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Buchpräsentation: Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts, 04.05.2017, Wien [REMINDER]

April 26th, 2017

Cover via VerlagswebsiteInstitut für Geschichte der Universität Wien, Volkskundemuseum Wien, Sammlung Frauennachlässe und V & R

Zeit: Do., 4. Mai 2017, 18 Uhr c.t.
Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudong. 15-19, 1080 Wien

„Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts“, hg. von Ingrid Bauer und Christa Hämmerle (V & R Göttingen 2017) mit Beiträgen auch von Barbara Asen, Ines Rebhan-Glück, Brigitte Semanek und Nina Verheyen (Link)

Programm

  • Begrüßung: Matthias Beitl, Direktor des Volkskundemuseums; Claudia Theune-Vogt, Dekanin der Historisch-Kulturwiss. Fakultät der Univ. Wien und Claudia Feigl, Sammlungsbeauftragte der Univ. Wien

Zum Buch

  • Einführung durch die Herausgeberinnen Ingrid Bauer (Salzburg/Wien) und Christa Hämmerle (Wien)

Kommentare

  • Theresa Adamski, Historikerin, Institut für Geschichte der Univ. Wien und „fernetzt“. Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte
  • Meinrad Ziegler, Soziologe, Institut für Soziologie der Univ. Linz
  • Heidrun Zettelbauer, Historikerin, Institut für Geschichte der Univ. Graz

Lesung aus den Briefquellen

  • Chris Pichler, Schauspielerin (Wien/Berlin)

Umtrunk mit Wein und Brot

CfP: Autobiografik von Exil, Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung (Event: 11/2017, Wien); DL: 15.05.2017 [REMINDER]

April 26th, 2017

Theodor Kramer Gesellschaft und Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Ö. Akademie der Wissenschaften (Forschungsbereich Ö. Biographisches Lexikon) im Rahmen des Projekts „Haus der Geschichte Österreich“; Konstantin Kaiser, Karl Müller, Irene Nawrocka, Peter Roessler

Zeit: 23.–25.11.2017
Ort: Ö. Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ), Wien
Einreichfrist: 15.05.2017, CfP als PDF

Für die Erforschung des österreichischen Exils, von Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung sowie für das Verständnis der Lage und des (Über-)Lebens von Verfolgten aus Österreich ist die in vielfältiger Form überlieferte autobiographische Erinnerungsliteratur von herausragender Bedeutung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft, eines Staates, Europas. Der zentrale Stellenwert der Autobiographik liegt nicht nur in der Möglichkeit, die Vorgeschichte unserer Gegenwart, sondern auch die Lebenssituationen und die Beweggründe von Menschen, die heute auf der Flucht sind, zu verstehen – in Analogie und Differenz zu den Erfahrungen jener, die den Terror des NS-Regimes durchleben mussten. Weiterlesen … PDF

Buchpräsentation: Burcu Dogramaci und Günther Sandner: „Rosa und Anna Schapire. Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte und Feminismus um 1900“, 09.05.217, Wien

April 25th, 2017

rosa_und_anna_schapire_coverKooperation vom Institut Wiener Kreis, dem Forschungsschwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte der Universität Wien und dem IFK (Web)

Zeit: 9. Mai 2017, 18.00 c.t.
Ort: IFK, Reichsratsstraße 17, DG, 1010 Wien

Die aus einer jüdischen Familie in Brody (Galizien) stammenden Schwestern Rosa (1874-1954) und Anna Schapire (1877-1911) sind heute nur mehr wenig bekannt. Während Rosa Schapire als Kunsthistorikerin und Förderin expressionistischer Kunst in Erinnerung blieb, taucht die enorm vielseitige Übersetzerin, Lyrikerin, Prosaautorin und politische Publizistin Anna Schapire zumeist nur im Zusammenhang mit der Biografie Otto Neuraths auf, dessen Frau sie bis zu ihrem frühen Tod gewesen ist. D

och Rosa und Anna Schapire waren auch politisch engagierte Feministinnen, deren Leben und deren Texte erst wiederentdeckt werden müssen. Während Anna Schapire bereits 1911 verstarb, lebte Rosa Schapire noch bis in die 1950er. Weiterlesen … (Web)

