Li Gerhalter | Print |

 

Betreuerin der Sammlung Frauennachlässe seit 2000. Von 2006 bis 2011 Senior Scientist der Forschungsplattform der Universität Wien Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veränderten europäischen Kontext, seit 2006 Redakteurin des Wissenschaftsblogs Salon 21.

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Forschung

-) Schwerpunkte

Tagebuch- und Auto/Biographieforschung, Freundinnenforschung, Erinnerungspraktiken, materielle Kulturen, Geschlechtergeschichte im 20. Jahrhundert, Sammel- und Archivierungspolitiken

Mitglied des Arbeitskreises "Archiv der Migration"

-) laufende Projekte

gemeinsam mit Christa Hämmerle: Herausgabe des Sammelbandes "Krieg.Politik.Schreiben. Tagebücher von Frauen (1918-1950)" (Veröffentlichung 2013).

gemeinsam mit Jens Wietschorke: Herausgabe des gezeichneten Tagebuchs (1909-1943) von Rudolfine Gandlmayr (Veröffentlichung 2014).

Dissertationsprojekt "Schwärmen für die Lehrerin" zu hierarchie-bestimmten Beziehungen zwischen Frauen am Beispiel der Verehrung von Lehrerinnen als Thema in Tagebüchern von Mädchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 

Publikationen

-) Herausgaben

gemeinsam mit Christa Hämmerle (Hg.innen) unter der Mitarbeit von Ingrid Brommer und Christine Karner: Apokalyptische Jahre. Die Tagebücher der Therese Lindenberg (1938 bis 1946), Köln 2010.

gemeinsam mit Heidi Niederkofler: Frauen gedenken anders. Grundlagentexte zur Ausstellung von Frauenstadträtin Sonja Wehsely und der Frauenabteilung der Stadt Wien im Rahmen des Gedenkjahres 2005. Wien 2005.

gemeinsam mit Christian Aspalter, Susanne Hehenberger, Edith Saurer, Anton Tantner, Thomas Tretzmüller und 14 Studierenden (Seminar für Neuere Geschichte: Methoden und Probleme der Projektarbeit): Ort(e) des Lesens? Die Universitätsbibliothek Wien. Nachlese zur Ausstellung (20.01.-24.02.2001). Wien 2001.

-) Website

gemeinsam mit Remigo Gazzari, Christiane Koch, Maria Mesner und Sonja Niederacher: Erinnerungsort Wien (Launch 2005).

-) Zusammenstellungen

2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage des Bestands-Verzeichnis-Katalogs der Sammlung Frauennachlässe. Wien 2012, unter der Mitarbeit von Brigitte Semanek.

Bibliographie von unveröffentlichten Tagebüchern von Wiener Frauen in Wiener Archiven (online verfügbar), unter der Mitarbeit von Brigitte Semanek, Ingrid Brommer und Christine Karner.

Bestandsverzeichnis der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien. Wien 2008.

Schreiben über die Ehe. Konzepte, Wünsche, Anforderungen, Resignationen oder Widerstand gegenüber einer wirkungsmächtigen Institution, auf: http://www.univie.ac.at/Geschichte/sfn/texte/sfn_ehe.html (Launch: 2003).

-) wissenschaftliche Aufsätze zu Tagebuch- und Auto/Biographieforschung, Freundinnenforschung, Erinnerungspraktiken und materielle Kulturen

Materialitäten des Diaristischen. Erscheinungsformen von Tagebüchern von Mädchen und Frauen im 20. Jahrhundert. In Druck. Erscheint in: L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtewissenschaft, 24/2013/2, hg. von Claudia Ulbrich, Gabriele Jancke und Mineke Bosch

gemeinsam mit Georg Schinko: Musik machen hören schreiben. Musikkulturellen Praktiken als Themen in auto/biographischen Dokumenten von Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jhds., in: Danielle Roster und Melanie Unseld (Hg.innen): Luxemburgische Komponistinnen - Helen Buchholtz (1877-1953) und Lou Koster (1889-1973). In Druck. Erscheint in der Reihe Musik - Kultur - Gender, Köln/Weimar/Wien 2013.

gemeinsam mit Edith Saurer: Wrapped-Up Memory. Things and Their Order in the Estate of Martha Teichmann (Saxony/New York, 1888-1977), in: Michi Messer, René Schröder und Ruth Wodak (Hg.innen): Migrations: Interdisciplinary Perspectives, Wien/New York 2012, S 161-174. (Link)

"Erika hätte so gern ein Bild von Koch." Materielle Erinnerungskulturen in Mädchenschulen in Österreich und Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert, auf: Genre & Histoire, La revue de l’Association Mnémosyne, Paris 8/2011.

