Death Valley Exkursion
4Apr/12Off

Tag 6

Gruppe 2: Nicole Göschl, Manuela Paumann, Gregor Löscher, Robert Klonner

Bevor wir heute Früh mit unseren Autos die Furnace Creek verlassen haben, machten wir einen schnellen Stop beim Post Office und kauften Briefmarken im Wert von $ 70,-. Gleich neben der Furnace Creek hatten wir das Glück, ein gutes Foto von einem Coyoten zu schießen.

Die erste Stunde der Autofahrt zum Ubehebe Crater legten wir auf Asphalt zurück. Die nächsten 27 Meilen zum Racetrack mussten wir eine grenzwertige Schotterstraße überwinden. Der Racetrack ist ein ausgetrockneter See und ist die flachste natürliche Oberfläche der Welt. Diese Sehenswürdigkeit ist bekannt für die Steine, die auf der Oberfläche wandern und lange Spuren hinterlassen. Das Phänomen ist bis heute nicht erforscht und Untersuchungen werden vom Nationalpark nicht gestattet. Die Theorie der Studenten besagt, dass die Park Ranger den Steinen nachts etwas auf die „Sprünge“ helfen. Etwas seriöser betrachtet, könnte dieser Effekt von dem Temperaturgegensatz zwischen Sonnen- und Schattenseite des Steins kommen. Mit unserem Infrarotthermometer konnten wir eine Temperaturdifferenz zwischen 6-8°C messen.

Bei der Rückfahrt zum Ubehebe Crater wurden die Scherze der Hinfahrt plötzlich Realität. Eines unserer Autos blieb am Straßenrand mit einem kaputten Reifen stehen. Gemeinsam und mit der Bedienungsanleitung konnte der Ersatzreifen in beachtlichen 10 Minuten unter „Wüstenbedingungen“ montiert werden. Mit flauem Gefühl wurden die letzten Meilen zur nächsten befestigten Straße zurückgelegt. Als wir am Ubehebe Crater ankamen, verlief wieder alles nach Plan. Die Kestrels wurden eingesammelt und ein erster Blick auf die Daten geworfen. Wie vermutet, bildete sich in der Nacht ein Kaltluftsee aus. Am Kraterboden wurde eine Minimumtemperatur von 1,5°C gemessen. Die Mittagspause genossen wir mit einem letzten Blick auf den Krater.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Marble Canyon, dem Gebiet für unsere nächste Messkampagne. Der Marble Canyon hat ein relativ großes Einzugsgebiet, was nicht nur für den Wasserabfluss interessant ist, sondern auch für das Ausfließen von Kaltluft. Um den Kaltluftstrom in der Nacht zu messen, stellten wir unsere Kestrels entlang des Canyons auf. Nun trennte uns nur mehr eine 8 km lange Schotterstraße von unserem verdienten Abendessen in Stove Pipe Wells. Da sich unsere Exkursion leider schon dem Ende zuneigt, können wir uns in der Furnace Creek nicht einfach ins Bett fallen lassen, sondern müssen noch den Laundromat aufsuchen, um unsere Wäsche zu waschen.


Copyright: Manuela Paumann, Nicole Göschl, Gregor Löscher

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Kommentare (3) Trackbacks (0)
  1. Ich bin auch für die Theorie, dass die Steine vom Park Ranger gestupst werden… ;-)
    Ich wünsch euch noch schöne letzte Tage und eine gute Heimreise!

  2. Es ist einfach wunderschön. Ich wünsche Dir und Deiner Crew noch einen schönen und lehrreichen Aufenthalt und genießt es einfach!
    Freue mich auf ein Wiedersehen!
    Liebe Grüße Eva und Lieblingsonkel Walter

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