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Archive for Februar, 2017

CfP: Geschlechterdiskurse, Helden, sportliche Nationalismen und Skandale. Die öffentliche Wahrnehmung des Fußballs im 19. und 20. Jahrhundert (Publikation); DL: 31.03.2017

Dienstag, Februar 28th, 2017

Jörn Eiben (Helmut-Schmidt Univ. Hamburg); Alexander Friedman (Univ. des Saarlandes); Frank Jacob (City Univ. of New York)

Einreichfrist: 31.03.2017

Der moderne Fußball entstand im 19. Jhd. in Großbritannien, entwickelte sich im 20. Jhd. aber zu einer der beliebtesten Sportarten weltweit und gewann im Laufe der Zeit eine herausragende, vor allem auch politische und wirtschaftliche Bedeutung. Letztere wurde durch die in der Presse kontrovers diskutierten Skandale um den internationalen Fußballverband FIFA und die Vergabe der Fußball-WM nach Russland (2018) und Katar (2022) erneut bestätigt.

Die enge Verknüpfung zwischen Fußball und Politik, die sich in sehr vielen verschiedenen Ideologemen und politischen Maßnahmen niederschlagen, sollen im geplanten internationalen und interdisziplinären Sammelband jedoch wesentlich weiter und aus globaler Perspektive beleuchtet werden. Angestrebt wird eine komparative Analyse der Darstellung von Fußball in verschiedenen Medien (Sportpresse, Tagespresse, Fernsehen und andere Populärmedien), die Rolle des Fußballs als (Hoch)schulsport, die historische Wahrnehmung der FIFA sowie einzelner Vereine, oder bedeutender Trainer und Spieler. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Workshop: Feeling Close. A Workshop on the History of Intimacy in the 20th Century, 03.03.2017, Berlin

Dienstag, Februar 28th, 2017

logoInstitute of Theater Studies, Freie Universität Berlin; »Kunst-Paare. Beziehungsdynamiken und Geschlechterverhältnisse in den Künsten« (Dahlem International Network Junior Research Group, FU Berlin / MPIB, Berlin) (Web)

Ort: Berlin
Zeit: 03.03.2017

The 20th Century has been described as the age of the »transformation of intimacy« (Giddens). But what does this mean for intimate relations in all their historical diversification – from marriage to ›modern‹ partnership – and plurality? While the function of sexuality and the body has already been pointed out in this transformational process, the role of emotions and media is less accurate described and still blurry. Our one-day workshop invites well-known international researches from different fields to rethink the role and the interplay of emotions, sexuality and media for the ›modern‹ notion of intimacy and social relations.

Capitalism and the commercialization of romantic love have clearly transformed emotional patterns. But beside these ›romantic practices‹ how has, e.g., our notion of trust changed and which role does it play for a history of intimacy? »Intimacy builds worlds« (Berlant), so can ›modern‹ intimacy be described as a specific social space created through emotions like love and trust? Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Arbeit und Familie in der ständischen Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven im interkulturellen Dialog (Event: 06/2017, Frankfurt a.M.); DL: 11.03.2017 [REMINDER]

Dienstag, Februar 28th, 2017

Deutsch-französischer Nachwuchsworkshop; Laila Scheuch (Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte); Audrey Dauchy (Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales)

Ort: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main
Zeit: 08.-09.06.2017
Bewerbungsfrist: 11.03.2017

