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Buchpräsentation: Maria Prieler-Woldan: Das Selbstverständliche tun. Die Salzburger Bäuerin Maria Etzer und ihr verbotener Einsatz für Fremde im NS, 22.05.2018, Wien

Mai 15th, 2018

Kulturzentrum Amerlinghaus

Zeit: 22.05.2018, 19.00 Uhr
Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Die 53-jährige Witwe, Bergbäuerin, Mutter und Pflegemutter Maria Etzer wird 1943 bei der Gestapo denunziert. Sie sei männersüchtig, vernachlässige ihre Wirtschaft und unterhalte ein intimes Verhältnis zu drei Kriegsgefangenen. Maria Etzer wird wegen „verbotenen Umgangs“ mit Kriegsgefangenen zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Wer hat sie denunziert? Ein Nachbar oder gar jemand aus der Familie?

Nach ihrer Entlassung 1945 konnte sie jahrelang nicht in ihren Heimatort zurückkehren. Die katholische Bergbäuerin und Hitlergegnerin bemühte sich nach Kriegsende erfolglos um eine Opferfürsorgerente: Der bei ihr eingesetzte Kriegsgefangene sei ein fleißiger und williger Arbeiter gewesen, und so habe sie ihn auch behandelt. Die „Schande“ blieb jedoch an ihr haften, bis heute – wie auch an anderen Frauen aus dem Salzburgerland, die ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt waren.

Aus Erinnerungen der Enkelinnengeneration und Akten von Zuchthaus und Opferfürsorge wird Read the rest of this entry »

Vortrag: Clare Hemmings: Beyond the Feminist Subject of Feminism: Emma Goldman and the Critique of Femininity, 28.05.2018, Wien [REMINDERIN]

Mai 15th, 2018

Gender and Agency Lecture: Eine Kooperation des Forschungsverbundes Gender and Agency mit dem Referat Genderforschung und der Professur für Gender Studies der Univ. Wien (PDF)

Zeit: Mo., 28. Mai 2018, 18:30-20:00 Uhr
Ort: Aula am Campus der Universität Wien, 1090 Wien

This lecture explores the importance of considering Emma Goldman’s (1869-1940) trenchant critiques of both femininity and feminism as an important part of a ‚history of feminist thought‘. I argue against feminist critics who seek to reclaim Goldman as a feminist ahead of her time – despite her refusal of the label and anti-feminine vitriol – suggesting we lose the value in those critiques when we seek to domesticate them. Instead, I highlight Goldman’s critical value both for retaining judgement as part of feminism and for holding apart the subject and object of feminism. Exploring her value for a reconsideration of the political grammar of the phrase ‚I’m not a feminist, but…‘ I propose conditions under which we might consider such refusals to be an important part of feminist history (rather than only a sign of its demise).

Im Anschluss: Get-together bei Wein und kleinem Buffet. Read the rest of this entry »

CfP: Die Welt verändern – Revolutionen in der Geschichte (Event, 10/2018, Bonn); DL: 31.05.2018 [REMINDERIN]

Mai 15th, 2018

Friedrich-Ebert-Stiftung / Archiv für Sozialgeschichte (Web)

Zeit: 25.-26.10.2018
Ort: Bonn
Einreichfrist: 31.05.2018

»Lokomotiven der Geschichte« hat sie Karl Marx genannt: Revolutionen haben die Phantasien nicht nur von Intellektuellen beflügelt, den Traum von einer »besseren Welt«, die Hoffnung auf ein anderes Morgen. Was aber waren Revolutionen? Was unterschied sie von Rebellion und Protest? Wie fühlte es sich an, ein »Revolutionär« oder eine »Revolutionärin« zu sein? Revolutionsgeschichte hat ihre eigenen Konjunkturen, und so wie in den 1970er- und 1980er-Jahren die Suche nach der Revolution (und ihrem Ausbleiben) begleitet war von einem guten Schuss Romantik, so ist der Begriff der »Revolution« als analytische Kategorie zur Beschreibung historischen Wandels inzwischen vielfach durch andere, weniger aufgeladene Kategorien ersetzt worden. Eine eigene, gar sozialhistorisch fundierte Revolutionsforschung hat viel von ihrem früheren Schwung verloren. Über Revolutionen jedenfalls wird kaum mehr gestritten.

Das war lange anders, als beispielsweise die Deutung der Novemberrevolution, die sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt, zu heftigen, auch deutsch-deutschen Auseinandersetzungen führte. Revolutionsgeschichte war immer auch … weiterlesen und Quelle (Web).

CfP: Disarming women. Women’s reflection and the anti-nuclear movement from 1945 to the present day (Event, 11/2018, Venice); DL: 07.07.2018

Mai 14th, 2018

RIVISTA TELEMATICA DI STUDI SULLA MEMORIA FEMMINILE/ONLINE JOURNAL OF STUDIES ON WOMEN’S MEMORY (Web);  Scientific committee for the conference: Bruna Bianchi, Geraldine Ludbrook, Sara De Vido and Rosa Caroli

Venue: Venice
Time: 22-23 November 2018
Proposals due 7th July 2018

Within the 16 days of activism against gender-based violence promoted by the United Nations, the journal DEP. Deportate, esuli, profughe / Deportees, Exiles, Refugees (Link) is organising an international conference on the topic of feminist reflection and the anti-nuclear and geoengineering movement from the first declarations following the launch of the atomic bomb in 1945 to the movements in post-Fukushima Japan.

