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CfP: Nationalsozialismus und Emotionen. Emotionshistorische Konzepte und Methoden in der NS-Forschung (Event, 11/2017, Hagen); DL: 15.02.2017

Dezember 6th, 2016

FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Geschichte der Europäischen Moderne, Alexandra Przyrembel

Ort: Hagen
Zeit: 09.-10.11.2017
Bewerbungsschluss: 15.02.2017

Unter den unzähligen wissenschaftlichen Publikationen über den NS gibt es bisher nur wenige, die sich ihrem Forschungsgegenstand dezidiert aus emotionshistorischer Perspektive nähern. Eine umfassende Analyse, inwiefern Emotionen beispielsweise die Zustimmungsbereitschaft zum Regime und seinen Verbrechen begünstigten oder das Handeln der Täter beeinflusst haben, liegt bislang nicht vor. Obwohl sich in der Historiographie des NS immer wieder Anknüpfungspunkte zu emotionshistorischen Fragestellungen geboten haben, stellen Emotionen bis zum heutigen Tag ein Desiderat der Forschung dar.
Die Gründe dafür, dass Emotionen im Gegensatz zu anderen Bereichen der Geschichtswissenschaft nicht als eigenständige analytische Kategorie herangezogen werden, sind vielfältig. Trotz der augenfälligen Präsenz emotionaler Erfahrungen in autobiographischen Berichten bleibt die NS-Forschung zurückhaltend gegenüber den vielfältigen Konzepten und Methoden, in deren Mittelpunkt Worte, Regeln oder Praktiken des Fühlens stehen. Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Heroism as a Global Phenomenon in Popular Culture (Event: 09/2017, Freiburg); DL: 31.12.2016 [REMINDER]

Dezember 6th, 2016

1-super-girlCollaborative Research Centre 948: Heroes—Heroizations—Heroisms / Sonderforschungsbereich 948: Helden—Heroisierungen—Heroismen; Michael Butter (Tübingen), Nicole Falkenhayner, Wolfgang Hochbruck, Barbara Korte (Freiburg) and Simon Wendt (Frankfurt)

Ort: Freiburg
Datum: 28.-30.09.2017
Bewerbungsschluss: 31.12.2016

In an age of globalization and transnationalism, heroes transcend their cultural spheres of origin and are re-rooted, adapted and translated in new local contexts across the world. The organizers understand (male and female) heroes as a phenomenon of exceptionality that has a positive significance in relation to the values, ideals and norms of the communities in which these figures are admired, followed, functionalized but also debated.

In this process of “glocalization,” popular culture, with its world-wide markets and media, is a driving force. Such different media as films, comics, graphic novels, computer games, or internet blogs construct and disseminate narratives about heroes and heroisms across the globe and are consumed in the Global North as well as the Global South. At the same time, there are centres of dissemination – including Hollywood, Bollywood, or Hongkong – that continue to dominate processes of production and dissemination of hero narratives. Read more and source … (Web)

Buchpräsentation: Schere Topf Papier. Objekte zur Migrationsgeschichte, 15.12.2016, Wien

Dezember 5th, 2016

Untitled-1Projekt „Migration sammeln“

Zeit: Do., 15.12.2016, 18.30-21.00 Uhr
Ort: Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten (Link)

Das Projekt „Migration sammeln“ hatte das Ziel, die bestehenden Sammlungen des WienMuseums um museumsrelevante Objekte und Bilder zur Geschichte der Arbeitsmigration aus Jugoslawien und der Türkei zu erweitern. Finanziert wurde es von der „Magistratsabteilung 17 – Integration und Diversität“ mit einer Laufzeit von 18 Monaten in den Jahren 2015/16.

Das Projektteam Arif Akkiliç, Vida Bakondy (Leitung), Ljubomir Bratic und Regina Wonisch präsentieren die Ergebnisse nun in Form eines Buchs. Stadträtin Sandra Frauenberger wir bei der Veranstaltung anwesend sein.

Programm

  • Zeitzeug/innengespräch mit Ali Gedik, Slobodanka Kudlacek Ritopecki, Adnan Martin und Niko Mijatovic
  • Musikalischer Beitrag: Hakan Gürses
  • Moderation: Ani Gülgün-Mayr (ORF 3)

CfP: Men and Migration in Europe and beyond (Publication: NORMA); DL: 20.12.2016 [REMINDER]

Dezember 5th, 2016

NORMA: International Journal for Masculinity Studies (Web); Guest Editors: Katarzyna Wojnicka (Univ. of Gothenburg, Sweden) and Paula Pustulka (SWPS Univ., Warsaw, Poland)

Proposals by: 20.12.2016

The Guest Editors warmly welcome scholarly contributions from researchers working on the issues pertaining to the international migration and mobilities, critical men and and masculinities studies. This special issue aims at collecting and broadening the scholarly knowledge on the issues concentrated on the presence of male migrants in the receiving societies.

