mac online slots for fun play ,

Vortrag: Toni Morant i Arino: Die Frauen des spanischen Faschismus und ihre transnationalen Netzwerke, 1936-1945, 19.10.2017, Wien [REMINDER]

Oktober 18th, 2017

Vortrag im Rahmen der Reihe „INTERAKTIONEN“; Johanna Gehmacher, Maria Mesner, Albert Müller und Bertrand Perz

Zeit: Do., 19. Oktober 2017, 12:00 Uhr
Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Als die Stunde des Faschismus 1933 auch in Spanien schlug und die Falange in einem Madrider Theater ge­gründet wurde, waren Frauen zunächst nur Zuseherinnen im Publikum. Sehr bald aber wurden sie zu aktiven, politisch überzeugten Akteurinnen der „Kampfzeit“ vor dem Spanischen Bürgerkrieg. Auf der Suche nach Vorbildern blickten die Spanierinnen mit Kriegsbeginn über natio­nale Grenzen hinaus auf Italien, zunehmend aber auf NS-Deutschland. In der Tradition der (bis dahin männlichen) Netzwerke des transnationalen Faschismus spielten insbesondere ihre Führe­rinnen wie Pilar Primo de Rivera eine Rolle, die gerade für Kriegszeiten und bei faschistisch organi­sierten Frauen eher ungewöhnlich erscheinen mag und bisher kaum systematisch erforscht wurde.

Der Vortrag befasst sich einführend mit der Vorgeschichte der spanischen Faschistinnen bis 1936. Danach werden anhand von Quellen aus Spanien, Deutschland und Italien grenzüber­schreitende Beziehungen, bilateralen Studienreisen und schließlich auch ihre aktive Mitwir­kung auf multilatera­ler Ebene skizziert, die 1942 mit der Gründung des „Europäischen Jugendver­bands“ in Wien den Höhepunkt erreichte.

Toni Morant hat eine Read the rest of this entry »

Vortrag: Tim Rütten: Dienstmägde im Diskursdickicht, 06.12.2017, Wien

Oktober 17th, 2017

Vortrag im Rahmen der Reihe „Geschichte am Mittwoch“ (PDF)

Ort: Universität Wien, Institut für Geschichte, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 45
Zeit: Mi., 06.12.2017, 18.30 s.t.-20.00 Uhr

  • Moderation: Gabriella Hauch

Sie wimmeln überall herum, haben ununterbrochen Sex, sie sind ungezogen und unnachgiebig. Sie klauen und sie lügen, sind hoffärtig und gotteslästerlich. Jahrhundertelang stand besonders der weibliche Teil des Gesindes im Brennpunkt diskursiver Öffentlichkeiten. Glaubt man zeitgenössischen männlichen Beobachtern, lag so einiges, wenn nicht gar alles, im Argen im Stand der Mägde. Der Vortrag möchte anhand einer intersektionalen Perspektive auf normatives Wissen beleuchten, welche Kategorisierungen auf Dienstmägde im deutschsprachigen Raum in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angewendet wurden, wie sich diese verknüpften und was für ein Wissen sie überhaupt schufen. Grundlegend hierfür ist das Postulat, dass die Erzeugung von Kollektivsubjekten die soziale Wirklichkeit (re-)produziert und beeinflusst. Quellengrundlage für die Ausführungen werden circa 60 bislang kaum gewürdigte monografische Schriften zum Themenkomplex „Dienstmagd“ zwischen 1700 und 1750 sein. Neben schwerpunktmäßig theologischen sowie einigen juridischen Schriften sollen besonders auch die trivialliterarischen Bearbeitungen gewürdigt werden.

Vortrag: Friederike Wapler: Die Frau ist frei geboren – Feministische Perspektiven in der Rechtsphilosophie, 24.10.2017, Wien

Oktober 17th, 2017

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Recht & Geschlecht an der Universität Wien; Elisabeth Holzleithner

Zeit: 24.10.2017, 18.30 Uhr
Ort: Dachgeschoss Juridicum, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien

Gleiche Freiheit für alle – dieses Ziel gehört zu den großen Versprechungen des Rechts, von denen die europäische und amerikanische Geschichte geprägt wurde. Jedoch wurde und wird kontrovers diskutiert, was es bedeutet, „gleich“ zu sein und aus welchen Gründen Menschen berechtigterweise „ungleich“ behandelt werden dürfen. Das Geschlecht ist ein anschauliches Beispiel für diese Diskussion – über viele Jahrhunderte galt die „Natur der Frau“ als Rechtfertigung, ihr wesentliche Rechte vorzuenthalten und ihren Aktionsradius auf die häusliche Sphäre zu beschränken. Der Vortrag zeichnet die ideengeschichtliche Entwicklung dieses Denkens bis in die heutige Zeit aus geschlechterkritischer Perspektive nach und wirft ein Licht auf die vielfältigen Ansätze feministischer Kritik, die sich bis heute in rechtspolitischen Debatten widerspiegeln.

