Altersgrenze


Die Familienbeihilfe kann bis zum vollendeten 24. Lebensjahr bezogen werden.

In einigen Fällen ist die Verlängerung bis zum vollendeten 25. Lebensjahr möglich:

  • eine Schwangerschaft vor dem 24. Geburtstag,
  • die Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes (während der Ableistung besteht kein Anspruch!),
  • wenn eine freiwillige Hilfstätigkeit bei einem gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrt mit Einsatzstelle im Inland absolviert wurde (Dauer: 8-12 Monate),
  • wenn ein Studium von mindestens zehn Semestern Mindeststudiendauer betrieben wird, sofern das Studium in dem Kalenderjahr begonnen wurde, in dem das Kind das 19. Lebensjahr vollendet hat (bei Einhaltung der Mindeststudienzeit bis zum erstmöglichen Studienabschluss);

Wenn eine erhebliche Behinderung (mind. 50 %) vorliegt, kann auch über das 25. Lebensjahr hinaus FBH bezogen werden. Ansonsten stellt die jeweilige Altersgrenze eine absolute Grenze dar, die weder durch mehrere der oben genannten Gründe, noch durch die Verlängerung der Anspruchsdauer durchbrochen werden kann.

Wichtig: die Absolvierung einer Berufsbildenden Höheren Schule (HTL, HAK, HLT) hat nicht die gerade beschriebene Auswirkung auf die Altersgrenze.