gender Department and Centre for Baltic and East European Studies, Södertörn University, Stockholm

Time: 8-10 September, 2011
Venue: Södertörn University, Stockholm Flemingsberg (Sept. 9th-10th)
Please note that the conference will begin in the afternoon Sept. 8th with a Public Debate in the downtown area of Stockholm organized in cooperation with the Polish Institute (for details see www.sh.se/easthappy and www.polskainstitutet.se/genderconference)
The preliminary programme, abstracts etc. can be found at www.sh.se/easthappy.

The fall of the Wall was a moment of great joy and high expectations. This conference aims at gathering researchers to discuss what impact the Iron Curtain made on European feminist theory and scholarship.

For two decades feminist studies have been engaged in a West-East debate carried on with telling terminological nuances. Scholars situated in the West emphasize traveling ideas. Scholars rooted in the East prefer (mehr …)

Gastvortrag: Jill Lewis: The Radicalisation of a Bourgeois Woman. Käthe Leichter in the First World War, 01.07.2011, Wien

Samstag, Juni 25th, 2011

Dekanat der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät und Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien

Datum: 1. Juli 2011 um 10:00
Ort: Seminarraum 1 des Instituts für Zeitgeschichte, Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

Dr. Jill Lewis (Swansea University, Wales) read History and Politics at Lancaster University, where, after a brief period pursuing Mexican History elsewhere, she returned to complete her PhD on Austrian Labour History in the interwar years. She came to Swansea in 1977 as a lecturer in Social History in the Department of Economic and Social History, was promoted to Senior Lecturer in the History Department (now History and Classics) in 2002, and became a Reader in 2008. In 2009 Jill Lewis was elected to serve as a member of the Council of the Royal Historical Society from 2010 to 2014.

Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz m.p. Dekan
Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb m.p. Institutsvorstand

Diskussion: „Patriarchat und/oder Heteronormativität – Wie heißt jetzt ‚der Feind’“?, 25.06.2011, Wien

Freitag, Juni 24th, 2011

Frauencafé (Web)

Zeit: 25.6.2011, um 18:00 Uhr
Ort: Frauencafé, Langegasse 11, 1080 Wien

FeminismEN – vielfältig, uneinheitlich, unterschiedlich. Auf dem Papier klingt das gut. In tatsächlichen lokalen Konflikten, stehen sich unterschiedliche Ansätze oft unversöhnlich gegenüber. ‚Radikal-‚ versus ‚Queer’feministisch ist eine – wenn auch verkürzende – Möglichkeit, den Gegensatz auf den Begriff zu bringen. Welche unterschiedlichen feministischen Konzepte prallen hier aufeinander? Es geht uns nicht vordergründig um eine politische Intervention in den Streit, der um diese zwei „Strömungen“ kreist, sondern vor allem darum, die Knoten in unseren Köpfen zu entwirren.

Wir wollen bei dieser Veranstaltung fragen, was die Ansätze unterscheidet, und was sie mit einander teilen, wobei wir uns dieser Frage über die jeweils kritisierte Struktur nähern: Patriarchat oder Heterosexuelle Matrix? Sexismus oder Heteronormativität? Wie heißt jetzt der Feind?

Was haben Patriarchat und Heterosexuelle Matrix mit (mehr …)