Friederike Wapler ist Read the rest of this entry »

Traditionen – Tradierungen. 23. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit, 26.-28.10.2017, Stuttgart [REMINDER]

Oktober 17th, 2017

Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit: Monika Mommertz und Claudia Opitz-Belakhal, Universität Basel

Zeit: 26.-28.10.2017
Ort: Stuttgart
Anmeldung bis: 19.10.2017

Traditionen und Tradierungen stellten in praktisch allen Gesellschaften wesentliche Mechanismen der Reproduktion und Kontinuität dar. In gesellschaftlichen und kulturellen Institutionen der Frühen Neuzeit spielten Traditionen gerade auch mit Bezug auf Geschlecht als Autoritäten eine wesentliche Rolle – ebenso wurden sie jedoch auch kritisiert, in Frage gestellt und verändert.

Die Tagung wird den Blick auf informelle wie institutionalisierte Rezeptionen und Rekonstruktionen von Geschlechterordnungen und Geschlechterdifferenzen richten. Wie wurden durch Geschlechterdifferenzen und weitere Differenzkonstrukte neue Erfahrungen und Erkenntnisse herausgefordert, wie mit Hilfe von Tradierungen verknüpft und (re-)konzipiert? Über welche Vermittlungswege wurden vermeintlich feste Geschlechtergrenzen in Prozesse der Stabilierung oder Destabiliserung von Beziehungen, in Verhältnisse der gesellschaftlichen und kulturellen Über- oder Unterordnung eingeschrieben? Weiterlesen und Programm … (Web)

Vortrag: Ayse Durakbasa: Historical Insights into the Women’s Agenda in Turkey from a Feminist Perspective, 07.11.2017, Wien

Oktober 16th, 2017

Käthe Leichter Vorlesung der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

Ort: Kleiner Festsaal der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Zeit: Di., 7. November 2017, 18:30 Uhr

Programm

  • Begrüßung: Vizerektorin Regina Hitzenberger
  • Einleitende Worte: Christa Hämmerle
  • Käthe Leichter Vorlesung: Ayse Durakbasa: Historical Insights into the Women’s Agenda in Turkey from a Feminist Perspective
  • Kleiner Empfang

CfP: THE CAMPAIGN FOR WOMEN’S SUFFRAGE: NATIONAL AND INTERNATIONAL PERSPECTIVES (Event: 08/2018, Portsmouth); DL: 02.02.2018

Oktober 16th, 2017

Suffrage27th Annual Women’s History Network Conference, 2018

Venue: University of Portsmouth, UK
Time: Friday 31st August–Saturday 1st September 2018
Abstract Submissions: 2nd February 2018

This conference is being held to commemorate the centenary of the granting of the parliamentary vote in Britain to certain categories of women aged 30 and over on 6th February 1918. The organizers invite established scholars, postgraduate researchers, independent scholars, museum curators, local history groups and practitioners from a wide range of disciplines researching women’s suffrage in Britain or elsewhere in the world, to contribute to the conference.

Possible topics might include:

  • nineteenth and twentieth-century campaigns for women’s suffrage
  • biographies and autobiographical writing
  • leadership and women’s suffrage
  • political activism and political parties
  • tactics and methods of campaigners
  • race, class, age, sexuality and disability
  • Read the rest of this entry »

CfP: Women’s Suffrage and Political Activism. A conference to commemorate the Centenary of the 1918 Reform Act (02/2018, Cambridge); DL: 30.10.2017 [REMINDER]

Oktober 16th, 2017

7afa27be-a300-4294-af28-16705d53cb34Labour History Research Unit at Anglia Ruskin University, University of Cambridge University Library; Lucy Bland, Lucy Delap, Ben Griffin and Mary Joannou (Web)

Time: Saturday February 3rd 2018
Venue: Murray Edwards College, Cambridge
Abstract submission: 30th October

For many British and Irish suffragists the vote was essential to obtaining justice for working women, peace and wider social reform. Yet in practice, working relationships between suffragists, peace activists and socialists were often troubled. This conference explores the ideas, strategies and controversies relating to the women’s movement in the years leading up to the 1918 Reform Act and its aftermath.

The Convenors welcome contributions on individual suffragists and suffrage groups in Ireland, England, Scotland, and Wales. They invite abstracts on attitudes to women’s suffrage in the labour movement, women’s peace initiatives during the First World War, and initiatives in support of equal franchise and feminist reforms from 1918-28. Papers should demonstrate new research, and awareness of the complexity of the relationship between working-class women, suffragists, social reformers and the organised labour movement.

Confirmed Speakers include Sheila Rowbotham, Jill Liddington and Elizabeth Crawford. Read the rest of this entry »