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Archive for Februar, 2018

Lecture and Book Presentation: Judith Szapor: The numerus clausus in Hungary: gender, race, and the jewish family, 15.03.2018, Wien

Mittwoch, Februar 28th, 2018

Vortrag im Rahmen der Reihe INTERAKTIONEN, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien

Zeit: Do., 15. März 2018, 12:00 Uhr
Ort: Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

The talk will focus on the impact of the so-called numerus clausus law on young Hungarian Jewish women in the early interwar period. Introduced in September 1920, the law, the first antisemitic legislation of the postwar era, limited the admission of Jewish students at Hungarian universities at 6%, the percentage of Jews in the general population. Jewish women were disproportionally affected by it because of the de facto ban on women’s enrolment at some universities until 1926 and the previous high ratio of female Jewish students at Hungarian universities.

The legal and political history of the law had been well covered by older studies. More recent studies have also established the law’s far-reaching impact – namely, that by normalizing the breach of the principle of equal citizenship, it prepared the ground for the openly racial anti-Jewish laws and the Holocaust in Hungary. Research has also been emerging on the so-called “numerus clausus exiles,” Jewish students who left Hungary to study at universities in Austria, Germany, Czechoslovakia, and Italy. Yet no study has explored women students’ specific experience or even established their approximate numbers. The talk will highlight the law’s previously neglected family and gender historical aspects, the factors that affected (mehr …)

Vortrag: Christina Wieder: Grete Sterns fotografische Demontagen der peronistischen Bildpropaganda, 12.03.2018, Wien

Mittwoch, Februar 28th, 2018

Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften | Kunstuniversität Linz in Wien (Web)

Zeit: 12. März 2018 um 18:00 Uhr c.t.
Ort: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Grete Stern wurde 1904 in Elberfeld in Deutschland geboren. Anfang der 1930er-Jahre gründete sie gemeinsam mit Ellen Auerbach das Fotostudio ringl + pit, dessen Devise es war, weibliche Handlungsmacht durch eine kritische Auseinandersetzung mit modernen Bildwelten neu zu definieren. In ihren kommerziellen wie auch avantgardistischen Werken verhandelten die Künstlerinnen auf ironische Weise und mit analytischer Schärfe traditionelle sowie moderne Rollenbilder und Vorstellungen von Weiblichkeit.

Die Zusammenarbeit zerbricht 1933, als beide Frauen aufgrund ihrer jüdischen Herkunft flüchten müssen. Während Auerbach sich für den Weg nach Palästina entscheidet, exiliert Stern über London nach Buenos Aires. Im argentinischen Exil trug sie maßgeblich zur Modernisierung der visuellen Künste bei und prägte durch Techniken der Fotomontage ein Bild der „neuen Frau“, das sich gegen jenes der peronistischen Bildproduktion auflehnte.

Durch Sterns innovative Ansätze der Fotomontage nahm sie schnell eine zentrale Rolle in (mehr …)

Präsentation: Faschismus, jetzt auch in Farbe – Teil 1: Nazis im Geschichtsfernsehen heute, 12.03.2018, Wien

Mittwoch, Februar 28th, 2018

Konzept: Drehli Robnik für PolitikProjektionen–>Viel*im*Film und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)

Ort: Mo., 12. März 2018, 19.00h
Zeit: Depot, Breite Gasse 13, 1070 Wien

Präsentationen von

  • Renée Winter – Historikerin und Kulturwissenschafterin, Inst. für Zeitgeschichte/Universität Wien. 2014 Publikation: Geschichtspolitiken und Fernsehen. Repräsentationen des Nationalsozialismus im frühen österreichischen TV (1955-1970).
  • Drehli Robnik – Theoretiker in Sachen Film und Politik, Gelegenheitskritiker, Edutainer; Autor von Büchern zu Stauffenberg (2009), Rancière (2010), Kontrollhorrorkino (2015) und Siegfried Kracauers DemoKRACy (in Arbeit).
  • Moderation: Monika Bernold – Dozentin für Medien- und Zeitgeschichte am Inst. für Zeitgeschichte/Universität Wien.

Ein Abend der Kritik, Analyse, Diagnose am Material zu aktuellem Geschichtsfernsehen im (Rück)Blick auf Nationalsozialismus. Was für Inszenierungen, Anredeweisen, IdeoLogiken dienen nach dem History-TV-Boom, zumal im ORF, zur Erschließung (mehr …)

CfP: Care – Migration – Gender. Ambivalente Verflechtungen aus transdisziplinärer Perspektive (Event, 01/2019, Berlin); DL: 16.04.2018

Dienstag, Februar 27th, 2018

Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der HU zu Berlin in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung

Zeit: 31.01.-01.02.2019
Ort: Senatssaal, Humboldt-Universität zu Berlin
Einreichfrist: 16.04.2018

Care ist ein gesellschaftliches Feld, in dem Gender und Migration eng miteinander verwoben sind. So entlasten transnationale Care-Arbeitende jene, denen als Frauen private Reproduktionsarbeiten zugewiesen werden. Sie füllen Personalengpässe in Pflegeberufen und ermöglichen häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen. Besonders auffällig ist dabei die Migration aus dem globalen Süden und den postsozialistischen Gesellschaften in den globalen Norden. Diese Migrationsbewegungen finden aber auch außerhalb des globalen Nordens statt.

