REMINDER: CfP: The European Salon: Nineteenth-Century Salonmusik (Event: 10/2015 , Maynooth/IRL); DL: 06.02.2015

Januar 23rd, 2015

Music Department, National University of Ireland, Maynooth

Zeit: 02.–04.10.2015
Ort: National University of Ireland, Maynooth
Einreichfrist: 06.02.2015

  • Impulsreferate: Prof. Dr. Susan Youens, Prof. Dr. Glenn Stanley und Prof. Dr. Harald Krebs

Als sozio-kulturelle Institutionen hatten Salons einen bemerkenswerten Einfluss auf das politische, künstlerische und wissenschaftliche Geschehen des 19. Jhds. Die für den Salon typische Geselligkeit bot Künstler_innen unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft die einmalige Gelegenheit, ihr Wissen und ihre artistischen Fähigkeiten in einer an Kunst interessierten Halböffentlichkeit zu präsentieren. Dieser gewöhnlich von einer Salongesellschaft unternommene Versuch einer Überwindung sozialer, religiöser und bildungsbedingter Grenzen gilt als ein einmaliges Phänomen im sozio-kulturellen Diskurs des 19. Jhds. Waren die Absichten der einzelnen Salonzusammenkünfte grundverschieden, so hatten alle Salons eines gemeinsam, nämlich die Allgegenwart von Musik. Weiterlesen … (PDF)

Filmpräsentation: „Wiegenlied in den Tod. Himmlers Babylager im Dresdner Norden”, 29.01.2015, Berlin

Januar 22nd, 2015

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (Web)

Veranstaltungsort: Britzer Str. 5, 12439 Berlin, Baracke 1
Datum: 29.01.2015

  • Thematische Einführung: Annika Dube-Wnek
  • Moderation: Uta Fröhlich

Im Dresdner Stadtarchiv lagern hunderte mysteriöse Sterbeurkunden: “angeborene Lebensschwäche”, “Furunkulose”, “Darmkatarrh”. Neben den harmlosen Krankheiten als Todesursache verstört das Alter der Verstorbenen. Die meisten wurden nur wenige Tage oder Wochen alt. Die Rede ist von 296 Kindern, die von 1943 bis 1945 im Lager Kiesgrube umkamen. Ihre Mütter waren Zwangsarbeiterinnen aus Russland, der Ukraine oder Polen. Von den Nazis als minderwertige Arbeitssklaven und ihre Kinder als störender Ballast betrachtet, mussten die Frauen ihre Säuglinge zumeist nach wenigen Tagen im Lager zurücklassen. Die Neugeborenen hatten keine Chance, man überließ sie mehr oder weniger sich selbst, zu essen bekamen sie kaum etwas. Der Name „Ausländerkinder-Pflegestätte”, den die Nazis für diese Art Lager erfanden, klingt deshalb mehr als zynisch. In Wahrheit waren es Tötungsanstalten. 400 gab es davon in Deutschland. Insgesamt starben dort zwischen hundert- und zweihunderttausend Kinder. Das Lager in Dresden war eines der größeren. Weiterlesen … (PDF)

REMINDER: Tagung: Hexerei und Öffentlichkeit, 19.-21.02.2015, Stuttgart-Hohenheim

Januar 22nd, 2015

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung (Web)

Ort: Stuttgart-Hohenheim
Zeit: 19.-21.02.2015
Anmeldung bis: 25.01.2015

Die Arbeitstagung stellt die Vermittlung von Hexerei-Imaginationen an unterschiedliche (Teil-)Öffentlichkeiten und Rezipientenkreise von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart in den Mittelpunkt. Thematisiert werden sowohl die dramatische Visualisierung im Theater (Jesuiten, Shakespeare) als auch die disziplinierend-pädagogische Inszenierung von Strafen und Hinrichtungen im öffentlich zelebrierten „Theater des Schreckens“ (Richard van Dülmen).

Anhand von zeitgenössischen, modernen Adaptionen des Hexerei-Motivs (zum Beispiel in der Verarbeitung von Flugschriften oder im Film) soll öffentlich verhandelten Umdeutungsprozessen nachgespürt werden, bei denen es jenseits (oder mithilfe?) des Schreckens sogar zu einer spielerisch-phantasievollen Deutung von Hexereivorstellungen kommen kann. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Ausstellung: FESTE.KÄMPFE. 100 Jahre Frauentag (Wien und Hittisau 2011) – online!

