Name Tel.: +43 - (0)1-4277-
Georg Janauer, ao. Univ.-Prof. Dr.
Head of Division Hydrobotany
54360
Peter Englmaier, Ass. Prof. Dr.
Floodplain geomorphology, Floodplain vegetation,
Systematics and chorology of selected aquatic and terrestrial plant taxa
54363

Michaela Bohenzky
Projektmitarbeiterin, Administration

  54361
Martin Dokulil, ao. Univ.-Prof. Dr.
Mondsee, Academy of Science
54361

Norbert Exler, Dipl.-Ing.
Projektmitarbeiter, Projektsupervision, GIS Team

54365

Regina Kohlbauer, Mag.
Projektmitarbeiterin, GIS Team

54365

Eva Lanz, Mag.
Projektmitarbeiterin, GIS Team

54365

Brigitte Schmidt, Mag.
Projektmitarbeiterin

54365

Udo Schmidt-Mumm, MSc.
Projektmitarbeiter

54365
Katrin Teubner , Univ.-Doz. Dr.
Projektmitarbeiterin
54365

Students:

Mag. Veronika Barta (vorm. Strausz) - Doktorat

DIE HYDROPHYTENVEGETATION ALS BIOINDIKATOR IM RAHMEN EINES REVITALISIERUNGSPROJEKTES DER LINZER TRAUN-DONAU-AUEN

Die Traun-Donau-Auen im Stadtgebiet von Linz stellen mit ihren Auengewässern trotz der einschneidenden Eingriffe in die hydrologischen Verhältnisse des Augebietes durch die Donauregulierung und den Bau des Laufkraftwerkes Abwinden-Asten ein in wesentlichen Teilbereichen noch intaktes und naturnahes Biotopgefüge dar.
Im Rahmen der Dissertation soll untersucht werden, wie sich eine Dotierung des Altarmsystems des Mitterwassers und einiger verlandungsgefährdeter Auengewässer in Form eines "Gießganges" auf die Hydrophytenvegetation auswirken würde.
Hierzu wird die aquatische Vegetation während zweier Vegetationsperioden (2001/2002) mit der Feldmethode nach KOHLER quantifizierend erfasst, um Hinweise dafür zu erhalten, welche Einflüsse eine Dotation auf den Artenbestand haben könnte und welche Anforderungen die Hydrophyten an die Strömungs-, Licht- und Temperaturverhältnisse stellen. Die zusätzliche Erhebung ökologischer Parameter wie Wassertemperatur, Wassertrübe und Strömungsgeschwindigkeit an ausgewählten Messpunkten liefert Informationen über eventuelle zeitliche Verschiebungen im Keimungsverhalten bzw. der Siedlungsdichte der Hydrophyten nach Dotation mit kaltem bzw. mit Schwebstoffen angereichertem Donauwasser.
Die Darstellung und Verarbeitung der gesammelten Informationen und Daten in einem Geographischen Informationssystem soll für die Erstellung von Lösungsentwürfen herangezogen werden und eine Vorhersage der zukünftigen Entwicklung der ökologisch bedeutsamen aquatischen Vegetation in den Auengewässern nach einer Flutung ermöglichen.

DI Norbert Exler - Doktorat

GIS ALS HILFSMITTEL FÜR BIOLOGISCHE FRAGESTELLUNGEN

Die Einführung eines GIS ist in einem naturwissenschaftlichen Umfeld eine besondere Herausforderung, da es hier von vorwiegend nicht-technisch orientierten Personen als Hilfsmittel genutzt wird. Der notwendige Background auf dem Gebiet CAD, Datenbanken, Kartographie sowie der generelle technische Umgang mit PC ist in diesem Umfeld nur bedingt vorhanden. Es ergeben sich daher neben den echten GIS-Problemen eine Vielzahl von technischen, administrativen Problemen beim Umgang mit dieser Materie, sowie Probleme beim Verständnis in der geforderten Komplexität. Weiters ist eine gewisse Angst zu überwinden und große Bereitschaft zum Erlernen des Umganges damit gefordert.

Die Dissertation hat sich zum Ziel gesetzt Methoden zu finden, diese sehr komplexe Materie möglichst einfach diesem Personenkreis zugänglich zu machen. Die Wandlung von der "Wissenschaft GIS" (Geographie, Datenbanken, CAD, etc) zu einem praktischen Hilfsmittel für den täglichen Einsatz und zur Klärung von komplexen Fragestellungen eines Biologen.

Franziska Heller-Meixner - Diplomarbeit

Langzeit-Analyse der Wasserpflanzenentwicklung in einem künstlichen Wasserkörper: 20 Jahre Sukzession und Hochwasser-Einfluss in der Neuen Donau.