The conference is divided into two strands:

(1) The first strand will focus on the theme of the formation of the women’s anti-nuclear movements and sets out to examine the activists’ motivations in different countries, to understand a collective mood, to explore decision-making mechanisms, and to reconstruct methods of dissemination of the aims, including songs, theatrical representations, and fictional works.

(2) The second strand will centre on the underlying philosophy of tactics and strategies, on the theoretical reflection that inspired the movements.

Submissions may focus on individual activists and thinkers such as Read the rest of this entry »

Vortrag: Philipp Nielsen: Nähe trotz Distanz. Ein Versuch zum Versuch der emotionalen Kommunikation im Krieg, 25.05.2018, Wien [REMINDERIN]

Mai 14th, 2018

16. Tea Hour der Sammlung Frauennachlässe (Web)

Zeit: 25. Mai 2018, 15.00 Uhr
Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Universitätsring 1, 1010 Wien

Briefe von der Front wurden bereits vor dem Ersten Weltkrieg verschickt. Auch Kriegsfotografien gab es schon früher. Zwischen 1914 und 1918 wurde beides zu Massenphänomenen. Entsprechend transportierte alleine die Deutsche Reichspost in der Zeit Millionen von Briefen und Paketen. Häufig waren den Briefen Negative von Fotografien beigelegt, die zuhause entwickelt werden sollten. Gelegentlich wurden auch Ansichtskarten verschickt. Manche gingen direkt an die Familien, manche zunächst an einen Fotoladen. Im Gegenzug schickten Familien nicht nur Essen, sondern auch Bilder von daheim, von heranwachsenden Kindern, alternden Eltern, arbeitenden Frauen etc.

Dieser Austausch sollte die physische wie die emotionale Distanz zwischen Heimat und Front überbrücken und Nähe herstellen. Bilder spielten dabei eine große Rolle, zumindest für jene Mittelschichtsfamilien, die sich bereits Fotografien leisten konnten. Die Alben, in denen sie sortiert wurden, sollten den Erfahrungen Sinn geben. Im Leo Baeck Archiv in New York lagern zahlreiche solche Alben, durch die die Kriegserfahrung deutschsprachiger jüdischer Familien analysiert werden können. Diese Sammlungen geben uns einen neuen Einblick in die emotionale Verarbeitung der – für viele – einschneidenden Kriegsjahre durch jüdische Familien in Deutschland und in der Habsburger Monarchie. Read the rest of this entry »

CfP: 12. Forum junger Bildungshistoriker/innen (Event: 09/2018, Wien); DL: 30.05.2018 [REMINDERIN]

Mai 14th, 2018

Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) (Web)

Zeit: 27.–28. September 2018
Ort: Universität Wien
Bewerbungsschluss: 30.05.2018

Im Zuge der verstärkten Förderung und Integration des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet die DGfE seit 1997 alle zwei Jahre eine Nachwuchstagung an. Damit soll Nachwuchsforscher/innen die Möglichkeit gegeben werden, Strategien oder Ergebnisse ihrer Forschungen vorzustellen und zu diskutieren. Das Forum richtet sich an Promovierende ungeachtet des jeweiligen Arbeitsstandes. Dies spiegeln die Workshopformate wider. Allgemein sind jegliche Sujets der Forschungsarbeiten, ob kultur- bzw. systemübergreifende oder -vergleichende Ansätze willkommen.

In den letzten 20 Jahren etablierte sich das Forum dank der stets sehr erfolgreichen Organisation von Petra Götte und Jörg-W. Link in Kooperation mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin. Unter dem nunmehrigen Organisationsteam – Bernhard Hemetsberger (Wien), Marcel Kabaum (Berlin) und Sarah Wedde (Kassel) – werden im Forum drei verschiedene Formate angeboten. Den Vortragsformaten ‚Beginnende‘ und ‚Fortgeschrittene‘ werden mit Doreen Cerny (Salzburg) und Peter Menck (Siegen) eingeladene Expert*innen zur Seite gestellt, die sich bereits im Vorfeld mit der Argumentation der Vorträge auseinandersetzen. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Klicktipp: „GWonline. The Bibliography, Filmography and Webography on Gender and War since 1600“ (Portal)

Mai 12th, 2018

University of North Carolina at Chapel Hill; General Editor: Karen Hagemann (Web)

This project collects and organizes sources on the subject „Gender and War since 1600“ to make them available to the public. The sources are mainly written and/or published in English, French, German or Russian.

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  • Secondary Literature / Autobiographies / Films / Websites (Web)

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  • GWonline is connected to the forthcoming Oxford Handbook of Gender and War since 1600 (General Editor: Karen Hagemann). It also allows a literature search by Handbook chapters. (Web)