Leseproben
aus Band 1 der Reihe "Novara - Mitteilungen der
Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft"
"Österreicher im Pazifik"

Leseprobe aus:
Felix-Zemlicka, Inge:
"Die Beziehungen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und Hawaii von 1844-1901"

Kap.9
König Kalakauas Besuch in Wien im Jahr 1881 - Die Bestellung von Artilleriematerial und Colonel Curtis Pi'ehu I'aukeas Wienbesuch 1883

David Kalakaua, der als Nachfolger König Lunalilo's seit 1874 die hawaiischen Inseln regierte, besuchte im Jahr 1881 Europa. Während seiner Reise um die Welt versuchte er einerseits geeignete Arbeiter für die Zuckerplantagen in seiner Heimat ausfindig zu machen, und andererseits das Ansehen seines Reiches im Ausland zu stützen und zu verbessern. Darüber hinaus wollte er den Bewohnern anderer Erdteile zeigen, daß der Inselstaat Hawai'i von zivilisierten Menschen - Hawaiiern und Weißen - bewohnt wird. Dazu kam sicherlich auch ein gewisses Quantum an Neugierde und Reiselust (vgl. Kuykendall Vol. III, 1967: 223, 228; Wernhart 1987: 25-29). Kalakaua besaß sehr gute Beziehungen zu den europäischen Herrscherhäusern, da Honolulu als internationaler Hafen von Schiffen vieler, darunter auch europäischer Nationen, angelaufen wurde. Wie im Falle von Österreich-Ungarn entstand auf diese Weise eine Reihe von Freundschafts- und Handelsverträgen sowie diplomatischer Vertretungen. Der inkognito reisende König erreichte Wien am 5. August 1881. Ein etwas ungünstiger Zeitpunkt, da zu dieser Zeit Kaiser Franz Joseph traditionellerweise in Ischl auf Sommerfrische zu weilen pflegte. Zur persönlichen Begleitung Kalakauas wurden zwei der englischen Sprache mächtige Offiziere, FML Tiller und Fregattenkapitän von Czednik abkommandiert. Der Besuch des Monarchen aus exotischen Landen war während der "sauren Gurken Zeit", der durch die Abwesenheit des Hofes bedingten sommerlichen Presse-Flaute in Wien, ein gerne gesehener Anlaß zu detaillierter Berichterstattung (vgl. Wernhart 1987: 44-45). Nicht nur die Person des Königs, auch seine sämtlichen Unternehmungen in Wien wurden genauestens kommentiert und schienen sich gegenseitig zu übertreffen. Dazu kam, daß Kalakaua bei seinen sämtlichen Ausfahrten von den Wienerinnen und Wienern über alle Maßen bejubelt wurde. Neben einer Besichtigung der Stadt, Besuchen der k.u.k. Hofoper und des Volksgartens, wo sich der hawaiische König für die Musik Eduard Strauss begeisterte (vgl. ebd. 1987: 53-66), interessierte sich Kalakaua besonders für das Wiener Arsenal. Nach seiner Heimkehr nach Honolulu wird er in Wien Feld- und Gebirgskanonen bestellen (vgl. V. Schönberger an W. L. Green, 24. 4. 1882, No. 493). Am 6. August wurde auf Wunsch König Kalakauas der Wiener Prater besucht, wobei er besonderen Gefallen an den gut besuchten Kaffeehäusern und den Klängen der Damenkapelle "Messerschmidt-Grüner" fand. Dermaßen auf den Geschmack gekommen, entschied er sich nach einem Hofopernbesuch zu einem nächtlichen Ausflug in den Prater, wo er sich in Ronacher's Drittem Kaffeehaus unter das Volk mischte. Kalakaua wurde wegen seines volksnahen Verhaltens von der versammelten Menge bejubelt und tanzte ausgiebig mit einem englisch sprechenden "Mädchen aus dem Volke". Natürlich konnte diese nächtliche Exkursion des Monarchen in den Prater nicht geheim bleiben. Auf Anordnung Erzherzog Albrechts kam es aufgrund dieses ungebührlichen Verhaltens der königlichen Hoheit aus Hawai'i zu einem Abzug der Ehrenwachen vor Kalakauas Hotel, dem Imperial. (vgl. Wernhart 1987: 67-83). Der nächtliche Praterbesuch Kalakauas wurde von der Wiener Lokalpresse einerseits mit tiefem