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Archive for Oktober, 2017

CfP: Familienförmigkeit? Zur Geschichte und Gegenwart pädagogischer Institutionen und Organisationen (Event: 07/2018, Hamburg); 30.11.2017

Dienstag, Oktober 31st, 2017

Arbeitskreis Historische Familienforschung (AHFF) der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Ort: Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg
Zeit: 06.-07.07.2018
Einreichfrist: 30.11.2017

Die Familie wird aktuell vielfach als Organisationsmodell und ideologische Ressource herangezogen. Von Unternehmen als großen Familien ist in deren corporate identity oftmals die Rede, ebenso wie bei Vereinen oder NGOs. Dabei scheint sich die Familie insbesondere zur Legitimierung pädagogischer Ziele und Reformen und als Organisationsmodell pädagogischer Institutionen und Organisationen zu eignen. Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Freizeitorganisationen beschreiben sich vielfach als familienähnliche Einrichtungen.

Nachdem ein Workshop des Arbeitskreises Historische Familienforschung (AHFF) im Januar 2017 an der Universität Hildesheim erste produktive inhaltliche Perspektiven des Themas erörtert hat, möchte der Arbeitskreis nun auf einer größeren öffentlichen Tagung die Frage diskutieren, inwiefern mit einer positiven Bezugnahme pädagogischer Institutionen und Organisationen auf die Familie eine Neuerung vorliegt oder ob sich hier … weiterlesen und Quelle (Web)

Vortrag: Ayse Durakbasa: Historical Insights into the Women’s Agenda in Turkey from a Feminist Perspective, 07.11.2017, Wien [REMINDER]

Dienstag, Oktober 31st, 2017

Käthe Leichter Vorlesung der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

Ort: Kleiner Festsaal der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Zeit: Di., 7. November 2017, 18:30 Uhr

Programm

  • Begrüßung: Vizerektorin Regina Hitzenberger
  • Einleitende Worte: Christa Hämmerle
  • Käthe Leichter Vorlesung: Ayse Durakbasa: Historical Insights into the Women’s Agenda in Turkey from a Feminist Perspective
  • Kleiner Empfang

CfP: „Who, being loved, is poor?“ Material and Media Dimensions of Wedding (Publication: JRFM); DL: 28.02.2018

Montag, Oktober 30th, 2017

Journal for Religion, Film, and Media (JRFM) (Web), No. 4/2, November 2018; Marie-Therese Mäder (University Basel) and Anna-Katharina Höpflinger (LMU München)

Abstract Submission: February 28, 2018

Wedding rituals are performed as a “rite de passage”in diverse cultures and within religious as well as secular contexts in manifold variations. The temporal horizon of the marriage vow might be forever and eternal, until death breaks the couple apart, or just temporary. The ritual can include only two persons or several, groom and bride, two grooms or two brides or a multiplicity of persons in any constellation. For some time now, weddings have become events, a big business with fairs, wedding planners and specific products for the special day(s). Media representations influence the look and performance of weddings, how the festivities are orchestrated and celebrated. And at the same time, many couples are looking for alternative expressions of the wedding ritual. We welcome both historical and contemporary case studies, diachronic and synchronic approaches to questions as:

  • The link between tradition, innovation and change in religious rituals und motifs.
  • Representation, political and economic dimensions, race, gender and ethnicity of weddings.

Read more and source … (Web)

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 118: Tagebuch von Anna H., 29. Oktober bis 10. November 1917, Graz

Sonntag, Oktober 29th, 2017

Anna H. (geb. 1903) besuchte eine private Klosterschule in Graz. Ihr Tagebuch von Oktober 1916 bis November 1917 liegt in der Sammlung Frauennachlässe als 112-seitige Kopie vor. Darin hat die bürgerlich sozialisierte Schülerin mit zumeist patriotischen Formulierungen kriegsbezogene Ereignisse – oder auch Gerüchte – eingetragen, die sie vermutlich aus Zeitungen abgeschrieben und dabei oft detailliert wiedergegeben hat. Ende 1917 hielt sie dabei u.a. fest, was sie über die russische „Revulution“ gehört hatte. Gleichzeitig formulierte sie auch immer ihren Wunsch nach einem baldigen Ende des Krieges. Die Einträge brechen nach dem 10. November 1917 unvermittelt ab. Weitere Aufzeichnungen sind nicht erhalten geblieben.

