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  • laufende Forschungsprojekte
  • laufende Vermittlungs- und Ausstellungs-Projekte
  • laufende Diplomarbeiten und Disssertationen
  • abgeschlossene Forschungsprojekte und Projekte (Auswahl)

 

-) Folgende Forschungsprojekte werden derzeit auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe durchgeführt

  • Barbara Asen, Ines Rebhan-Glück, Brigitte Semanek und Nina Verheyen (Wien/Salzburg/Köln) arbeiten in einem von Christa Hämmerle und Ingrid Bauer geleiteten FWF-Projekt  zum Thema "Liebe in Paarkorrespondenzen des 19. und 20. Jahrhunderts"
  • Peter-Paul Bänziger (Zürich/Wien) arbeitet zum Thema "Azubi: Körper/Subjektivation jugendlicher Auszubildender im Fordismus, ca. 1920 bis 1980" (Arbeitstitel).
  • Virtuelle Ausstellung "Erster Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie". Die geplante Ausstellung ist ein Projekt der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (Folgeprojekt der virtuellen Ausstellung "Welt und Welten der Habsburger"). Ines Rebhan-Glück bearbeitet für das wissenschaftliche Team unter der Leitung von Franz X. Eder u.a. ausgewählte Dokumenten und Objekten aus der Sammlung Frauennachlässe. Die Ausstellung wird im Frühjahr 2014 online gehen.
  • Jens Ebert (Berlin/Dresden) bereitet als Mitarbeiter einer geplanten Ausstellung im Militärhistorischen Museum Dresden eine Ausstellung zum Kriegsbeginn 1914 vor.
  • Nick Stargard (Cambridge) arbeitet zum Thema "Moral im Zweiten Weltkrieg".
  • Jana Nosková (Brno) arbeitet zum Thema "Erinnerungen an Kindheit in der Stadt in den 1920er- bis 1940er-Jahren".
  • Elissa Mailänder (Paris) arbeitet zum Thema "Sexualität im Zweiten Weltkrieg".
  • Li Gerhalter (Wien) arbeitet am Projekt „Dokumentieren und Digitalisieren von ‚Auswanderer-Briefen‘ (1840 bis 1970) von Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlingen aus Wien und Österreich in der Sammlung Frauennachlässe am Beispiel der Nachlässe der Wienerinnen Emilie Wehle (1873-1955) und Lilli Weber-Wehle (1894-1987)“
  • Christian Bailey (Oxford) arbeitet zum Thema "Liebe und Deutsch-Jüdische Beziehungen".

 

-) Folgende Vermittlungs- und Ausstellungs-Projekte werden derzeit - u.a. auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe - gezeigt

Ausstellung "Gelehrte Objekte? Wege zum Wissen" zu den Sammlungen und Archiven der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät in Vorbereitung

  • Die Sammlung Frauennachlässe beteiligt sich an der u.a. von Marianne Klemun initiierten Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskundemuseum. Bei dieser Ausstellung stellen sich 11 verschiedene Sammlungen und Archive der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien vor. Laufzeit: bis 27. Oktober 2013.

Ausstellung "Mann - Frau - schwul - lesbisch - queer? Eine Ausstellung zur Geschichte der Homosexualität in den Wissenschaften im Spiegel der Bestände der UB Wien" im Rahmen der „Regenbogenführungen“ an der Universität Wien

  • Die von QWien in Kooperation mit der UB Wien kuratierte Ausstellung wird von der Sammlung Frauennachlässe unterstützt. Sie wird im Rahmen der "Regenbogenführungen" 2013 gezeigt und ist von 11. Juni bis 31. Juli 2013 zu sehen. Weitere Informationen

 

-) Sammelschwerpunkte der Sammlung Frauennachlässe:

 

-) Folgende Diplomarbeiten und Dissertationen befinden sich derzeit auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe in Arbeit:

  • Andrea Althaus (Freiburg i. Br.) arbeitet zu lebensgeschichtlichen Selbst- und Vergangenheitspräsentationen deutscher und österreichischer Arbeitsmigrantinnen in der Schweiz (1900-1970) (Diss.).
  • Vida Bakondy (Wien) arbeitet zur Hakoah-Schwimmerin Fritzi Löwy (Diss.)
  • Li Gerhalter (Wien) arbeitet zu hierarchiebestimmten Beziehungen zwischen Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts am Beispiel der Thematisierung von Lehrerinnenverehrung in Tagebüchern von Schülerinnen (Diss.).
  • Gabriele Glöckl und Anna Wassef (Wien) arbeiten mit Feldpost aus dem Zweiten Weltkrieg (Diss.).
  • Lubica Herzanova (Bratislava/Wien) arbeitet zum Thema "Alt-sein und Alt-werden" am Ende des 20. Jahrhuderts in Wien und Bratislava (Diss.).
  • Ines Rebhan-Glück (Wien) arbeitet zu Paarkorrespondenzen im Ersten und Zweiten Weltkrieg (Diss.).
  • Jessica Richter (Wien) arbeitet unter dem Titel "The Production of Work" mit Selbstzeugnissen von Dienstbotinnen und Dienstboten 1918 bis 1938 (Diss.).
  • Georg Schinko (Wien) arbeitet zu "historisch neuen Formen prekärer Arbeit" am Beispiel von Unterhaltungskünstlerinnen und -künstlern zu Beginn des 20. Jahrhunderts (Diss.).
  • Brigitte Semanek (Wien) arbeitet zu „Häusliche Pflege als Thema in Tagebüchern in 20. Jahrhundert“ (Diss.)
  • Michaela Urbauer (Wien) arbeitet zu zwei Niederösterreichischen Sozialarbeiterinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Dipl.).