Although gender perspectives have guided migration research for several decades, the use of a ‘gender’ lens appears to primarily result in the investigations focused on women. A compensatory trend of recognizing the processes of feminization and family reunification migration patterns has simultaneously led to an omission of the mobile men and masculinities in the recent scholarly investigations (Charsley and Wray 2015). This situation has changed slightly since the beginning of the 21st century, when a handful of researchers started conducting analyses of the specificity of the migrant men’s experiences and their positioning in the sending and receiving country societies. Nevertheless, to this day on the coverage predominantly tackles a small number of issues, such as the role of migrant men in the labour market or the negative consequences of mobility for men. Criminality and sexism were particularly pinpointed … read more (Web).

Ausstellung: Letzte Orte vor der Deportation: Erste Kuratorinnen-Führung: 10.12.2016, Wien

Dezember 3rd, 2016

letzte-orte_newsÖsterreichische Akademie der Wissenschaften (Web)

Ort: Krypta des Heldendenkmals
Laufzeit: bis 30.6.2017
Erste Kuratorinnen-Führung: 10.12.2016, 11.00 Uhr

Der Weg in die Vernichtung begann mitten in der Stadt. Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16 – diese Adressen in der Wiener Leopoldstadt sind im kollektiven Gedächtnis Österreichs kaum präsent. In der Topographie der Shoah sind es jedoch zentrale Orte. Hier haben sich in der Zeit des nationalsozialistischen Terrors vier Sammellager befunden, in denen Jüdinnen und Juden vor der Deportation interniert und in Gruppen von je 1.000 Personen in Lastwägen zum Aspangbahnhof überstellt wurden.

Von dort brachten insgesamt 45 Deportationszüge diese Menschen zwischen Februar 1941 und Oktober 1942 in Ghettos und Vernichtungslager. Der Großteil der mehr als 66.000 österreichischen Opfer der Shoah wurde somit von den vier Wiener Sammellagern aus in die Vernichtung geschickt. Weiterlesen … (Web)

Ausstellung: Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, bis 18.12.2016, Steyr [REMINDER]

Dezember 3rd, 2016

Ankunft_im_Durchgangslager_webDas Museum Arbeitswelt (Web)

Laufzeit: bis 18. Dezember 2016
Ort: Steyr

Etwa 20.000.000 Menschen aus ganz Europa mussten während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit im Deutschen Reich oder in den besetzten Gebieten leisten. Überall wurden Frauen, Männer und Kinder eingesetzt – in Rüstungsbetrieben wie der Steyr-Daimler-Puch AG ebenso wie auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Handwerk oder in Privathaushalten. Jede/r ist ihnen begegnet – ob als Wehrmachtsoldat in den besetzten Gebieten oder als Bäuerin im Ennstal.

Die Wander-Ausstellung erzählt die Geschichte dieser systematischen Ausbeutung während des NS und ihrer Folgen nach 1945. Mit historischen Exponaten und zeitgenössischen Fotografien beleuchtet sie das rassistisch definierte Verhältnis zwischen der „Volksgemeinschaft“ und den Zwangsarbeiter/innen – mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten. Zahlreiche Dokumente und Fotografien werden für die Ausstellung in Österreich erstmals öffentlich gezeigt. Weiterlesen … (Website)

Gespräch: Christa Hämmerle, Li Gerhalter und Herbert Justnik: Frauennachlässe aus dem Nationalsozialismus, 12.01.2017, Wien

Dezember 2nd, 2016

RAD_SFN_NL_48 C Sammlung FrauennachlaesseGespräch im Rahmen Ausstellung „Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“,  Volkskundemuseum Wien (Web)

Zeit: Do., 12.01.2017, 18.30 Uhr
Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Was erzählen persönliche Schriftstücke und anderen Materialien aus privaten Zusammenhängen? Was können historische biographische Quellenmaterialien aus dem Alltag von Frauen erzählen? Zum spezifischen Thema Frauen im Nationalsozialismus besteht noch großer Forschungsbedarf. Wie kann man sich den Herausforderungen im Umgang mit Artefakten von und zu Frauen im Nationalsozialismus annähern? Welche Möglichkeiten hat die Forschung bis jetzt schon gefunden? Was für Materialien kommen ins Archiv und wie wird dort damit umgegangen? Diesen und weiteren Fragen wird in dem Gespräch nachgegangen.

  • Christa Hämmerle ist a.o. Univ. Prof. für Neuere Geschichte sowie Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien und Leiterin der Sammlung Frauennachlässe.
  • Li Gerhalter ist Historikerin und Betreuerin der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien.

Zur Ausstellung: Read the rest of this entry »