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Archive for Oktober, 2016

Tagung: Migration – Die Macht der Forschung, 03.-04.11.2016, Wien

Montag, Oktober 31st, 2016

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Zeit: 03.-04.11.2016
Ort: Technisch Gewerbliche Abendschule, Plösslgasse 13, 1040 Wien
Programm als PDF

Der herrschende wissenschaftliche Diskurs über Migration ist in den letzten Jahren zunehmend in Kritik geraten. Vor allem Migrationsforschung als politische Auftragsforschung – so der zentrale Vorwurf – würde Migration vielfach als Problem darstellen und somit bestehende gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse weiter verfestigen. Um solchen Tendenzen entgegenzuwirken und emanzipatorisch-kritische Ansätze in der politischen Auftragsforschung zu fördern, beschritt die AK Wien im Frühjahr 2016 einen bislang ungewöhnlichen Weg. Statt WissenschaftlerInnen mit der Beantwortung spezifischer Forschungsfragen zu betrauen, lud sie kritische MigrationsforscherInnen dazu ein, ihrerseits relevante Fragen zum Thema „Migration“ zu formulieren.

Es langten schließlich zahlreiche Beiträge ein, die etabliertes Wissen über Migration hinterfragen und Alternativen zur gängigen Migrationsforschung aufzeigen. In der Veranstaltung wird eine Auswahl der Beiträge präsentiert, die sich sowohl an ein wissenschaftliches als auch nicht-wissenschaftliches Publikum richten: Zwei Tage lang (mehr …)

Tagung: „Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart. Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter“, 09.-11.11.2016, Wien [REMINDER]

Montag, Oktober 31st, 2016

Jahrestagung des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (PDF)

Ort: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Zeit: 09.-11.11.2016
Programm als PDF

Vorträge mit Fokus auf Fragen der Frauen- und Geschlechtergesichte:

  • Elizabeth Kata: Archivalienkunde von unten? Möglichkeiten einer Archivalienkunde für Unterlagen aus Neuen Sozialen Bewegungen am Beispiel feministischen Archivguts, 09.11.2016, 13.45 Uhr
  • Christa Hämmerle: Privat_öffentliche Überlieferungen. Das Beispiel der „Sammlung Frauennachlässe“ an der Universität Wien; 10.11.2016, 9.45 Uhr

Die »Sphäre des Archivischen« erfährt eine Zeit der Herausforderungen und Veränderungen. Archive werden in ihrer Funktion als »Informationsspeicher« von anderen Gedächtnis-Institutionen und Informations-Anbietern in Frage gestellt – die nahezu ubiquitäre Verwendung des Archivbegriffs mag symptomatisch dafür sein. Die notwendige und schon ansatzweise vollzogene Hinwendung der Archive zur digitalen Welt verlangt nach neuen Strategien und erweiterten Fähigkeiten und Fertigkeiten der Archivare, was bei abnehmenden Ressourcen Zielkonflikte eskalieren lässt, zu Priorisierungen/Spezialisierungen zwingt sowie die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und Institutionen nahelegt. Die Tagung reflektiert angesichts dieser Ausgangslage die Position der Archive in der Gegenwart und fragt nach ihrer Bedeutung im Informationszeitalter.

Workshop: Kollektividentitäten in der Geschichtswissenschaft: Notwendige Analysekategorien und/oder unreflektierte „Plastikwörter“?, 07.11.2016, Wien [REMINDER]

Montag, Oktober 31st, 2016

Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Ö. Akademie der Wissenschaften und Forschungsschwerpunkt Historisch-Kulturwissenschaftliche Europawissenschaften der Univ. Wien (Web)

Zeit: Mo., 07.11.2016, 09.00-13.00 Uhr (c.t.)
Ort: Hollandstrasse 11-13, 1020 Wien
Anmeldung bis: 02.11.2016

Die Geschichtswissenschaft kommt nach wie vor nicht ohne die Verwendung von Kollektivakteuren als Analysekategorien aus. Die vorherrschende Tendenz, nur scheinbar klar umrissene und nach innen homogene Gruppen als „grundlegende Bestandteile des sozialen Lebens, Hauptprotagonisten sozialer Konflikte und fundamentale Einheiten der sozialen Analyse zu verwenden“, wird in Anlehnung an Rogers Brubaker als „groupism“ bezeichnet.

Der Workshop zielt darauf,

  1. das Bewusstsein für den methodischen und semantischen Umgang mit Kollektivakteuren zu schärfen,
  2. epochen- und raumübergreifend anhand konkreter Themenfelder auf spezifische Probleme hinzuweisen, die bei der analytischen Verwendung von Gruppen und Gruppenbezeichnungen auftreten,
  3. alternative erkenntnisleitende Methoden, Fragestellungen und Konzepte zu entwickeln, um bei Bedarf auf das „Verdinglichen“ von Gruppen verzichten zu können.