Die Ergebnisse von bereits abgeschlossenen Diplomarbeiten und Dissertationen finden sich unter "Abschlußarbeiten" .

 

-) Abgeschlossene Forschungsprojekte und Projekte (Auswahl)

  • In der Sammlung Frauennachlässe wurde 2012 ein von der MA57 der Stadt Wien Frauenförderung und Koordination von Frauenangelegenheiten finanziertes Bibliographieprojekt unveröffentlichter Tagebücher von Wiener Frauen in Wiener Archiven durchgeführt. Weitere Informationen dazu ...
  • Edith Saurer bearbeitete die Tagebücher von Bernhardine Alma, Wien 1938
  • Edith Saurer und Li Gerhalter bearbeiteten den Nachlass von Martha Teichmann, New York 1888-1977
  • Maria Papathanasiou (Athen) bearbeitete die Aufzeichnungen der Walz-Reise eines Wiener Zuckerbäckers im 19. Jahrhundert
  • Susanne Blumesberger führte das Projekt "Opfer des Nationalsozialismus auf den zweiten Blick. Am Beispiel der Biografie von Lilli Weber-Wehle und ihrer Familie.“ durch. (Link)
  • Christa Hämmerle und Li Gerhalter edierten die Tagebücher von Therese Lindenberg, Wien 1938-1946 (Link)
  • Nikola Langreiter edierte das Tagebuch von Barbara Baumgartner, Krems und Wien 1870-1885 (Link)
  • Edith Stumpf-Fischer edierte den Nachlass der Botschafterin und Kinderbuchforscherin Johanna Monschein, Wien, Stockholm, Brüssel u.a. 1907-1997
  • Li Gerhalter, Christa Hämmerle und Nikola Langreiter kuratierten die Ausstellung "Fragmente aus vielen Leben", 5. Juli bis 26. Oktober 2009 (Link)
  • Li Gerhalter, Christa Hämmerle und Nikola Langreiter kuratierten die Ausstellung "In Geschichte eingeschrieben", 16. Oktober 2008 bis 28. Februar 2009 (Link)
  • Maria Mesner bearbeitete Paarkorrespondenzen aus Niederösterreich im 20. Jahrhundert
  • Edith Saurer, Nikola Langreiter, Margareth Lanzinger und Li Gerhalter beteiligten sich am internationalen Forschungs- und Vernetzungsprojekt „Women and Minority Documentation and Digital Presentation (Link)
  • Elisabeth Malleier bearbeitete und edierte den Nachlass des sozialen Vereins Wiener Settlement
  • Monika Bernold und Johanna Gehmacher bearbeiteten und edierten den Nachlass der frauenbewegten Wienerin Tilly Hanzel-Hübner
  • Christa Hämmerle bearbeitete Bittbriefe an den Erzherzog Franz Salvator von Toskana
  • Christa Hämmerle bearbeitete den Feldpostbestand von Christl und Leopold Wolf im Ersten Weltkrieg

Die Ergebnisse von bereits abgeschlossenen Forschungsprojekten finden sich auch unter "Veröffentlichungen".

 

Recherchen in den Beständen werden und wurden weiters durchgeführt im Rahmen u. a. der folgenden Forschungsvorhaben:

  • Melanie Adley (Pennsylvania, USA) thematisiert die Funktion des Schreibens von Briefen und Tagebüchern im Zusammenang mit "Feamle Fragility: Hysteria and Passive Resistance in fin-de-siecle Austrian Literature" (Diss.).
  • Esther Egger-Rollig (Wien) arbeitet mit Haushaltsbüchern zum Thema „Robust haushalten“. Siehe dazu u.a.: Brigitte Suchan: Frauen sprechen über Geld, in: Wiener Journal. Das Magazin der Wiener Zeitung, Nr. 38, vom 17. September 2010 (S 10f.).
  • Olivia Gruber Florek (Rutgers University, USA) recherchierte zum Thema „Empress Elisabeth and the Visaul Culture of Femininity in Habsburg Central Europe" (Diss.).E
  • Eva Kosa (Andrassy Gyula Universität, Ungarn) recherchierte zu „Verlust als Thema in autobiographischen Dokumenten aus dem Ersten Weltkrieg“ (Diss.).

 

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