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Workshop: Die biografische Methode in der Regionalgeschichte, 25.09.2009, Münster

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte Münster

Zeit: 25.09.2009
Ort: LWL-Integrationsamt Westfalen, Warendorfer Str. 21-23, Raum W324
Anmeldung bis: 10.09.2009

„Denn dieses scheint die Hauptaufgabe der Biographie zu sein, den Menschen in seinen Zeitverhältnissen darzustellen [...].“ So beschreibt Goethe das Genre Biografie im Vorwort zu seiner Autobiografie „Dichtung und Wahrheit“. Bezieht man diese Definition auf eine Person, die in ihrem historischen Kontext biografisch verortet werden soll, fällt auf, dass die Kategorie Raum nicht berücksichtigt ist, obwohl Geschichte bekanntlich in Zeit und Raum stattfindet. Kann eine historische Biografie in einem historischen Raum stattfinden? Wie wirkt der Raum auf eine Biografie? Derartige und andere sich anknüpfende Fragen will der Workshop diskutieren, wobei Nutzen und Erkenntnisgewinn der biografischen Methode für die Regionalgeschichte im Zentrum stehen sollen.

Nach Hans Erich Bödeker wird der gegenwärtige Stand der Auseinandersetzungen über die historische Biografik durch die Analyse der methodisch-theoretischen Grundlagen biografischer Forschung mitbestimmt. Und Christian Klein spricht davon, dass in den letzten Jahren vornehmlich der Theoriemangel auf dem biografischen Feld kritisiert werde, während zuvor die Biografie als nicht-theoriefähiges Genre abqualifiziert und jeder analytisch-systematische Zugang als Zeitverschwendung angesehen worden sei: „Die Ausblendung der Biographie aus dem Blickfeld der wissenschaftlichen Relevanz hat dazu geführt, dass es hierzulande kaum ein überzeugendes, ausdifferenziertes Theorie-Gerüst gibt.“ So sei durch die akademische Abwendung von der Biografie diese einem Wildwuchs und theorieun-beschlagenen Wilderern überlassen worden.

Dies sollte Historiker_innen Ansporn genug sein, sich mit theoretischen Überlegungen zur Biografie, dem Methodenarsenal der biografischen Forschung sowie verschiedenen biografischen Ansätzen kritisch auseinanderzusetzen.

Infos unter: www.lwl-regionalgeschichte.de/Tagungen/Aktuelle_Tagungen/

Anmeldungen werden bis zum 10. September erbeten. E-Mail: martin.droege#lwl.org

Programm

Freitag, den 25. September 2009

ab 9.30 Uhr
Anmeldung im Tagungsbüro

10.00 Uhr
Begrüßung und Moderation
Prof. Dr. Bernd Walter (Münster)

Einführung
Martin Dröge (Münster)

10.15 Uhr
Dr. Thomas Speckmann (Düsseldorf)
Die Welt als Wille und Vorstellung. Chancen und Probleme einer biografischen Geschichtsschreibung des „kleinen Mannes“

10.45 Uhr
Prof. Dr. Ewald Frie (Tübingen)
Schauplätze des Lebens

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Dr. Julia Paulus (Münster)
Biografie und Geschlecht

12.00 Uhr
Diskussionsrunde

13.00 Uhr
gemeinsames Mittagessen

14.15 Uhr
Prof. Dr. Alexander von Plato (Stade)
‚Oral History’ und Biografieforschung in der Regionalgeschichte

14.45 Uhr
Kaffeepause

15.00 Uhr
Prof. Dr. Volker Depkat (Regensburg)
Autobiografie und Generation

15.30 Uhr
Dr. Christine Müller-Botsch (Berlin)
Biografie und Institution

16.00 Uhr
Diskussionsrunde

gegen 17.00 Uhr
Ende des Workshops

Kontakt:
LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte
Martin Dröge
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel.: (0251) 591-5708
Fax: (0251) 591-3282

E-Mail: martin.droege@lwl.org

URL: http://www.lwl-regionalgeschichte.de/Tagungen/Aktuelle_Tagungen/

Zitat: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=11941

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