Death Valley Exkursion
3Apr/12Off

Tag 5

Gruppe 1: Diane Waldbillig, Brigitta Goger, Dominik Mikula, Niko Filipovic

Am heutigen Exkursionstag fuhren wir zum ersten Mal in den Norden. Nach einer Tank- und Einkaufspause in Beatty, Nevada, machten wir uns auf den Weg in eine der vielen umliegenden Geisterstädte: Rhyolite. Diese Stadt war ab 1905 eine boomende Ortschaft mit über 10000 Einwohnern, weil in der Umgebung Gold gefunden wurde. Sie wurde allerdings nach 10 Jahren wieder verlassen, weil die Goldvorkommen ausgebeutet waren.

Danach begaben wir uns zu Scotty's Castle im Norden des Death Valley. Der Bau dieses Millionenkomplexes begann im Jahre 1922. Der Namensgeber dieses "Märchenschlosses" war Walter Scott, besser bekannt als "Death Valley Scotty", dessen Grab wir anschließend auch besichtigten.

Nachdem wir die Besichtigung beendet hatten, begaben wir uns um 14:00 zu unserem heutigen Messgebiet, welches sich gleich in der Nähe befand, dem "Ubehebe Krater". Dieser inaktive Vulkan besteht aus einem Hauptkrater mit 800 m Durchmesser und 150 m Tiefe, sowie einigen Nebenkrater u.a. dem "Little Hebe". Unser Ziel war es, die Ausbildung eines Kaltluftsees zu studieren. Dafür wurden insgesamt 18 Kestrels aufgestellt. Im Hauptkrater wurden die Kestrels alle 25 Höhenmeter vom Kratergrat bis zum Kraterboden positioniert. Der Nebenkrater wurde in der selben Konfiguration bestückt.

Um 16:00 Uhr begaben wir uns auf dem Heimweg und fuhren unterwegs noch nach Stovepipe Wells. In dieser kleinen Ortschaft stärkten wir uns mit einem leckeren Abendessen. Auf dem Weg dorthin konnten wir schon unser übernächstes Messgebiet, die wunderschönen Sanddünen, die Mesquite Dunes, im Norden des Death Valley sehen.

Gut gestärkt traten wir die Heimreise in die Furnace Creek Ranch an, auf der wir in der Abenddämmerung noch herrliche Kelvin-Helmholtz-Wellen als krönenden Abschluss beobachten durften.


Copyright: Brigitta Goger, Niko Filipovic

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  1. Ich nehme mal an, dass auf Foto 8 Kelvin-Helmholtz-Wellen zu sehen sind – und wie entstehen die – für (Meteorologie-)Laien erklärt?


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