Sammlung Frauennachlässe

 

Die Sammlung Frauennachlässe wurde 1989 von Edith Saurer gegründet. Ziel ist es, auto/biografische Dokumente von Frauen, von Paaren, von Kindern und Verwandten, Freundinnen und Freunden der Frauen zu sammeln, systematisch zu ordnen, zu archivieren und für die wissenschaftliche Benutzung zugänglich zu machen.

Aktuell sind in exakt 200 Beständen die Nachlässe oder Vorlässe von 330 Personen verzeichnet. Die Bestände sind teilweise sehr umfangreich und enthalten die verschiedensten Schriftstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert wie etwa Tagebücher, kalendarische Notizen, Haushaltsbücher, Korrespondenzen, Fotografien, amtliche Dokumente, Schulhefte, literarische Manuskripte bis hin zu kleinen Erinnerungsgegenständen.

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Aktuelles

 

Aktuell: Soeben erschienen

  • Sophie Gerber, Küche, Kühlschrank, Kilowatt. Zur Geschichte des privaten Energiekonsums 1945-1990, München, unveröffentlichte Dissertation, 2013.
  • Christa Hämmerle, Between Instrumentalisation and Self-Governing: (Female) Ego-Documents in the Age of Total War, in: Francois-Joseph Ruggiu, Hg., Les usages des écrits du for privé. Afrique, Amérique, Asie, Europe, Oxford 2013, S 263-284.

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Aktuell: Vortragsmanuskript

Elissa Mailänder (Paris) hat ihren Vortrag "Alte Kameradinnen: Das Erlebnisangebot des Nationalsozialsmus für junge 'Ostmärkerinnen' (1938-1945)", den sie bei der 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung zum Thema "Volksgemeinschaft - Ausgrenzungsgemeinschaft. Die Radikalisierung Deutschlands ab 1933" im Jänner 2013 in Berlin gehalten hat, als Manuskript (PDF) zur Verfügung gestellt.

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Ausstellung Mann - Frau - schwul - lesbisch - queer?

Die von QWien in Kooperation mit der UB Wien kuratierte Ausstellung "Mann - Frau - schwul - lesbisch - queer? Eine Ausstellung zur Geschichte der Homosexualität in den Wissenschaften im Spiegel der Bestände der Universitätsbibliothek Wien", die im Rahmen der "Regenbogenführungen" 2013 gezeigt wird, wird von der Sammlung Frauennachlässe unterstützt.

Ort: Foyer der Universitätsbibliothek Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

Laufzeit: 11. Juni bis 31. Juli 2013. Weitere Informationen

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Ausstellung "Gelehrte Objekte? Wege zum Wissen"

Die Sammlung Frauennachlässe beteiligt sich an der Ausstellung "Gelehrte Objekte? Wege zum Wissen. Aus den Sammlungen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät", zu der wir herzlich einladen!

Ort: Österreichisches Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Laufzeit: 11. April bis 27. Oktober 2013

Wir zeigen hier u.a. den Studienberechtigungsbescheid der ersten Frau, die (1908) als Gasthörerin an der Technischen Universität Wien zugelassen wurde; Schätze aus einem Familiennachlass, der sechs Generationen umfasst und dabei bis 1738 zurückreicht; eindrückliche Selbstzeugnisse aus der Zeit des Holocaust sowie zwei Schränke voller Tagebücher. Auf einer der Hörstationen kann zudem ein Interview mit Edith Saurer aus 2007 nachgehört werden. Link zu Presseinformationen und -bildern

Führungen zum Beitrag der Sammlung Frauennachlässe fanden am 16. Mai 2013 (Info) und am 18. Mai 2013 (Info) statt.

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Aktuell: Zuletzt veröffentlicht

  • Toni Distelberger, Das magische Narrativ. Die Vision einer weststeirischen Häuslertochter, in: Eva Kreissl, Hg.in: Kulturtechnik Aberglaube. Zwischen Aufklärung und Spiritualität. Strategien zur Rationalisierung des Zufalls, Bielefeld 2013 [in Druck].
  • Sophie Gerber, Küche, Kühlschrank, Kilowatt. Zur Geschichte des privaten Energiekonsums 1945-1990, München, unveröffentlichte Dissertation, 2013.
  • Li Gerhalter: "Quellen für die Frauen- und Geschlechtergeschichte haben wir auf jeden Fall benötigt": Die Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte, in: Hubert Szemethy u.a. (Hg.innen): Gelehrte Objekte? - Wege zum Wissen. Aus den Sammlungen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Wien 2013, S 122-141.
  • Christa Hämmerle, Between Instrumentalisation and Self-Governing: (Female) Ego-Documents in the Age of Total War, in: Francois-Joseph Ruggiu, Hg., Les usages des écrits du for privé. Afrique, Amérique, Asie, Europe, Oxford 2013, S 263-284.
  • Martina Maria Koller, "Ob der Papa wohl bald wiederkommt?" Eine Untersuchung des Vaterbildes in Feldpostbriefen des Ersten Weltkrieges, Wien, unveröffentlichte Diplomarbeit, 2013.
  • Nina Verheyen, Verbriefte Gefühle. Eine Quellencollage 1910/11, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Jahrgang 66, Heft 763, Heft 12, S 1118-1129.

weitere Publikationen / Editionen finden Sie hier ...