Zwei Quellenfunde, k/ein Archiv. Die Tagebuchsammlung des Wiener Forschungsteams von Charlotte Bühler, in: Wiener Zeitschrift zur Geschichte der Neuzeit, Wien 2/2010, S 53-72.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Materielle Aspekte persönlicher Beziehungen unter Schülerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in: Verband Österreichischer Historiker und Geschichtsvereine (Hg.): Publikation zum Österreichischen Historikertag 2008, St. Pölten 2010, S 736-748.

„Ich werde von nun an mehr hereinschreiben …“ Schreiben im Alltag, Schreiben als Alltag. Beispiele von Frauen- und Mädchentagebüchern aus der Sammlung Frauennachlässe, in: Petra Maria-Dallinger (Hg.in): (M)Ein Tagebuch. Überlegungen zum autobiographischen Schreiben an ausgewählten Beispielen, Linz 2008, S 12-51.

Wie Angora. Körperbehaarung ist out – und krause Politik, in: Sonja Eismann (Hg.in): Hot Topic. Popfeminismus heute. Mainz 2007, S 90-99.

Freundinnenschaft als geschriebener Ort. Briefliche Selbst/Inszenierungen von Frauenfreundschaften der jungen Lehrerin Tilde Mell (Wien, 1903-1912), in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte 48/2005, S 62-69.

Verbriefte Freundinnenschaft. Zur Geschichte von Frauenbeziehungen und Frauenbriefen im Allgemeinen und der Korrespondenz von Enrica von Handel-Mazzetti mit Matha Doutaz im Speziellen, in: Petra-Maria Dallinger (Hg.in): Enrica von Handel-Mazzetti. „und küsse ihre Busipfötchen“. Ein Leben in Briefen. Linz 2005, S 19-39.

Verbuchte Leidenschaft. Mädchentagebuch der Irmgard Schlinger 1925 bis 1935, in: geheimsache:leben. schwule und lesben im wien des 20. jahrhunderts. Ausstellungskatalog. Wien 2005, S 186-187.

-) wissenschaftliche Aufsätze und Texte zu feministischen Sammel- und Archivierungspolitiken

Auf zur eigenen Dokumentation von Erinnerung! Feministische Archive für auto/biografische Dokumente als Schnittstellen von Erinnerungspolitiken und Forschung. In Druck. Erscheint in: Elke Krasny und Frauenmuseum Meran (Hg.innen): Frauen:Museum – Zwischen Sammlungsstrategie und Sozialer Plattform, Wien 2013.

"Quellen für die Frauen- und Geschlechtergeschichte haben wir auf jeden Fall benötigt": Die Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte, in: Hubert Szemethy u.a. (Hg.innen): Gelehrte Objekte? - Wege zum Wissen. Aus den Sammlungen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Wien 2013, S 122-141.

Sammlung Frauennachässe, in: Claudia Feigl (Hg.in): Schaukästen der Wissenschaft. Die Sammlungen an der Universität Wien, Wien/Köln/Weimar 2012, S 53-55.

gemeinsam mit Brigitte Semanek: Für eine Einzelne eine ziemlich umfangreiche Arbeit. Der persönliche Nachlass von Johanna Monschein in der Sammlung Frauennachlässe, in: libri liberorum. Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, Wien 37/2011, S 5-7.

Geschichten und Voraussetzungen. Die Bestände der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien, in: Unsere Heimat Zeitschrift für Landeskunde von Niederösterreich 81 1/2010, S 27-41.

Decisions and Chances – the Winding Path of Women’s Personal Testimonies. The Collection of Women’s Estates / Sammlung Frauennachlässe, Vienna, in: Kristina Popova, Marijana Piskova, Margareth Lanzinger, Nikola Langreiter and Petar Vodenicharov (Hg.innen): Women and Minorities: Ways of Archiving, Sofia 2009, S 20-34.

-) wissenschaftsjournalistische Texte

gemeinsam mit Edith Saurer und Michaela Hafner: The Research Platform "Repositioning of Women's and Gender History" at the University of Vienna, auf: Genre & Histoire, La revue de l'association Mnémosyne , Paris 7/2010.

gemeinsam mit Edith Saurer: Eine Geschichte mit Nachhaltigkeit. Frauen- und Geschlechtergeschichte und die Sammlung Frauennachlässe, in: ROTWEISSROT. Auslandsösterreicher Journal. 2/2009, S 26-27.

Willst Du mein Friend sein?, in: SCIQ. Wissen für junge Leute 5/2007, S 14f.

Garfield, Blümchen und Deine liebste Popgruppe. Was können uns Freundschaftsbücher verraten? / Garfield, Flowers and Your Favourite Pop Group. What can friendship books tell us?, auf: http://ecfun.univie.ac.at/ (Launch: 2007).

