Vortrag: Reinhild Kreis: Nicht nur „mit Liebe gemacht“. Praktiken des Selbermachens und gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen im 20. Jhd., 11.03.2015, Wien

März 2nd, 2015

wisokolloquium. Reihe des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Programm für das SoSe 2015 (als PDF)

Zeit: Mittwoch, 11.03.2015, 9.00-10.00 Uhr
Ort: Seminarraum WISO, Universitätsring 1, Stiege 6

Warum machen Menschen im Konsumzeitalter etwas selbst, statt es zu kaufen? Was wird selbstgemacht, und wie? Praktiken des Selbermachens und die damit verbundenen Konsumentscheidungen drücken Präferenzen im Umgang mit Zeit, Geld und materiellen Ressourcen aus. Sie sind Ausdruck von Wertehaltungen und sozialen Ordnungsvorstellungen, mit denen Rollenerwartungen an Individuen und gesellschaftliche Gruppen verbunden sind. Der Blick auf das Selbermachen eröffnet daher neue Perspektiven auf die Entstehung und Entwicklung der Konsum- und Freizeitgesellschaft des 20. Jhds.

Kommentar: Oliver Kühschelm

REMINDER: CfP: Gender in a Globalizing World (ESSHC Women and Gender Network, 04/2016, Valencia); DL: 01.05.2015

März 2nd, 2015

ESSHC European Social Science History Conference (Web); Women and Gender Network, Marianna Muravyeva (Helsinki), Bettina Brandt (Bielefeld) and Elisabeth Elgan (Södertörn) (Web)

Venue: University of Valencia
Time: 30.-02.04.2016
Proposals not later than: 01.05.2015

The Women and Gender Network of ESSHC would like to invite proposals for panel sessions and individual papers for the next meeting in Valencia along the following bigger themes, but not necessarily limited to them:

  • What does it mean to research gender in a global world?
  • Comparative Gender and Women’s histories;
  • Gender identities, diverse cultures and politics of belonging in a long-term perspective;
  • Gendered bodies and physical spaces in historical settings. Read more and source … (Web)

Ausstellung: Wir spielen Krieg. Kindheit vor 100 Jahren, Schlosshof, Laufzeit bis 15. März 2015

März 1st, 2015

coverbild_postkarte_teaserSonderausstellung in Schloss Hof, Niederösterreich (Web)

Laufzeit bis 15. März 2015

Die Ausstellung zeigt das Leben der Kinder und Jugendlichen am Anfang des 20. Jhds – Familienleben, Schule und Erziehung, Freizeit – und macht deutlich, wie sich die Kindheit zu Beginn des Krieges veränderte. Die Väter gingen an die Front, die Mütter mussten arbeiten, um die Familie zu ernähren. Kinder übernahmen häufig Aufgaben der Erwachsenen und versuchten, im Alltag zu helfen. Sie sammelten Spenden, halfen bei der Kranken- und Verwundetenpflege und packten kleine Päckchen, die als „Liebesgaben“ an die Frontsoldaten geschickt wurden.

Der Krieg erhielt Einzug in Kinder- und Schulbücher, die Schule und Schulfächer wurden an die Kriegssituation angepasst. Auch wenn es Kriegsspielzeug, Zinnsoldaten und Kinderuniformen früher schon gab, erlangten sie im Krieg eine andere Bedeutung. Die Spielzeugindustrie griff das Thema auf und stellte neue Spiele her, die auch eine propagandistische Wirkung hatten. Freund- und Feindbilder wurden klar definiert und der Krieg sollte den Kindern in spielerischer Weise vermittelt werden. Weiterlesen … (Web)

Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie. Virtuelle Ausstellung zur Geschichte des Krieges von 1914-1918 in Österreich – online!

Februar 28th, 2015

Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie (Link zur Ausstellung)

Das neue Projekt des mehrfach ausgezeichneten Portals „Die Welt der Habsburger“, das in Kooperation mit zahlreichen Institutionen erstellt wurde, ging am 24. Juni 2014 online. Für die umfangreiche Web-Ausstellung haben ein 7-köpfiges Team und eine Reihe von GastautorInnen unter der wissenschaftlichen Leitung von Franz X. Eder über 1.000 Abbildungen sowie Ton- und Filmquellen gesammelt.

