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Conference: Gender & Humanitarianism. (Dis-)Empowering Women and Men in the Twentieth Century, 29.06.-01.07.2017, Mainz [REMINDER]

Juni 23rd, 2017

Esther Möller und Johannes Paulmann, Leibniz-Institut für Europäaische Geschichte Mainz (Web); Katharina Stornig, Justus-Liebig-Universität Gießen

Ort: Leibniz-Institut für Europäaische Geschichte Mainz
Zeit: 29.06.-01.07.2017

The conference discusses the relationship between gender and humanitarian discourses and practices in the twentieth century. In particular, it analyzes the ways in which constructions and ideologies of gender shaped and were shaped by humanitarian practices, interactions, ideas, bodies, and institutions on local, regional, national and/or global scales. By introducing the analytical category of gender into the historical study of humanitarianism, the conference discusses how (hierarchical) relations between men and women, social and cultural constructions of masculinity/femininity and gendered conceptions of human bodies worked out in the various types of humanitarian organizations (e.g. IOs, NGOs, networks, aid agencies, churches), campaigns, perceptions, works and subjectivities.

Focusing on the time between the First World War and the end of the Cold War, the conference concentrates on a period that not only witnessed a great expansion of humanitarian action worldwide but also saw fundamental changes in gender relations and the gradual emergence of gender-sensitive policies in humanitarian organizations in many Western and non-Western settings. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Ausstellung: Widerstand und Befreiung, bis 30.06.2017, Wien

Juni 22nd, 2017

e5b2093092Frauenhetz, Margarete Schütte-Lihotzky Raum (Web)

Laufzeit: 30.06.2017 (Öffnungszeiten)
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien

Die Ausstellung und das umfangreiche Begleitprogramm sind konzipiert als ein Beitrag, die sozial und politisch engagierte Architektin Margarete Schütte-Lihotzky und ihren Einsatz im antifaschistischen Widerstand bekannt zu machen und zu würdigen. Gleichzeitig wird damit die Ausstellungsserie zu „Margarete Schütte-Lihotzky – Ihre Spuren in Wien“ fortgesetzt.

Die aktuelle Ausstellung wird besonders dem Widerstand von Frauen in Österreich gewidmet. Die meisten Widerstandskämpferinnen haben ihren Mut mit Gefangenschaft und Tod bezahlt. Den Ausstellungsmacherinnen ist es ein Anliegen, nicht nur auf das Leid hinzuweisen, sondern die Kraft, den Erfindungsreichtum und die Solidarität zu zeigen, die es Margarete Schütte-Lihotzky und ihren Kampfgefährtinnen ermöglichten, selbst unter den härtesten Bedingungen zu überleben. Ihr Widerstand ging weiter. Weiterlesen … (Web)

Workshop: Gender – Religion – Nation. Perspectives from Russia, France and Germany, 28.-29.06.2017, Münster [REMINDER]

Juni 21st, 2017

Cluster of Excellence “Religion and Politics in Pre-Modern and Modern Cultures” of the University of Münster, Interconnecting platform “Religion, Politics and Gender Relations”

Zeit: 28.-29.06.2017
Ort: Münster

Verflechtungen und Schnittstellen (Intersektionen) zwischen ‚Nation‘ und ‚Geschlecht‘, ‚Nation‘ und ‚Religion‘ sowie ‚Religion‘ und ‚Geschlecht‘ charakterisieren aktuelle gesellschaftliche und politische Auseinandersetzungen in unterschiedlichen europäischen Kontexten (und darüber hinaus). Gegensätzliche politische und religiöse Überzeugungen treffen in diesen Prozessen konfliktiv aufeinander und spiegeln ein Ringen um kollektive Identitäten, um Zielvorstellungen von Gesellschaft und um das Zueinander von Politik und Religion. In drei Panels werden drei Länderkontexte mit den relevanten Intersektionen vergleichend in den Blick genommen. Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Frauen in den Revolutionen des 20. Jhds.: interkulturelle Reflexionen (Event, 03/2018, Berlin); DL: 30.06.2017 [REMINDER]

Juni 20th, 2017

Sozialwissenschaftlicher Studienkreis für Interkulturelle Perspektiven e.V. in Zusammenarbeit mit Rosa-Luxemburg-Stiftung, Käthe-Kollwitz-Museum und dem Osteuropa-Zentrum Berlin

Ort: Rotes Rathaus, Berlin
Zeit: 08.-09.03.2018
Bewerbungsschluss: 30.06.2017

Vor hundert Jahren, in der Endphase des Ersten Weltkrieges fanden im Russischen und Deutschen Reich die Revolutionen statt, die die Nachkriegsgeschichte Europas radikal veränderten. In den beiden Ländern führten Revolutionsbewegungen zum Sturz der Monarchie. In Russland etablierte sich nach der Oktoberrevolution 1917 die Macht der Sowjets. In Deutschland entstand eine parlamentarische Demokratie, die Weimarer Republik.