Anhand von Daten aus dem „Neue Donau-Projekt“ (1988-2007) wird die Langzeit-Entwicklung der Wasserpflanzenbestände untersucht und der Hochwassereinfluss sowie die Resilienz der Bestände beschrieben.

Ismaila Ndao, MSc - Doktorant

Comparative study of the aquatic macrophytes in the floodplains of the Danube and Senegal Rivers: Lake Neusiedl and Djoudj wetland

Aim: The general objective of the dissertation is to develop a comprehensive understanding of the aquatic vegetation species in Djoudj (Senegal) in comparison with Lake Neusiedl (Austria). The interrelations between macrophytes and their different habitat conditions will be pointed out.

Gabriele Okorn - Diplom

Untersuchung der Festigkeit von Schilfhalmen (Phragmites australis) in Pflanzenkläranlagen

Vor etwa 100 – 150 Jahren wurden Abwässer noch weitgehend ungeklärt in Flüsse geleitet. Erst später fing man an, Wasser vor allem mechanisch, dann auch chemisch und biologisch zu reinigen. Doch erst in den letzten Jahrzehnten rückten auch Pflanzenkläranlagen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die Klärung von Abwässern mit Hilfe von Schilf hat gegenüber von herkömmlichen Kläranlagen den Vorteil, dass sie wartungsarm, kostengünstig und auf relativ kleinem Raum realisierbar ist.

Ziel dieser Diplomarbeit ist es, den Schilfbestand in den Pflanzenkläranlagen Krottenhofteich, Laimergrube und der Kläranlage neben der Tangente nahe dem Heustadelwasser zu untersuchen. Zu diesem Zweck werden die Halmdichte, sowie verschiedene halmspezifische Parameter ermittelt. Weiters soll untersucht werden, ob die Schadstoffbelastung einen Einfluss auf die Bruchfestigkeit von Schilf hat, und ob sich am betreffenden Querschnitt irgendwelche anatomischen Besonderheiten finden lassen.

Mag. Brigitte Schmidt    - Doktorat

KRITISCHER VERGLEICH DER GÄNGIGEN EUROPÄISCHEN TROPHIE-INDICES IM HINBLICK AUF DIE WASSERRAHMEN-RICHTLINIE ANHAND DER MAKROPHYTEN IN DER DONAU UNTER EINSATZ EINES GIS

Den einzelnen Wasserpflanzen wurden unterschiedliche Trophie-Grade zugewiesen, die in der Praxis jedoch oft keinen Aussagewert besitzen, da Pflanzen unterschiedlichster Trophie-Stufen unmittelbar nebeneinander wachsen, ohne daß Änderungen in den Habitatparametern erkennbar sind. Die europäische Wasserrahmen-Richtlinie (WRRL) hat zum Ziel, die Gewässer in ihre ursprüngliche Reinheit, max. dem Grad 2, zurückzuführen. Probate Bewertungsmethoden müssen hiefür jedoch erst gefunden werden.
Geografische Informations-Systeme (GIS) eignen sich hervorragend, um komplexe Vorgänge in der Landschaft zu visualisieren und Veränderungen zu prognostizieren. Abhängigkeiten müssen aber richtig analysiert und Parameter entsprechend in den Berechnungen im GIS berücksichtigt werden. Erst dann kann ein GIS als Vorwarnsystem z.B. zur Erreichung der Ziele der WRRL - dienen.

kati

Hobbies: macrophytes

E-mail an Mag. B. Schmidt
Udo Schmidt-Mumm, MSc.- Doktorat


THE HERBACEOUS VEGETATION OF THE TERRESTRIAL-AQUATIC ZONES OF THE DANUBE RIVER OXBOWS

Both plant zonation and plant interaction are initiated by environmental gradients in floodplains. The important first step in understanding the relationship between environmental factors and zonation is to gain knowledge at the community level about species composition along gradients of riverine areas. In Austria the zonation pattern of herbaceous plants in riverine areas are rarely investigated. The present study focuses on the vegetation zonation and species composition along former side channels of the River Danube, the “Mühlwasser-Großenzendorfer Arm” oxbows, influenced by the surrounding urban environment and different leisure activities, and water bodies with negligible urban influences which belong to the “Lobau Donau-Auen” national park (“Eberschüttwasser, Mittelwasser, and Kühwörther Wasser”).

For each site the floristic, quantitative and life form structure of the herbaceous vegetation along the terrestrial-aquatic zones are being analyzed by transects. The community structure on each transect will be analyzed by ordination and classification methods. Resulting communities are then compared to determine differences in the vegetation structure for sites with urban influence and those with negligible urban influence. Final information will contribute to the basic knowledge needed for the specific management of the terrestrial-aquatic transitional zones in this oxbow system, which is of paramount importance as part of the protected landscapes within Vienna, and for the Danube National Park.

kati

Research interests:

Floristic and vegetation structure of aquatic and wetland habitats in the neotropics.