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Weitere Services | Schrödinger

Schroedinger
Achtung! Der Betrieb des Schrödinger III wurde mit Ende Oktober 2009 eingestellt. Ab sofort steht der neue Vienna Scientific Cluster (VSC) zur Verfügung (Weitere Informationen zur Schrödinger-Abschaltung).


Im Jahr 2001 wurde an der Uni Wien ein Supercomputing-Projekt verwirklicht, das auf vier Jahre anberaumt war und zu gleichen Teilen von der ehemaligen Fakultät für Naturwissenschaften und Mathematik und vom Zentralen Informatikdienst finanziert wird. Das Projekt soll die Versorgung der Forschung an der Universität Wien mit Rechenleistung im Bereich High-Performance Computing sicherstellen und sieht die Anschaffung eines Supercomputers sowie mindestens zwei Ausbaustufen während der Laufzeit des Projekts vor.

Ende 2001 wurde Schrödinger I in Betrieb genommen; Anfang 2003 wurde dieser Cluster durch den Nachfolger Schrödinger II ersetzt. Der zweite und vorläufig letzte Ausbau auf Schrödinger III fand im Jahr 2005 statt. Alle Cluster wurden von init.atLink zu externer Seite konzipiert, errichtet und betreut.

Hardware und Konfiguration von Schrödinger III

  • 240 Rechenknoten: wobei 16 Rechner vom Institut für Theoretische Chemie und 48 Knoten vom Institut für Mathematik finanziert wurden und auch nur den jeweiligen Einrichtungen zur Verfügung stehen
  • Prozessoren: in jedem Knoten steckt ein Intel Pentium 640 'Prescott' 64 Bit, mit einer Taktfrequenz von 3,2 GHz, 2 MB Level 2-Cache und einem Front Side Bus von 800 MHz
  • Hauptspeicher: 2 GB DDR-Ram pro Knoten
  • Plattenplatz: 80 GB pro Knoten und drei File-Server mit 2,2 TB permantem und 1,6 TB temporären Plattenplatz. Das entspricht einem gesamten Speicherplatz von etwa 23 TB.
  • Netzwerk: Herzstück ist ein Cisco 6500 Switch mit Gigabit Ethernet
  • Software: neu sind der Fortran-Compiler von PathScale und gridMathemathica

Die Rechenleistung von Schrödinger III beträgt 1,14 Teraflop/s. Das entspricht mehr als dem Doppelten von Schrödinger II.

Als Betriebssystem wird auf allen Servern und Knoten SuSE Linux verwendet.

Die Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Knoten geschieht mit Hilfe der Sun Grid EngineLink zu externer Seite, die als Batchsystem eingesetzt wird.

Benutzungsberechtigungen

Der Schrödinger-Cluster steht allen Bediensteten, Lehrenden und Studierenden der Universität Wien mit besonderen Anforderungen an Rechenleistung zur Verfügung.

Einstellung des Betriebs des "Schrödinger III"

Aufgrund der hohen Betriebskosten ist ein weiterer Betrieb des "Schrödinger III" nicht mehr zu rechtfertigen. Der Betrieb ist daher mit Ende Oktober 2009 eingestellt worden. Es ist geplant, den Zugangsknoten mit allen Daten und einzelne Rechenknoten noch mehrere Monate weiter zu betreiben: Dieser "Mini-Schrödinger" dient ausschließlich dazu, die Migration auf den VSC und andere Systeme zu erleichtern und ist nicht für einen Produktionsbetrieb geeignet.