29.10. [1917]
Die Montagszeitung brachte heute ausführlichen Bericht: Görz [Gorizia], Monfalcone und Cividale von unseren und den deutschen Verbündeten eingenommen Über 100000 Gefangene, mehr als 700 Geschütze sind in unsere Hände gefallen. Die Mittagblätter melden daß Udine, eine Stadt in der venetianischen Ebene, in der unsere Truppen bereits festen Fuß gefaßt haben, durch die von unseren heldenhaften Truppen eingenommene Stadt Cividale in die Angriffszone {gerückt ist.} – Wie eben die Abendausgaben melden wurde auch der „Monte Sante“ und „Faite Hrb“ und der „große Pal“ erstürmt. Die Zahl der Gefangenen stieg auf 30.000, die Zahl der erbeuteten Geschütze auf 900. Den ganzen Angriff leitet unser gütige Karl I. [seit 1916 Kaiser von Österreich, geb. 1887] selbst. Auch Cormons, in /welchen/ einst die große Seidenspinnerzucht waren und das schon anfangs /anfangs/ des Krieges mit Italien von den Italienern eingenommen wurde, ist nun von unseren Truppen eingenommen worden. Mein Vater sagte heut habe der Feldmarschallleutnant v. Sch. zu ihm gesagt, er solle seine Verrechnungen mit dem Lt. von d. Proviantur ins Reine bringen, denn er meint das bald der Friede käme, dann natürlich alles drüber und drunter ginge. O! wenn dies so wäre! Wie würde da die Welt aufjauchzen! Der Friede solle werden mit Italien! Italien droht das gleiche Schicksal wie Rußland nämlich Revolution.
Italien muß dann Frieden /…/ ob es will oder nicht, denn sonst wird ihm das ganze Land weggenommen. Mit Rußland ist’s (mehr …)

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 117: Briefe einer Freundin an Anna Kozdera, 29. Oktober und 14. November 1917, aus Bohumin/Oderberg nach Wien

Sonntag, Oktober 29th, 2017

Anna Kozdera (geb. 1895) war gemeinsam mit ihrer Familie von Böhmen nach Wien migriert. Die Mutter arbeitete hier als Hausangestellte, der Vater als Kutscher. Anna Kozdera selbst war Näherin, v.a. stellte sie Herrenhemden her. Aus ihrer Jugendkorrespondenz sind nur die folgenden zwei Schreiben erhalten, die sie 1917 von der Schwester ihrer Freundin Annyken W. erhalten hat. Bertl W. berichtet auf den schwarz umrandeten Briefbögen, dass Annyken an der Ruhr verstorben war und schildert ihre letzten Lebenstage. Gleichzeitig wird die Organistation der kurz zuvor abgehaltenen Hochzeit beschrieben. Die Schreiberin dürfte ihrerseits als Hausangestellte gearbeitet haben.