Programm (mehr …)

10 Jahre Salon 21!

Samstag, Oktober 29th, 2016

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Liebe Leserinnen und Leser!

Am 29. Oktober 2006 – also heute vor 10 Jahren – ging der Salon 21 mit dem ersten Post online!

In einem Interview für den fernetzt-Blog habe ich bereits im April 2016 davon berichten können: Link zum Interview.

Auf weiterhin gutes feministisches Informieren und Klicken!

Li Gerhalter, Redakteurin des Salon 21

Jubiläumsfeier: 50 Jahre Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen an der Universität Wien? 1991–2016–2041: Rückblick und Ausblick, 02.12.2016, Wien

Freitag, Oktober 28th, 2016

Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen an der Universität Wien

Zeit: Fr., 02.12.2016, 14.00 Uhr
Ort: Juridicum, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien, Dachgeschoß

Programm

  • 14.00 Uhr: Eröffnung; Begrüßung: Rektor Heinz Engl
  • 14.30 Uhr: Rückblick auf 25 Jahre Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen an der Universität Wien durch (ehemalige) Mitglieder

15.00 Uhr: Podiumsdiskussion

  • mit: Heinz Engl, Rektor der Univ. Wien; Eva Nowotny, Universitätsratsvorsitzende Univ. Wien; Sabine Köszegi, Institut für Managementwissenschaften, Technische Univ. Wien; o.N. Kickinger, Doktorandin, Univ. Wien; Marion Polaschek, stv. Vorsitzende des Betriebsrates des allgemeinen Universitätspersonals

17.00 Uhr: Vortrag

  • Gudrun-Axeli Knapp: Winds of Change und dicke Bretter: Dialektiken feministischer Kritik

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Ausstellung: Höfe ohne Männer. Frauenalltag im Ersten Weltkrieg, Laufzeit bis 15.11.2016, Mareit/Südtirol [REMINDER]

Freitag, Oktober 28th, 2016

62962_imgArUNeGSchloss Wolfsthurn. Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei (Web)

Ort: Schloss Wolfsthurn, Mareit
Laufzeit bis 15.11.2016

Die Verantwortung für das Überleben der Familie und den wirtschaftlichen Fortbestand vieler Bauernhöfe lag zwischen 1914 und 1918 in Händen von Frauen. Für sie bedeutete das den Alltag in Kriegszeiten „ohne Männer“, mit Kindern, Halbwüchsigen, älteren Menschen – und häufig mit Kriegsgefangenen.

Am Beispiel der Tiroler Landwirtschaft werden in dieser Ausstellung damalige ländliche Lebenswelten nachgezeichnet. Quellen sind dabei u.a. Fotografien, Briefe, Zeitungs-Berichte, Erinnerungs-Stücke und Interviews.

 

Konferenz: UN/GLEICHHEITEN REVISITED. Konzeptionen und Interventionen kritischer Geschlechterforschung, 01.-03.12.2016, Linz

Donnerstag, Oktober 27th, 2016

programm_oeggf_2016-14. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF, JKU Linz in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz (Web)

Zeit: Do. 01.–Sa. 03.12.2016
Ort: JKU Linz und Kunstuniversität Linz
Programm als PDF

Feministische und gender-theoretische Analysen von Ungleichheiten orientieren sich längst nicht mehr nur an binären Vereinfachungen von Geschlechterunter- schieden. Es geht um mehr als um eine Gegenüberstellung von DEN Frauen und DEN Männern. Gleichzeitig bleibt Geschlecht aber eine zentrale Strukturkategorie, die soziale Ungleichheit begründet. Gerade die Geschlechterforschung hat dazu beigetragen, dass die Vielfältigkeit von Lebensentwürfen und tatsächlich gelebtem Leben auch im akademischen Diskurs nicht mehr übersehen werden kann. Theoretische und konzeptionelle Ansätze wie Intersektionalität, Postkoloniale Theorie, Queer Studies, New Materialism, Neo-Marxistische Feministische Kritik, Disability Studies, u.a. trachten danach, vielfältige Diskriminierungen zu erkennen, die bislang unberücksichtigt geblieben sind, weil sie gerade keiner binären Logik folgen. Dies betrifft sowohl historische Analysen als auch Bestandsaufnahmen gegenwärtiger Geschlechterverhältnisse sowie zukunftsgerichtete Interventionen und Transformationen. Weiterlesen … (PDF)