Dabei ist Quellenmaterial aus unterschiedlichen Archiven sowie auch eine Vielzahl an Erinnerungsstücken aus Privatbesitz zusammengetragen worden. Die Basis dafür bildeten ein Sammelaufruf, der in Kooperation mit der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen an der Universität Wien durchgeführt wurde sowie zahlreiche Bestände aus der Sammlung Frauennachlässe. Weiterlesen über das Projekt … (Web)

Podiumsdiskussion: 20 Jahre Weltfrauenkonferenz von Peking, 03.03.2015, Wien

Februar 27th, 2015

Veranstaltung von Frauen*solidarität (Web) und WIDE (Web)

Zeit: Di, 3. März 2015, 19.00–21.00 Uhr
Ort: C3 – Centrum für internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Einladung als PDF

  • Podiumsdiskussion aus internationaler Perspektive mit Gumato Ukur Yatani (Kenia), Beatriz Sagrado Roberto (Spanien), Gertrude Eigelsreiter-Jashari (Ö) und Julia Günther (Ö), Moderation: Ulrike Lunacek (Ö/Brüssel)

20 Jahre nach der 4. und bisher letzten Weltfrauenkonferenz wird gefragt, was aus den Forderungen der damals von den StaatenvertreterInnen unterzeichneten “Deklaration und Aktionsplattform von Beijing” und den 12 “Critical Areas of Concern” geworden ist.

Die “Aktionsplattform” bildet eine zentrale Grundlage für Geschlechtergerechtigkeit, Gleichstellung und das Empowerment von Frauen. Die Gleichstellung von Frau und Mann wird als Menschenrecht verstanden und als Vorbedingung für soziale Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden. Wie haben ausgewählte Länder die Aktionsplattform umgesetzt? Welche Relevanz hat die „Deklaration und Aktionsplattform von Beijing“ noch im Jahr 2015? Inwiefern bedeutet sie die Grundlage für Feminismus 2.0? Weiterlesen … (Web)

CfP: Ages of life, gender and social temporalities (Journal: Enfances, Familles, Générations); DL: 16.03.2015

Februar 27th, 2015

Enfances, Familles, Générations (Web); Guest Editors: Aline Charles, Université Laval (Canada) and David Troyansky, Brooklyn College and the Graduate Center, CUNY (USA)

Deadline for the submission of proposals: March 16, 2015

Long pursued in parallel fashion, studies of the ages of life and of gender have increasingly converged in recent years, nonetheless leaving large areas to be discovered. This issue of the journal Enfances Familles Générations therefore proposes to contribute to this convergence. It will focus on constructions of age by sex and trajectories structured by gender. This will lead naturally to take account of the passage of time and historical time, female and male lifecycles, (inter)generational experiences or gendered social temporalities (work, family, leisure, etc.).

If some researchers have already opened a path, there remains a long way to go so that age and gender are treated as two systems of social relations simultaneously distinct and intertwined. The social sciences and humanities still treat age (and sometimes gender) as a simple variable which does not require problematization. Feminist approaches to intersectionality … read more (Web)

REMINDER: CfP: Feminist Love Studies in the 21st Century (Publication: Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy); DL: 01.08.2015

Februar 27th, 2015

coverHypatia: A Journal of Feminist Philosophy (Web), Volume 32 Issue 1, 2017, Guest Editors: Ann Ferguson (University of Massachusetts Amherst, U.S.) and Margaret E. Toye (Wilfrid Laurier University, Canada)

Abstracts due: August 1, 2015

“Love Studies” marks a significant interdisciplinary interest over the last two decades in rethinking the concept of “love” as a distinct and important area of study. Thinkers across many disciplines are studying love as “love” rather than in terms of connected concepts such as “care” or “sexual desire,” and claiming love as an important ethical, social, and/or political force. But how much are these studies being led by male and non-feminist scholars? Love in Western thought is often associated with women/the feminine, but has this rhetorical ploy made it more difficult for female and feminist thinkers to theorize love? Certainly, love played an important role in the work of early feminist thinkers, such as Mary Wollstonecraft and Simone de Beauvoir Read the rest of this entry »