Vortrag: Lucy Chebout: Gleichheit, Dominanz und eine Straßenkreuzung, 02.05.2017, Wien

April 25th, 2017

d63a8ddad9Vortrag im Rahmen der 17. Ringvorlesung Gender Studies an der Universität Wienim Sommersemester 2017 (Web)

Zeit: 02.05.2017, 18.30 Uhr
Ort: Hörsaal B, Campus der Universität Wien, Hof 2.10, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

Die Vorträge der zweisemestrigen Vorlesungsreihe widmen sich Disziplinen übergreifend ausgewählten Aspekten von Gleichheit aus intersektionaler Perspektive. Thematisiert werden zum Beispiel das feministische Gleichheitsdilemma, das Problem von Gruppenkategorien im Antidiskriminierungsrecht oder die Forderung nach Verwirklichung gleicher Lebenschancen in sozialen und politischen Gemeinschaften. Dekonstruktivistische Kritiken am liberalen Ideal der Gleichheit aus postkolonialer Perspektive bekommen hier ebenso Raum wie Analysen von Gleichstellungspolitiken im gegenwärtigen Krisendiskurs oder die immer wieder neu zu stellende Frage nach den Bedingungen einer gleichberechtigten Anerkennung von Verschiedenheit. Weitere Infos zum Vortrag (Web)

Semesterprogramm Read the rest of this entry »

CfP: Traditionen – Tradierungen (Event: 10/2017, Hohenheim); DL: 15.05.2017 [REMINDER]

April 25th, 2017

23. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit; Claudia Opitz-Belakhal und Monika Mommertz, Universität Basel (Web)

Zeit: 26.-28. Oktober 2017
Ort: Hohenheim
Einreichfrist: 15. Mai 2017

Die Tagung wird den Blick auf informelle wie institutionalisierte Rezeptionen und Rekonstruktionen von Geschlechterordnungen und Geschlechterdifferenzen richten, auf Vermittlungen autoritativer Texte, auf über lange Zeiträume gepflegte Rituale und auf Denkmuster mit langer Dauer.

Traditionen und Tradierungen stellen in praktisch allen Gesellschaften wesentliche Mechanismen der Reproduktion und Kontinuität dar. In ihrem Zentrum stehen häufig Konstrukte der Geschlechterdifferenz, die zwar auf historischen Vermittlungsprozessen beruhen, aber dennoch oft als dauerhaft – also nicht durch menschliche Überlieferung gesetzt – gedacht bzw. verteidigt oder auch bestritten werden. So auch in der Frühen Neuzeit. In Familienüberlieferung und dynastischen Traditionsschöpfungen ebenso wie im Hinblick auf Religion, Gemeindeleben und religiöse Praktiken spielten Traditionen – gerade auch mit Bezug auf Geschlecht – als (mehr oder weniger unhinterfragbare) Autoritäten eine wesentliche Rolle; man denke etwa an die Schöpfungsgeschichte bzw. den Sündenfall als Begründung der weltlichen und der Geschlechterordnungen und -hierarchien. Weiterlesen … (Web)

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 103: Kriegsgefangenenkarten von Georg M. an seine Verlobte in Wien, 24. April und 9. Mai 1917, Astrachan an der Wolga