Entsetzen, andererseits humoristisch kommentiert (vgl. ebd.: 1987: 85-115). Kalakauas Wien-Begeisterung zeigt sich offen in einem Brief an seine Schwester und späteren Nachfolgerin auf dem Thron, Lili'uokalani. Dem Monarchen öffnete sich in Wien eine Welt, die in krassem Gegensatz zu dem üblichen Leben auf den Hawai'i-Inseln stand, wo die hawaiische Kultur seit 1820 von einem streng calvinistisch geprägten Christentum überlagert wurde. Der hawaiische König genoß jedoch die Lebenslust und die Toleranz in Wien. Am Sonntag wurde zwar die heilige Messe besucht, im Anschluß daran fuhr man in den Prater, um sich zu vergnügen und seine Sorgen zu vergessen (vgl. Kalakaua an "My Dear Sister" in: Wernhart 1987: 164-165). Die Wien-Impressionen Kalakaua's wirkten in Hawai'i wesentlich nach (vgl. ebd.: 1987: 134). Die von König Kalakaua, dessen Hof eine Art Kopie europäischer Königshöfe darstellte, im Wiener Arsenal bestellten Kanonen des Typs "Uchatius" sollten bis in das Jahr 1884 auf sich warten lassen (vgl. V. Schönberger an W. L. Green, 24. 4. 1882, No. 493). Der königlich-hawaiische Vertreter in Wien, Victor Schönberger, diente als Vermittler zwischen dem Arsenal und der hawaiischen Regierung. Schönberger trug einiges zur Verzögerung dieser Lieferung bei. Vor der Lieferung der Kanonen erfolgte im Juni des Jahres 1883 der Besuch des hawaiischen Diplomaten Curtis Pi'ehu I'aukea, der, ebenso wie sein König, das Wiener Arsenal besuchte und dabei auf einen noch offenen Betrag in der Abrechnung der Kanonen über 5.336,- Gulden hingewiesen wurde (vgl. I'aukea zit. in Schweizer 1988: 82, 88; V. Schönberger an W. M. Gibson 10. 7. 1883). Nach einer Reihe von Transportschwierigkeiten traf das durch den langwierigen und unsachgemäßen Transport beschädigte Artilleriematerial - das genaue Ankunftsdatum ist nicht bekannt - Anfang des Jahres 1884 im Hafen von Honolulu ein. Der Kauf des Kriegsgeräts wurde von den Gegnern König Kalakauas in aller Öffentlichkeit scharf kritisiert (vgl. Daily Bulletin, 5. 2. 1884). Die Feld- und Gebirgskanonen, Kalakaua's Stolz, wurden in den sogenannten Barracks, der Kaserne auf dem Areal des 'Iolani-Palastes, aufbewahrt und sogar zeitweise für Ausstellungszwecke außer Landes gebracht (vgl. List of Articles Loaned to the Midwinter Fair Company - San Francisco 1893-94). Bis in das Jahr 1898 dienten die Kanonen ausschließlich Repräsentationszwecken. Sie fielen jedoch in die Hände der die Monarchie stürzenden Annexionisten und wurden im Wilcox-Aufstand, der die Wiederherstellung der Monarchie zum Ziel hatte, gegen die "hawaiischen Rebellen" eingesetzt (vgl. Loomis 1976: 153-195, R. Westoby zit. in Honolulu Advertiser 30. 4. 1930: 1). Nach der Annexion Hawaii's am 14. Juni des Jahres 1900 wurden die Kanonen von den Amerikanern nach Benicia, Kalifornien, verschifft. Die Bemühungen seitens der Hawaiier ruhten nicht eher, bis durch den Beschluß einer Kongreßakte - im Jahr 1930, jedoch auf fünf Stück reduziert - das Artilleriematerial wieder an den ursprünglichen Ort seiner Bestimmung zurückkehrte (vgl. Honolulu Star Bulletin 26. 10. 1929: 3, 3. 12. 1929: 1, 30. 1. 1930: 4, Honolulu Advertiser 6. 10. 1929: 4, 27. - 29. 3. 1930: 1). Eine aus dem Wiener Arsenal stammende Kanone befindet sich noch heute auf einer Hawai'i-Inseln: das sich im Zeughaus von Kauakakai, dem Hauptort der Insel Moloka'i, befindliche Geschütz soll, nach entsprechender Restaurierung abermals an seinen ursprünglichen Platz, in die Barracks von Honolulu zurückkehren und einen Beitrag zur Erinnerung an die imperiale Vergangenheit Hawaii's bilden (vgl. Moloka'i Dispatch, 5. 6. 1989: 5).