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Aktuell: Medienberichte

  • Sonja Burger: Sexistisches Stroh am Dach: Volksbräuche und Frauennachlässe als wissenschaftliche Quellen, in: Falter. Heureca. Das Wissenschaftsmagazin 3/2013, S 6, Link
  • Ulrike Moser: Sendungsbewusst. Seit ein paar Jahren gewinnen Liebesbriefe auch in der Forschung an Bedeutung, in: profil wissen 1/März 2013, S 18-25.
  • Alois Pumhösel: Vertrieben, vergessen und zurückgekehrt, auf: Der Standard, Wissenschaft, 12. März 2013, Link
  • Esther Egger-Rollig: Budgetschulung für Frauen. Zum Potenzial von Haushaltsbüchern in der Verschuldungsprävention, in: SozialAktuell. Die Fachzeitschrift für soziale Arbeit 02/2013, S 20-21.
  • Nina Hocht und Julia Wieger: Die vielen Archive! Die vielen Stimmen! Die vielen Begrierden!, in: Stichwort Newsletter, 35/März bis Juli 2013, S 9-11.
  • Bauer, Franziska: "Liebe schwarz auf weiß." Interview mit Christa Hämmerle und Ingrid Bauer, in: Paradigmata – Zeitschrift für Menschen und Diskurse, 8/2012, Wien, S 9–13, Inhaltsverzeichnis als PDF
  • Tina Vermeer: Die Welt aus Frauenaugen. Erinnerungen, die nicht verblassen, in: SOS-Kinderdorf-Bote, III/2012, S 8, Beitrag als PDF
  • Andrea Roedig: Die Macht der gemünzten Freiheit, in: Die Welt der Frau, Mai 2012, S 62-63, Beitrag als PDF
  • Elke Ziegler: Mit der Handschrift der Frauen, in: Der Standard, Printversion vom 21. Dezember 2011, Link zum Beitrag online

weitere mediale Berichte finden Sie hier ...

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Aktuell: Bibliographie unveröffentlichter Tagebücher von Wiener Frauen in Wiener Archiven

  • In der Sammlung Frauennachlässe wurde 2012 ein von der MA57 der Stadt Wien Frauenförderung und Koordination von Frauenangelegenheiten finanziertes Bibliographieprojekt durchgeführt. Recherchiert wurden dabei unveröffentlichte Tagebücher von Wiener Frauen in Wiener Archiven. Die Ergebnisse werden auf dieser Site sowie im Salon 21 veröffentlicht für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt. Es konnten in sechs Archiven 116 Nach- und Vorlassbestände recherchiert werden, die Tagebücher oder tagebuchähnliche Aufzeichnungen von Frauen enthalten... weiterlesen

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Virtuelle Ausstellung "Erster Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie" in Vorbereitung

  • In der geplanten virtuellen Ausstellung "Erster Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie", einem Projekt der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Folgeprojekt der virtuellen Ausstellung "Welt und Welten der Habsburger", werden auch Bestände aus der Sammlung Frauennachlässe präsentiert. Die Ausstellung wird im Frühjahr 2014 online gehen. Ines Rebhan-Glück arbeitet für das wissenschaftliche Team unter der Leitung von Franz X. Eder u.a. mit ausgewählten Dokumenten und Objekten aus der Sammlung Frauennachlässe. Weitere Informationen folgen.