Das hundertjährige Jubiläum der Revolutionen gibt Anlass, die Revolutionsereignisse, die Ideen und Personen aus neuen Perspektiven zu betrachten, nämlich mit dem Blick auf differenzpolitische Kontraste in den Wahrnehmungen der damaligen Akteure. Das heißt: In den Mittelpunkt des Workshops soll zum einen der weibliche Blick auf die Revolution rücken.

Dabei geht es vor allem darum, das differentielle Frauenbild in den revolutionären Bewegungen sowie den weiblichen Blick auf Revolutionsteilnehmer und –ereignisse zu rekonstruieren. Außerdem ist zu fragen, wie kulturelle Verbundenheiten in nationalen, sozialen oder religiösen Codierungen den … weiterlesen und Quelle (Web)

Antrittsvorlesung: Melanie Unseld: Das Sirenen-Phänomen. Oder: Was wir hören, wenn wir über Musik sprechen, 29.06.2017, Wien

Juni 19th, 2017

https://www.mdw.ac.at/imi/veranstaltungenAntrittsvorlesung von Melanie Unseld als Universitätsprofessorin für Historische Musikwissenschaft (Web)

Zeit: 29. Juni 2017, 18.00 Uhr
Ort: mdw-Hauptgebäude, Joseph Haydn-Saal, 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1

Was tut Musikwissenschaft? Sie beforscht Musik und – spricht darüber. Doch wie wird Musik zur Sprache gebracht? Und was geschieht dabei mit der Musik? Wird sie plastischer – weil nun in Sprache „übersetzt“? Oder verschwindet sie in der Sprache? Homer kannte das Problem: Den Sirenen zuzuhören hieß, zwischen Erkenntnis und Verstummen zu entscheiden; sein Odysseus sprach nie davon, wie die Stimmen der Sirenen klingen. So lassen sich mit dem Sirenen-Phänomen grundsätzliche Fragen an das eigene Fach stellen: an eine Wissenschaft, die Musik zur Sprache bringt. Zugleich aber lassen sich auch in einigen Beispielen aus der Musikgeschichte Vorstellungen davon aufspüren, wie der Gesang der Sirenen geklungen haben mag. – Zuhören unbedingt erlaubt!

Anmeldung bis 22. Juni erbeten an: musikwissenschaft@mdw.ac.at

Präsentationen: Menschenrechtsligen 1898-2017. Demokratie und Menschenrechte als Staats- und Gesellschaftskonzept, 27.06.2017, Wien [REMINDER]

Juni 19th, 2017

1777ee5572Institut für Geschichte der Universität Wien und QWIEN; Wolfgang Schmale und Christopher Treiblmayr (PDF)

Zeit: 27.06.2017, 18.30 Uhr
Ort: Hörsaal 41, Hauptgebäude der Universität Wien, 1010 Wien

Präsentationen: NGOs ARCHIVALISCH!

  • Wolfgang Schmale: Einführung
  • Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher: QWIEN. Aufbau eines zivilgesellschaftlichen Archvis
  • Christopher Treiblmayr: Die Archive der Österreichischen Liga für Menschenrechte: Rettung, Rekonstruktion, Sicherung
  • Stilyan Tilyan Deyanov: Die Archive der französischen Liga für Menschenrechte – Paris-Moskau-Paris

Präsentation: Sammelband

  • Wolfgang Schmale, Christopher Treiblmayr und Stilyan Tilyan Deyanov: Human Rights Leagues in Europe (1898-2016) (Verlagsinfos, PDF)

Vortrag: Janine Maegraith: Vermögen der Unvermögenden? Strategien bei ungleichen Besitzverteilungen im südlichen Tirol des 16. Jhds, 21.06.2017, Wien

Juni 16th, 2017

Untitled-1Jour fixe des Instituts für die Erforschung der Frühen Neuzeit in Kooperation mit Geschichte am Mittwoch

Zeit: 21.06.2017, 18.30–20.00 Uhr
Ort: Institut für Geschichte, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 45

Die Analyse ungleicher Besitzverteilung und ihrer historischen Ursachen ist nach wie vor äußerst relevant. In einer Pilotuntersuchung über Witwenverträge im südlichen Tirol hat sich gezeigt, dass in Bezug auf Landbesitz ein großes Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern bestand, das seine Ursache in mehreren Aspekten hatte: Erbpraxis, Gütertrennung, Geschlecht, Vermögen und Verwandtschaft. Doch dieses Ungleichgewicht war nicht auf Frauen begrenzt; es betraf all jene, die keinen Anteil an den privilegierten Vermögenstransfers hatten.

Ausgehend vom Gerichtsbezirk Sonnenburg im Pustertal im südlichen Tirol werden zwei Perspektiven auf das Ungleichgewicht in der Besitzstruktur gerichtet: zum einen lebten im ländlichen Bereich, in dem Haus- und Landbesitz eine wichtige ökonomische Grundlage bedeutete, nicht nur Read the rest of this entry »