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Kapitel 1 - Einleitung: Reihenfolge in der Äusserung

Die Frage - Was wollen wir mitteilen - lässt sich in drei weitere Fragen analysieren

Diese drei Punkte sind die wichtigsten Fragen, die wir an eine Äusserung stellen. Die Antworten auf sie stellen den Inhalt/Sinn einer Äusserung dar. Eine Äusserung beginnt also mit dem Inhalt/Sinn. Beispiele wären: "Felix Kino", "Felix morgen Kino", "Felix will Kino". Unter pragmatischen Gesichtspunkten ist dies jedoch noch nicht ausreichend, frau/man möchte sichergehen, dass das Gegenüber die Intention auch verstanden hat. Dies ist dann leicht möglich, wenn jede Kommunikation in gleicher Weise vor sich geht. Wenn also das Element, das wir an der jeweils ersten Stelle in den obigen Beispielen finden, auch immer die gleiche Funktion hat, z.B. aussagt WER etwas tut. Ähnlich ist es mit den anderen Äusserungsteilen. Im ersten Beispiel ist zum zweiten Elemen ein zeitlicher Bezug nicht zu sehen, es handelt sich wahrscheinlich darum zu sagen WAS getan wird/werden soll. Ab dem zweiten Beispiel kann es sich durchaus um einen zeitlichen/aspektuellen Bezug handeln: "morgen" und "will" sind typische Vertreter dieser Kategorie. "Kino" vertritt in den Beispielen das Element, das wir mit WAS wird getan/soll getan werden bezeichnet haben.

Reihenfolge der Elemente einer Äusserung

Kode: 1


Beipiel/Literatur: Felix Kino, Felix morgen Kino, Felix will Kino

Aufgabe: Entsprechen die obigen Beispiele Sätzen, die auch in der Kindersprache vorkommen? Belege darstellen

Reihenfolge, semantisch, pragmatisch, Aspekt

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Viel Spass!