Hausa-Online-Lehrbuch 2002 © Franz Stoiber
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Existenzsätze II



Neben "nee/cee" verfügt das Hausa auch über andere Möglichkeiten, "sein" oder "existieren" auszudrücken.

  1. Kèè nan

    Eine zweite Form ist "kèè nan" (er/sie/es ist).
    Diese Form kann im selben Kontext verwendet werden wie "nee/cee".


    Makarantaa cèè.Makarantaa kèè nan.
    Gàrii nèè. Gàrii kèè nan.
    Gidaa nèè. Gidaa kèè nan.
    Suunaa nèè Suunaa kèè nan.

    Im Unterschied zu "nee/cee" richtet "kèè nan" die Aufmerksamkeit stärker auf die vorangehende Nomi-nalphrase.


    Makarantaa kèè nanEine Schule ist es!
    Gàrii kèè nan.Ein Stadt ist es!
    Gidaa kèè nan.Ein Haus ist es!
    Suunaa kèè nan.Ein Name ist es!

  2. Shii kèè nan

    Eine sehr wichtige und auch sehr häufige Phrase des Hausa verdeutlicht die Bedeutung von "kèè nan": "Shii kèè nan." Sie wird in narrativen Texten, aber auch im Gespräch dazu verwendet, einen Themenwechsel anzuzeigen.

  3. Ja/Nein-Fragen behandelt.


    Beispiele
    Àkwai kujèèraa.Es gibt (einen) Sessel.
    Àkwai gidaa.Es gibt (ein) Haus.
    Àkwai lìttàttààfai.Es gibt Bücher.

  4. Gàà

    Die vierte Möglichkeit besteht in der Verwendung des Wortes "gàà" (hier/dort...ist/sind). Es entspricht weitgehend der Verwendung, die man vom französischen "voilà" kennt.


    Gàà gidaa.Hier ist ein Haus.
    Gàà ruwan shâ.Hier ist Trinkwasser.
    Gàà goonaa.Hier ist ein Feld.