ARGE ASS
Arbeitsgemeinschaft der AssistentInnen an bibelwissenschaftlichen
Instituten in Österreich
Diese Arbeitsgemeinschaft ist beim Österreichischen
Katholischen Bibelwerk angesiedelt und versteht sich als Diskussionsplattform
junger BibelwissenschaftlerInnen in Österreich. Als Mitglieder gehören
ihr in erster Linie Universitätsangehörige an bibelwissenschaftlichen
Instituten beider Konfessionen sowie über diesen Kreis hinaus Interessierte
an.
Vorsitzender ist derzeit Univ.
Ass. Dr. Martin Stowasser vom Institut für Neutestamentliche Bibelwissenschaft
der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien.
Die ARGE ASS hält jährlich eine Arbeitstagung zu einem spezifischen
Thema ab, deren Ergebnisse in der Zeitschrift "Protokolle
zur Bibel" veröffentlicht werden.
In einem Abstand von 3-4 Jahren veranstaltet die ARGE ASS ein archäologisches
Symposion in Verbindung mit einer Exkursion.
Jahrestagung 1997
Die diesjährige Tagung fand von 25.-27. September in Puchberg bei
Wels statt und widmete sich der Fragestellung, wie atl. Personen in ihrer
Rezeption verwendet werden und welche Schlüsse daraus für die
Verbindung zwischen Altem und Neuem Testament gezogen werden können.
Programm:
Donnerstag:
15.00 Franz Böhmisch: Die Rezeptionsgeschichte von Num 25 (Der
eifernde Priester Pinchas) als Indikator im Streit um das rechte Priestertum
17.00 Michael Ernst: Adam - ein neutestamentliches Motiv als Relecture
alttestamentlicher Texte
Freitag:
9.00 Marianne Grohmann: Gal 4,21-31: Sara und Hagar. Gedanken zur Wirkungsgeschichte
10.45 Konrad Huber: "Zeichen des Jona" und "mehr als Jona". Die Gestalt
des Jona im Neuen Testament und ihr Beitrag zur
bibeltheologischen Fragestellung
14.30 Agenden der ARGE ASS und des Bibelwerks
16.15 Josef Pichler: Abraham im lukanischen Geschichtswerk
Samstag:
9.00 Martin Hasitschka: "Über mich hat jener geschrieben" (Joh
5,46). Das Mosebild im Johannesevangelium
10.45 Schlußdiskussion: Rezeptionsgeschichte als Verhältnisbestimmung
von Altem und Neuem Testament
Geändert am 29.9.1997
Markus Öhler