Gedanken über Liebe und Ehe, auf: http://www.dieuniversitaet-online.at/ (Launch: 2005).

gemeinsam mit Margareth Lanzinger: Die „Sammlung Frauennachlässe“. Gastbeitrag zum Internationalen Frauentag, auf: http://www.univie.ac.at/dieuniversitaet/ (Launch: 2003). (Text als PDF)

gemeinsam mit Ulrike Seiss: Die Sammlung Frauennachlässe, in: Stichwort Newsletter 11/2001, S 13-16.

-) unveröffentlichte Diplomarbeit

Freundinnenschaft als geschriebener Ort. Selbst/Konstruktionen in den Briefen der Blindenlehrerin Tilde Mell an die frauenbewegte Schulkollegin Tilly Hübner 1903 bis 1912. Wien 2004.

 

Ausstellungen

"Gelehrte Objekte" im Österreichischen Museum für Volkskunde, Wien, April bis Oktober 2013, wissenschaftliche Mitarbeit bei dem u.a. von Marianne Klemun geleiteten Projekt

„Fragmente aus vielen Leben. Eine Kooperation des Frauenmuseums Hittisau mit der Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien“, (Hittisau, Vorarlberg 2009); Kuratorin gemeinsam mit Christa Hämmerle und Nikola Langreiter

„In Geschichte eingeschrieben. Die Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien“ (Wien 2008/2009); Kuratorin gemeinsam mit Christa Hämmerle und Nikola Langreiter

„Frauen gedenken anders“ der Frauenabteilung der Stadt Wien/MA57 anlässlich des „Gedenkjahres 2005“ (Wien 2005); wissenschaftliche Mitarbeiterin

„Ort(e) des Lesens? Die Universitätsbibliothek Wien.“ (Wien 2001). Forschungsgruppe gemeinsam mit Christian Aspalter, Susanne Hehenberger, Edith Saurer, Anton Tantner, Thomas Tretzmüller und 14 Studierenden aus dem Seminar für Neuere Geschichte: Methoden und Probleme der Projektarbeit.

 

Berufliche Tätigkeiten

seit 2000 Betreuerin der Sammlung Frauennachlässe

Lehrbeauftragte der Universität Wien im WiSe 2013

Lehrbeauftragte der Donau-Universität Krems im WiSe 2012

Lehrbeauftragte der Universität Wien im SoSe 2012

Projektmitarbeiten in unterschiedlichen Zusammenhängen

2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung „Frauen gedenken anders“ der Frauenabteilung der Stadt Wien/MA57 anlässlich des „Gedenkjahres 2005“

von 2003 bis 2006 Mitarbeiterin der Stiftung Bruno-Kreisky-Archiv und im Johanna-Dohnal-Archiv

 

Studium

seit 2006: Dissertationsstudium Geschichte

  • Teilnahme der an der Internationale Summer-School/Zweiten Tagung des Internationalen Dokotrats-Programms für Frauen- und Geschlechtergeschichte "Storia delle donne e delle identità di genere in età moderna e contemporanea / Doctorat international en histoire des femmes et des identités de genre", 2008 in Paris

1994 bis 2004: Studium der Geschichte, Soziologie und Genderstudies an der Universität Wien und der TU Berlin

  • Teilnahme an der Summer-School des Internationalen Dokotrats- und Diplomandinnen-Programms für Frauen- und Geschlechtergeschichte der Universität Paris 14, Technische Universität Berlin und Universität von Neapel und Universität Wien, 1998 in Drosendorf

 

(Berufliche) Tätigkeiten und Engagements während dem Studium (Auswahl)

gewählte Studienrichtungsvertreterin Geschichte (ÖH Universität Wien)

Mitglied des unabhängigen Frauentutoriumsprojekts (ÖH Universität Wien)

Fachtutorin für Geschichte bei Univ. Prof.in Edith Saurer und a.o. Univ. Prof.in Christa Hämmerle

hilfswissenschaftliche Mitarbeit bei verschiedenen Projekten, u.a.:

  • Transkripientin beim Projekt „Zwangsarbeit in der Landwirtschaft in Niederöster­reich und dem nördlichen Burgenland“ der Österreichischen Historikerkommission; Ela Hornung, Ernst Langthaler und Sabine Schweitzer
  • Transkripientin beim Projekt „Verlorene Nachbarschaft“ des Vereines Verlorene Nach­barschaft; Käthe Kratz, Maria Mesner und Sabine Schweitzer
  • Transkripentin und Lektorats-Arbeiten beim Projekt „Biographie einer österreichi­schen Feministin“ des Österreichischen Fonds zur Förderung der wissen­schaftlichen Forschung; Edith Saurer, Monika Bernold und Johanna Gehmacher
  • Lektorats-Arbeiten für die "Kammer für Arbeiter und Angestellte" Wien

Almwirtschaft in den Lienzer Dolomiten

Administrative Mitarbeiterin in einer Wiener Rechtsanwaltskanzlei