Österreichische
Zeitschrift für Geschichtswissenschaften
Hinweise zur
Textgestaltung
Redaktionsadresse:
ÖZG
- Ao. Univ. Prof. Dr. Reinhard Sieder, c/o Institut für Wirtschafts-
und Sozialgeschichte, Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring
1, 1010 Wien - E-Mail:
reinhard.sieder@univie.ac.at.
ALLGEMEINE
RICHTLINIEN FÜR AUTORINNEN UND AUTOREN
Einsendung
der Manuskripte an die Redaktionsadresse. Manuskripte per Email oder auf CD in allen
gängigen Word-Formaten. Bitte fügen Sie Ihrem Manuskript Ihre aktuelle
Postanschrift sowie Telefon- und Faxnummer, E-mail-Adresse
bei.
Alle
wissenschaftlichen Aufsätze (nicht jedoch Beiträge im Forum) unterliegen einem
anonymen Begutachtungsverfahren. Den Autor/inn/en
werden Änderungswünsche oder Einwände der Gutachter/innen zu Erstfassungen
mitgeteilt. Die Autor/inn/en werden dann
aufgefordert, innerhalb einer angemessenen Frist eine neue Endversion zu
erstellen. Definitive Ablehnungen werden den Autor/inn/en
gegenüber mit relevanten Auszügen aus den anonymen Gutachten begründet. Über die
Veröffentlichung von Manuskripten entscheiden die Herausgeber/innen auf
Grundlage der Gutachten. Unaufgefordert zugesandte Manuskripte verbleiben in
der Redaktion und werden nicht zurückgesandt.
Hauptaufsätze
haben durchschnittlich eine Länge von 25 bis 30 Seiten (inklusive Leerzeichen
und Fußnoten, durchschnittlich 70.000 Zeichen).
Hauptaufsätzen sind eine Übersetzung des Haupt- und Untertitels ins Englische sowie eine Zusammenfassung (abstract) in englischer
Sprache (ca. hundert Worte) sowie Keywords (max.
fünf) beizulegen.
In
Orthographie und Grammatik orientiert sich die ÖZG an der letzten Auflage des
deutschen Duden; bei fremdsprachigen Manuskripten am jeweils anerkannten
Wörterbuch (z. B. The
Concise Oxford English Dictionary.)
Wird
ein Manuskript für die Publikation angenommen, gehen sämtliche Rechte der
Vervielfältigung bzw. das Copyright auf die ÖZG über.
ZEICHEN
UND SCHREIBWEISEN
Grundsätzlich
ist darauf zu achten, dass die Schreibweise von mehreren zulässigen Varianten eines
Ausdrucks innerhalb eines Artikels einheitlich ist.
Zitate
Zitate
im Fließtext, die länger sind als drei Zeilen, werden links 1,5 cm eingerückt
und einzeilig geschrieben. Sie stehen zwischen doppelten Anführungszeichen.
Fettschreibung
Fettschreibung
- etwa für die Hervorhebung eines Wortes im Text - ist nicht zulässig.
Kursivierung/Italics
Buch-
und Zeitschriftentitel, Titel literarischer Werke, Filme oder Ausstellungen
bzw. die Bezeichnung von Kunstwerken im Haupttext (nicht in den Fußnoten) werden
kursiv gesetzt. Außerdem beginnt deren erstes Wort mit Großbuchstaben,
eventuell kann eine Datierung (z. B. Erscheinungsjahr) in runden Klammern
nachgestellt werden.
In
Braudels Méditerranée
(1949) findet sich ...
Fremdsprachige
Ausdrücke, z. B. enclosure, peasant, superstitio, soweit
sie nicht im neuesten Duden verzeichnet sind, werden - in der
Orthographie der Originalsprache - kursiv gesetzt.
Namen
von Institutionen werden dann kursiv gesetzt, wenn sie nicht in den
selbstverständlichen Sprachgebrauch (laut neuestem Duden) eingegangen
sind.
Die
Gesellschaft für Geschichtswissenschaften hat ihren 10. Jahrestag
gefeiert.
'Inverted commas' (einfache
Anführungszeichen)
werden
verwendet bei
deutschen
Ausdrücken, deren Sinn in einer spezifischen Weise verändert, eingegrenzt oder
abgewandelt wird;
Zitaten
im Zitat (sowohl im Text als auch in Buch- oder Aufsatztiteln).
"Anführungszeichen"
werden
verwendet bei wörtlichen Textzitaten.
Auslassungen
oder Kürzungen in wörtlichen Zitaten
Auslassungen
in Zitaten werden gekennzeichnet durch
[...]
Zahlen
Ganze
Zahlen von null bis zwanzig werden ausgeschrieben. In üblichen Verbindungen -
z. B. in Namen von Institutionen - sind Ausnahmen möglich.
die
Abteilung 1/4 des Amtes
das Infanterie-Regiment 1
Jahreszahlen
im
Jahr 1412
1483 bis 1524 regierte ...
die flotten zwanziger Jahre
in den vierziger Jahren des 17. Jahrhunderts
Im 17. Jahrhundert wurden ...
