Institut
Das 1854 gegründete Institut für Österreichische Geschichtsforschung (IÖG) ist eine international anerkannte Forschungs- und Ausbildungsstätte für Methodenlehre und Pflege der historischen Hilfswissenschaften (Paläographie, Urkundenlehre, Aktenkunde, Quellenkunde etc.) in ihrem kulturgeschichtlichen Kontext. Das Institut ist heute eine im Hauptgebäude der Universität Wien am Ring untergebrachte wissenschaftliche Einrichtung des Bundes (eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung) und zugleich eine teilrechtsfähige Einrichtung.
Mit der Universität Wien ist das IÖG nicht nur durch seine Räumlichkeiten, sondern vor allem personell eng verbunden: Ein großer Teil seines Personals sind ihm dienstzugeteilte Angehörige des Instituts für Geschichte der Universität Wien.
Neben der epochenübergreifenden Erforschung und Darstellung der österreichischen Geschichte im europäischen Rahmen, der maßgeblichen Arbeit an internationalen Unternehmungen der Quellenedition und Quellenerschließung sowie der Vermittlung von Forschungsergebnissen auch in Publikationen für eine interessierte Öffentlichkeit sind die hier tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Lehre an der Universität Wien eingebunden. Das Institut gibt (seit 1880) die Zeitschrift „Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung“ (MIÖG) und mehrere Publikationsreihen heraus. Es nimmt seit langem die Rolle einer österreichischen Archivschule wahr und organisiert regelmäßig Vorträge und in loser Folge internationale Kongresse, Tagungen und Workshops.
Seit Juli 2011 ist das Institut für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten) an das IÖG angebunden.


