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CfP: Children Born of World War II (Event, 05/2015, Köln); DL: 30.09.2014

Juli 8th, 2014

Prof. Dr. Elke Kleinau, Universität zu Köln; Prof. Dr. Ingvill C. Mochmann, GESIS-Leibnitz Institut für Sozialwissenschaften

Zeit: 07.-08.05.2015
Ort: Köln
Einreichfrist: 30.09.2014

Am 8. Mai 2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Zahlreiche Gedenkfeiern und wissenschaftliche Tagungen über die Befreiung Deutschlands vom NS sind zu erwarten, aber noch immer gibt es eine Bevölkerungsgruppe, die als sogenannter ‚Kollateralschaden‘ des Krieges aus dem kollektiven Gedächtnis der Nationen schlichtweg herausfällt. Auf dieser Tagung sollen die Lebensgeschichten von Kindern im Mittelpunkt stehen, die aus Beziehungen zwischen Besatzungssoldaten und einheimischen Frauen hervorgegangen sind. Das Phänomen der sogenannten ‚Besatzungskinder‘ ist dabei keineswegs auf Deutschland beschränkt: Nicht nur Angehörige der alliierten Streitkräfte (Amerikaner, Russen, Franzosen und Briten) haben während und nach dem Zweiten Weltkrieg mit einheimischen Frauen Kinder gezeugt, auch deutsche Soldaten haben in fast ganz Europa Nachkommen hinterlassen. Nicht immer … weiterlesen und Quelle.

CfP: Gender, Sexuality and Racism (Publication: Islamophobia Studies Journal); DL: 10.10.2014

Juli 7th, 2014

Special Issue of the Islamophobia Studies Journal (Web)

Abstracts due: October 10, 2014
Full Articles due: March 2, 2015

It has been over a decade since the mediatization of events on 9-11-2001 created new forms and techniques of Islamophobia and brought along intensified scrutiny of politicized forms of Islam. Across the globe we note interactions between context-specific Islamophobia and its powerful transnational flows from elsewhere. We live in a world of increasing inter-connectedness, such that news, policies, images and practices can travel instantaneously between different sites. And in the current deepening economic crisis, we are witnessing an escalation of migration from postcolonial sites including Muslim-majority countries. Read the rest of this entry »

Der Erste Weltkrieg in Nachlässen von Frauen Nr. 04: Tagebuch von Bernhardine Alma, 5. Juli 1914, Wien

Juli 5th, 2014

NL 09 Alma Bernhardine 1914 07 05Bernhardine Alma (geb. 1895) lebte in einer gutbürgerlichen Familie in Wien. Sie hatte die für bürgerliche Mädchen typische mittlere Schulbildung besucht. Ihr von 1908 bis 1979 geführtes Tagebuch umfasst 47 Bände mit geschätzt 25.000 Einträgen.

5. Juli 1914. Samstag, abends.
Vorgestern kaufte mir die Mama die anliegende [nicht erhaltene] Karte von der „Kaiserfamilie“ wie ein Verkäufer sagte. Der Hochadel hat demonstrativ am Leichenzug teilgenommen, was ich reizend finde. Der Kaiser hat eine sehr liebe Proklamation erlassen, aber Fürst Montenurno [?] soll an der einfachen Bestattung Schuld sein, auch daran, daß dem deutschen Kaiser, der mit 7 Bundesfürsten und dem deutschen Heer das Andenken seines toten Freundes ehren wollte, bedeutet wurde nicht zu kommen. Die Leichenfeier in Pöchlarn war schandbar. – Der Papst hat die Gattin Vellmöllers [vermutlich Maria Carmi], die eine Schauspielerin ist, in Audienz empfangen und mit dem apostolischen Segen entlassen. Das freut mich ja so sehr. Denn Read the rest of this entry »

Radiosendung: “Die Besserwisserinnen – die ersten Studentinnen der Uni Wien”, 07.07.2014, 20.30 Uhr

Juli 4th, 2014

richter_studienbuch_von_der_gute_tonRadiosendung der Reihe “Der Gute Ton”, gestaltet von Studierenden im Rahmen eines Projektkurses von Eveline List (Link)

