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Vienna Scientific Cluster (VSC)
Der Vienna Scientific Cluster ist eine Kooperation zwischen der Technischen Universität Wien, der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien. Es handelt sich um einen High Performance Computing (HPC) Cluster für ausgewählte wissenschaftliche Projekte. Die Rechenanlage steht an der TU Wien und wird von den drei Universitäten gemeinsam betrieben.
Hardware
- Die 436 Rechenknoten (Compute Nodes) haben je zwei Quadcore-Prozessoren (Intel X5550 "Nehalem") mit einer Taktfrequenz von 2,66 GHz (insgesamt: 3488 CPU-Cores). Jeder Rechenknoten hat 24 GB Hauptspeicher (1,333 GHz DDR3) (insgesamt: 11.2 TB) und eine Festplatte (S-ATA) mit 500 GB.
- Leistung: (R_max) 35.5 TFlops
- Alle Knoten sind mit InfiniBand vernetzt. In der Konfiguration des VSC beträgt die Bandbreite 40 Gbit/s, die Latenzzeit für eine Verbindung zwischen beliebigen Knoten liegt bei ca. eineinhalb Mikrosekunden. Alle InfiniBand-Komponenten stammen von QLogic.
- Als Betriebssystem wird CentOS eingesetzt, eine für den Server- und HPC-Betrieb optimierte Linux-Variante.
- Als Batchsystem kommt die Sun Grid Engine zum Einsatz, parallelisiert wird mit MPI, Compiler (Fortran, C/C++) und numerische Bibliotheken stammen von Intel.
Benutzungsberechtigung
Der Zugang zum Vienna Scientific Cluster erfolgt grundsätzlich auf Basis von Projekten, welche einen Peer-Review-Prozess erfolgreich durchlaufen haben und neben wissenschaftlicher Exzellenz den Bedarf an extrem hoher Rechenleistung nachweisen. Sofern es sich um Projekte handelt, die bereits vom FWF, der EU usw. positiv begutachtet wurden, ist kein weiterer Review-Prozess erforderlich. Zum Einreichen von Projekten und Beantragen von Ressourcen steht die VSC-Webmaske
der TU Wien zur Verfügung. Zusätzlich werden noch rasch und unbürokratisch Testaccounts vergeben (befristet und mit begrenzten Ressourcen).
Für BenutzerInnen der Universität Wien gibt es einen eigenen Zugangsknoten vsc.univie.ac.at, der sich logisch im Datennetz der Universität Wien befindet. Physikalisch wurde die Verbindung zwischen Universität Wien und TU Wien auf 10 Gbit/s aufgestockt, sodass auch der Transfer großer Datenmengen zwischen dem VSC und Servern an Instituten der Universität Wien problemlos möglich ist. Die Home-Verzeichnisse werden auf den Backup-Servern der Universität Wien gesichert.
Alle weitere Fragen zum VSC stellen Sie bitte an vsc@zid.tuwien.ac.at
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