Leseprobe aus:
Kolig, Erich:
"Der Österreicher Andreas Reischek in Neuseeland: Ehrenhäuptling oder Feind der Maoris?"

Die als besondere Trophäe nach Wien verschifften zwei vertrockneten Maori-Leichen, stellten sich als langjährige Belastung der Beziehungen zwischen dem Wiener Völkerkunde Museum und Neuseeland heraus. Unter dem Druck der öffentlichen und vor allem der Maori-Meinung versuchten diverse neuseeländische Politiker über Jahre - und auch die Maori-Königin Dame Te Aitarangikaahu - in dieser Angelegenheit zu intervenieren und eine Repatrierung der beiden Leichen herbeizuführen. Das Problem wurde dann 1985, allerdings nur teilweise, durch die Rückgabe einer der beiden Mumien, vorläufig beseitigt. Nach offizieller Museumsversion, handelte es sich dabei um einen "Austausch": die Leiche für eine Maorischnitzerei. Diese Kompromißlösung barg aber wieder etliche ethische und ideologische Problematiken in sich und stellte, zumindest seitens der Maori, nur bedingt eine Konfliktbereinigung dar. Das Museum war verständlicherweise bemüht, durch die als Tausch deklarierte Herausgabe der Mumie einen Präzedenzfall zu vermeiden, der zu einer Lawine von weiteren Forderungen geführt hätte. Die Maori sehen die Sache aber anders. Viele waren darüber beleidigt, daß mit diesem, als Quid-pro-Quo deklarierten Akt implizit die sterbliche Hülle dieser prominenten Maoripersönlichkeit - der im Moment vorherrschenden Ansicht nach handelt es sich um einen Vorfahren der heutigen Maori-Königin - mit einem unbeseelten Objekt wertmäßig auf die gleiche Stufe gestellt wurde. Der gordische Knoten der in diesen Fall verwickelten, verschiedenen Interessen, Moralvorstellungen und Werturteile kann offenbar mit einem kühnen Schwertstreich nicht gelöst werden.

Heute drängen die Maori weltweit auf die Rückgabe sterblicher Überreste ihrer Ahnen aus Museumsbeständen und Privatsammlungen. Spektakuläre Beispiele bieten dabei immer wieder gut präparierte Köpfe, die Haut, Gesichtstatauierung (Moko), Zähne und Haare naturgetreu bewahrt haben. Ursprünglich wurden Köpfe von Respektspersonen in einem komplizierten Verfahren so konserviert, vermutlich mit der Zielvorstellung, sich ihrer spirituellen Potenz über den Tod hinaus zu versichern. Im vorigen Jahrhundert waren für eine zeit lang solche Köpfe von Reisenden und Seeleuten als Souvenir gerne gesammelt worden, und waren so in diverse Museen und Sammlungen Europas und Amerikas gelangt. In jüngsten Jahren haben öffentliche Versteigerungen, etwa bei Christie's in London, den einen oder anderen Maori-Kopf zu Tage gebracht. Sensiblere Gemüter unter Verkäufern und Käufern beeilen sich diese Trophäen, wenn einmal das Augenmerk darauf gerichtet ist, den Maori geschenkweise zur feierlichen Bestattung zu übergeben, um mit dieser Geste dem geschmacklosen Übel der Vergangenheit ein Ende zu bereiten. Vergessen wird heutzutage aber in der Beurteilung dieser Pietätlosigkeit der damaligen Zeit, daß es die Maori selbst waren, die mit solchen präparierten Köpfen einen schwungvollen Handel trieben. Um den Touristen- und Souvenirmarkt mit dem begehrten Artikel zu beliefern, genügte es bald aber nicht mehr, auf bereits vorhandenes "Material" zurückzugreifen: sei es präparierte Köpfe der eigenen Häuptlinge zu verkaufen - was die Maori nur ungern taten - , sei es welche von anderen Stämmen zu rauben. Regelrechte Kopfjagden wurden veranstaltet und so mancher schön tatauierte Häuptling mag seinen Kopf an die Touristenindustrie verloren haben. Vom ersten Maori-König Te Whero Whero Potatau I. wurde gemunkelt, daß er Kriegsgefangenen reihenweise eigenhändig mit der Keule den Schädel einschlug, solche aber, die schöne Gesichtstatauierungen hatten, vorsichtig enthauptete, um ihre Köpfe nicht zu beschädigen (Reeves 1898/1950: 117). In Extremfällen wurden sogar Sklaven zu diesem Zweck gehalten, denen man schöne Tatauierungen beibrachte (obwohl die Tatauierung als Statussymbol den oberen Schichten vorbehalten hätte sein sollen), um sie so zum begehrten Markenartikel zu machen. Touristen konnten unter (lebenden) Sklaven das gewünschte Modell auswählen und erhielten das fertige Souvenir dann in ein paar Tagen zugestellt. Letztlich sah sich die Kolonialverwaltung gezwungen, auf diese Geschmacklosigkeit in der Form zu reagieren, den Handel mit Menschenköpfen gesetzlich zu untersagen.


