1791 segelte er von Pondicherry, Indien, mit der St. Jean Baptiste nach den Ostinidischen-Inseln, um dort LAdung aufzunehmen. Die Philippinen hinter sich lassend fuhr er in Richtung Süden an New Britain und westlich von Neukaledonien vorbei und erreichte die Nordspitze von Neuseeland im Dezember 1769. Obwohl er zur selben Zeit in der Region war als James Cook, trafen sie nicht aufeinander. In Lauriston Bay - welches von Cook Doubtless Bay getauft worden war, brachte Surville kranke Mitglieder seiner Mannschaft an Land, die von dem dortigen Maoris unter Häuptling Naginoui freundlich aufgenommen und versorgt wurden. Nach Konflikten mit den Maoris, die ein losgerissenes Boot von Survilles Schiff versteckten, wurde der Häuptling als Geisel an Bord gebracht und die Häuser und Kanus der Maoris verbrannt. Naginoui starb am 12. März 1770 vor der Küste der Juan Fernandez-Inseln.
Surville steht für eines der markantesten Beispiele ungerechtfertigten gewalttätigen
Verhaltens gegenüber Einheimischen im Pazifik.
Gerechterweise ertrank er bei der
Landung in Callao.