Zuverdienstgrenze


Wenn du Familienbeihilfe beziehst, darfst du maximal 10.000 Euro an zu versteuerndem Einkommen pro Kalenderjahr verdienen.

Berechnung: Brutto ohne Urlaubszuschuss und Weihnachtsrenumeration, minus Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung, Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Arbeiterkammerumlage, Pendlerpauschale und Wohnbauförderungsbeitrag;

Dabei ist es egal, ob du während der Ferien- oder Vorlesungszeit arbeitest, ob die Einkünfte aus selbständiger oder unselbständiger Arbeit stammen. Übersteigt das zu versteuernde Einkommen die Verdienstgrenze, so besteht für das betreffende Kalenderjahr kein Anspruch auf Familienbeihilfe.

Bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens bleiben außerdem folgende Einkünfte außer Betracht:

  • Einkünfte, die vor oder nach Zeiträumen erzielt werden, für die Anspruch auf Familienbeihilfe besteht (wichtig für Personen, die vor Studienbeginn berufstätig waren oder nach Studienabschluss berufstätig werden und sonst im betroffenen Kalenderjahr die Verdienstgrenze überschreiten würden)
  • Lehrlingsentschädigungen
  • Waisenpensionen und Waisenversorgungsgenüsse
  • Einkommenssteuerfreie Bezüge (z.B. Familien- und Studienbeihilfe)

Achtung: Seit dem Kalenderjahr 2013 muss nur der Betrag zurückgezahlt werden, welcher die 10.000 Euro Jahreseinkommen überschreitet. Bis 2012 galt, dass für das gesamte Kalenderjahr generell kein Anspruch mehr auf Familienbeihilfe bestand, wenn man das zu versteuernde Einkommen die Verdienstgrenze überschritten hat.