Die enge Verwobenheit von Arbeit und Familie in der Vormoderne erscheint in der heutigen westlichen Welt der überwiegenden Lohn- und Gehaltsarbeit außerhalb des eigenen Wohnorts von (nahezu ausschließlich) Erwachsenen fremd. Doch gibt es vielfältige Tendenzen, die Arbeit und das ‚Private‘ wieder näher aneinander rücken lassen: Freiberuflichkeit, Arbeits- und Lebenskollektive vor allem jüngerer Selbständiger, Arbeit im Homeoffice etc. Diese Entwicklungen rufen auch ein wieder erstarktes Interesse an den historischen Verflechtungen von Arbeit und Familie in Westeuropa hervor. Fragen nach Arbeit bzw. Wirtschaft(en) stehen aktuell im Fokus der geschichtswissenschaftlichen und rechtshistorischen Forschung: Konferenzen wie „Arbeit und Freizeit in Industriegesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts“ (Wien, Januar 2016) und „Gender, Law and Economy in Early Modern and Modern Europe“ (Rouen, November 2016) belegen die neue Intensität des Interesses. Der Workshop ergänzt diese Ansätze um den Gesichtspunkt der Familie sowie Fragen nach dem Einfluss verschiedener Normen in Verbindung mit kultureller und sozialer Diversität in der Ständegesellschaft. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 96: Feldpostschreiben aus Wien an Viktor Podpera an einem unbestimmten Ort, 27. Februar bis 12. April 1917

Montag, Februar 27th, 2017

1917 04 09Der Wiener Viktor Podpera (geb. 1896) hatte eine Handelsschule besucht. Im Ersten Weltkrieg war er in der „Tragtierreserve“ einer „Mannschaftsersatzabteilung“ eingezogen. Von seiner fragmentarisch erhaltenen Feldpost liegen insgesamt nur 12 Schreiben vor. Die folgenden drei Poststücke vom Frühjahr 1917 wurden von verschiedenen Absender/innen verfasst und geben damit einen Eindruck der jeweils unterschiedlichen Kommunikationen des 20jährigen. Seine Schwester Franziska „Fanny“ Podpera (geb. 1897) ging in ihrem Brief von April 1917 u.a. sarkastisch auf die Lebensmittelknappheit in Wien ein. In ihrem Brief wird zudem wieder angesprochen, dass Soldaten offenbar regelmäßig finanzielle Unterstützung von zu Hause benötigt und auch erhalten haben.

Feldpostkarte von Rudolf P. aus dem Wiener Rudolfspital an Viktor Podpera, 27. Februar 1917

Wien am 27. II. 17.
Lieber Freund!
Deine liebe Karte habe ich mit überaus großer Freude dankend erhalten. Ich muß dir auch bekanntgeben, daß ich seit 24 d. im Rudolfspital liege. Habe mich vom Frischen wieder verkühlt. Habe hohes Fieber u. sehr starken Husten. Jetzt geht es schon etwas besser. 3-4 Wochen wird s schon noch dauern, bis ich wieder hergestellt bin.
Sei herzlichst gegrüßt von Deinem Freund Rudi P.

Brief von Franziska „Fanny“ Podpera aus Wien an ihren Bruder Viktor Podpera, 9. April 1917

Am 9.4.1917
Liebster Bruder!
Habe heute Deinen lieben Brief welchen Du an die Mutter geschrieben hast gelesen und es tut mir sehr leid, daß Du so wenig Corespondenz von uns bekommst, aber Du weißt ja selbst wie es bei uns immer mit dem Schreiben ist, nun bin /./ noch dazu immer im Dienst und so geht es noch viel langsamer, aber beantworten tun wir Dir jedes Schreiben, welches wir erhalten.
Lieber Wicki, Du brauchst Dir keinen Kummer machen wegen dem Geld gar so gefährlich ist es nicht, wie Du Dir vielleich/t/ denk{s}t. Du kannst Dir ruhig, das kaufen was Du brauchst und wenn Du wieder noch vor Deinen so sehr ersehnten Urlaub Geld benötigst so werden wir Dir auch welches schicken. Jetzt bin ja ich samt unsern Rötlein [möglicherweise das Pferd aus dem Wäschereibetrieb, den ihre gemeinsamen Mutter in Wien Simmering führte] wieder gesund. Auch unser liebe Mutter befindet sich [… wohl] ganz wohl, bis auf die Schlanksucht an welcher wir hir in Wien alle leiden. Am besten ist es wenn Du Dich selbst überzeugst wie es bei uns in der Groß und Residenzstadt aussieht. (mehr …)