Transnationale Migration von Care-Arbeitenden ist keine neue gesellschaftliche Erscheinung. Sie lässt sich in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Implikationen historisch weit zurückverfolgen. Zudem migrieren nicht nur (mehr …)

Vortrag: Johanna Gehmacher und Katharina Prager: Post-Biografie? Aktuelle Begrifflichkeiten, Bedeutungen und Praktiken des Biografischen, 01.03.2018, Wien

Dienstag, Februar 27th, 2018

Kolloquium des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien im SoSe 2018 (PDF)

Zeit: Do., 01. März 2018, 15.00 s.t.
Ort: Institut für Europäische Ethnologie, Hanuschgasse 3, 1010 Wien

Johanna Gehmacher (Universität Wien, Institut für Zeitgeschichte) und Katharina Prager (Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie) eröffnen mit ihrem Vortrag das Institutskolloquium im Sommersemester 2018, das das Thema „Biographieren“ verfolgt.

Weitere Vortragende sind u.a. Klara Löffler, Li Gerhalter, Bettina Dausien, Lukasz Nieradzik und Almut Leh (Programm als PDF)

CfP: Körper, Konzepte, Kanon, Konstruktionen: Sex und Gender im Neue-Musik-Diskurs von der Gegenwart bis zu den 1950er Jahren (Event, 07/2018, Hamburg); DL: 11.03.2018 [REMINDER]

Dienstag, Februar 27th, 2018

Vera Grund, Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Ort: Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Zeit: 6.-8. Juli 2018
Einreichfrist: 11. März 2018

Die 2016 veröffentlichte Studie des deutschen Kulturrats machte die längst sichtbare Ungleich-verteilung der Geschlechter im Kultur- und Medienbereich offiziell, die auch und insbesondere die Szene der Neuen Musik betrifft. Hier spielten Frauen über Jahrzehnte kaum – oder in erster Linie als ausübende Künstlerinnen und Performerinnen, nicht aber als Komponistinnen – eine nennenswerte Rolle. Durch die Studie angestoßen oder zufällig zeitgleich fanden seitdem verschiedene Initiativen statt, die den Sexismus in der Neuen Musik thematisierten; zu nennen ist hier vor allem die auf Anregung der Komponistin Ashley Fure auf den Darmstädter Ferienkursen 2016 gegründete Gruppe „Gender relations in Darmstadt“ (GRID), die noch im gleichen Jahr eine statistische Auswertung der (durchgehend geringen) weiblichen Beteiligung an den Darmstädter Ferienkursen seit 1946 vorlegte. Während der Donaueschinger Musiktage wurde die Diskussion 2017 u.a. in einer vom Südwestdeutschen Rundfunk ausgestrahlten Podiumsrunde fortgeführt.

Eine grundsätzliche und umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik, die … weiterlesen und Quelle (Web).

Filmvorführung und Publikumsgespräch mit Ula Stöckl: „9 Leben hat die Katze“ (BRD, 1968), 04.03.2018, Wien

Montag, Februar 26th, 2018

FrauenFilmTage (Web)

Zeit: 04.03.2018
Ort: Stadtkino im Künstlerhaus

„9 Leben hat die Katze“ von Ula Stöckl (BRD, 1968) gilt als „der erste feministische Film“ der Bundesrepublik (Christa Maerker). Weitere Infos zum Film (Web).

Die FrauenFilmTage finden heuer vom 1. bis 8. März 2018 im Stadtkino im Künstlerhaus statt, eröffnet wird im Filmcasino. Bereits seit 15 Jahren rückt das Festival das Filmschaffen von Frauen in den Vordergrund – vom humorvollen Spielfilm bis zur gesellschaftspolitischen Doku.

Im Rahmen des „Tributes“ wird 2018 Ula Stöckl geehrte, eine feministische Filmemacherin der ersten Stunde. Ein weiteres Highlight ist die Personale, die heuer der Casting-Direktorin Lisa Oláh gewidmet ist, sowie ausgewählte Filme einer neuen Szene junger lateinamerikanischer Filmemacherinnen. Alle 18 Filme, weitere GästInnen und Specials auf der Website.