Ausstrahlung: Montag, 7. Juli 2014, 20.30 Uhr, weitere Infos

Es dauerte 532 Jahre, bis die Alma Mater bereit war, „ihren“ Geschlechtsgenossinnen, ihren Töchtern, die Tore einen Spalt breit zu öffnen. Nach jahrzehntelangem Kampf gelang es einigen Frauen, ihre Zulassung zum Studium an der philosophischen Fakultät zu erwirken. Zu jenen allerersten, die 1897 zu studieren begannen, gehörten die Psychoanalytikerin Margarethe Hilferding-Hönigsberg, die Sprachwissenschafterin Elise Richter, die Naturwissenschafterin Caecilie Wendt und die Germanistin und Historikerin Sophie Meller. Ihre Karriereverläufe sind beispielhaft für den eminenten Beitrag den diese Frauen zu Wissenschaft, Frauenbildung, zur Verwirklichung eines emanzipatorischen Modells leisteten.

CfP: Troubling Prostitution: Exploring intersections of sex, intimacy and labour (Event: 04/2015, Vienna); DL: 01.10.2014

Juli 4th, 2014

A two-day conference organised by COST Action Prospol (Web) in collaboration with the University of Vienna and the Institute of Conflict Research, Vienna

Time: Friday 17th and Saturday 18th April, 2015
Venue: Vienna
Proposals by October 1st, 2014

This conference takes as its starting point the need to explore how sex which involves forms of commercial exchange can be understood within broader cultural and social contexts. More specifically, it invites an examination of prostitution, its shifting meanings and governance, by focussing on the contested intersection of activities designated sex, the intimate sphere, and activities designated labour.

Tenacious social and cultural norms have been, and continue to be in place to maintain a net separation between the spheres of sex and intimacy on the one hand and labour, money or market on the other. Read the rest of this entry »

REMINDER: CfP: Re-membering/Gendering: Southern Women, Historical Tourism, and Public History (Event: 06/2015, Carleston); DL: 01.08.2014

Juli 3rd, 2014

Tenth Southern Association for Women Historians Conference (Web)

Time: June 11-14, 2015
Venue: College of Charleston, Charleston, South Carolina
Deadline: August 1, 2014

The Southern Association for Women Historians (SAWH) invites proposals for its tenth triennial conference, to be held June 11-14, 2015 at the College of Charleston in Charleston, South Carolina. Co-sponsored by the College of Charleston, The Citadel, and Clemson University, the conference provides a stimulating and congenial forum for discussing all aspects of women’s history. Its program seeks to reflect the best in recent scholarship and the diversity of our profession, including university professors, graduate students, museum curators, public historians, and independent scholars. We invite sessions on any dimension of southern women’s and gender history and particularly welcome presentations that explore the conference themes: public history, tourism, memory, historic commemoration, and marketing southern history. Read the rest of this entry »

REMINDER: CfP: Perspektivenwechsel. Neueste Arbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung 1933/34–1938 in Österreich (Event: 10/2014, Wien); DL: 20.07.2014

Juli 2nd, 2014

Veronika Duma und Veronika Helfert (Inst. für Geschichte) in Kooperation mit Linda Erker (Inst. für Zeitgeschichte), Hanna Lichtenberger (Inst. für Politikwissenschaft), dem Fakultätsschwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte der Historisch-Kulturwiss. Fakultät (Gabriella Hauch und Johanna Gehmacher) und dem Forschungsverbund Geschlecht und Handlungsmacht / Gender and Agency an der Univ. Wien

Datum: Samstag, 25.10.2014
Ort: Universität Wien
Einreichfrist: verlängert bis 20.07.2014

2014 jährten sich die Februarkämpfe in Österreich zum 80. Mal. Kaum ein Abschnitt der österreichischen Zeitgeschichte wurde (bzw. wird z.T. immer noch) so kontrovers verhandelt wie die Phase von 1933/34 bis 1938, die von den Langzeitfolgen der Weltwirtschaftskrise, massiven gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, dem Ende der parlamentarischen Demokratie sowie der Etablierung des Austrofaschismus und Nationalsozialismus geprägt war. Während jedoch einige Bereiche relativ gut beforscht sind, bestehen in Bezug auf die Untersuchung der Geschlechterverhältnisse in den Jahren 1933 bis 1938 erhebliche Forschungslücken – auch wenn Read the rest of this entry »