Institut für Mineralogie und Kristallographie
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Universität Wien

Althanstraße 14 (UZA 2), A-1090 Wien

Sekretariat: Mo-Mi: 9-12 & 13-16; Do: 13-17; Fr: 9-13;
Tel.: (+431) 4277 53201, FAX: (+431) 4277 9532,
Email.: mineralogie@univie.ac.at

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Herzlich willkommen auf der Homepage des Instituts für Mineralogie und Kristallographie!

   
   
 

Über unser Institut: Das heutige Institut für Mineralogie und Kristallographie geht auf eine bescheidene Mineraliensammlung (="Mineralogisches Museum") der Universität aus den Tagen des Vormärz 1848 zurück. Mit der Berufung von Franz Xaver M. Zippe am 11.11.1849 zum Professor an die philosophische Fakultät der Universität mit der Auflage, das Studienfach Mineralogie in Lehre und Forschung zu vertreten, wurde ihm neben der Leitung dieses Museums auch die einer Lehrkanzel mit der Bezeichnung "Mineralogisches Museum" übertragen. Ohne Formalakt wurde um 1900 unter Friedrich Becke die Bezeichnung "Mineralogisches Institut" eingeführt. Die heutige Institutsbezeichnung wurde im Studienjahr 1968/69 unter dem Ordinarius Josef Zemann legalisiert.

Seit 1995 ist das Institut im Geozentrum der Universität Wien beheimatet. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Center of Earth Sciences und dem Institut für Paläontologie bietet das Gebäude genügend Platz für 35 Labors und etwa 20 Büros, eine mechanische Werkstätte sowie eine Mineralpräparation. Eine gemeinsame Geowissenschaftliche Bibliothek, Hörsäle mit audio-visuellem Equipment und mehrere (öffentlich zugängliche) Computer-Räume vervollständigen das Bild eines modern eingerichteten Universitätszentrums.

Die zentrale Lage, die geringen Entfernungen zu öffentlichen Verkehrmitteln und die kulturelle Angebote in Wien machen diesen Standort zu einer Besonderheit im Vergleich mit anderen Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Das Institut arbeitet mit einem reichen Spektrum an Untersuchungsmethoden und ist apparativ am letzten Stand der Technik, was Röntgendiffraktometer, Spektroskopie, Syntheselabors usw. betrifft. Mit dem Auftrag für Forschung und Lehre durch die Universität Wien spielt das Institut eine tragende Rolle als Ausbildner sowohl von Studenten der Erdwissenschaften als auch der Biologie und Umweltkunde.

Die Forschung konzentriert sich vor allem auf die Charakterisierung von Mineralen sowie anorganischen und organischen Substanzen mit Hilfe von röntgenanalytischen und optisch-spektroskopischen Methoden. Die Untersuchung von natürlich vorkommenden Substanzen bietet die Möglichkeit, mit einer großen Reihe von weiteren Wissenschaftsdisziplinen, nicht nur auf dem erdwissenschaftlichen Sektor, in Kooperation zu treten. Überdies führt die Beschäftigung mit synthetischen Materialien, wie zum Beispiel Keramiken, Zeolithen, azentrischen Kristallen, zu einer engen Bindung an die Wirtschaft und die industrielle Fertigung. Zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Arbeitsgruppen im Bereich Physik und Chemie und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland lassen für die weitere Entwicklung des Institutes äußerst positive Zukunftsperspektiven erwarten.

         
         
 
06.05.2014/ZW