Januar 21st, 2015

C Ofra WebsiteJohanna Dohnal Archiv und Bruno Kreisky Archiv (Web)

Der Internationale Frauentag ist seit Beginn des 20. Jhds. der wichtigste Feiertag der Frauenbewegung. Sein Ursprung ist umstritten, jedenfalls wurde er 1911 in Österreich wie auch in einigen anderen Ländern zum ersten Mal als internationaler Fest- und Demonstrationstag begangen. Seither wird er mit der Unterbrechung der faschistischen Diktaturen kontinuierlich abgehalten. Zum 100-jährigen Jubiläum des Internationalen Frauentags hat ein Projektteam des Johanna Dohnal Archivs / Stiftung Bruno Kreisky Archiv dessen Geschichte rekonstruiert und sie so zu einem Teil des kollektiven Gedächtnisses der österreichischen Republik gemacht, das an emanzipatorischen Feiertagen ohnehin arm ist.

Unter dem Titel “FESTE.KÄMPFE. 100 Jahre Frauentag” wurde im März 2011 eine Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien und danach im Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg gezeigt. Diese Ausstellung ist inzwischen als Teil der Site von OFRA – olnine Archiv Frauenpolitik (Web) online zu sehen. Weiterlesen auf der Website …

Symposium: Akademischer Feminismus. Produktion und Transfer von Genderwissen, 05.06.02.2015, Freiburg im Breisgau

Januar 21st, 2015

AG Gender der Univ. Freiburg, Zentrum für Anthropologie und Gender Studies Freiburg, Zentrum Gender Studies Basel, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Stabstelle Gleichstellung der Päd. Hochschule Freiburg, fz-feministisches zentrum freiburg e.V., Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, Gleichstellungsbeauftragte der Univ. Freiburg

Ort: Freiburg im Breisgau
Datum: 05.-06.02.2015

Wie gestaltet sich der Austausch zwischen feministischen Wissenschaftler_innen, Akteur_innen der Gleichstellungsarbeit und queer-/feministischen Aktivist_innen? Welches Wissen über Geschlecht wird in diesen Kontexten produziert? Das Symposium nimmt Produktions- und Transferprozesse feministischen Wissens im Spannungsverhältnis von Geschlechterforschung und Geschlechterpolitiken in den Blick.

Keynotes

  • Claire Potter, The New School for Public Engagement, NY, USA: Andrea Dworkin’s Queer Friendships
  • Clare Hemmings, The London School for Economics and Political Sciences, UK: Why Stories (Still) Matter: Institutionalising Feminism In and Out of the Academy
  • … weiterlesen und Quelle (Web)

Ausstellungseröffnung: Was bleibt. Fragmente einer fortwährenden Vergangenheit, 12.02.2015, Wien

Januar 20th, 2015

Sonderausstellung im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)

Zeit: 12. Februar 2015, 19.00 Uhr
Ort: DÖW, Wipplingerstraße 6-8, 1010 Wien

Programm

  • Begrüßung: Gerhard Baumgartner, Wissenschaftlicher Leiter des DÖW
  • Karl Ferdinand Kratzl interpretiert Texte der Künstlerin Marika Schmiedt

Vor 1938 lebten rund 11.000 bis 12.000 Roma und Sinti in Österreich. Ihre Verfolgung begann unmittelbar nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Bis 1945 wurden annähernd 90 Prozent der österreichischen Roma und Sinti, 9.500 Männer, Frauen und Kinder, in den Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet. Weiterlesen … (Web)

REMINDER CfP: Gender and Sexuality in the Global Sixties (Publication and Event, 11/2015, Maryland/US); DL: 01.02.2015

Januar 20th, 2015

Social Science History Association (SSHA) (Web) Conference and Publication (edited book)

Time: November 12-15, 2015
Venue: Hyatt Regency Baltimore, Maryland
Proposals due: 01.02.2015

The 1960s are often remembered as an era of progressive global liberation when a myriad of social movements gained momentum, when armed revolutionaries toppled governments, and when young people braved fierce opposition in their attempts to push the world towards freedom and equality. We want to draw back this nostalgic curtain to re-examine this crucial decade. Who were the global social actors of the long 1960s? How did they re-imagine society and what actions did they take to either provoke—or resist—change? What were some of the (unexpected) alliances among individuals and groups that emerged in the process? What kinds of conflicts existed, arose, were resolved, or persisted? And how can we trace key points of reference between individuals and groups as they challenged (or upheld) political structures, gender systems, and models of sexual desire? Read more and source … (Web)