Vortrag: Dóra Czeferner: Wissenstransfer und Netzwerke in den österreichisch-ungarischen bürgerlichen Frauenorganisationen, 27.02.2017, Wien

Samstag, Februar 25th, 2017

Collegium Hungaricum, WienCollegium Hungaricum, Wien (Web)

Zeit: Mo., 27.02.2017, 19.00 Uhr
Ort: Collegium Hungaricum, Hollandstr. 4, 1020 Wien

Das Collegium Hungaric zeigt seit 15. Februar 2017 die Ausstellung „Frauen als Heldinnen. Weibliche Schicksalswege im Ersten Weltkrieg“ (Link).

Der Vortrag zum Thema „Wissenstransfer und Netzwerke in den österreichisch-ungarischen bürgerlichen Frauenorganisationen“ findet im Rahmen des Begleitprogramms statt. Dóra Czeferner ist Doktorandin der Universität Pécs. Weitere Informationen als PDF.

CfP: Menschenrechte im Vormärz (Publikation: FVF-Jahrbuch 2018); DL: 01.08.2017

Freitag, Februar 24th, 2017

Forum Vormärz Forschung (FVF)-Jahrbuch 2018 (Web)

Einreichfrist: 01.08.2017

Das Reichsgesetz, betreffend die Grundrechte des deutschen Volkes vom 20. Dezember 1848 und die Verfassung des deutschen Reichs vom 28.3.1849, Abschnitt VI, enthalten eine Auffassung der Menschenrechte, deren Eigentümlichkeiten – verglichen mit der französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und der englischen Bill of Rights – nicht nur der allgemeinen intellektuellen Vormärz-Debatten (z.B. in der Gesellschaft der Menschenrechte von Georg Büchner sowie in den Schriften Heinrich Heines) und den politischen Absichtserklärungen (Offenburger Programm der südwestdeutschen Demokraten, Heppenheimer Programm der südwestdeutschen Liberalen) viel verdanken, sondern auch und vor allem deutschen rechtsphilosophischen Theorien aus der Vormärz-Zeit. Interessanterweise wurden die einschlägigen philosophischen Texte zur französischen Menschenrechtserklärung – von Thomas Paine, Mary Wollstonecraft, August Wilhelm Rehberg, Jeremy Bentham, Friedrich von Gentz – nicht vor, sondern erst nach der Erklärung verfasst, und zwar überwiegend außerhalb Frankreichs. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Vortrag: Lyndal Roper: Luther und die Träume, 17.03.2017, Wien

Freitag, Februar 24th, 2017

208. Institutsseminar des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

Zeit: Fr., 17. März 2017, 17 Uhr c.t.
Ort: Universität Wien, Hörsaal 50, 2. Stock

Luther bezeichnete Aberglauben, katholisches Dogma und die religiösen Überzeugungen von „Türken“ und Juden/Jüdinnen konsequent als „Träume“. „Lauter somnia“, reine Träume, war eine seiner liebsten Beleidigungen, und nichts liebte er mehr als sie zu entlarven. Dennoch war Luther auch fasziniert von Zeichen und Omen, und obwohl er häufig über Träume Witze machte, notierte er auch einige eigene bedeutende Träume.

Träume wurden auch an wichtigen Wendepunkten der Reformation verzeichnet, und sie erlauben seltene Einblicke in Luthers tiefste Ängste und Gefühle. Gemeinsam diskutiert, benützten Luther und seine Anhänger/innen Traumdeutungen dafür, um Sorgen und Bedenken zu kommunizieren, die sie nicht explizit thematisierten. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Historiker/innen Träume dafür verwenden können, die Subjektivität von Menschen der Vergangenheit zu verstehen.

Lyndal Roper, Regius Professor of History, University of Oxford, … weiterlesen (PDF)