Am 13. September 1598 fuhr Oliver van Noort in die Magellan-Straße ein und kam am 29. Februar 1600 in den Pazifischen Ozean. Seine Reise durch die Meerenge war von sinnlosen gewalttätigen Ausschreitungen gegenüber den dort beheimateten Indianern gekennzeichnet, von denen etliche getötet worden waren.
Nach geringem Erfolg beim Befahren der pazifischen Seite der südamerikanischen
Küste wandte er sich nach den Philippinen, die er am 14. Oktober 1600
erreichte, nachdem er vorher die Insel Guam berührt hatte.
In Manila wurden seine beiden Schiffe von zwei spanischen Schiffen angegriffen,
deren Besatzungen die insgesamt 80 Mann des Holländers bei weitem
übertrafen. Während ein Schiff von den Spaniern erfolgreich gekapert
wurde, konnte van Noort nach heftigen Kämpfen sein Schiff retten und
nach Holland zurücksegeln. Er erreichte Goree am 26. August 1601 nach
einer Reise von knapp drei Jahren.
Oceania-Editor: Hermann Mückler; © 1997
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