April 24th, 2017

1917 04 24In der Kriegsgefangenenpost von Georg M. (geb. 1884) aus Astrachan an Julia G. (geb. 1881) in Wien wird immer wieder das schlechte Funktionieren der Postverbindung angesprochen. Ein wiederkehrendes Thema sind auch Geldsendungen. Anhand der Karte vom 24. April 1917, auf der der Friseur seine 36jährige Verlobte nach den Grund fragt, wieso sie – für ihn überraschend ihre Anstellung bei der „Reichsanstalt“ aufgegeben habe, wird auch die Beschränkung der schriftlichen Austauschmöglichkeiten deutlich. Die Karten und einzelnen Briefe von Georg M. sind durchgängig nummeriert, im Frühling 1917 mit den Ziffern „60“ und „61“. Erhalten sind insgesamt aber nur 18 Schreiben. Ob die fehlenden Schreiben auf dem Postweg verloren gegangen sind oder nicht aufbewahrt wurden, lässt sich nachträglich nicht klären. Wie es bei Kriegspost häufig vorkam, bezogen sich die Schreiber/innen auch hier immer wieder auf die Nummern, die sie erhalten hatten. Die von Juli G. verfasste Seite ist insgesamt nicht mehr vorhanden.

Astrachan, 24. April 917. 60
Mein liebes Julei!
Vor allen meine besten Wünsche zu Deinem bevorstehenden Namensfeste. Ich glaube wenn an diesem Tage meine und Deine Wünsche in Erfüllung gingen, wäre es schon recht. Gleichzeitig meinen besten Dank für Deine lieben Karten 50 vom 14. I. und 58 vom 22. II. die ich mit 2 Karten von R. Karl am 22. IV. erhielt. Bin erstaunt gewesen das Du von Reichsanst. weg bist und warum schreibst Du nicht warum? Geld und Paket bis heute noch nicht erhalten. Gleichzeitig mit dieser Karte geht ein Brief an P. Karl ab. Hast Du meinen Brief schon erhalten? Von Mutter habe ich eine Karte erhalten, die ich sofort beantwortete. Bin gesund und hoffe gerne dasselbe von Dir, Mutter und all unsern Lieben. –
Herzliche Grüsse an Mutter, alle Verwandten und Bekannten.
Innigste Küsse sendet Dir
Dein Schurlei

Astrachan, 9. V. 17. 61
Mein liebes Julei!
Besten Dank für die am 7. V. erhaltene Geldsendung, als auch für Karte 55 vom 1. II. die am 10. V. ankam. Ich erhielt Read the rest of this entry »

Frauenarchivetag: Frauen-Bunt im Unigrau. Workshop 2, 11.05.2016, Wien [REMINDER]

April 24th, 2017

f_lesesaal1_h140STICHWORT. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung (Web)

Zeit: Do., 11. Mai 2017 (Frauenarchivetag), 10.00-16.00 Uhr
Ort: Stichwort, Gusshausstraße 20, 1040 Wien
Anmeldung bis 24. April 2017

Wie war es, als Gender Studies noch nicht zum Studienprogramm gehörten und Studentinnen die feministische Sicht auf die Wissenschaft, mal schleichend, mal lautstark erstritten? Warum schufen sich Unifrauen autonome Räume und wann besetzten sie Uniräume? Welche Spuren hinterließ das feministische Handeln der achtziger und neunziger Jahre an der heutigen Uni Wien? — „Frauen-Bunt im Unigrau“, so hieß übrigens die Dokumentation des ersten interdisziplinären Frauenforschungsseminars in Innsbruck 1986/87.

Am Beispiel frauen- und lesbenpolitischer Aktionen, Agitationen und Politiken seit den 1970ern lernen wir die verschiedenen Möglichkeiten, mit einem Archiv zu arbeiten, kennen: Die STICHWORT-Mitarbeiterinnen geben Einblick in die Bestandsbildung im STICHWORT und zeigen, was uns Archivquellen zur Neuen Frauenbewegung erzählen, wie und wofür wir sie einsetzen können und worauf wir achten müssen, um zwischen den Zeilen der Frauenbewegungsdokumente zu lesen, damit wir uns vom scheinbar Offensichtlichen nicht täuschen lassen.

Der Workshop kombiniert Read the rest of this entry »