Prozentangaben
sechzehn
Prozent der ...
16,5 Prozent
34 Prozent
Es
sind die gebräuchlichen Zeichen zur Abgrenzung mehrstelliger
Zahlen zu verwenden.
100;
1.000; 100.000 oder 1,000.000
Dezimalstellen
werden durch ein Komma ohne Leerzeichen von der ganzen Zahl getrennt.
1,75
2,5
Nach
den Ordnungszahlen in Genealogien, z. B. von Herrscher/innen, folgt ein Punkt.
Kaiser
Joseph II.
Abkürzungen
Soll
für einen Begriff eine Abkürzung verwendet werden, so wird der Begriff bei
seinem ersten Vorkommen ausgeschrieben, die Abkürzung wird in Klammer angeführt
und kann in der Folge verwendet werden.
Die
Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG)
erschien erstmals 1990.
Geschlechtsneutrale Formulierungen
Geschlechtsneutrale Formulierungen sind überall dort zu verwenden, wo Menschen weiblichen und männlichen Geschlechts adressiert werden. Dies kann entweder durch die Anführung weiblicher und männlicher Formen (Autorinnen und Autoren) oder durch Schrägstriche (Autor/inn/en, Herausgeber/innen) geschehen.
ZITIERREGELN
Allgemeine
Regeln
Verwenden
Sie für die Schreibung von Fußnoten ausschließlich die Fußnotenverwaltung Ihres
Textverarbeitungssystems. Fußnoten beginnen mit Großbuchstaben; bei aufeinanderfolgenden Zitaten in einer Fußnote werden diese
durch einen Strichpunkt getrennt; Fußnoten enden immer mit einem Punkt.
Monographien
[Vorname]
[Familienname], [Haupttitel]. [Untertitel], [Erscheinungsort]
[Erscheinungsjahr], [Seitenangaben].
Bei
zwei Autor/innen erfolgt die Trennung durch Schrägstrich (ohne Leerzeichen).
Bei mehr als drei Autor/innen kann nur der erste Name genannt werden, alle weiteren
können unter "u. a." subsummiert
werden. Zitate fremdsprachiger Werke werden der jeweiligen Orthographie
angepasst: Bei englischsprachigen Titeln wird z. B. nach der Regel verfahren,
dass die wichtigen Wörter des Titels, nicht aber kurze Präpositionen oder
bestimmte und unbestimmte Artikel, außer sie sind das erste Wort, mit großem
Anfangsbuchstaben geschrieben werden.
Claudia
Honegger,
Die Ordnung
der Geschlechter. Die Wissenschaften vom Menschen und das Weib,
1750-1850, Frankfurt am Main u. a. 1992.
Fernand Braudel, La Méditerranée et le Monde
méditerranéen à l'époche de Phillippe
II., 2.
Auflage, Paris 1966, 70, 81 f., 90 ff.
Sheila Jasanoff, Designs on
Nature: Science and Democracy in
Jürgen
Kuczynski, Geschichte des Alltags des deutschen
Volkes, 5 Bände, Berlin 1981.
Peter
Kriedte/Hans Medick/Jürgen Schlumbohm, Industrialisierung vor der Industrialisierung.
Gewerbliche Warenproduktion auf dem Land in der Formationsperiode des
Kapitalismus, Göttingen 1977.
Eventuell
kann in eckigen Klammern eine Übersetzung des Titels angegeben werden.
Otto Urban, Kapitalismus
a ceska spolecnost.
K otátzkám
formování ceske spolecnosti v 19. století
[Kapitalismus und tschechische Gesellschaft. Zur Frage der Formierung der
tschechischen Gesellschaft im 19. Jahrhundert], Praha
1978.
Herausgeberwerke
[Vorname]
[Familienname], Hg., [Haupttitel]. [Untertitel], [Erscheinungsort]
[Erscheinungsjahr], [Seitenangaben]. (Bei mehreren Herausgeber/innen siehe
Regeln für mehrere Autor/innen.)
Pietro
Rossi, Hg., Theorie der modernen Geschichtsschreibung, Frankfurt am Main 1987.
Maxine Berg, Hg., Markets and
Manufacture in Early Industrial
Dissertationen,
Diplomarbeiten und unveröffentlichte Manuskripte/Arbeitspapiere
Jennifer Leigh
Mittelstadt, The Dilemmas of the Liberal Welfare State,
1945-1964: Gender, Race, and Aid to Dependent Children, phil.
Diss.,
Arno
Fitz, Die Frühindustrialisierung Vorarlbergs und ihre Auswirkungen auf die
Familienstruktur, unveröffentlichte phil.
Diplomarbeit, Universität Wien 1981.
Paul
Bjetak u. a., Das Studium der Geschichte an der
Universität Wien, unveröffentlichter Projektbericht, Wien 1990.
Internet-Adressen
Es
ist die gängige Schreibweise mit Datumsangabe des letzten Zugriffs zu verwenden
http://www.eseh.org/ (28.06.2000).
Verlagsorte
Bei
mehr als drei Verlagsorten wird nur der erste genannt, alle weiteren unter
"u. a." subsummiert.