Leseprobe aus:
Stockinger, Johann:
"...So umfährt man die ganze Welt". Manila, Drehscheibe zwischen Ost und West aus früher österreichischer Sicht"

Kapitel: Ein Erzherzog besucht Manila an Bord der "Fasana"

Als die "Fasana" den Hafen Pola am 31. August 1887 verlassen hatte, befand sich an Bord der ausgebildete Seekadett Erzherzog Leopold Ferdinand . Ursprünglich war vorgesehen gewesen, daß seine Tagebuchaufzeichnungen später in Buchform publiziert werden sollten. Irgendwie ist daraus nichts geworden. Der Bericht wurde schließlich vom Begleitoffizier des Erzherzogs, dem Linienschiffsleutnant Leopold von Jedina, verfaßt. Jedina sah die spanische Kolonialmacht in einem viel positiveren Lichte als z.B. zuvor Karl von Scherzer, obwohl zum Zeitpunkt des Aufenthaltes der "Fasana" das Ende der spanischen Ära auf den Philippinen nur noch ca. 10 Jahre entfernt sein sollte. Aber auch Jedina erlangte die schönsten Eindrücke von Manila ebenfalls vom Pasig-Fluß: "Das anmuthigste Bild von Manila gewinnt man jedoch vom Pasig oder von einem seiner Arme, durch welche mehrere Inseln gebildet werden. Schöne Villen reichen mit ihren blumengeschmückten Veranden fast in den Fluß hinein, umschattet von Palmen und hohem Bambus; dann sieht man wieder aus üppigem Laube hervorlugende niedliche, kleine Hütten oder auf Pfählen in den Fluss gebaute Schutzdächer, unter denen Speis und Trank für die vorbeiziehenden Schiffer verkauft werden und welche, nach der Anzahl der dabei vertäuten Fahrzeuge zu schließen, nicht unbeachtet bleiben. Und dabei welch reges Treiben auf dem Flusse! Mit Waren beladene Lastboote ziehen auf und ab; Flöße mit ganzen Bergen von Grünzeug und Früchten treiben langsam stromabwärts; am Ufer wird gebadet oder gefischt; hie und da saust auch eine Dampfbarkasse durch dieses Gewühle und weckt durch den von ihr hervorgerufenen Wellenschlag manchen halb eingeschlafenen Flößer aus seinen Träumen" (Jedina 1891: 634). Der Stab der "Fasana" wurde aufgrund des prominenten Mitglieds auch von den spanischen Kreisen in Manila mit großer Höflichkeit und Zuvorkommenheit begrüßt (Jedina 1891: 636): " ... denn die Abstammung der, wie wir zu unserer großen Freude sahen, auch hier enthusiastisch hochverehrten Königin Maria Christine , sowie die geschichtlichen Erinnerungen bilden ja ein bedeutendes Bindeglied zwischen Spaniern und Oesterreichern. Doch fand außer dem Austausch von Etikettenbesuchen kein weiterer Verkehr mit der spanischen Gesellschaft statt, nachdem die geplanten größeren Festlichkeiten zu Ehren Seiner k.u.k. Hoheit infolge des Icognitos abgelehnt werden mußten." So verbrachten sie die Abende im gemütlichen Zusammensein mit dem österreichischen Konsul Wegelin und dem deutschen Konsul v. Möllendorf im deutschen und englischen Klub . Was waren die Ursachen für die Zurückhaltung der Spanier? Waren sie vielleicht über die negativen Berichte der "Novara"-Expedition verstimmt?

Oder mag gar schon die Freundschaft und das persönliche Aufeinandertreffen von Blumentritt und Rizal eine Rolle gespielt haben ? Es scheint jedoch, als ob Jedina von bevorstehenden Unruhen im Land nichts gemerkt hatte, den er schrieb: "Übrigens wird allgemein zugegeben, daß sich die grosse Masse des Volkes in ihrer Genügsamkeit bei der ausgezeichneten spanischen Gemeindeorganisation und der patriarchalischen Priesterregierung - denn im Innern ist der Pfarrer und nicht der Gobernardorcillo die factische Autorität - recht wohl befindet" (Jedina 1891: 644). Doch hier täuschte sich Jedina, denn schon am 1. März 1888 kam es in Manila unter der Führung von Doroteo Cortes zur Demonstration gegen die Mönchsherrschaft. Dem spanischen Gouverneur in Manila wurde ein Anti-Mönchs-Manifest vorgelegt, wo u.a. die Selbstbereicherung der Mönche angeprangert und die Auswei-sung der Orden aus den Philippinen gefordert wurde (siehe Payer 1942/1997). Es sollte aber noch bis 1896 dauern, bis sich die Filipinos im großen Stil gegen die spa-nischen Kolonialherren auflehnten und sich 1898 mit amerikanischer Hilfe von ih-rer ersten Kolonialmacht loslösen konnten, um aber damit sofort wieder in eine neue Abhängigkeit zu schlittern.

(Eventuelle Fußnoten sind hier nicht angeführt!)

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updated: April 1999   © ÖSPG
APSIS-Oceania Editor: Hermann Mückler