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Aktuell: Vorträge

  • Li Gerhalter mit Belinda Kazeem, Recherchegruppe zu Schwarzer österreichischer Geschichte und Gegenwart; Julya Rabinowich, Schriftstellerin und Hannes Sulzenbacher, QWien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte und Vida Bakondy (Moderation): Diskussion "Marginalisierte Geschichten sichtbar machen: Projekte und Strategien“ im Rahmen der „Salongespräche“ im Institut für die Geschichten der Gegenwart, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, 20.06.2013, 19.00 Uhr
  • Marianne Hirsch (Columbia University) und Vida Bakondy (Wien): Photoalben als Zeugnisse. Die politische Dimension privater Erinnerung; Tagung Erinnerung machen – Kunst, Forschung, Erinnerungs- und Geschichtspolitik an der Akademie der bildenden Künste Wien, 13.06.2013 (Web)
  • Susanne Hochreiter (Wien): women only. Feministische* Archivarbeit; Konferenz „aufgehoben AND/OR/NOT ausgehoben. TEXT IM SPEICHER, im Literautrhaus Wien, 06.06.2013
  • Christa Hämmerle (Wien): (Über) Liebe schreiben. Aus einem Projekt zu Paarkorrespondenzen des 19. und 20. Jahrhunderts: das Beispiel der Feldpost (1914/18, 1939/45); Tagung/Netzwerktreffen „Welt aneignen. Alltagsgeschichte transnational“: Gefühle und Sinnlichkeit. Transnationale Annäherungen, Andé/FR, 17.05.2013
  • Christa Hämmerle (Wien): Liebe in Zeiten des totalen Krieges. Feldpost der beiden Weltkriege im Vergleich, Tagung: „Arbeit und Liebe“. Wissenschaftliches Symposium zum Andenken an Edith Saurer, Wien, 26.04.2013

weitere Vorträge finden Sie hier ...

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Aktuell: Fernseh- und Radioberichte zum Nachhören und -sehen

  • Beitrag "Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im 19. und 20. Jahrhundert", Gestaltung: Martina Nußbaumer, Radiosender: Ö1; Sendereihe: Dimensionen, Zeit: 29. August 2012 - Link zur Sendung zum Nachhören
  • Beitrag „Frauennachlässe am Wiener Institut für Geschichte“, Gestaltung: Alexandra Hangl, Radiosender: FREIRAD 105,9; Sendereihe: Hörlabor, Zeit: 9. März 2012 - Link zur Sendung zum Nachhören
  • Gespräch mit Li Gerhalter über das Archiv Sammlung Frauennachlässe. Radiosender: Radio Orange; Sendereihe: Radio Augustin "Zündstoff stellt vor: Künstlerinnen, Allrounderinnen, Vereine & Angebote von und für Frauen". Zeit: 14. Oktober 2011 - Link zur Sendung zum Nachhören
  • Bericht über das Projekt "(Über) Liebe schreiben". Fernsehsender: uniTV. Das Salzburger Unifernsehn; Sendereihe: PlugIn. Zeit: 23. Juni 2011 - Link zur Sendung zum Nachhören

weitere Radiosendungen finden sie hier ...

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Aktuell: "Objekt des Monats"

Auf der Site des Projektes "Sammlungen an der Universität Wien" werden monatlich wechselnd außergewöhnliche Objekte aus den Schubladen und Schränken der verschiedenen Universitätssammlungen gezeigt. Im Februar 2012 war das ein montierter "Zettel-Liebesbrief" aus 1971 von Olga Maria Neubauer (geb. 1939) aus den Beständen das Sammlung Frauennachlässe. Zur Präsentation

Im Oktober 2008 wurde mit der Brieftasche von Martha Teichmann (1888-1977) bereits ein Gegenstand aus den Beständen der Sammlung als "Objekt des Monats" vorgestellt.

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Aktuell: Kooperationen mit Museen und Ausstellungsprojekten

  • Bei dem Wandzeitungs-Projekt "BANCAROTTA. Eine Poetik der Insolvenz" (PDF) im 2. Wiener Gemeindebezirk Ecke Glockengasse/Rotensterngasse wurden im Winter 2011/12 u.a. Schriftexponate aus der Sammlung Frauennachlässe präsentiert.

weitere Kooperationen mit Museen und Ausstellungsprojekten (2011) finden Sie hier ...

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Aktuell: Preisträgerin

Traude Bollauf hat für ihr Buch Dienstmädchen-Emigration. Die Flucht jüdischer Frauen aus Österreich und Deutschland nach England 1938/39 (Berlin u.a. 2010) den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch 2010 erhalten. Link zur Veranstaltung am 21. März 2011 im Prunksaal der NB

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Aktuell: Fachspezifische Literatur

Die Sammlung Frauennachässe sammelt fachspezifische Literatur zu feministischer Auto/Biographieforschung zu den Themen Auto/Biographieforschung, Brief/Feldpostforschung, Fotografiegeschichte/-theorie und Tagebuchforschung sowie Editionen von Selbstzeugnissen von Frauen, Reviews und Konferenzberichte. Der Bestand wird laufend ergänzt.  Link zu den Literaturlisten...

 
Öffnungszeiten und Benutzung

 

Die Archiv-Bestände der Sammlung Frauennachlässe stehen für die wissenschaftliche Forschung und universitäre Lehre zur Verfügung.

Öffnungszeiten und Terminvereinbarungen ...