Wien
Wien/Zürich
Wien/Graz/Köln
Wien u. a.
Fehlt
der Verlagsort oder ist er ungekannt, wird die Angabe durch [o. O.] ersetzt.
Erscheinungsjahr
1981
1928 ff.
1871-1873
Ein
fehlendes oder unbekanntes Erscheinungsjahr wird durch [o. J.] ersetzt.
Seitenverweise
Seitenangaben
in Fußnoten sind ohne entsprechende Kürzel (S. oder p. für Seite/page) zu setzen.
Hobsbawm, Industry, 18.
Aufsätze
in Sammelbänden
[Vorname]
[Familienname], [Haupttitel]. [Untertitel], in: [Vorname] [Familienname], Hg.,
[Haupttitel]. [Untertitel], [Erscheinungsort] [Erscheinungsjahr],
[Seitenangaben].
Christine
Chwaszcza, Kulturwissenschaft der internationalen
Politik, in: Friedrich Jäger/Jörn Rüsen, Hg.,
Handbuch der Kulturwissenschaften, Band 3: Themen und Tendenzen,
Stuttgart/Weimar 2004, 458-473.
Aufsätze
in Zeitschriften
[Vorname]
[Familienname], [Haupttitel]. [Untertitel], in: [Zeitschriftentitel] [Jahrgang]
([Erscheinungsjahr]), [Seitenangaben].
Gibt
es bei einem Periodikum keine Jahrgangsangabe, so wird diese durch das
Erscheinungsjahr ersetzt.
Mark Mazower, Military
Violence and National Socialist Values: The Wehrmacht
in
Zeitschriftentitel
und Sammelwerke werden in der Regel bei der ersten Erwähnung ausgeschrieben,
die Abkürzung kann dann in Klammer angegeben und in der Folge verwendet werden.
Wenn
in Zeitschriftenjahrgängen keine durchgehende Paginierung vorhanden ist, wird
die Heftnummer nach einem Schrägstrich angegeben.
Gudrun-Axeli Knapp, Traveling
Theories: Anmerkungen zur neueren Diskussion über "Race,
Class, and Gender",
in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG) 16/1 (2005),
88-110.
Jahrbuch
für Wirtschaftsgeschichte 1984/2.
Kurztitel
Wird
ein Werk wiederholt zitiert, wird beim ersten Mal das volle Zitat, bei weiteren
Nennungen ein Kurztitel verwendet: [Familienname], [erstes Hauptwort],
[Seitenangabe].
Dobb, Studies, 151.
Quellenzitate
Die
jeweilige Zitierweise des Archivs ist zu übernehmen. Im ersten Zitat ist das
Archiv mit vollem Namen zu nennen, in der Klammer wird die Abkürzung, die in
der Folge verwendet wird, angegeben.
Statní ústrední archiv
(SUA) Praha, BR 52.
in darauffolgenden Zitaten
SUA, BR 456.
Zitate
aus Zeitungen und Zeitschriften
Profil
vom 2. November 1992, 15 f.
Der
jugendliche Nationalsozialist 1924/5, 1 f.
Abkürzungen
für Verweise
Werden
für wiederkehrende Bezeichnungen Abkürzungen verwendet, so sind in einem
deutschsprachigen Text einheitlich die folgenden zu verwenden:
Anmerkung
> Anm.
Band > Bd.
Bände > Bde.
besonders > bes.
derselbe > ders.
dieselbe > dies.
dieselben > dies.
Ebenda > Ebd. (nur bei unmittelbar aufeinanderfolgenden
Verweisen in den Fußnoten)
folgend/folgende > f., ff. (mit einem Leerschritt Abstand zur vorhergehenden
Zahl)
Heft > H.
vergleiche > vgl. (am Beginn der Fußnote immer: Vgl.)
In
englischen Aufsätzen ist zu verwenden:
Anmerkung
> note
Band > vol.
besonders > esp.
derselbe/dieselbe > ibid.
folgend, folgende > pp. (mit einem Leerschritt Abstand zur vorhergehenden
Zahl)
siehe/vergleiche > cf., cp.
zitiert nach > quoted
from
ABBILDUNGEN
UND TABELLEN
Die
Rechte für die Reproduktion von Abbildungen, Fotografien, Graphiken und
Illustrationen sind vom jeweiligen Autor/der Autorin einzuholen.
Bei
der Gestaltung von Tabellen ist auf deren Übersichtlichkeit zu achten. Lange
Tabellen sind nach Möglichkeit zu vermeiden, vor allem, wenn sie über eine
gesamte Druckseite einnehmen würden.
ABBILDUNGEN
Abbildungen
(Bilder, Graphiken, Diagramme) sind in GIF- oder EPS-Format
mit einer Auflösung von mindestens 600 dpi abzugeben.
Den gewünschten Ort der Abbildung im Text markieren und die Abbildungen als
eigene Files - am besten per Email - übermitteln. Bei anderen Formaten setzen
Sie sich bitte mit den Heftbetreuer/innen in Verbindung.