Oderberg 29.10.1917.
Liebwertes Fräulein!
Vorallen bitte ich um Verzeihung wenn ich unbekannter Weise Sie Liebes Fräulein mit dem Zeilen Belästige. Eine tieftraurige Nachricht, die Ihnen fast unglaublich, vorkommen wird muß ich Ihnen mittheilen, und zwar das unsre inniggeliebte Schwester die tückische Krankheit erfaßt hat und an der Ruhr den 27.10.1917 gestorben ist.
8 Tage nach der Hochzeit erkrankte Sie, machten alle Hausmittel doch Gott sollte Sie haben und ließ kein Mittel helfen. Dann als Sie schon so schwach war mußte Sie in einen Krankenwagen überführt werden ins Spital wo wir Sie nicht sehn und sprechen durften. Ich fuhr einige male zu Ihr mit vielen Bitten gelang es mir zu erfahren welch Fenster es ist. Dort sah ich Sie, ertes mal konnte Sie kaum Wort vor Schwäche, Schmerz, und Bein hervorbringen, Sie brach zusammen, als Sie die Pflegerin aufstellte, wie ein Kind welches nicht laufen kann. Zweitesmal trug ich Blumen, Wein, Kognak hin da bar Sie selbst, so herzlich, man möge mich zu Ihr laßen. Doch wie grausam, Sie ließen mich nicht zu meiner treuen Schwesterl. Fräulein, wenn Sie es wißen möchten was das Schiksal für eine Lücke gerißen hat, von der Familie fehlte keines, gerade Sie die einzig gute, nie hatte ich einen Wortwechsel mit Ihr, gerade Sie mußte uns geraubt werden. Es ist ein Jammer und elend so hinauszutragen und nicht mahl zu wißen und zu erfahren welch Ihr letzter Wunsch war.
Wir mußten das Schicksal tragen. Doch welch Jammer den jungen Eheman anzusehn mit welch inniger Liebe hingen Sie eins ans andre wo eins von andern einen Wunsch erfuhr oder merkte so fort wurde er erfühlt. So plötzlich und so schnell ein so gesundes Fraun Zimmer wie unsre Anny war hinsichten, zu sehn und keine, Hilfe, leisten es ist bitter. Hoffe liebes Fräulein das Sie meine Zeilen antreffen und verbleibe Sie Herzlichst Grüßend Ihre Bertl W.
Herzlichste Grüße und besten Dank von meinem Mutterl

14.11.1917
Liebes Fräulein!
Herzlichen Dank (mehr …)

Klicktipp: The Margaret Richards Millar Papers. Catholic Women’s Service in WWI (Portal)

Samstag, Oktober 28th, 2017

Image-4The Catholic University of America (Web)

This collection consists of correspondence, clippings, a diary, and photographs, and memorabilia highlighting the work of Margaret Millar and the National Catholic War Council „Women Workers“ in France immediately following the First World War. (Link)

“Mother Millar,” or Margaret Richards Millar, was the head of the “Women Workers” sent from the United States to France by the newly-formed National Catholic War Council (NCWC) as part of the Committee on Special War Activities. Roughly a century ago, as the US increased its role in the First World War, the NCWC – predecessor to today’s USCCB – organized social clubs for the American Expeditionary Force. Placed throughout Western Europe, these clubs were operated by female staff, and necessitated a strong-willed and well-connected person to get the project off the ground in war-ravaged Europe. Millar was just that person. Read more … (Web)

CfP: A Holiday from War? „Resting“ behind the Lines during the First World War (Event: 06/2018, Paris); DL: 20.11.2017

Freitag, Oktober 27th, 2017

Sarah Montin (EA PRISMES) and Clémentine Tholas-Disset (EA CREW)

Venue: Université Paris III – Sorbonne Nouvelle
Time: 22.-23.06.2018
Abstract Submission: 20.11.2017

Situated a few kilometers behind the front lines, the rear area is the space where soldiers rotated after several days burrowed at the front or in reserve lines, surfacing from the trenches to join rest stations, training installations, ammunition and food supply depots, hospitals, brothels, command headquarters or soldiers’ shelters. In that space in-between which is neither the site of combat nor that of civilian life, the soldiers were less exposed to danger and followed a barracks routine enlivened by relaxing activities which aimed to restore morale. If some soldiers found there a form of rest far from the fury of the guns, others suffered from the encroaching discipline, the imposition of training or the promiscuity with soldiers that were no longer brothers-in-arms in this buffer zone where they spent 3/5ths of their time. Both a place of abandonment and a place of control, the rear area merges at times with the civilian world as it occupies farms and villages and hosts non-combatants such as doctors, nurses or volunteers. With battles being waged close by, the “back of the front” (Paul Cazin) is a meeting place for soldiers of different armies and allied countries, as well as for officers and privates, soldiers and civilians, men and women, foreign troops and locals living in occupied zones. Read more and source … (Web)