Sammlung Frauennachlässe

Die 1991 gegründete Sammlung Frauennachlässe verfolgt das Ziel der systematischen Dokumentation und Auswertung von privat Geschriebenem und Fotografien von Frauen, von Paaren, von Kindern und Verwandten, Freundinnen und Freunden der Frauen, um diese Dokumente zu ordnen, zu archivieren und für die wissenschaftliche Benutzung zugänglich zu machen.

Aktuell sind die Nachlässe von 230 Personen archiviert. Die Bestände sind teilweise sehr umfangreich und enthalten die verschiedensten Schriftstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert: Von Tagebüchern und weiteren Aufzeichnungen wie Haushaltsbücher und kalendarische Notizen, über Korrespondenzen, bis hin zu amtlichen Dokumenten, Schulheften, literarischen Manuskripten sowie Fotografien.

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Aktuelles

Bestand
  • Die Fotogalerie zum Thema "Freizeit" sowie die Textsammlung "Schreiben über die Ehe" bieten exemplarische Einblicke in die Vielfalt der in der Sammlung Frauennachlässe archivierten Dokumente.
  • Seit Jänner 2008 liegt ein Bestandsverzeichnis in Katalogform vor. Das Verzeichnis umfasst die Beschreibung aller archivierten Nachlässe, ein Dokumenten- sowie ein Ortsregister und ist zum Selbstkostenpreis erhältlich.
  • Von ausgewählten Motiven wurden Postkarten angefertigt, die ebenfalls zum Selbstkostenpreis erhältlich sind.
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Präsentationen


Kürzlich wurde die folgende Dissertation (u.a.) auf Basis von Quellen der Sammlung Frauennachlässe fertiggestellt:

  • Traude Bollauf: Dienstboten-Emigration. Wie jüdische Frauen aus Österreich und Deutschland nach England flüchten konnten. Wien 2009.

weitere Abschlussarbeiten finden Sie hier ...

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Bei der Ausstellung des Wien Museums "Kampf um die Stadt - Politik, Kunst und Alltag um 1930" im Künstlerhaus (19. November 2009 bis 28. März 2010) ist die Sammlung Frauennachlässe mit Exponaten vertreten.